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Notausgang und Beschilderung

Gestern Nachmittag hatte sich hier aus rechtlicher Sicht einiges getan: Die neu entstandene Tür, die es vor unserem großen Umbau nicht gab, ist nun offiziell zum Notausgang geworden. Für diesen entscheidenden Schritt reichte ein simples Schild an der Wand über der Tür:



Bislang hatten wir die Fläche vor der Tür immer als Lagerplatz für Warenreste auf Rollcontainern genutzt. Vor allem deshalb, weil die Tür als Fluchtweg nicht abschließbar ist. Um zu verhindern, dass irgendwelche Idioten an der Stelle unauffällig Ware nach draußen schaffen, hatten wir den Durchgang schlichtweg blockiert. Das ist ab sofort natürlich nicht mehr machbar.
Wir haben nun eine sogenannte Fluchttürhaube installiert. Eine Kunststoffabdeckung über der Türklinke, die mit zwei Plomben gesichert ist. Im Falle eines Falles schlägt man das Ding einfach runter und kann die Tür öffnen. Die könnte von Bösewichten natürlich auch abgebrochen werden, dürfte aber doch eine abschreckende Wirkung haben. Eine "drückbare" Türklinke hingegen wird auch betätigt. Ist so.

Langfristig wollen wir an der Stelle noch einen der geschenkten Türalarme Türalarme installieren, doch dazu benötigen wir dort erst mal noch einen zusätzlichen Stromanschluss.



Aber nicht nur über dem Ausgang prangt nun ein Hinweisschild, auch im Laden befinden sich nun mehrere Hinweise mit Pfeilen, damit im Falle eines Falles auch jeder herausfindet. Damit ist dann zumindest aus rechtlicher Sicht alles in Ordnung. Sollte es hier zu einer Rauchentwicklung durch einen Brand kommen (wohl der wahrscheinlichste Fall für eine Flucht), werden wohl alle (Kunden) automatisch zum Haupteingang an der Gastfeldstraße laufen und nicht erst noch an irgendwelchen über ihren Köpfen montierten Schildern suchen und sich an denen orientieren. Möge es auch weiterhin nicht passieren.


Erdbeeren

Ich liebe Erdbeeren. Nicht so weit, dass ich nur noch Erdbeerjoghurt, Milchshakes, Yogurette oder Getränke mit Erdbeeraroma konsumiere, aber wenn es frische Erdbeeren gibt, bin ich dabei. Entweder geschnitten zum löffeln (ggf. mit etwas Zucker oder auch Sahne) oder direkt als ganze Früchte.

Yummy, da läuft mir schon beim Schreiben dieser Zeilen das Wasser im Mund zusammen. :-)


Bree Free

Zumindest bei uns ist der Wein von Bree (zwei Sorten Weiß und der Rosé) ein Renner. So hatte ich mich vor einer Weile dazu hinreißen lassen, einen Aufsteller mit den alkoholfreien Sorten zu bestellen. Alkoholfreie Weine habe ich schon viele probiert, die meisten mit wenig bis gar keiner Wiederholungsgefahr, aber ich dachte, dass die Bree-Alkfreien vielleicht trinkbarer sind.

Sind sie. :-)

Habt ihr sie auch mal getestet oder könnt sonst von irgendwelchen Erfahrungen mit alkoholfreiem Wein berichten? Da gibt es ja gewaltige Qualitätsunterschiede.


Bestellt für … Wegzug

Eine Kundin war ganz geknickt, weil sich ein bestimmtes Produkt seit ein paar Tagen nicht mehr in unserem Sortiment befindet. Nicht nur, dass keine Ware mehr da ist, auch das Schild ist verschwunden, berichtete sie. Bei uns gibt es den nicht mehr und beim Mitbewerber und im Bio-Supermarkt würde sie die gewünschte Reismilch auch schon nicht mehr finden. Spontan vermutete ich, dass das Produkt vielleicht vom Hersteller gar nicht mehr produziert würde, aber auf deren Website ist die Milch noch drauf.

