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Verwirrende Unfallanzeige

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik hat mir einen dicken Umschlag geschickt. Darin lagen ein paar Fragebögen, in erster Linie also die klassische Unfallanzeige, aber auch ein Antwortbogen, auf dem ich angeben sollte, warum die Unfallanzeige noch nicht erfolgt ist.

Es ging um eine Mitarbeiterin, die hier auf der Rampe vor einer Weile einen kleinen Unfall hatte. Ich wusste gar nicht, dass sie damit doch zum Arzt / zur BG gegangen war, zumal sie ja auch danach noch weitergearbeitet hatte, aber okay.
Ich hatte nur den Vornamen gelesen und erinnerte mich natürlich sofort an den kleinen Zwischenfall. Den zweiten Vornamen meiner Mitarbeiterin hatte ich nicht auf dem Schirm und dass der Nachname nicht passte, kann ja mal vorkommen. Vielleicht gab es eine Namensänderung, zumal die Kollegin aus dem Ausland kommt, und sie ist noch bei der BG unter einem anderen Namen geführt. Das Geburtsdatum passte ungefähr, und dass die Adresse ebenfalls nicht stimmte, fiel mir auch nicht auf. Ines stutzte, denn sie wusste, dass die Kollegin hier direkt um die Ecke und nicht in einem Stadtteil auf der anderen Weserseite wohnt.
Was mich am meisten irritiert hat, war das Datum des Unfalls. Knapp zwei Wochen war dieser her, mein Gefühl hätte den Sturz wenigstens zwei Wochen weiter in die Vergangenheit verortet.

Fassen wir zusammen: Das Unfalldatum stimmte nicht, die Adresse stimmte nicht, der Nachname stimmte nicht, einen zweiten Vornamen hat die Kollegin gar nicht erst und der eine verbliebene Vorname war auch noch anders geschrieben.

Während eines Anrufs bei der BG einigte ich mich mit der Sachbearbeiterin dort darauf, dass das sicherlich nicht meine Mitarbeiterin war und dass ich daher das Anschreiben hier durch den Aktenvernichter schiebe. Sollte sich doch etwas ergeben, so dass es mich betrifft, wird man sich wieder melden. Was auch immer die da durcheinandergeschwurbelt haben …

Mit Klassenzeitung

Ernsthaft verstörend ist es, wenn ein neuer Außendienstmitarbeiter eines Lieferanten zu einem in den Laden kommt, und sich grinsend mit den Worten vorstellt, dass man sich noch von früher kennt und sogar die Klassenzeitung mitgebracht hat, die damals zum Ende des gemeinsam verbrachten Schuljahres entstanden war.

Das war im Schuljahr 90/91, ist also mal eben knappe 35 Jahre her.

"Ernsthaft verstörend" beschreibt es wirklich treffend.

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Lustige Strichcodes – 770

Diesen Strichcode mit einer dampfenden Kaffeetasse hatte Honza auf einer Packung "Mokate" 3-in-1-Instantkaffee-Pulver-Sticks in der Sorte "Cardamom & Vanilla" entdeckt.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Leergekauft

Was genau Samstag hier los war … okay, das ist eigentlich falsch. Anderer Ansatz: Was los war, weiß ich genau – nämlich eine ganze Menge. Warum hier am Samstag so viel los war, das weiß ich dagegen nicht.

Es hätte mir auch gestern Morgen beim Besuch hier aufgrund des Fehlalarms auffallen können, aber da hatte ich gar keine Augen für die vielen leeren Kisten in der Gemüseabteilung.

So leer ist die Abteilung selten:


Aufregender Sonntagmorgen

Heute Morgen um 8:05 Uhr riss mich mein Handy aus dem Schlaf. Am anderen Ende der Leitung war ein Mitarbeiter der Leitstelle, die unsere Alarmanlage überwacht, und teilte mir mir, dass im Edeka-Markt in der Gastfeldstraße ein Einbruchalarm vorliegen würde. Die Polizei sei informiert und fährt auch zum Objekt.

