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Mobbing by MDE-Gerät

Insgesamt benutzten das MDE-Gerät, mit dem wir die Bestellungen erfassen, bei uns im Markt regelmäßig immerhin neun Leute, mich eingeschlossen. Aus irgendeinem Grund bin ich jedoch der einzige, bei dem sich das Gerät mit aller Regelmäßigkeit in einer Fehlermeldung aufhängt und nur nach einem Reset wiederbelebt werden kann.

Warum? Keine Ahnung. Ich bediene das Ding ja nicht anders als andere. Mein Sachverstand möchte Begriffe wie "Aura" oder "Karma" ausschließen, aber langsam neige ich tatsächlich zu der Annahme, dass das Gerät eine persönliche Abneigung gegen mich entwickelt hat.


Kistenabsturz und Acrylglasständer

In der Nacht ist eine blaue Kiste mit Schokolade-Resten und dem Zotter-Acrylglasständer, den ich vor vielen Jahren mal gekauft hatte, irgendwie weggerutscht und zu Boden gestürzt.

Für die Schokolade war es fast egal, das waren Reste mit knappem MHD aus Findorff noch, die vom Vertreter gutgeschrieben werden müssen. Aber der Zotter-Ständer hat den Absturz nicht überlebt. Schade, aber bis auf Weiteres hätte ich für das Gestell wohl ohnehin keinen Platz im Laden gefunden und vielleicht wäre das Ding dann mit ein paar Jahren Zwischenlagerung in der Halle im Müll gelandet. Aufräumen by Gravitation.


Glasfaser in Bremen

Anruf eines Herren, dessen Arbeitgeber Glasfaseranschlüsse vermarktet und die sogar hier bei uns in der Ecke vertreten sind und mir hier deshalb problemlos einen solchen Anschluss bereitstellen könnten.

Mit meiner Gegenfrage, was ich mit 100 Mbit anfangen soll, hatte er wohl nicht gerechnet. Zumindest wirkte er reichlich irritiert. Ernsthaft: Unsere 35.000er-Leitung ist für uns hier mehr als ausreichend. Der Upload großer Videos dauert zwar etwas länger, aber da reden wir auch von Dateien im GB-Format – abgesehen davon habe ich ansonsten noch nie das Gefühl gehabt, dass unsere Onlineanbindung hier in der Firma schneller sein müsste.

Da konnte er mir beim besten Willen keinen Wechsel schmackhaft machen. :-)

Tückische Videobearbeitung

Schon früh, also um 1990 herum, hatte ich das berühmte Zitat von Al Lowe verinnerlicht: "Save early, save often". Kurz: Wenn man am Computer arbeitet, egal ob als Programmierer oder Künstler, sollte man seine Arbeit oft genug und immer rechtzeitig auf einem Datenträger sichern. Ein Programm kann abstürzen oder ein Familienmitglied über das Stromkabel stolpern und dann macht man, wenn man gerade viel Zeit und Mühe investiert hat, ziemlich dicke Backen, wenn die Arbeit im Orkus landet.

Normalerweise läuft Vegas Pro bei mir auf beiden Rechnern sehr stabil, aber als ich dieses etwas aufwändigere (mit vielen Sprüngen durch die unterschiedlichen Kameras) Video eines Ladendiebstahls für die Polizei bearbeitet habe, passierte es plötzlich. War ja klar, dass ich die eingangs erwähnte Regel gepflegt missachtet hatte.

