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Eddieday (31)

Manche Katzen freuen sich über Leckerlies, Eddie mochte Gurkenschale. Das war immerhin die bessere Alternative zu Topfblumen und temporären Schnittblumensträußen. :-)




Assiladen

In Sekunden vom Frieden bis zur Eskalation …

Der letzte Gang hier vor der Kasse, in dem auch die Warteschlange steht, wenn es voll ist, ist relativ eng. Baulich nicht anders machbar, aber wir leben andererseits auch seit knapp acht Jahren damit.

Eine Kundin rempelte in besagtem Gang versehentlich mit ihrem auf dem Rücken getragenen anderen Kunden an. Letzterer bekam lediglich einen leichten Knuff in die Seite und wird mutmaßlich keine bleibenden körperlichen Schäden davontragen. Die Kundin bat höflich um Entschuldigung und damit wäre das Thema unter normalen Menschen für beide Parteien erledigt gewesen.

Der angerempelte Kunde war jedoch nicht normal, sondern mehr oder weniger stark angetrunken mit einer Tendenz zu aggressivem Verhalten. Statt die Sache auf sich beruhen zu lassen, fing er zunächst noch in moderater Lautstärke an, die Rucksackkundin anzumotzen. Dies steigerte sich im Laufe weniger Minuten zu einer derart lautstarken wie ausfallenden Pöbelei, dass sich schließlich Ines einmischte und schlichten wollte.

Statt sich zu beruhigen, fing der Typ auch noch an, Ines zu beleidigen. Und überhaupt wäre das hier ein Assiladen sondergleichen und hier ist sowieso alle scheiße uswusf.

Sein Bier durfte er nicht mehr kaufen, dafür hat er jetzt Hausverbot.

Neue Gestaltung Fensterplakate

Nachdem unsere Fensterplakate mit den Wochenangeboten seit ein paar Jahren so schön bunt und mit Produktabbildung sind, wurden sie offenbar im selben Atemzug mit der "Entfärbung" der O&G-Schilder zentralseitig überarbeitet.

Seit letzter Woche schon sehen die Plakate so aus wie hier beispielhaft (echte Angebote aus dieser Woche) dargestellt:



Produktabbildungen gibt es nicht mehr, da die Bezeichnungen der beworbenen Artikel aber unverändert klein gedruckt werden, muss man nun sehr genau hingucken, um herauszufinden, was da überhaupt beworben wird.

Ich finde es nicht gut. Vielleicht bin ich aber auch nur inzwischen zu alt für diese Branche und die Kunden im Jahr 2026 wollen einfach anders angesprochen werden. Ich als Kunde wüsste immer zuerst gerne, was da beworben wird. Das liegt aber vielleicht an meiner Werberesistenz, ich gucke mir auch im Grunde niemals die allwöchentlich ins Haus flatternden Handzettel von irgendwelchen Läden ab. Warum sollte ich? Wenn ich nichts brauche, hilft auch die Werbung nicht.

Aber da ticken andere Menschen eben vielleicht doch anders und da funktioniert das mit der Informationshierarchie nicht so wie bei mir.

Um die Plakate mal von links nach rechts durchzuarbeiten:

"AKTION 2,99" – "Interessant, wofür denn? Kann ich das gebrauchen? Mal gucken!"

"40 ExtraPunkte" – "Oh, wofür das denn? Das kaufe ich mir gleich!"

"MEHRWEG" – "Super! Welches Produkt, vielleicht brauche ich das sowieso gerade?"

"APP-ANGEBOT / APP-PREIS" – "Sehr gut, ich hab ja die App, mal kaufen!"

Da möchte die Edeka offenbar die unterschiedlichen Verkaufsmechaniken stärker bewerben als jeweils das einzelne Produkt. Offenbar geht es um:

· App-Nutzung steigern
· Payback hervorheben
· Mehrweg kommunizieren
· hohe Rabatte sichtbar machen

Aus Marketingsicht ist das natürlich schon nachvollziehbar. Aus Sicht eines Kunden (Aus MEINER Sicht eines Kunden), der einfach schnell erkennen möchte, was im Angebot ist, halte ich das jedoch schon für einen Rückschritt. Die bunten Schilder mit den Abbildungen waren einfach besser – aber das ist eben nur meine subjektive Meinung.

