Während wir den einen Teil des Ladens verschönern, arbeitet ein paar Meter weiter das aus (immer noch unbekannten Gründen) der Decke tropfende Wasser gegen uns und hinterlässt momentan vor allem große Pfützen im Kaffeegang.
Was auch immer die Ursache dafür ist: An der Decke werden wir zunächst einen hässlichen braungelben Fleck zurückbehalten...
Auf dem oberen Bild ist übrigens sehr deutlich zu erkennen, wie extrem stark es von oben tropft: Jeder der "weißen Punkte" ist ein dicker Wassertropfen in dem das Blitzlicht meinere Kamera reflektiert wird.
Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden. Es waren bei mir zumindest zwei herrlich entspannte Tage. An Heiligabend dagegen war kaum an Ruhe zu denken, denn während die einen schon in trautem Beisammensein vor dem Weihnachtsbaum saßen, haben die anderen noch Pinsel und Farbrolle geschwungen und ihren Laden hübscher gemacht.
Der Anstrich des Fußbodens in dem Bereich vor dem Leergutautomaten war dringend notwendig, wie auf den folgenden Bildern sehr deutlich zu sehen ist.
Eigentlich hätte die Farbe mindestens drei Tags aushärten müssen, bevor sie wieder belastet wird – doch wie hätten wir das hier anstellen sollen, dazu noch ausgerechnet in dem Bereich, der am stärksten frequentiert wird?
Durch Schnee und Eis hat sich offenbar irgendwie ein Loch in unserem Flachdach entwickelt. Seit heute Morgen tropft es im Kaffeegang von der Decke. Mal gucken, was der Hausverwalter dazu zu sagen hat...
PS: Momentan haben mich Arbeit und Privatleben sehr eingenommen und daher bleibt hier blogtechnisch einiges liegen. Was nicht heißt, dass nichts passiert. Ich mache mir viele Notizen und viele Bilder und ich verspreche, dass ihr alles zu sehen bekommen werdet.
Gegen Schnee und Schmutz, den die Kunden hier im Minutentakt hereintragen, lässt sich derzeit kaum etwas ausrichten – außer regelmäßig den Boden zu wischen.
Fertig. Die Seitenwände sind etwas gelber geworden, die Wand rund um den Automaten etwas leuchtender (hier nochmal im direkten Vergleich der alte Anstrich) – insgesamt sind wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden! Und am Heiligabend (aber nicht erst nach Mitternacht...) ist dann der Fußboden dran.
PS: Die Farbe ist noch ganz frisch und sieht daher stellenweise auf dem Foto etwas checkig und unsauber verarbeitet aus. In Wirklichkeit ist es eine absolut gleichmäßige Fläche geworden!
Vorbereitungen für die Pinselei. Etwas unkonventionell war der (jaja, ich weiß... immer noch ungenutze...) Bildschirm über dem Leergutautomaten vor Farbklecksen gesichert. Die Kollegin hat ihn schlicht und einfach mit Stretchfolie umwickelt.
So schön hat der Raum vor dem Leergutautomaten vor 2,5 Jahren mal ausgesehen. Inzwischen sind viele Liter Biersüff über den Fußboden geflossen und die Wände haben etliche Beschädigungen abbekommen.
Aber das wird sich in den nächsten Tagen ändern. Heute sind erstmal die Wände fällig. (Der Fußboden folgt am Heiligabend, damit die Farbe über zwei Tage Zeit hat, um vernünftig zu trocknen.)
Vorarbeit: Dellen und Löcher ausspachteln.
Während die Spachtelmasse trocknet, räumen wir jetzt die Kühlschränke leer und schieben sie ins Lager, damit die Wände frei zugänglich sind. Mehr Fotos später...
In unserem "Leergutraum", also dem Bereich vor dem Leergutautomaten, stehen unter anderem zwei Kühlschränke für Getränke. Seit wir damit angefangen haben, führte ein Verlängerungskabel von einer Steckdose aus dem Lager zu den Kühlschränken. Das war eine doppelte Gefahrenquelle: Zum einen bestand immer eine Stolpergefahr, andererseits traten immer mal wieder Leute auf das Kabel, das natürlich auch sehr gelitten hat – und das ist noch vorsichtig ausgedrückt.
Aber damit ist jetzt endgültig Schluss. Vom Fachmann verlegte Steckdosen versorgen die Kühler nämlich ab jetzt mit stolperfreiem Strom von oben.
