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Dreimal Post von Kabel Deutschland

So kann's bei gekauften Adressen gehen: Ich habe hier mit der Tagespost ein Werbeanschreiben von Kabel Deutschland gleich in dreifacher Ausfertigung bekommen. Eines ist an "Neustädter Frischmarkt e.K." adressiert gewesen, ein Schreiben an "SPAR-Markt Björn Harste" und der dritte Brief war für "Björn Harste" bestimmt.

Hilft aber alles nichts. Ich werde niemals Kunde von Kabel Deutschland werden. Außer, sie kaufen vielleicht irgendwann E-Plus oder EWE-Tel/Nordcom auf.

Heute schon an morgen denken

Im Kassenbüro lagen noch ein paar Oster-Grußkarten herum, die ich vor langer Zeit von Landliebe als Werbegeschenke bekommen habe. Spontane Idee: Daraus mache ich ein A1-Fensterplakat für Ostern.

Die irritierten Blicke der Kollegen sind göttlich. :-)


Mal wieder ein neuer Red-Bull-Kühler

Den kleinen Red-Bull-Kühlschrank von Anfang 2009 haben wir hier schon gar nicht mehr im Laden stehen. Jetzt haben wir einen großen Kühlschrank mit Glastür bekommen.

Die Grundfläche des Gerätes ist sogar etwas kleiner als vom alten Kühler. Aber durch die Höhe wirkt der leider recht klobig. Naja, nun haben wir ihn. Er sieht ja auch gut aus. Neu, strahlend hell beleuchtet, perfekt – solange man nicht durch die Gemüseabteilung auf die Rückseite des Kühlschranks guckt. :-|



Witzig finde ich den Aufdruck an der Seite. :-)


Kühlhaustürscharniere und Björn und die Handwerker

Von einer meiner beiden Kühlhaustüren sind die Scharniere kaputt. Die Geschichte dahinter ist schon ein paar Jahre älter und begann sogar weit vor diesem Blog. Wenn ich mich richtig erinnere, war damals das aus Aluminium bestehende Stück an der Tür gebrochen. Ersetzt hatte es mein damaliger Kältemonteur durch ein aus Edelstahl gefertigtes Teil. Da dieses aber nicht 100%ig richtig passte und Edelstahl und Alu nunmal zwei ungleiche Gegner sind, wurden im Laufe der Zeit von dem aus Aluminium gefertigten Teil des Scharniers mehrere Millimeter Material abgefräst. Dadurch sackte die Tür immer tiefer und die Kraft zwischen den beiden Teilen wurde immer größer. Ein Teufelskreis... Bevor die Tür rausfällt, müssen jetzt endgültig zwei neue Scharniere her.

Dazu hatte ich vorletzte Woche ein Schreiben mit detaillierten Informationen an ein Dutzend Schlossereien / Metallbaubetriebe gefaxt. Es war fast zu erwarten: 10 Betriebe haben sich gar nicht gemeldet, ein Fax kam mit der Information, dass kein Interesse an dem Auftrag besteht, zurück. Nur ein einziges Unternehmen hat sich die Sache angesehen und wird die Teile nun bauen und installieren. Ich werde berichten...


Weihnachtsdeko 2010

Fünf Stunden Arbeit am Totensonntag – wie jedes Jahr. Aber der Laden sieht wieder wunderschön weihnachtlich aus. Naja, so weit das eben bei einer über 500 Quadratmeter großen Fläche möglich ist... :-)




Der Kabelwust an der Notkasse

Seit Anfang an besteht meine dritte Kasse hier im Laden aus einem kleinen rollbaren Tisch, der ursprünglich nur bedarfsweise in die Kassenzone geschoben werden sollte. Inzwischen steht die "Notkasse" seit 10,5 Jahren da vorne herum und wird nicht nur zu Spitzenzeiten eingesetzt, sondern z.B. auch als eine für alle Mitarbeiter leicht erreichbare Kasse, an der Artikel überprüpft werden können.