Vielleicht ist das nur Gewöhnungssache. Wie findet ihr die Umstellung?

Die beiden uralten Videorekorder

Die beiden Netzwerkrekorder von Abus Eytron "Security Center" (die Marke wurde offenbar eingestampft, die Domain führt auf Werbung für ein Online-Casino), die ich 2008 (!) gekauft hatte, sind nun spätestens seit dem Einzug der ersten Netzwerkkameras außer Betrieb.

Jahrelang stauben auch diese bei uns in der Halle vor sich hin, im Rahmen meiner Aufräumeritis habe ich sie auch in den Händen gehalten und überlegt, was ich damit anfangen soll. Wiederverwenden? Nein, alleine schon aus technischen Gründen, da wir keine Kameras mit analogem Videosignal mehr haben. Bei Ebay verkaufen? Gott, nein, auch nicht. Zum einen weiß ich gar nicht mehr, in welchem technischen Zustand die beiden Teile sind, zum anderen glaubte ich nicht, dass irgendjemand daran ein ernsthaftes Interesse haben würde. Bevor ich mir da jetzt die viele Mühe mache, um dann für einen Euro die beiden großen oder ein einzelnes noch größeres Paket zur Post zu schleppen, habe ich sie kurzerhand auch zum Elektroschrott gegeben.

Hier noch ein letztes Foto der Teile, bereits im Container stehend.
(Und die vielen alten Kameras habe ich direkt hinterhergeworfen …)


Rammschutz für den Notausgang?

Ohne konkreten Anlass, die Plomben hatte gerade nicht zufällig mal wieder jemand abgerissen, kam mir eine Idee, die ich gar nicht so verkehrt finde: Um zukünftig zu verhindern, dass die Kunststoffplättchen durch Kollisionen mit Rollcontainern, Kartons und allgemein grobmotorisch veranlagten Mitmenschen wieder abreißen, könnte ich einen Schutz vor der Haube installieren.

Ein vollständig geschlossener Strahlkasten würde die Abschlaghaube sicherlich effektiv schützen, wäre aber vermutlich mit dem Brandschutz und vor allem den Fluchtwegen nicht zu vereinbaren. Ein einzelner Bügel, der horizontal den Bereich mit der Türklinke einfasst, sollte die Technik ausreichend schützen, ohne die Fluchtmöglichkeit zu stören.

Da werde ich demnächst mal mit dem Metallbauer meines Vertrauens reden.


Alter SPAR-Kalender mit Namenstagen von 2015

Diesen alten Kalender voller Namens- und Feiertage der SPAR aus Österreich hat Honza noch in seiner Sammlung entdeckt. Ob es die in der Art heute noch so gibt? Sind die Namenstage so wichtig, dass sich die Produktion eines solchen Kalenders wirklich lohnt? Wer mehr weiß, darf gerne seinen Senf in den Kommentaren hinterlassen.

Bilder von Honza, ich suche noch den Strichcode. ;-)




Aktuelle Angebote bei Audible!

Falls Audible-Abonnenten unter euch sind: Loggt euch ein und stöbert mal und überprüft auch unbedingt mal euren Merkzettel!

Aktuell und bis morgen Abend noch gibt es eine Aktion mit teilweise unglaublichen Angeboten. Auch gute Hörbücher von bekannten Autoren bekommt man derzeit für teilweise bis zu über 80% günstiger (vom Guthaben-Preis 9,99 € ausgehend), also für unter drei Euro!

Ich habe seit gestern knapp 60 Bücher gekauft und könnte noch weitermachen, habe mir jetzt aber selber einen Riegel vorgeschoben. Bis ich die durch habe, kann ich mich mit aufgelaufenen Guthaben ja schon wieder totschmeißen. :-)

"Glitterbomb" gegen Ladendiebe

Blogleser Dennis hatte mich vor einer Weile angeschrieben:

Hallo Björn,

bei dem Artikel "Diebstahl nach 30 Sekunden" ist mir der Gedanke gekommen, das Bremen dringend ein paar Glitterbomben braucht! Kennst Du die schon?
Da Du Humor hast und technisch interessiert bist, könnte das eine Idee sein, mit den moralisch unterbemittelten Kunden Deines Ladens zur Abwechslung mal etwas Spaß zu haben.
Mark Rober hat die Dinger auf seinem Youtube-Kanal aus Spaß am Basteln und aus Frust über dreiste Diebe immer weiter entwickelt.

