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Unterscheidungskriterium

Gesprächsfetzten eines Kunden, der mit einem Bekannten telefonierte, der sich offenbar in einem anderen SPAR-Markt befand:
Ich bin in dem coolen SPAR.
Cool, ja. :-)

Hello, Ween!

Im Beitrag Es weihnachtet sehr schreibt Sven in seinem Blog Supermarktketten:
Und die Halloween-Ware wird auch schon geliefert.
Ich gestehe: Ich boykottiere Halloween. Nach Deutschland eingeschleppt durch die Industrie, weil Halloween ja "so cool" ist. "Trick or treat" hat hierzulande nunmal keine Tradition, wie z.B. das Nikolauslaufen...

Blick auf eine Zutatenliste

Auch wenn der Wirkungsgrad von Aromastoffen oft sehr hoch ist: Irgendwie ein seltsames Gefühl, dass in vielen Produkten mehr Gewichtsanteile Geschmacksverstärker als an dadurch zu verstärkenden Aromastoffen vorhanden sind...

Wann kann ich anfangen?

In einem lokalen Online-Anzeigenmarkt habe ich vor ein paar Tagen ein kleines Stellenangebot veröffentlich. Nichts Großes, nur für ein paar Stunden pro Woche als Aushilfe an der Kasse.

Eben hat ein Bewerber angerufen:

Ich rufe an wegen der Anzeige. Wann kann ich da anfangen?

Mooooment, so weit sind wir noch nicht. Erstmal dürfen Sie sich hier persönlich vorstellen und dabei ein paar Bewerbungsunterlagen reinreichen. Das muss kein großartiges Anschreiben sein. Lebenslauf und Zeugniskopien der letzten Arbeitgeber reichen mir.

Und dann kann ich gleich bei Ihnen anfangen?

Nicht ganz. Ich gucke mir ja auch noch die anderen Bewerber an und werde mich dann für einen entscheiden.

Und wieviel Geld gibt es dafür?

Das steht in der Anzeige sehr deutlich drin.

Achso, so genau habe ich die nicht gelesen.

Ob er wohl wenigstens gelesen hat, dass ich Leute mit Kassenerfahrung suche?

Einkaufswagenkontrollen

Nachdem sich im Beitrag "Restlos bedient" gerade mal wieder eine Diskussion um Einkaufswagenkontrollen gebildet hat, habe ich dort meine Meinung ergänzt:

Das mit der Einkaufswagenkontrolle ist gar nicht so unwichtig. Gar nicht mal mutwillig muss der Kunde dort zum Ladendieb werden. Alleine die Tatsache, dass etwas vergessen werden kann und auch vergessen WIRD, macht den Blick in die Wagen unerlässlich. Oft stellen Kunden nur eine Flasche (aus einer Getränkekiste) oder Packung Milch (aus einem 12er-Karton) auf das Laufband. Wenn in so einem Fall die Kassenkraft nicht aufpasst, kann sehr schnell sehr viel Geld verloren gehen. Lassen wir es als Beispiel bei einer einzelnen Bierkiste mal 10 Euro sein. Das scheint erstmal nicht viel, auf den gesamten Laden betrachtet. Der Kunde merkt den Fehler vielleicht erst zu Hause und freut sich, für ihn relativ viel Geld gespart zu haben und denkt sich, dass es dem Laden nicht schaden wird. Das ist auch richtig. EINE Kiste wird dem Laden sicherlich nicht schaden.

Zurück zur Kasse im Supermarkt: Es ist nicht nur ein Kunde, der am Tag eine Kiste Bier oder einen Karton Milch kauft, es können, je nach Geschäft und Kundendurchlauf, mehrere hundert Kunden am Tag sein. Wenn nur jeder zehnte von denen "durchrutscht", können so am Tag locker mehrere hundert Euro verloren gehen. Dazu kommen (Klein)Teile, die im Wagen übersehen werden. Selbst versehentlich kann sowas passieren und sich schnell zu horrenden Summen zusammenläppern. Das geht im Monat in die Tausende.

Darum sind Einkaufswagenkontrollen so wichtig. Und nicht, um jedem Kunden gleich Böses zu unterstellen. Das würde ich eher in Läden vermuten, in denen grundsätzlich die (privaten, nicht für den Einkauf verwendeten) Taschen kontrolliert werden. Nicht ausschließen möchte ich, dass Kunden in manchen Geschäften grundsätzlich als Kriminelle und Störenfriede angesehen werden, aber das ist eine andere Geschichte...