Manche Sachen sind einfach so wie sie sind und auch wenn sie besch****eiden aussehen, rennt man jeden Tag daran vorbei und nimmt sie irgendwann nicht mehr als negativ wahr. So hing zum Beispiel all die Jahre aus dem Kassentisch der gesamte Kabelwust vorne heraus, weil durch die geschlossenen Blechwände des Tisches die Kabel nunmal nicht durchgeführt werden konnten. Das war schon immer so, fertig.

Aber irgendwie hat mich vor ein paar Tagen im wahrsten Sinne des Wortes "im Vorbeigehen" dieses Kabelzeugs auf einmal mächtig gestört. Und weil's so schön ist, habe ich auch jetzt erst entdeckt, dass die Blechteile des Tisches vorgestanzte Öffnungen haben, die man einfach mit einem Hammerschlag benutzbar machen konnte. Ach, manchmal ist es doch so einfach. Man muss nur seinen Allerwertesten bewegen.



Tataaaa! :-)


Wo ist der Korb voller Farbe?

Vor einiger Zeit ist mir einer meiner roten "SPAR"-Einkaufskörbe aufgefallen, den irgendjemand mit weiter Farbe komplett im oberen Bereich übergepinselt hatte. Die Schriftzüge waren nicht mehr zu sehen und es sah allgemein hässlich aus. Ich ließ den Korb zunächst hier im Laden im Kreislauf und nahm mir vor, beizeiten darüber hier im Blog zu berichten und die Farbe dann nach Möglichkeit zu entfernen.

DAS hat sich jetzt wohl erledigt. So wie es aussieht ist der Korb nämlich verschwunden. Auch nach intensiver Suche habe ich ihn nicht mehr hier im Laden oder im Lager wiedergefunden.


Kaputte Schlüssel

Inzwischen ist dieses Mini-Schlüsselbund schon über drei Jahre alt und war tagtäglich im Einsatz. Es handelt sich dabei um unseren "Schlüsselsatz" für den Leergutautomaten. Was auf dem Bild zu sehen ist? Nun: Zum einen ein abgebrochener Sicherheitschlüssel, zum anderen der sogenannte "Kodierstift", ein kurzgeschlossener Klinkenstecker, mit dem man bestimmte Funktionen des Automaten auslösen kann.
Die Klinke ist an der Verschraubung vor Ewigkeiten schon auseinandergefallen, der Schlüssel nun vom (im Alltag auch teilweise recht unpfleglichen) Dauergebrauch durchgebrochen. Wird Zeit für den zweiten Satz, der bislang sicher im Tresor ruhte. :-)


Das neue Eierregal

Gerade mal vier Wochen ist es her, dass ich unseren Eierlieferanten um ein neues Regal gebeten hatte. Nun ist es endlich da: Etwas filigraner gebaut, helles Holz, etwas besser in die Ecke passend, heller, gerade Böden und mit Aluprofilen geschütze Kanten. An den Anblick müssen wir uns erstmal gewöhnen. Das andere Regal stand immerhin über zehn Jahre da herum. :-)


Verzögerung bis Januar

Oha, der geplante Austausch der Deckenleuchten wird sich noch bis Anfang Januar 2011 verzögern. Für den Elektriker eigentlich ein Luxusproblem: Die Auftragslage ist so gut, dass man diesen größeren Job im Grunde nicht dazwischenschieben kann.
Ich möchte es aber auch niemanden anders machen lassen, da "mein" Elektriker hier alle Gegebenheiten kennt und mit den Installationen hier vertraut ist.

Naja, werde ich mich eben noch ein paar Wochen gedulden müssen. Also, ihr alten Leuchten – rüber nach 2011 dürft ihr noch.

Neue Lampen im Kühlregal

Vor einiger Zeit hatte ich mein großes Wandkühlregal komplett mit neuen Leuchtstoffröhren mit relativ hoher Lichttemperatur ausgestattet. Das Ergebnis sah so aus, wie in diesem Blogeintrag vom.. Oha! So lange ist das schon her? Über vier Jahre? Wahnsinn. Das kam mir nicht so lang vor. Naja, jedenfalls haben die Röhren im Laufe der Zeit langsam und kaum spürbar an Leuchtkraft nachgelassen. Zumindest, wenn man sie im direkten Vergleich neben neuen Röhren sieht. Und das hat mich so beeindruckt, dass ich dem Regal zumindest in Sachen Beleuchtung ein Komplettupdate verpasst habe:


