Versuchter Lindt-Diebstahl
Eine Kollegin schrieb mich per WhatsApp an und teilte mir mit, einen bestimmten Kunden im Auge zu behalten.
Ich behielt und plötzlich hockte er sich vor das Regal mit der Lindt-Schokolade – und packte sich dort, wie wir ein paar Minuten erfuhren, 15 Tafeln Schokolade in den Rucksack.
So kaputt wie der Typ wirkte, so aufmerksam war er. Misstrauisch geworden, weil wir "ganz zufällig" und Unauffälligkeit heuchelnd am Ausgang herumstanden, ging er schnell in den Laden zurück und packte dort den Inhalt seines Rucksacks schnell wieder aus.
Hundertprozent rechtssicher war es so nicht mehr (vollendeter Diebstahl vs. beendeter Diebstahl), zumal wir das Einpacken der Schokolade in den Rucksack auf der Videokamera auch nicht eindeutig hätten zeigen können. Also warf ich den Typen einfach nur in hohem Bogen raus. Das gefiel ihm jedoch gar nicht, so dass er seine angebliche Unschuld noch maximal auffällig und aggressiv vor allen anderen Kunden zur Schau stellen musste. Wie ungerecht wir ihn, den unschuldigen Kunden, doch behandeln würden. Zum Beweis warf er noch mit Schwung einen Taschenspiegel nach mir, der sich auf dem Fußboden in unzählige Fragmente zerlegte.
Man hat hier immer mit so herzlichen Menschen zu tun …
Ich behielt und plötzlich hockte er sich vor das Regal mit der Lindt-Schokolade – und packte sich dort, wie wir ein paar Minuten erfuhren, 15 Tafeln Schokolade in den Rucksack.
So kaputt wie der Typ wirkte, so aufmerksam war er. Misstrauisch geworden, weil wir "ganz zufällig" und Unauffälligkeit heuchelnd am Ausgang herumstanden, ging er schnell in den Laden zurück und packte dort den Inhalt seines Rucksacks schnell wieder aus.
Hundertprozent rechtssicher war es so nicht mehr (vollendeter Diebstahl vs. beendeter Diebstahl), zumal wir das Einpacken der Schokolade in den Rucksack auf der Videokamera auch nicht eindeutig hätten zeigen können. Also warf ich den Typen einfach nur in hohem Bogen raus. Das gefiel ihm jedoch gar nicht, so dass er seine angebliche Unschuld noch maximal auffällig und aggressiv vor allen anderen Kunden zur Schau stellen musste. Wie ungerecht wir ihn, den unschuldigen Kunden, doch behandeln würden. Zum Beweis warf er noch mit Schwung einen Taschenspiegel nach mir, der sich auf dem Fußboden in unzählige Fragmente zerlegte.
Man hat hier immer mit so herzlichen Menschen zu tun …
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