Am Gehen und Klappern

Mir ist es gerade mal wieder bewusst geworden, als ein Stammkunde an der Lagertür mit seinen ausgelatschen Schlappen vorbeischlurfte: Im Laufe der Zeit habe ich so viele Geräusche hier im Laden kennengelernt, dass ich erschreckend viele Kunden einzig und alleine daran erkennen kann, wie sie gehen oder (und das ist kein Witz!) sogar daran, wie sie ihre Tüte mit Leergut auf den Boden stellen und wie die darin befindlichen Flaschen klappern.

Berufsgeschädigt. :-)

Smalltalk im Selbstgespräch

Nachdem ich den Kunden an der Leergutkasse begrüßt hatte, ergänzte er, während ich schon anfing, seine Flaschen wegzuräumen:
Und? Wie is' so?
Und ohne, dass ich überhaupt Gelegenheit gehabt hätte, ihm zu antworten, fügte er an:
Muss ja, näch?
Danke. Ich finde dieses Smalltalk-Blabla nämlich mehr als fürchterlich.

Die Einstein-Tasse

Nach meinem gestrigen Würfeleis-Blogeintrag ist den Mitarbeitern der preisgekrönten Buchhandlung Berlin Story gestern Morgen aufgefallen, dass sie den passenden Kaffeebecher dazu in ihrem Sortiment haben.

Danke für diese wirkliche Überraschung. Wir haben gerade alle sehr gelacht. Ich musste den Becher sogar schon gegen eine Kollegin verteidigen. :-)




Restlos bedient

Merkt das eigentlich keiner, oder stört sich nur niemand daran? Die Obst- und Gemüsetheken zum Beispiel scheinen mit den benachbarten Ein-Euro-Socken-Wühltischen im Wettbewerb um die liebloseste Präsentation des Jahres zu stehen. Wobei die Socken immerhin noch den Vorteil haben, dass nicht wie bei den Orangen ungefähr jedes zehnte Exemplar verschimmelt ist und von einer kleinen Wolke aus Fruchtfliegen umschwärmt wird.
Interessanter Artikel bei faz.net über die Verödung im Lebensmittelhandel in Deutschland. Ich spreche ja schon ziemlich lange von dieser Entwicklung, wurde dabei aber in der Vergangenheit schon oft genug mit Sprüchen wie "Hetzte gegen die Discounter" konfrontiert. Sicherlich haben Läden, in denen man ein Grundsortiment günstig einkaufen kann, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Was aber passieren wird, wenn auch weiterhin alle/eine Vielzahl der Verbraucher ihre Ernährungsgewohnheiten auf Geilgeizmentalität einstellen, ist vorhersehbar: Service und Auswahl werden deutlich weniger werden...

Bilanz der Nacht

Angefressene Cornflakes, ausgeplünderte Wurstpackungen, eingefrorenen Käse und Joghurt, aufgerissene Zahnpastapackungen.

Kopfschüttelnd und laut seufzend... :-|

Demenz

Eine alte und langjährige Stammkundin rief an und wollte Ware nach Hause geliefert bekommen haben. In der Vergangenheit kam sie immer persönlich her, aber das wird zukünftig wohl nicht mehr passieren. Sie erklärte mir:
Ich habe Demenz. Sonst verlaufe ich mich.
Bitter. Vor allem auch, das selber zu wissen.

Wasserfleck

Mir fällt gerade ein, dass ich nie erklärt habe, warum die Maler Dilettanten am Pinsel überhaupt hier zugange waren. Im Text hatte ich "Wasserfleck"geschrieben. Naja - und so sah er aus.

Aber wenn ich ehrlich bin, schneidet im Vorher-Nachher-Vergleich der Wasserfleck besser ab als die Farbkleckse überall im Lager.


