Seit gestern haben wir auch die richtige Weihnachtsware hier stehen, die sich nicht mehr unter der "Herbstgebäck"-Schönfärberei verstecken kann. Ich glaube, so viel Jahresendprodukte wie in diesem Jahr hatten wir noch nie, gefühlt steht der ganze Laden damit voll. Aber wenn man schon nichts auswärts machen kann, bleibt man vielleicht wenigstens gemütlich zu Hause. Da könnte also noch einiges laufen …
Nachdem man erst mit Kunden darüber diskutieren musste, dass sie Abstand halten und die Markierungen auf dem Boden beachten sollen, musste man später mit Kunden darüber diskutieren, dass sie nicht ohne Maske hier in den Laden kommen. Daran haben sich inzwischen (fast) alle gewöhnt, dafür müssen wir jetzt mit Kunden darüber diskutieren, warum sie ab 23 Uhr keinen Alkohol mehr kaufen dürfen. #augenverdrehsmiley
Die Highland Whisky Cake sind übrigens allesamt verkauft worden. Gut, es waren nur sechs Stück, aber bei einem Preis von 10 Euro hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie so schnell weg sind.
Nachschub gibt es für diese Saison nicht mehr, aber im nächsten Jahr werde ich diesen Artikel bestimmt erneut bestellen. Dann ja vielleicht doppelt.
die Anschaffung eines neuen Leergutautomaten wird bei uns langsam spruchreif. Unser Gerät von Firma Trautwein (ein B500) ist gerade fünf Jahre alt, ist aber inzwischen bei einer mittleren siebenstelligen Zahl an angenommenen Gebinden angekommen. Wir nehmen damit Mehrweg (Flaschen und Kisten), Einweg (PET und Dosen) an.
Falls Sie einen Außendienstmitarbeiter haben, der sich die Situation hier vor Ort mal ansehen und ein ein wenig zu Ihren Geräten erzählen mag, können wir gerne einen Termin vereinbaren.
Da sich das Corona-Virus weniger schnell verbreitet, wenn der Alkohol für den Abend vor 23 Uhr gekauft wird, wird der Bereich mit Wein, Sekt und Spirituosen hier nun in der letzten Stunde des Tages mit Flatterband abgesperrt.
Beim Bier ist das leider nicht möglich, da in den Gängen auch immer andere Produkte stehen, aber so hat man schonmal einen Teil der Diskussion an der Kasse ausgeklammert.
In der Kono-Bar, Am schwarzem Meer 141, findet morgen (Do, 15. Oktober 2020) Gregors "Mostly Harmless Quiz" statt. Diesmal lauter triviale Fragen und kein Themenschwerpunkt.
Das Quiz beginnt pünktlich um 19:30 Uhr und sollte deutlich vor der Sperrstunde beendet sein.
Wer Lust hat, darf gerne kommen und als Team mitraten oder sein Wissen präsentieren.
Diese Werbung wird präsentiert von Quizmaster Gregor, der mal wieder seine Freizeit für mich opfert und heute Abend für einen kranken Kollegen einspringt.
Nachtrag:
Gregor wollte mit seiner Quiz-Maske unbedingt noch mit hier abgelichtet werden. Bitteschön:
Der berührungslose Wasserhahn bei uns auf der Herrentoilette hat häufiger mal Probleme, zu einem Ende zu finden. Das macht er schon seit langer Zeit immer wieder mal. Zunächst dachte ich, dass er durch das plätschernde, warme Wasser ausgelöst wird, aber neuerdings läuft er auch weiter, wenn aus dem kleinen Speicher längst nur noch kaltes Wasser kommt. Dann hilft nur noch, den Stecker zu ziehen.
Installateur ist informiert, die sollen da mal einen neuen anbauen.
Seit Jahren sind bei uns flüssige Lebensmittelfarben in einem kleinen Sortimentskarton gelistet. Ein paar Flaschen grüne Farbe, ein paar blaue und gelbe, etwas mehr rote – und jeweils drei Fläschchen mit "Soßenbraun". Letztere erkennt ihr auf dem Foto am schwarzen Deckel.
Was ihr auf dem Foto noch erkennt, ist der Karton im Hintergrund, in dem sich ausschließlich Flaschen mit schwarzen Deckeln befinden. Im Laufe mehrerer Jahre* ist diese Sammlung zusammengekommen, da zumindest bei uns die Nachfrage nach "Soßenbraun" definitiv ganz weit hinter der nach den anderen vier Farben steht.
*) "Mehrere Jahre", also waren da inzwischen auch schon abgelaufene Flaschen dabei, die wir kurzerhand entsorgt haben. Das Risiko, dass ein Kunde die kauft, war wohl eher nicht gegeben.
Ein Anrufer wollte mir einen Dampfreiniger vorstellen. Das war damit schon die zweite Firma mit einem solchen Produkt innerhalb eines Monats. Auch diesmal lehnte ich jedoch ab:
"Brauche ich nicht."
"Das sagen Sie so einfach."
"Ich brauche wirklich keinen Dampfreiniger."
"Sie können sich das ja zumindest mal unverbindlich ansehen."
"Hören Sie, ich habe hier zwanzig Jahre keinen Dampfreiniger gebraucht und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch weiterhin ohne auskommen werde. Sparen Sie sich einfach die Mühe."
"[…]"
Nach einer kurzen Pause verabschiedete er sich freundlich. Aber in hörbar knapperem Tonfall als zu Beginn des Gesprächs.
Bremen ist neuerdings ein offizielles Corona-Risikogebiet. Am Freitag, nachdem die Ware gepackt war, präsentierte sich unser Regal mit Toilettenpapier komplett vollgestopft. Am frühen Abend war das Regal dagegen fast leer. Von vier Packungen mal abgesehen.
Ob das nun einfach nur ein Zufall war oder ob der neue Risiko-Status der Stadt eine erneute Welle des Bunkerns ausgelöst hat, kann ich noch nicht sagen. Vorsorglich hatte ich meine Bestellung zu heute aber "etwas" größer ausfallen lassen und wie vor einem halben Jahr wieder das Kühlregal mit Klopapier vollgestapelt. Vielleicht rettet uns das demnächst noch den Arsch. Pun intended.
Seit gestern und zumindest für die nächsten Wochen gilt hier in Bremen im Zeitraum von 23 bis 6 Uhr ein generelles Verkaufsverbot für Alkohol, von welchem wir hier folglich auch betroffen sind. Den Vorschlag, so lange generell eine Stunde früher zu schließen, da spät abends ohnehin jeder zweite Kunde alkoholhaltige Getränke hier einkauft, fand ich nicht gut und so müssen wir es irgendwie hinbekommen, ab 23 Uhr darauf zu achten, dass diese Vorgehensweise strikt eingehalten wird.
Habe schon in unserer IT-Abteilung angerufen und mal nachgefragt, ob unser Kassensystem die Möglichkeit bietet, bestimmte Artikel oder idealerweise komplette Warengruppen mit einer Uhrzeit zu kombinieren, so dass eine entsprechende Meldung auf dem Display erscheint. Leider ist das bei unserem System technisch nicht möglich und "mal eben" wird sowas auch nicht implementiert. Also müssen wir da irgendwie händisch und mit viel Aufmerksamkeit durch.
(Wie dieses Verkaufsverbot ab 23 Uhr dabei helfen soll, die Zahl der Infektionen zu begrenzen, erschließt sich mir nicht. Aber ich kann das auch nicht verstehen, bin ja schließlich kein Politiker.)