Monatelang war irgendein Gerät zur Datenübertragung (keine Ahnung, was es genau war) in meinem Leergutautomaten
de-linked defekt. Da die Mengen nicht mehr übertragen werden konnten, hatte das zur Folge, dass keine Gutschriften mehr für die zurückgenommenen Einweggebinde erfolgte. War mir irgendwie nie aufgefallen.
Inzwischen wurde die defekte Hardware ausgetauscht und die gesammelten Daten wurden übermittelt und heute kam die Gutschrift. Über 20.000 Euro gab's mal eben auf diese Weise. Das Geld hätte ich ja sowieso bekommen, aber an einem Stück, und nicht auf etliche Wochen aufgeteilt, ist das schon recht beeindruckend.
PS: Beeindruckend sind auch ein paar andere Zahlen: Dies ist Blogeintrag Nr. 12.000 und die Anzahl der Kommentare steht in diesem Moment bei 212.410. Wow!
Mit der Post kam ein Schreiben einer Versicherung hier an, in dem mir mitgeteilt wurde, dass
dieser Schaden (Tzzz… Erst mit breitem Kopf herumrandalieren und das dann über die Versicherung abwickeln…) beglichen wurde und dass man mir den Rechnungsbetrag überwiesen hätte.
Schön, dachte ich zunächst. Da steht nur eine vollkommen falsche Kontonummer. Darum werde ich mal am Montag kümmern.
Mit einer geliehenen Pumpe haben wir vorhin den gestern mit Regenwasser vollgelaufenen Maschinenraum leergepumpt. Grob geschätzt hatten sich mindestens 500 Liter Wasser im Keller gesammelt. Die Kühlanlagen haben keinen Schaden genommen und was aus den eingelagerten Sachen geworden ist, weiß ich noch nicht. Es fehlte jegliche Motivation, den nassen Haufen noch auseinanderzupflücken.
Gnaa… Wenn das da oben so weitergeht, lasse ich mir ein
großes "H" mit einem Kreis drumherum auf den Scheitel tätowieren.
Einen möglichen Termin für die Installation unserer neuen Kassen habe ich noch nicht – aber dafür ein paar Ideen, was man mit einbinden könnte.
Zum einen: Moderne Zahlungsmethoden. Fingerabdruckleser und kontaktlose Bankkarte sollen kommen, bzw. sind teilweise schon im Einsatz und wenn man hier schon die modernsten Kassen hinstellt, die erhältlich sind – warum dann nicht auch mit solchen Extras?
Zum anderen: Vielleicht doch Kassenterminals für das Bargeldhandling installieren. Einen Trichter, in den Kunden ihr Kleingeld werfen können (so wie z.B. auch an vielen Shell-Tankstellen) und ein Ausgabegerät für die Banknoten.
Ich werde mich wegen beider Dinge mal bei der zuständigen Abteilung bei der "E" erkundingen.
Was haltet ihr davon?
Nach den
gestrigen Regenfällen hier in Bremen standen einige Tunnel und viele Keller unter Wasser. Und selbst mich hat es getroffen: Im Markt in Findorff stand im kompletten Lager mehrere Zentimeter hoch das Wasser. Naja, der Vermieter kümmerte sich darum Ware stand nicht unmittelbar auf dem Boden – also sind wir nochmal glimpflich davongekommen.
Gestern Abend fiel uns allerdings auf, dass in meinem "Keller" (Maschinenraum) hier in der Gastfeldstraße an der Tür noch deutlich nasse Spuren auf der Schwelle zu sehen waren. Obwohl es den ganzen Nachmittag über warm und trocken war. Es wird doch wohl nicht..? Doch, es ist so. Auch hier steht das Wasser 5-10cm hoch. Die Kühanlagen haben offenbar nichts abbekommen, aber viele eingelagerte Gegenstände, unter anderem eine teure SB-Gemüsewaage stehen im Wasser.
Hier ein Foto von gestern Abend. Die Jogurtkisten hatten wir benutzt, um trockenen Fußes den Raum betreten zu können:
Ein Kollege sprach mich an: "
Wir sollten uns ernsthaft Sorgen machen. Unser Leergutautomat zeigt paranormale Aktivitäten. "
"
Hmm..? Wieso, was ist denn los?"
"
Naja, er meldete 'Flasche unbekannt!
' auf dem Display, aber es ist kein Kunde in der Nähe!"
Herr Trautwein, schicken Sie doch bitte mal zeitnah das kompetente Team Venkman, Stantz und Spengler vorbei, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Unser
großer Kühlschrank, den ich vor ein paar Jahren (und zu Beginn der Nachtschicht-Phase) gekauft hatte, macht uns immer wieder Kummer. Erst das
Malheur mit der Tür und nun das: Eine Fassung (und seltsamerweise auch deren beiden Kabel) ist angeschmort und daher bleibt das Licht erstmal aus.
Die Kabel liegen natürlich
richtig leicht erreichbar unter einer einfach zu entfernenden Abdeckung kaum erreichbar im Gehäuse des Möbels und bis wir die Motivation finden werden, da ranzugehen, wird es wohl noch eine Weile dauern.