Mein Warenwirtschaftssystem in einem Jahr

Vor ein paar Tagen berichtete ich ja stolz, wie sehr ich an meiner DOS-Warenwirtschaft hänge. Gerade, passend zum Tagesdatum (oder vemutlich genau deswegen, blödes Unterbewusstsein, das Unbewusste...), ist mir aufgefallen, dass ich ab dem 11.11.2011 in einem Punkt etwas weniger Bedienkomfort haben werde. Gut, wird man sich auch dran gewöhnen – aber wenn man sowas dann seit 11,5 Jahren gemacht hat... :-)

Und zwar kann man Preisänderungen, Aktionspreise und ähnliche Dinge "vordatieren". Bei einer Wochenaktion ergibt das ja auch einen Sinn, dass der Rechner weiß, dass z.B. am kommenden Sonntag die (Werbe-)Preise der vergangenen Woche wieder hochgesetzt werden müssen. Um sich diese Änderungen anzeigen lassen zu können, muss man das Datum eingeben, bis zu dem man die Datensätze einsehen möchte. In der Vergangenheit habe ich immer einfach auf dem Nummernblock sechs mal die Eins gedrückt. Die Anzeige bis zum 11.11.2011 hat in der Vergangenheit immer gereicht und wird auch in den kommenden elf Monaten reichen. Ab dann werde ich die Daten wohl etwas präziser in den Rechner eingeben müssen. "22.22.2022" geht leider nicht. ;-)

LED-Röhren

Nach diesem Blogeintrag hatte mich René von DEL-KO angeschrieben und mir angeboten, mir mal probeweise ein paar LED-Röhren geschickt.

Auf dem Bild sieht man drei Lampenkästen an meiner Decke (die nicht schwarz ist, aber dank meiner bes**eidenen Kamera so aussieht), von denen zwei mit Warmton-Leuchstoffröhren bestückt sind. Die mittlere Lampe ist mit einer der LED-Röhren ausgestattet. Leider ist das Bild eigentlich gar nicht so repräsentativ, wie ich gehofft hatte. Die drei Leuchtmittel wirken gleich hell. Die LED-Röhren haben einen begrenzten Abstrahlwinkel. Allerdings erkennt man bei der LED sehr deutlich, dass sie nicht nach oben abstrahlen. Dass hier der Reflektor getroffen wird, liegt daran, dass sie aufgrund der drehbaren Kontakte nicht 100%ig nach unten ausgerichtet war. Insgesamt haben die LED-Röhren nur etwa den halben Lichtstrom einer herkömmlichen Leuchtstoffröhre. Beide Faktoren zusammen ergeben, dass das Ergebnis deutlich unausgeleuchteter wirkt als mit den rundherum, also auch nach oben in die Reflektoren, strahlenden Leuchtstoffröhren:



Wie sieht es denn nun mit den Kosten, vor allem auch der Energieersparnis durch den Einsatz der LEDs aus?
Ich habe dazu gestern mal eine kleine Rechnung aufgestellt:

Wir haben 18 Stunden am Tag geöffnet. Mal 6 Tage pro Woche mal durchschnittlich 4,333 Wochen pro Monat. Plus die Zeit vor und nach Geschäftsschluss und Arbeiten am Sonntag ergibt rund 500 Stunden im Monat. Ich zahle pro kWh gut 15 Cent.

Stromkosten pro Leuchte und Monat:
T5-Röre mit EVG: 49W x 500 x 0,15 = 3,68€/Monat
LED-Röhre: 20W x 500 x 0,15 = 1,50€/Monat

Lebensdauer pro Leuchtmittel:
Lebensdauer T5 = 15.000 Stunden
Lebensdauer LED = 50000 Stunden
Faktor: 3,3

Stromverbrauch in der Lebenszeit:
T5: 15000/500*3,68 = 110,40€
LED: 50000/500*1,50€ = 150,00€

Anschaffungskosten (bei Einzelabnahme):
T5 = 4,- Euro
LED= 75,- Euro


Jetzt mal alle Faktoren auf einen Nenner bringen:
LED: 1 x 75 Euro + 150€ Strom = 225,00€ / 50.000 Stunden
T5: 3,3 x (4 Euro+110,40€) = 377,52€ / 50.000 Stunden

Insgesamt beträgt die Differenz innerhalb der Lebensdauer der LED-Röhren rund 18.000 Euro. Oder pro Jahr: 2200 Euro. Das ist natürlich schonmal ein beachtlichter Unterschied.