Also habe ich zunächst den Bio-Lieferanten angerufen, der uns für gewöhnlich mit dieser Ware beliefert. Klare Ansage: Haben sie aus dem Sortiment geworfen, da die Nachfrage allgemein zu gering war.

Aber wir haben ja noch weitere Bezugsquellen. Ein anderer Bio-Lieferant, mit dem wir nun auch schon seit ein paar Jahren zusammenarbeiten, hat den Artikel noch im Sortiment und auch vorrätig. Super! Ich freute ich mich und bestellte direkt am Telefon schon für unsere nächste Lieferung schon mal zwei Kartons vor.

Stolz auf mein kleines Erfolgserlebnis strahlte ich die Kundin an: "Können wir bekommen und sollte planmäßig ab nächster Woche Donnerstag wieder da sein. Früher klappt es leider nicht, da wir da feste Liefertage haben. "

Bei der jungen Dame kam jedoch gar keine große Freude auf. Sie wollte sich nämlich noch spontan mit etwas Vorrat eindecken, da sie nächste Woche Freitag wegzieht.

Looking for the goddamned Schmand!

Marc Rebillet ist Musiker und Youtuber, hier geht es zu seinem Kanal mit knapp 1,7 Millionen Abonnenten. Einer davon bin ich schon seit langer Zeit. Marc ist ein Gott an der Loopstation, an der er eine durchgeknallte Ein-Mann-Show im Bademantel liefert. Ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, ich feiere ihn jedoch mit jedem neuen Video. :-)

Und dann sowas: Die EDEKA hat mit ihm zusammen einen Werbespot gedreht! Ich dachte, ich gucke nicht richtig, aber, ja, es ist so. Und der Clip macht Spaß! Zeigt wohl beide Seiten von ihrer jeweils besten Seite. Also Lautsprecher aufdrehen und los! Ernsthaft, dieses Video hat mir gerade die Woche versüßt. Lesenswert sind auch die Kommentare bei Youtube zum Video. Mehr muss man nicht sagen, denke ich.


Falsches MHD

Wir haben einen Rückruf für ein Produkt bekommen. Der Grund:

"Es wurde z. T. das MHD 32.07.2021 auf die Einzelpackungen aufgedruckt."
Eigentlich ein ganz putziges Malheur, das einen zum Schmunzeln bringen kann. Schade ist nur, dass die Ware vernichtet werden soll / muss. Ich hätte sie ja noch zumindest selber verwertet, wenn wir einen Bestand gehabt hätten. Qualitativ gab es keinen Mangel, aber ich könnte mir vorstellen, dass nun dutzende oder gar hunderte Packungen eines aus mikrobiologischer Sicht einwandfreien Lebensmittels vernichtet werden.

Sowas finde ich immer sehr schade. :-(

Keine Halteklammern für die Lichtbänder

Nun haben wir noch zwei weitere Lichtbänder montiert. Eine einzige Reihe, genau vor den Schaufenstern über unserer zweiten Kasse, fehlt noch und wäre eigentlich inzwischen auch schon dran, wenn uns nicht das Material ausgegangen wäre.

Die Tragschienen werden mit Klammern ("Krallen") bestückt, in denen eine Öse steckt, mit denen das System an Haken oder an Ketten befestigt werden kann. Auf diesem Bild könnt ihr so eine Kralle sehen. Dummerweise hatte unser "alter" Elektriker damals den Materialbedarf anders ermittelt, als es schließlich tatsächlich benötigt wurde, oder irgendetwas anderes ist schiefgelaufen, aber wir haben nicht genug von diesen Krallen. 20 Stück fehlen uns, um die Beleuchtung im Laden zu vervollständigen und schließlich auch aus diesem Material hier im Lager die neue Beleuchtung zu installieren.

Jetzt müssen wir die also erst einmal bei einem Fachgroßhändler hier um die Ecke bestellen und dann können wir die Lichtband-Baustelle auch endlich abschließen und der Elektriker kann ans Werk gehen.