Zum Beispiel: Glitterbomb 4.0 vs. Paketdiebe

Ein paar entsprechend präparierte Tüten in Deinem Ausgangsbereich wären doch mal einen Versuch wert!

Viele Grüße
Dennis
Jaaa, solche Ideen hatte ich selber auch schon. Natürlich nicht für Tüten von Kunden wie im genannten Beispiel, sondern für unsere typischen Klauartikel hier aus dem Laden.

Aber …

Aber …

Der Gedanke hat ja durchaus etwas. Da male ich mir richtig gerne aus, wie ein Dieb zu Hause oder vermutlich hier bei unserem LD-Klientel meistens beim Quickshop Hehler seines Vertrauens voller Vorfreude seine vermeintliche Beute auspackt und plötzlich nach einem lauten Knall und diversen Raucheffekten aussieht, als hätte er einen eskalierenden Streit mit einem Einhorn verloren. So viel zur Theorie.

Leider endet an dieser Stelle der Spaß.

Das größte Problem ist nämlich: So eine Falle trifft nicht zwangsläufig den Richtigen. Was ist, wenn die Ware von einem ehrlichen Kunden gekauft wird und niemand merkt es an der Kasse? Oder von jemandem, der die Packung hier im Laden nur aus dem Weg räumen möchte, sie falsch anfasst oder sich den Inhalt angucken möchte? Dann hat man plötzlich nicht nur zum Einen den Falschen mit Glitzer und Gestank eingedeckt, nein, man hat den ganzen Sch … auch noch hier im Laden herumfliegen.

Dazu kommt die rechtliche Seite. Auch wenn eine Glitterbombe in einem lustigen Video harmloser aussieht als sie ist – absichtlich präparierte Fallen sind juristisch schnell eine schlechte Idee. Spätestens wenn dabei Kleidung verschmutzt oder andere Schäden entstehen, dürfte der Ärger größer sein als die Genugtuung. Und wenn die Schäden sogar körperlich werden (Verletzungen, Knalltrauma, Augenverletzungen), steht man damit auf jeden Fall schon in Konflikt mit dem Strafgesetzbuch.

Und dann wäre da noch der Glitzer als solcher! Jeder, der schon einmal mit dem Zeug gearbeitet hat, weiß: Glitzer verschwindet nie. Niemals. Habt ihr zu Silvester schon mal Konfetti im heimischen Wohnzimmer verteilt? Ich spreche da aus eigener Erfahren aus meinem Jugendzimmer vor 30 Jahren. Das Zeug habe ich noch Jahre später wiedergefunden. Die Vorstellung, das Glitzerzeug im gesamten Markt verteilt zu sehen, ist ungefähr genauso reizvoll wie eine spontane Mehlschlacht vor dem Kühlregal.

Unterm Strich bleibt es (leider) nur bei einer Idee.

Aber eine amüsante, das gebe ich zu. :-)

Kein Streichholzschächtelcheneimerchen mehr!

Die Aktion mit den Streichhölzern ist übrigens beendet.

Wir haben den blauen Behälter, resp. seit dessen Diebstahl den schwarzen Eimer, immer wieder nachgefüllt und inzwischen ist der gesamte Bestand an alten Werbezündhölzern aus unserer SPAR-Zeit verteilt worden.

Ob ich das mit den "Picas"-Zündhölzern, die ja nun gar keinen Bezug zu uns hier haben, noch einmal wiederhole, weiß ich noch nicht. Letztendlich könnte ich sie auch in den Müll werfen. Ob sie nun in einem großen Ofen mitsamt Verpackung oder Stück für Stück einzeln verbrannt werden, ist unterm Strich eigentlich auch egal …

Die total schlimm vereiste Decke!

Zur Dazugehörigkeit zur Edeka gehört auch, ständige Kontrollen über sich ergehen zu lassen. Zuzüglich zu den behördlichen Terminen der Lebensmittelkontrolleure bekommen wir auch wenigstens dreimal im Jahr Besuch von Kontrolleuren, die von der Edeka ausgelöst werden. Teilweise durch hauseigene Abteilungen, teilweise durch Fremdunternehmen.