Dem entgegen steht, dass die LEDs definitiv eine viel geringere Lichtausbeute haben als herkömmliche Röhren. Zur Zeit zumindest noch. Und das wäre auch gleich mein nächster Einwand: Sagen wir, die Röhren halten keine 50.000 Stunden, sondern nur 30.000 (5 Jahre) – was für Leuchtdioden wird es in 5 Jahren geben? Gerade bei LEDs werden sicherlich in den nächsten Jahren große Fortschritte geben. Wie werden sich Helligkeit und Farbtemperatur verändern? Was ist, wenn die gar nicht mehr optisch zueinander passen? Im schlimmsten Fall muss man dann nicht nur die defekten "Tubes" austauschen, sondern gleich mehrere. Ein teurer Spaß...

Die Umweltschädlichkeit von herkömmlichen Röhren im direkten Vergleich mit LEDs müsste man mal exakt gegenüberstellen. Die Leuchtstoffröhren enthalten zwar Quecksilber, aber die LED-Röhren sind deutlich schwerer. Sie bestehen nicht aus Glas, sondern aus Kunsstoffen, Platinen, Aluminium etc.

Ich denke, ich werde einfach abwarten und erstmal mit den jetzigen Röhren weitermachen. Auch wenn ich denke, dass den LEDs eine sehr große Zukunft bevorsteht – noch sind sie in meinen Augen keine vollwertige Alternative zu den bestehenden Möglichkeiten.

Tag der Abzock-Abos

Mit der Schnecken- Brief-Post kam ein "Angebot" für die Eintragung in einem sinn- wie nutzlosen Online-Branchenbuch. Das Zweijahresabo für schlappe 1048 Euro netto. Pro Jahr natürlich.

Etwas später lag auf im Faxgerät das "Notwendige Formular zum Bezug" eines "kostenloses Newsletters" und eines monatlichen "Wirtschaftsmagazins" im PDF-Format per E-Mail – für nur 25 Euro netto pro Ausgabe. Das ganze ebenfalls im Zweijahresabo.

Beide Anschreiben habe ich meinem Aktenvernichter vorgestellt.

Rotierendes Schild mit Pfeilen

Stefan hatte eine Idee und hat mir dazu eine E-Mail geschrieben:
Mach an die depperte Regalkante doch einfach eine Werbe-Pappe hin.
Oben ein Stück Draht oder Schnur befestigen, 2-3 cm Abstand nach unten, und dann einen 10cmx50cm Pappdeckel (in quietschegelb?) mit einem Werbespruch drauf. Das Ding dreht sich durch den Luftzug und fällt auf, und damit wird auch dem etwas verpeilteren Kunden klar, dass das ja irgendwo befestigt sein muss ==> *Nach oben kuck* ==> .oO(Oh, Kante!)
Du kannst Dich auch künstlerisch verausgaben und zwei Pappdeckel in der Mitte hälftig einschneiden und ineinanderstecken, so dass sie von oben wie ein Kreuz aussehen. Vorteil der Lösung ist, dass der Störer etwas stabiler und "raumgreifender" ist und die Leute mehr auf Abstand hält.

Wenn ich das richtig sehe, steht unterhalb Milch in Glasflaschen? Dann wäre doch ein Gag, die beiden Schild-Seiten so auszugestalten:




Ist zwar nicht wie ein Kreuz zusammengesteckt und auch nicht quietschegelb. Aber für einen erstern und quasi auf die Schnelle gebastelten Versuch finde ich das schon nicht schlecht. Zumindest verrübergehend. (Was etwa so viel bedeutet, dass ich mir irgendwann Gedanken darüber machen werde, ob ich das vergilbte Schild nun austauschen sollte... :-) )

Vielen Dank für die Idee!

PS: Dafür war der Zwirn. ;-)