Eingeklemmter Karton

Für die Rücksendung meines Fahrrads mit dem gebrochenen Rahmen habe ich nun vom Hersteller / Händler einen großen Transportkarton zugeschickt bekommen. Die Kiste ist etwa zwei Meter lang, 1,20 m hoch und ungefähr 30 cm dick – also eher unhandlich. Da sich noch kein Fahrrad darin befindet, ist er vor allem groß, aber eben nicht schwer.

So kam mir der Gedanke, ihn einfach mit Hilfe von ein paar Getränkekisten zwischen dem Regalboden und der Decke hier im Lager einzuklemmen und für die nächsten Tage wortwörtlich in der Luft hängen zu lassen. Hält wunderbar, sieht nur ziemlich wild aus. Mal gucken, wie der Kollege aus der Spätschicht das sieht. Würde mich nicht wundern, wenn er sich aus irgendwas eine Art Absperrung bastelt, um sich nicht versehentlich unter den Karton zu stellen. 8-) :-D


Achtung Scheiße

Im Ortsteil Strom ist mit auf einer kleinen Grünfläche neben der Straße dieses selbstgebastelte Schild aufgefallen. Ich tippe auf einen Passanten oder Anwohner, der sauer darüber ist, dass die Fläche als Hundetoilette missbraucht wird. Ich musste zum Glück nur mit dem Rad dran vorbei. :-P


Super-Haribo

Aktuell haben wir einen Aufsteller mit Fruchtgummi von Haribo in der Super-Mario-Ausführung hier im Laden stehen. Wenn das Wetter schon nicht zum Grillen oder Baden einlädt, kann man auch in der Bude hocken, zocken und standesgemäß naschen. :-P


Platzierung Langbein-Suppen

Bei unserem Umbau hatten wir manche Sortiment nur grob am alten Regal orientiert auf die neuen Flächen gestellt. Manche Platzierungen sind dabei nicht wirklich optimal gewesen, aber irgendwann lebte man einfach damit. Zum Beispiel das gesamte Sortiment auf den Regalen über unseren Tiefkühltruhen.

Dieser kleine Umbau war nur einer der Schritte, die dort erfolgt sind. Die Ware vom Lieferanten Rila ist nun endlich vernünftig thematisch sortiert (war sie bislang grob auch schon) und vor allen endlich zu ordentlichen Blöcken zusammengefasst. So stehen die Suppen von Jürgen Langbein nun endlich auch nicht mehr auf drei unterschiedlichen Regalmetern.

Stattliche Sammlung, finde ich. :-)


Fliege auf der Kamera an Kasse 2

Was ist das denn, dachten wir beim Blick auf die Life-Ansicht der Videoanlage. Irgendwas krabbelte da doch auf einer der Kameras hin und her.

Es war eine ganz profane Fliege:



… und hier die Ansicht auch mal für euch. Inklusive mir gegen Ende des Videos, wie ich auf einer Leiter stehend das oben abgebildete Foto kreiert habe. :-D


Ein Jahr ohne Findorff

Heute vor einem Jahr endete der Mietvertrag für die Geschäftsräume in der Münchener Straße. Der letzte Verkaufstag war zwar bereits einige Wochen vorher, aber wir brauchten ja auch noch etwas Zeit, um alles aufzuräumen und gemäß des Mietvertrags zu renovieren.

Da mich der kleine Laden im letzten Jahr seines Bestehens vor allem Geld gekostet hat, betrachte ich die Schließung nicht ganz so melancholisch wie vielleicht der eine oder andere Mitarbeiter. Es war ein niedliches Zweitprojekt, das immerhin 14 Jahre bestand (langjährige Blogleser haben die Geschichte von Anfang bis Ende begleiten dürfen) und die Zeit mit all ihren Erlebnissen und Emotionen kippt man nicht mal eben so in die Tonne.

Diesbezüglich hat das ganze Corona-Drama vielleicht für etwas Zerstreuung gesorgt. Wir hatten während des vergangenen Jahres definitiv ganz andere Sorgen, als dem Laden in Findorff hinterherzutrauern.