So hatten wir in den letzten Wochen an einem Tag, an dem ich nicht im Haus war, eine unangemeldete Kontrolle eines "führenden Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsunternehmens", von der ich erst erfahren habe, weil die Prüfberichte per E-Mail eintrudelten. Unterm Strich hatten wir über 90% und sind somit im Hygienestatus 1 verortet worden, also "alles in Ordnung", wie es so schön hieß.

Dennoch hat mich ein Punkt in dem Bericht gewurmt: "TK-Lager: Decke vereist"

Meinte der Herr etwa die paar gefrorenen Wassertropfen an dem Alublech vor dem Aggregat, das genau aus DEM Grund dort von mir installiert wurde, damit eben die Decke ausdrücklich nicht vereist?

Gut, wir haben bestanden und es werden dazu keine weiteren Fragen gestellt. Aber das hätte ich mit dem Kontrolleur gerne persönlich ausdiskutiert.


Ich und mein Tesla Model Y (07.08.2026)

Vorgestern hat unser Auto die 14.000 Kilometer überschritten. Unfassbar, zumal wir eigentlich gar nicht so viel fahren. Nur seit wir den Tesla haben, waren so viele Fahrten mit dem Auto nötig oder aber auch mit dem Fahrrad nicht zu bewerkstelligen, dass wir für unsere Verhältnisse wirklich überdurchschnittlich viel fahren.

Aber bislang ist noch alles top und das Auto macht grundsätzlich so viel Spaß wie am ersten Tag. Nur, dass man sich eben an viele Dinge gewöhnt hat …


Links 824

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Wasser mit Vitamin- und Fruchtzusatz - gesunde Durstlöscher?

Schadstoffbelastung in 40 Reissorten – Bioreis schneidet kaum besser ab

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Frust auf dem Land: Fehlende Supermärkte

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Zwei neue Apfelsorten extra für Allergiker

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Die Schrotttour, ein Reifen und ein Haken

Die Aufräumarbeiten bei uns in der Halle gehen weiter. Diesmal hatten wir eine Tour mit Metallschrott geplant. Nachdem wir den Hänger richtig vollgeladen hatten, fuhr ich aus der Halle.



Während Ines alles abschloss, begutachtete ich noch einmal den Zustand der Ladung und hörte plötzlich ein ganz leises Zischen, das irgendwie diffus von unterm Anhänger herzukommen schien. Ines konnte es auch nicht richtig Orten, aber da genau unter dem Hänger zwei Schachtdeckel zu sehen waren, vermuteten wir, dass das Geräusch eventuell daraus kommen könnte.

Also fuhr ich zwei Meter vor. Das Zischen war immer noch unter dem Anhänger zu hören. Diesmal brauchen wir gar nicht so genau hinzusehen, um zu erkennen, was passiert war. Offenbar war uns beim Einladen ein solcher Regalhaken unter den Anhänger gefallen:



Den Haken haben wir auch mitgenommen, jedoch anders als geplant. Wir haben uns die beiden Enden in den Reifen gefahren, der nun von Sekunde zu Sekunde platter wurde.
Wir scheuten die Arbeit, den Hänger wieder auszuräumen und überlegten kurz, ob wir die knapp drei Kilometer bis zum Schrottplatz schaffen würden. Verantwortungsbewusst wie wir sind haben wir das natürlich dann doch nicht gemacht und das ganze Geraffel in der Halle wieder abgeladen.



Wir schafften es tatsächlich, einen Anhänger-Fachbetrieb zu finden, der uns spontan ein Komplettrad, also einen neuen Reifen mitsamt Felge, verkaufen konnte. Abholen, Reifen wechseln, Schrott wieder aufladen und ab zum Schrottplatz.

Unter anderem haben wir neben sehr viel Kleinkram auch ein paar Dinge entsorgt, die man hier schon aus dem Blog kannte. Zum Beispiel die Zeitungskiste von 2021, die wir zugunsten der rollbaren Truhe ausgemustert hatten. Und auch die defekte Salattruhe, die nun seit neun Jahren in der Halle vor sich hin verstaubte und längst entsorgt sein sollte. Der große Kasten ist der Schließfachschrank, den wir in Findorff im Einsatz hatten. Der war alt und gammelig, den wollte keiner mehr haben.

Es war "nur" 400 Kilogramm Altmetall, aber vor allem viele großvolumige Teile. So haben wir nun wieder etwas mehr Platz in der Halle, eine Wohltat! :-)