Keine 25 Minuten später war ich dann auch vor Ort. Die Polizei hatte bereits alles begutachtet, aber es waren keine Einbruchspuren zu entdecken. Den Alarm ausgelöst hatte einer der Bewegungsmelder im Eingangsbereich. Da ein umgefallener Besen auf dem Fußboden lag, mutmaßte einer der Beamten, dass das wohl der Grund für den Alarm gewesen sein könnte. War es jedoch nicht, der Besen lag schon die ganze Nacht dort. Und auch eine andere Unregelmäßigkeit war zum Alarmzeitpunkt nicht in der Videoaufzeichnung zu erkennen. Es sah alles ganz normal aus, vielleicht hat aber auch der Melder eine Macke. Ad hoc kann ich es nicht sagen, aber es könnte einer derjenigen sein, die dort schon seit Anfang an hängen, also über 25 Jahre. Wenn da irgendwelche elektronischen Bauteile etwas altersschwach geworden sind, sollten wir den Bewegungsmelder definitiv austauschen, sonst dürften solche Überraschungsanrufe sich in nächster Zeit häufen.

Also ging es schnell wieder nach Hause.



Normalerweise gibt es die schönen Winterimpressionen ja immer nur beim Fahrradfahren, aber die fast völlig autofreie B75 stellte heute früh noch ein schönes Fotomotiv dar.
Ich schwöre, dass das aus technischer Sicht ein Farbfoto ist. ;-)


Erledigt: Umbaudarlehen

Unterm Strich ändert sich auf den Konten nichts: Die Umbuchung vom Geschäftskonto auf das Darlehenskonto zum Jahresende bewirkte exakt keine Saldenveränderung.

Aber.

Aber!!!

Aber das war die letzte Rate des Darlehens in Höhe von 200.000 Euro, mit dem wir einen Teil der umfangreichen Umbaumaßnahmen 2018 finanziert hatten. Tut gut, dass es weg ist und jetzt nur noch das Immobiliendarlehen für das Gebäude hier läuft. Aber auch da steht eine Neuplanung an, denn die Zinsbindung fällt nun nach zehn Jahren weg (auch schon wieder so lange her …) und da müssen wir eine Anschlussfinanzierung finden. Eine Viertelmillion, um die Restsumme abzulösen, habe ich gerade nicht unterm Kopfkissen liegen. Aber ein Immobiliendarlehen stresst mich nicht, da steht ja ein reeller Wert gegenüber, während unsere Ladeneinrichtung inzwischen nicht mehr annähernd so viel wert ist, wie wir damals bezahlt haben.


Taube auf der Heckscheibe

Aus dem Augenwinkel bemerkte ich eine Bewegung bei meinem Auto. Irgendetwas ruckte dort immer rhythmisch hin und her. Bei genauerer Betrachtung war es nur eine Taube, die dort auf der Heckklappe saß und möglicherweise Schnee gepickt hat, um ihren Wasserhaushalt wieder aufzufüllen.


Aufrunden bitte … Summe 2025

Es ist für ein ganzes Jahr nicht viel Geld, aber auch im letzten Jahr sind mit der "Aufrüsseln" "Aufrunden"-Funktion ein paar Euro für die Elefantenprojekte des David Sheldrick Wildlife Trusts zusammengekommen.

Das ist nicht viel Geld, aber es ist Geld und daher freue ich mich auch darüber. Vielen Dank an alle, die sich auf diese Weise an dem Projekt beteiligt haben und auch zukünftig beteiligen werden.

Es könnte vermutlich mehr sein, aber vielen unserer Kunden fällt das "Stimmt so!" erst nach dem Bezahlvorgang ein und dann haben wir keinen Zugriff mehr auf diese Funktion im Kassensystem, so dass die Münzen dann in der allgemeinen Trinkgeldkasse landen.


Sonderpreis: 66 Cent

Fundstück von Stephan während seines Einkaufs (nicht bei uns): Ein Puddingdessert zum Sonderpreis von 66 Cent, während am Regal noch der ursprüngliche Preis von 55 Cent zu lesen ist.

Rechtlich ist das natürlich nicht zu beanstanden. Restposten beinhalten oftmals seltener werdende Stücke und für Raritäten werden normalerweise höhere Preise gezahlt, das regelt der Markt eben so. Als es noch 120 Mona-Lisa-Gemälde gab, kam auch noch keiner auf die Idee, dafür Millionen aufzurufen. ;-)

Wieviel die Kunden nun tatsächlich bezahlen mussten, blieb ungeklärt …


BeWerbung und LebensLauf

Ein junger Mann hatte sich bei mir beworben, aber mit seinen Bewerbungsunterlagen konnte ich überhaupt nichts anfangen. Es waren zwei Dateianhänge BW (Bewerbung) und LL (Lebenslauf) in seiner E-Mail zu finden, deren Dateinamen beide auf ".pages" endeten und sich weder im Browser noch mit einer anderen Software hier auf meinem Windows-Rechner öffnen ließen.