Inzwischen ist unser Handchecker
wieder repariert. Die gebrochene Halterung für Platine, die auch die beiden Gehäuseteile zusammenhält, haben wir mit Sekundenkleber zusammengesetzt…
…und das graue, eingerissene Gehäuse des Gerätes haben wir großzügig mit Pattex Baukleber (ich liebe das Zeugs!) ausgefüllt. Hält bombenfest und vielleicht haben wir so ja jetzt erstmal wieder sieben Jahre Ruhe mit dem Ding.
Ich mag es, wenn auf fertige Werbeschilder diese "LCD"-Anzeigen zum selbstbeschriften aufgedruckt sind. Mal eben mit einem schwarzen Stift die nicht benötigten Felder ausmalen – fertig.
Lustig finde ich es immer wieder, wenn Leute die Dinger unwissentlich invertieren und das, was sie schreiben wollen, mit schwarzer Farbe ausfüllen und die nicht benötigten Felder weiß lassen. Die Lesbarkeit dieser Preisschilder geht dadurch natürlich gegen null. Und
das sieht man sogar relativ häufig.
Das war am vergangenen Wochenende ein etwas chaotischer, wenngleich nicht verunglückter Verleih unserer Festzeltgarnituren. Vier Sets hatte ein Kunde vor Wochen schon reserviert, allerdings standen sie noch von unserem
Jubiläum im Markt in Findorff herum.
Vor dem Wochenende erkundigte sich der Kunde, ob das mit den Garnituren nun klargehen würde und ob das für die Party benötigte Bier auch gleich bei uns kaufen könnten. Siedendheiß fiel mir ein, dass die ollen "FZGs" ja in Findorff stehen. Da sie aber sowieso mit einem Fahrzeug abgeholt werden, einigten wir uns auf einen kleinen Deal: Ich schenke den Kunden eine Kiste Bier, dafür holen sie die Garnituren am Samstag in Findorff ab und bringen sie nach dem Wochenende wieder zu uns in die Gastfeldstraße. Damit waren sie einverstanden.
Am Samstag stelle sich heraus, dass sie aber nur drei Biertischgarnituren benötigen würden. Nachdem geklärt war, das sie nur drei Stück zu bezahlen brauchten, nahmen sie trotzdem alle vier Tische und die acht Bänke mit. So hatten die Kunden evtl. noch eine Reservebank (sozusagen), eine Kiste Bier gratis und ich meine vier Sets wieder in der Gastfeldstraße. Juhu.
Eigentlich sollte ich mich ja freuen: Seit ich
die neue Klimaanlage hier im Laden habe, lief sie nur zwei Tage richtig mit hoher Leistung. Danach noch eine Weile im Automatikbetrieb, was sie aber relativ kalt gelassen hat. Und das nichtmal im wahrsten Sinne des Wortes.
Eigentlich sollte ich mich ja darüber freuen: So verbraucht sie auch keinen Strom und spart Geld. Aber erstens wäre das ja eine freiwillige Entscheidung, zweitens hat das Ding Geld gekostet und soll dafür gefälligst was tun – und außerdem: Was ist denn das überhaupt für ein beknackter Sommer in diesem Jahr?
Unser "
Handchecker" ist kaputt. Das Netzteil ist schon seit mindestens einem Jahr weg, seit Monaten sind die Akkus leer und mangels Beschriftung konnte ich kein eigenes Netzteil anbringen. Zu allem Überfluss war das Gehäuse angebrochen, so dass das ganze Gerät jederzeit hätte durchbrechen können.
Da musste was getan werden!
Eine Mail an den Hersteller mit der Bitte um genaue Angaben zum Ladengerät wurde unverzüglich und präzise beantwortet. Dafür habe ich mir jetzt eine einfache Wandwarze (aka "Steckernetzteil") mit Universaladaptern im Baumarkt besorgt.
Das größere Problem wird der Riss im Gehäuse. Das runde Oberteil hing nur noch an einer schmalen Stelle am Griff und droht, jeden Moment abzureißen. Um dazu überhaupt irgendetwas sagen zu können, mussten wir erstmal das verschraubte (und leider zu allem Überfluss auch noch verklebte) Gehäuse öffnen. Mal gucken, ob uns dazu eine Lösung einfällt:
Anruf einer Kollegin, die heute frei hat. Sie gab mit den Hinweis, dass
der Einkaufswagen wieder am alten Standort stehen würde.
Bin dann sofort losgefahren. Nicht, dass er schon wieder abhanden kommt. Irgendwie eine frustrierende Lebenszeitverschwendung, ständig sein Eigentum im Stadtgebiet einsammeln zu müssen.
Unser kleines Cola-Kühlregal
funktioniert übrigens wieder. Heute war endlich ein Techniker hier und hat sich ausgiebig um das Gerät gekümmert.
Dabei ist es in diesem Sommer eigentlich auch egal. Anbieter von aromatischen Heißgetränken dürften dagegen zufrieden sein. Hallo, Sommer? Mal auf den Kalender geguckt?
Diese große Funk-Digitaluhr mit Datums- und Temperaturanzeige, die ich mir hier im April für meinen Markt in der Neustadt
gekauft hatte, finde ich so gut, dass ich jetzt auch eine für den kleineren Laden im Stadtteil Findorff besorgt habe. Inzwischen hängt sie auch an auffälliger Stelle mitten im Laden.
Endlich immer pünktlich Feierabend machen.