SPAR in Südafrika

Hallo Shopblogger,

anbei mal 2 Bilder zum Thema SPAR in Südafrika, die ich vor 3 Wochen im Urlaub gemacht habe.
Der Markt ist in der Nähe von Johannesburg, das Werbeschild in der Nähe vom Krüger-Nationalpark

Grüße und weiter viel Erfolg

Dirk aus Bremen
Nun ja, "vor 3 Wochen" ist inzwischen knapp ein Jahr her. Die Fotos hatte mir Dirk schon Ende November letzten Jahres geschickt. Anfangs hatte ich mir die E-Mail im Programm als noch zu bearbeiten markiert, später rutsche sie ins Off und viel später habe ich sie schlicht und einfach vergessen.

Falls Dirk hier noch mitliest: Danke für die Fotos. :-)



Automaten-Planungen

In ca. zwei Wochen wird mein lange herbeigesehnter Leergutautomat installiert werden. Aber es ist bei so einem Gerät ja nicht damit getan, eine freie Fläche zu schaffen, den Automaten aufzustellen und einzuschalten. Schön wär's, aber:

1. Die Stromversorgung muß her. Da keine Steckdose in der Nähe ist und ich nicht vor habe, ein Verlängerungskabel quer durch's Lager laufen zu lassen, wird ein Elektriker am zukünftigen Stellplatz eine ordentlich abgesicherte Mehrfachsteckdose installieren müssen.

2. Für die automatische Pfandabrechnung benötigt der Automat einen eigenen ISDN-Anschluß, bzw. einen freien Kanal in einem bestehenden Anschluß. Das ist so weit kein Problem, ebenfalls nicht die Tatsache, dass das dazugehörige Kabel bis zum zukünftigen Automatenstandort gelegt werden muss. Wichtig ist nur, dass ich nicht vergesse, mich darum zu kümmern.

3. Für den Leergutautomaten teile ich eigens einen kleinen Bereich vom Lager ab, den die Kunden zukünftig betreten müssen. Dieser Bereich muss durch eine Trockenbauwand vom Rest des Lagers abgetrennt werden. Diese Wand muss um das Frontend den für den Kunden sichtbaren Teil des Automaten herumgebaut werden. Ebenfalls muss eine verschließbare Tür zum Lager vorhanden sein. Der Rahmen um diese Tür muss stabil genug sein, auch mal einen Rempler mit vollen Rollcontainern und Paletten auszuhalten.

4. Der dadurch abgetrennte Raum muss eine anständige Beleuchtung bekommen und der Fußboden, der sich derzeit in der stylischen Modefarbe "schmutziger Estrich" präsentiert, benötigt einen haltbaren und ansprechenden Anstrich.

5. Schließlich wäre es sinnvoll, ein Waschbecken anzubringen, in dem Kunden eventuelle Getränkereste entsorgen und sich nach der Leergutabgabe die Hände waschen können.

6. Damit die Pfandabrechnung funktioniert, muss ich den Automaten bei einer Clearinggesellschaft anmelden. Dazu sind unterschiedliche Verträge und Erklärungen auszufüllen.

Ihr seht, so ein Maschinchen ist nicht ganz ohne. Wenn der Automat wüsste, welche Erwartungen ich an ihn habe, würde er wohl unter dem Druck zusammenbrechen. :-)

Mc Möhre

"Mc Möhre - Die NaturKostBar an Schulen" wird UN-Dekade-Projekt

Wer wünscht sich nicht wache, konzentrierte und gesunde Schülerinnen und Schüler? Um ausgewogene und gesunde Ernährung und ihre positiven Auswirkungen geht es bei "Mc Möhre - der NaturKostBar an Schulen". Bereits beteiligte Schulen zeigen, dass es funktioniert: Gesunde und ökologische Pausenverpflegung kann süße Riegel und Fast-Food ersetzen, denn Naturkost schmeckt, ist gesund und bezahlbar, wenn man es richtig angeht. Die Deutsche Umwelthilfe unterstützt und berät Schulen beim Aufbau und Betrieb einer NaturKostBar. Das Projekt wurde gerade von der Jury des Nationalkomitees für die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" als offizielles "Dekade-Projekt" ausgewählt.

Die Auszeichnung erfolgte zwar schon vor rund 1,5 Jahren, aber das Projekt läuft nach wie vor.

PS: Weiß jemand, warum das Prejekt der Unesco ausgerechnet "Dekaden" heißt? Ich finde dort nirgends einen Hinweis darauf, dass die Projekte in irgendeiner Weise zu Zehnergruppen zusammengefasst sind. Was kann das Wort denn noch bedeuten?