Was mir beim Aufbau der Weihnachtsdekoration gar nicht aufgefallen war: Irgendwie haben die Lichtschläuche an den Kunststoffrentieren in den Jahren des Auf- und Abbauens doch wohl etwas gelitten. Stellenweise leuchten die Lampen mittlerweile nämlich gar nicht mehr. Das finde ich sehr schade.
Anruf der Polizeiwache hier im Stadtteil. Man wollte mir nur mitteilen, dass an einer Kreuzung hier in der Nähe einer meiner Einkaufswagen stehen würde und bittet darum, dass ich ihn dort abhole.
Gerne. Den Penny-Wagen haben wir aber stehengelassen.
Schon über ein Jahr ist es her, dass das Kältebauunternehmen, das ich bei allen Problemen mit meinen Kühlanlagen angeheuert habe, den letzten Job hier gemacht hat. Seit dem habe ich ein Ein-Mann-Unternehmen aus der Region. Ein nettes Kerlchen, aber (verständlicherweise) bei Problemen, gerade auch zu ungewöhnlichen Uhrzeiten, nicht immer gleich parat. Den Vorteil hat man nunmal bei einem größeren Unternehmen, besonders wenn dazu noch ausdrücklich ein 24h-Service angeboten wird. Aber was nützt es, wenn das Vertrauen in die Firma gänzlich zerstört ist.
Ich hatte damals schon so ein ungutes Gefühl bei dem Unternehmen. Die Inhaber hatten sich irgendwie zerstritten und sind getrennte Wege gegangen. Die Firmierung wurde geändert, jeder hat vom anderen behauptet, nicht mit dessen Geschäftspraktiken einverstanden zu sein. Ich blieb bei denen, die den alten Firmensitz weiterführten – mit eingangs verlinktem Ausgang.
Nun hat sich in dem Unternehmen wieder viel verändert. Der ehemalige Geschäftsführer macht sein eigenes Ding mit eigener Firma, der alte Firmensitz wird unter neuer Leitung weitergeführt.
Zu Betrieben mit solchen Unregelmäßigkeiten in der Leitung habe ich pauschal nur ein sehr begrenztes Vertrauen. Und nun stehe ich hier und halte zwei Briefe in der Hand. Einen von der neuen Firma mit altem Geschäftsführer und einen von der alten Firma mit neuem Geschäftsführer. Beide erzählen mir etwas von ihrem bekannten Namen und den bekannten Leistungen und ich würde gerne wieder einer von beiden mein Vertrauen schenken – nur, wem? Sind die Dinge, die mich gestört haben, von der Geschäftsleitung angewiesen worden? Dann sollte man die neue Firma strikt meiden. Oder waren es die Mitarbeiter? Dann würde ich vielleicht doch lieber die alte Firma vermeiden.
Vielleicht bleibe ich auch einfach bei dem Ein-Mann-Betrieb. Bislang ging alles gut, aber was ist, wenn wirklich mal wieder ein nächtlicher Einsatz sein muss?
Gestern Abend war ich noch ein paar Stunden in der Firma und dachte mir, als ich gerade gehen wollte, dass ich doch endlich mal eben die Leuchtstoffröhre austauschen sollte, die hier im vorderen Bereich des Marktes immer leuchtet und so auch als Nachtlicht dient.
Der Röhrentausch war kein Problem, nur dass ich auf dem Weg nach hinten mit einer Leitersprosse an einem Pappaufsteller mit Schokolade hängengeblieben bin, machte meine ganze Aufbruchstimmung zunichte.
Alle paar Monate trudelt hier Werbung für Werbe-Zündhölzer ein. Mein Bedarf an Streichhölzern ist aber gedeckt. Für vernünftige Preise braucht man eine gewisse Auflage. Und dann muss man die zumindest so schnell verteilen, dass die Informationen darauf nicht durch irgendwelche Änderungen (Umzug, Telefonnummer, Serviceleistungen, Öffnungszeiten...) veraltet sind.
Ich hatte damals einen Gesamtauftrag über 30.000 Zündhölzer abgeschlossen. Lieferbar in 3 Etappen zu jeweils 10.000 Schachteln. Die ersten 20.000 hatte ich für den Laden in der Gastfeldstraße gemacht und die restlichen 10.000 schließlich für "Picas Tierfutter".
Und nun? Habe ich tausende Zündholzschachteln für einen Tierfutterladen, der schon seit über zwei Jahren nicht mehr existiert. Dazu kommen noch viele weitere tausend Zündholzschachteln mit falschen Öffnungszeiten für meinen Laden hier.
Was man damit anstellen kann? Ich glaube, ich verhökere die komplett kartonweise bei Ebay. Dann bin ich diesen Kartonberg aus meinem Lager jedenfalls bald los.