Mein Glück war es, dass diese wunderbare Software einzelne Schritte automatisch speichert und ich so die Arbeit beim vorletzten Beabeitungsschritt wieder aufnehmen konnte. Arsch gerettet, wie man so schön sagt. :-P


Die Außenwerbung in Findorff

Ein vermutlich letzter Blick auf die Außenwerbeanlage am (Ex-)Markt in der Münchener Straße. Im Idealfall hat unser Schrotti das ganze Zeugs schon abgebaut, wenn ihr diese Zeilen hier lest. "Tenter" ist da zwar schon seit Jahren nicht mehr drin, da seit Jahren nicht mehr existent, aber irgendwie gehörte das Schild immer mit zur Erscheinung des Ladens. Ist jetzt ja auch irgendwie egal …



Außer der langen Installation über den Schaufenstern haben / hatten wir auch einen kurzen Leuchtkasten an der Seite zur Starnberger Straße hängen:


IR-Scheinwerfer der Kameras

Die demolierte Kamera hängt zwar immer noch nicht wieder an ihrem eigentlichen Platz an der Decke, hat aber zumindest provisorisch grob wieder den von ihr zu überwachenden Gang im Blick.

Aufgrund der graden Ausrichtung befindet sich auch die gegenüberliegende Wand mit den anderen Kameras im Sichtbereich dieser Kamera und es dauerte ein paar Momente, bis sich mir erschloss, was die hell strahlenden Punkte sind. Wenn das Umgebungslicht nicht ausreicht, schalten die Kameras in den Nachtmodus und aktivieren die internen Infrarot-Scheinwerfer, die, wenngleich für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar, schon recht intensiv leuchten. Da die Kameras das Licht natürlich zwangsweise erkennen können, sind die Scheinwerfer der anderen Kameras eben so zu sehen wie auf diesem Foto:


Strap of Rollcontainer

An unseren Rollbehältern, gleichsam auch als Rollcontainer bezeichnet, befinden sich neuerdings elastische Bänder, die nicht nur aus Gummi bestehen (können reißen, Verletzungsgefahr), sondern eine Gewebeeinlage haben. An einem dieser Bänder ist mir ein kleines Schild aufgefallen, das unten auf dem Bild zu sehen ist.

Dass sowohl "to roll" für rollen als auch "container" für einen Behälter völlig normale englische Begriffe sind, ist einem ja eigentlich klar. Aber als ich dieses Wort in englischem Kontext ("Strap for Rollcontainer") gelesen habe, musste ich tatsächlich erstmal recherchieren. Okay, eigentlich schreibt man das Wort im Englischen getrennt, also "Roll Container", aber generell ist es so natürlich vollkommen richtig. So passiert es eben mit der Gewohnheit, Fremdwörter ganz normal im eigenen Wortschatz zu haben.

Erinnert etwas an die Anekdote, wo jemand für seine Englischhausaufgaben wissen wollte, was denn "Pullover" auf Englisch heißt und die Tatsache, dass es bereits der englische Begriff ist, überhaupt nicht realisieren konnte. Gleiches auch mit der Farbe "pink", wie ich schon im privaten Umfeld erlebt habe. Da rennt man dann erstmal im Geiste gegen eine Wand. :-D


Shit the Glitter

Ich kannte dieses Produkt aus vielfachen Quellen und Witzbildseiten im Internet, dass ich jemals diese "Shit the Glitter"-Kapseln in den Händen halten würde, hätte ich nicht gedacht. Aber im Lager in Findorff war in einem Umschlag ein Tütchen dieser Glitzerkapseln, die, ähm, aus "jedem Shit einen Hit" machen, indem man das Glitzerzeugs nach der Verrichtung über das Ergebnis streut. (Was nun völlig sinnfrei ist.)

Lustige Anekdote am Rande: Bei meiner Recherche für diesen Beitrag fiel mir auf, dass die Firma, die das Glitzerzeugs herstellt, nicht nur aus Bremen kommt, sondern in der Starnberger Straße ansässig ist. Unser Laden war im Eckhaus Münchener Straße / Starnberger Straße, die sind Nachbarn von uns (gewesen) … :-D

(Edit: Die Kapseln sind nicht für den Verzehr gedacht. War mein Missverständnis.)


