So sieht's etwas "wohnlicher" aus. Die Körbe haben übrigens eine reelle größe, sind also 60cm breit, was die Abteilung auf eine Gesamtbreite von 7,20m bringt. Das ist schon ganz stattlich.
Die Körbe sollen erstmal nur der Veranschauung dienen. Später können das natürlich auch Originalkisten oder Kartons sein. Aber so einheitlich hat auch was.
Vom Prinzip her soll das so aussehen wir auf dieser Grafik. Die Kunden stehen vor einer großen Wand, an der alles ordentlich und übersichtlich platziert ist. Aus Platzgründen leider bei mir nicht anders möglich.
Das Hauptproblem scheinen derzeit die fünf übereinanderliegenden Ebenen zu sein. Wir brauchen den Platz, aber es darf weder die Übersichtlichkeit noch das Handling beim Ware einräumen darunter leiden. Ob es so eine Lösung fertig gibt, weiß ich noch nicht. Vorschläge und Hinweise nehme ich gerne entgegen. Wenn ich gar nichts finde, wird ein Tischler sein Können unter Beweis stellen müssen...
Frisches Obst und Gemüse war vor allem aus Platzgründen hier im Laden schon immer das böse Stiefkind. Es folgte ein Kreislauf, nein: eine Spirale abwärts. Man hat wenig Ware da, die Auswahl ist uninteressant, der Umsatz lässt nach, die Ware wird alt, die Abteilung wird/ist für den Kunden unattraktiv und so weiter.
Inspiriert durch die Ideen einiger Kollegen und Fachberater reift derzeit eine neue Idee in mir. Getreu dem Motto "Klotzen, nicht kleckern", möchte ich die Abteilung zum einen an einem leicht geänderten Standort unterbringen, zum anderen die Fläche etwa um den Faktor 1,5 vergrößern. Mit der übersichtlicheren Präsentation und größeren Auswahl könnten wir uns hier tatsächlich noch zu einer echten Gemüsekompetenz verwandeln.
Ich freue mich schon drauf.
Dieser Umbau wird übrigens einer der ersten einer ganzen Reihe von Verschönerungs- und Renovierungsarbeiten sein. Wartet's ab.
Eigentlich wollte ich die ollen Steckzigarettenstecker gegen Erstattung der Portokosten abgeben. Nachdem sie jemand haben wollte, um sie anschließend für einen guten Zweck (nämlich diesem Tierschutzverein) zu verkaufen und sich die Dinger vom Gewicht her noch problemlos in einen großen Umschlag stecken ließen, habe ich auf Portoerstattung verzichtet. Die 1,45€ habe ich wohl noch übrig und da will man sich ja auch nicht lumpen lassen.
Hier geht's zur Erklärung, wofür sie waren und warum ich sie loswerden will. Zwei Leute hatten Interesse verkündet, konkret gemeldet hat sich niemand. Wenn bis Mittwoch Abend nichts passiert ist, werfe ich sie endgültig weg.
Mit der Post kam ein Werbeschreiben eines (mir bis bislang gänzlich unbekannten) Telekommunikationsunternehmens. Babyspielzeuge sind auf dem Schreiben abgebildet, welche die einzelnen Unternehmensbereiche darstellen sollen. Dazu die Info, dass ich nun endlich alles das bekommen kann, was es als Kind nur mit Protest und Schmollen gab.
Ich glaube, ich bin die falsche Zielgruppe. Bei mir spricht die Werbung nur die Bewegung meines Armes in Richtung Papiertonne an.
Als wir Ende Dezember hier im Laden zusammen mit der Hausverwaltung den letzten Wasserschaden begutachtet hatten, bin ich – Mensch ist ja zu faul, um eine Leiter zu holen – direkt auf den Tischen in meiner Gemüseabteilung herumgeklettert. Das ist normalerweise kein Problem, aber diesmal bin ich so unglücklich auf die Leiste getreten, auf der die Kunststoffschienen für die Preisschilder kleben, dass mehrere Schrauben dieser Holzleiste herausrissen.
Die ersten Tage hing sie nur etwas schief und ich nahm mir vor, mich "bei Gelegenheit" darum zu kümmern. Inzwischen ist sie gänzlich abgefallen und so war jetzt ein Notfalleinsatz mit Akkuschrauber notwendig. War zum Glück weniger kompliziert, als ich dachte...
Alle Vorarbeiten zur Ladenöffnung waren eben fertig und auch mein Mitarbeiter war ausgesprochen überpünktlich hier. Bevor wir uns langweilten, haben wir um 23:52 Uhr schon den Laden aufgeschlossen.
Und dann? Kommt die erste Kundin erst um 0:05 Uhr rein.
Nachdem ich nun tatsächlich nach Jahren der Unschlüssigkeit meinen Zugang für Onlinebanking beantragt habe (hat auch gar nicht wehgetan), trudelten hier heute diverse Unterlagen ein: Chipkarte, USB-Stick, PIN und eine CD-ROM mit der Installationssoftware.
Voller Freude installierte ich alles und wollte mich gerade einloggen, als genau dieser Vorgang mit einer Fehlermeldung jäh unterbrochen wurde. Was zum...?
Der freundliche Mitarbeiter der Sparkasse erklärte mir eben am Telefon, dass die Karten zwar schon vorbereitet und verschickt werden, die eigentliche Freischaltung des Accounts aber durchaus ein paar Tagen dauern kann.
Schade. Dann werde ich nachher eben noch ein (hoffentlich letztes) Mal Kontoauszüge kopieren müssen.
"Rufnummernsperre für die gewählte Nummer ist aktiviert."
So lautete die Ansage, die ich mir vorhin beim Versuch, eine Hotline anzurufen, anhören durfte. Als ich den Telefonanbieter gewechselt hatte, habe ich wohl ein Kreuzchen bei "0900 sperren" gemacht.
Wir sind mit der Inventur im Großen und Ganzen fertig. Mit den dreizehn Inventurhelfern ging die Arbeit heute erfreulich geschmeidig und ich glaube, das war die erste Inventur, bei der niemand großartig mit den Zählblättern herumgemurkst hat.
Die Helfer bekommen für ihre Arbeit Geld und so denke ich, dass Getränke und Frühstück nicht von mir gesponsert werden müssen. Mittendrin hat mich eine der Aushilfen nach einer Flasche Mineralwasser gefragt hat. In der Vergangenheit hatte er sich bei mir hier im Laden schon öfter nach einem Job erkundigt, da es ihm finanziell wohl nicht so sonderlich gut geht und so mochte ich nicht knauserig wirken und ihm den Wunsch verwehren.
Dreist fand ich allerdings, dass er ohne zu fragen die leere Flasche im Leergutautomaten versenkt und sich den Bon eingesackt hat.
Aufgrund der Inventur bleibt es hier im Blog (im Laden bestimmt nicht) etwas ruhiger. bemerkenswert bislang war, dass mich einer der Inventurhelfer auf ein blogbares Ereignis hinwies, dazu aber später mehr. Im Grunde hat er später selber bei seiner Zählerei für einen anderen Blogeintrag gesorgt. Vielleicht darf ich's ja veröffentlichen.