Nach kurzer Recherche war klar, dass das Apple-Dateien sind, die sich mit spezieller Software öffnen oder umwandeln lassen, falls man sie außerhalb der Apple-Welt benutzen oder einsehen möchte. Da ich mit Apple so gar nichts zu tun habe, blieb mir nur ein Weg: Den Bewerber anschreiben und darum bitten, dass ich die Unterlagen in einem anderen Format bekomme.

Für den Fall, dass jemals wieder .pages-Dateien bekommen sollte, weiß ich jetzt jedenfalls gleich, was ich da vor mir habe …


Manitu-Kalender 2026

Selbstverständlich habe ich auch in diesem Jahr wieder den Wandkalender von Manitu hier in beiden Büros und auch im Pausenraum aufgehängt. Die Kalender haben eine vernünftige Größe und Farbgestaltung, so dass sie seit Jahren schon mein favorisierter Jahresplaner sind. So sehr, dass ich dafür gerne auch das Porto für den Versand investiere. :-)



Mit im Karton lag ein Zettel mit Produkt-Informationen. Diese Info entspricht sicherlich der EU-GSPR, aber lässt einen schon stutzen. Wenngleich diese Informationen inzwischen Vorschrift sind, bekommt man sie nun wirklich nicht immer mitgeliefert und gerade bei einem bedruckten Bogen Papier wirkt das schon sehr, sehr schräg. So schräg, dass gefühlt schon ein Hauch Zynismus hinsichtlich dieser Gründlichkeit mitschwingt. Unter der Prämisse wäre unter den Warnhinweisen vielleicht noch der Hinweis angebracht, dass man sich an der scharfen Kante schneiden kann. ;-)


Alles im Eimer, vor allem Folie

Man kann die Folie, die beim Verräumen der Ware angefallen ist, auch einfach in die zum Verkauf bereitstehenden Eimer stopfen (und dort erfolgreich vergessen), statt sie hinten im Lager in den Sack für Folie zu stopfen.

Diese Vorgehensweise hat aber eigentlich nur Vorteile: Als Mitarbeiter spart man Zeit und der Arbeitgeber dadurch Geld, die Entsorgungskosten werden verringert, was wiederum Geld spart – und nicht zuletzt bekommt der Kunde, der nur einen profanen, pinken Eimer kaufen wollte, noch eine kostenlose Draufgabe, mit der er beim Betreten des Ladens doch niemals gerechnet hätte.

Also eine echte Win-Win-Win-Situation. :-)


Der Vorteil der Sperrliste in der Fritzbox

… man muss sich nicht mehr mit solchen Idioten herumschlagen.

Aber da die Betrüger immer mal die Telefonnummer verändern, kommen sie doch immer wieder durch. Praktisch ist ja, dass alleine schon die Erwähnung der Guthabenkarten die betrügerische Absicht entlarvt. Witzigerweise ruft ganz oft der selbe Typ an, den wir inzwischen schon an seiner kratzigen Stimme erkennen. "Hallo, hier ist technische Abteilung. Sie müssen bei Telefonkarten etwas überprüfen …"

Nee, muss ich bestimmt nicht. ;-)


Kanalrohrstummel mit Klebeband

Nachdem wir Ende September das Kanalrohr in unseren Maschinenraum auf der Rückseite der Wand gekappt und dabei auch die schwarze Gummimuffe versetzt hatten, hatte ich die Maschinenraum-Seite des Rohrs mit Gewebeklebeband abgedichtet, damit keine Ratten aus dem Rohr krabbeln.

Im ersten Moment dachte ich, dass ich mir das Klebeband auch hätte sparen können. Das Rohr guckt auf der anderen Seite der Wand ein gutes Stück über dem Boden aus der Wand und hat keine Verbindung mehr zum Kanal. Aber wer weiß, was hier in den Katakomben alles kreucht und fleucht und doch irgendwie den Weg in den Maschinenraum gefunden hätte. Brr.

Nee, so ist schon ganz gut und wenn nach der Inventur wieder etwas mehr Zeit für allgemeine Aufgaben übrig ist, werde ich mich auch um die noch ausstehenden Maurerarbeiten im Keller kümmern – und dann auch dieses Stück Rohr entfernen und das Loch mit Steinen verschließen.