Kühlregal-Lüftungsgitter

Per E-Mail kam am späten Abend eine Temperaturwarnung in einem unserer Kühlmöbel bei mir an. Reflexartig machte sich sofort große Panik breit, aber es war "nur" eines der steckerfertigen "Coolbox"-Geräte, in denen unter anderem Bier und nicht kühlpflichtiges Obst und Gemüse lagern. Der Techniker kam schon am nächsten Tag gegen Mittag, das Problem war eigentlich ein selbstgemachtes: Die Abwärme dieser Geräte wird an die Umgebungsluft abgegeben und die Lüftungsöffnungen der Wärmetauscher waren nach rund anderthalb Jahren Dauerbetrieb schlichtweg mit Staub zugesetzt. Mit Hilfe eines Staubsaugers war das "Problem" in ein paar Minuten vollständig erledigt.

Hätten wir hier vor Ort auch selber drauf kommen können, aber irgendwie hatten wir in dem ganzen Projekt nicht einmal darüber geredet, dass man da ab und zu mal nach sehen sollte. Ab nun mit in dem "2 x jährlich"-Programm.

Nachher / Vorher:


Pappballen-Stapelei

Noch sind die Leitungen offen, Wetten können noch platziert werden, die Quoten schnellen derzeit noch in bislang unerreichte Höhen: Wird der offenbar etwas schlabbrig gebündelte untere Pappballen unter dem Gewicht des darauf liegenden Altpapierpaketes zusammenbrechen? Und wenn ja, wie lange wird es dauern? Wird dann alles explodieren? Es bleibt auf jeden Fall spannend. Das alles und noch viel mehr sehen Sie gleich nach der kurzen Werbeunterbrechung.


Vom Dach zum Fach

Meine Notlösung im Dezember 2018, die Getränke-Reste und -Vorräte auf das Dach der Getränkeabteilung zu stellen, ist seit dem ein Dauerzustand. Da unsere Platznot legendär ist und sich an der Situation wohl auch so bald nichts mehr ändern wird (Toi toi toi), habe ich nun entschieden, da Preisschienen zu installieren und die Fläche als reguläre Platzierungsfläche zu nutzen. Wir reden da immerhin von fast 22 laufenden Metern, darauf können und sollten wir einfach nicht verzichten, wenngleich es natürlich mit den glatten Abschlüssen deutlich eleganter aussieht.

Wenn die Kunden zwischen "mehr Warenfülle" und "hübsch gestaltet" entscheiden dürften, wäre mir zumindest bei unserem Standort das Ergebnis schon vorher klar und darum wird es so passieren. Das da auf dem Foto ist aber noch die aktuelle, improvisierte Vorratshaltungs-Ansicht:


Aufgeplatzte Flaschensicherung

Sowas hatten wir in all den Jahren mit unserer Warensicherungsanlage auch noch nicht: Von einer unserer Flaschensicherungen ist ein Stück Plastik abgebrochen, so dass das Innenleben, eine Feder und ein kleiner Stahlbolzen, sich verflüchtigen konnte. Ohne den Bolzen geht nichts mehr und so war das Teil ein Fall für den Müll.

Wie das passiert sein kann? Keine Ahnung. Die ältesten dieser Etiketten sind über 15 Jahre alt, vielleicht ist einfach der Kunststoff spröde geworden und hat schließlich dem Druck der Feder nicht mehr standgehalten. Oder das Etikett ist heruntergefallen oder hat aus anderen Gründen einen Schlag abbekommen, der das Abbrechen forciert hat. Ich weiß es nicht. Aber nun haben wir sowas immerhin auch mal gehabt:



(Fühlen sich durch das Bild anwesende Trypophobiker getriggert?)

Zwei Kindereinkaufswagen

Diese beiden Kindereinkaufswagen haben viele Jahre in Findorff überlebt. Die sollten natürlich nicht auf den Schrott und befinden sich nun frisch gereinigt im Markt in der Gastfeldstraße. Leider haben wir nicht so richtig Platz, um sie schön mit im Eingangsbereich bereitzustellen. Etwas stiefmütterlich stehen sie jetzt neben unserer Kasse in der Ecke mit der Notkasse. Aber irgendwann werden schon Leute die Wagen entdecken und vor dem Einkauf die paar Meter Umweg auf sich nehmen, da bin ich sicher. :-)