Ein Anblick, der bislang doch eher selten war: Die große Klimaanlage hier im Markt in der Gastfeldstraße läuft auf Hochtouren:
Heute war der Techniker wegen des Förderbandes an meiner ersten Kasse hier. Es war kein Kabelbruch, sondern im Steuergerät war ein Kabel lose. Hätte ich mich mal doch so weit in die Technik vorgewagt…
Aber jetzt rotiert wenigstens das etwas aus dem Ruder gelaufene Band wieder gleichmäßig über die Führungsrollen. So hat es sich auf jeden Fall gelohnt, den Monteur kommen zu lassen.
Das Förderband an unserer ersten Kasse hat zwei Tage wunderbar funktioniert, vor allem auch, nachdem ich
das neue Fußpedal angebaut hatte.
Und nun? Geht schon wieder nichts. Es macht gar nichts mehr. Das Pedal funktioniert und nach dem, was ich bislang herausgefunden habe, befindet sich irgendwo in den Zuleitungen zum Motor für das Förderband ein Wackelkontakt in Form eines Kabelbruchs. Blöde Technik immer, man möchte heulen…
Nun habe ich aber keine Lust (und vor allem auch keine Zeit), daran weiter herumzubasteln und habe mal einen Fachmann vom Hersteller angefordert.
Manchmal denke ich, das mit dem "Unterhaltungsprogramm" auf dem Monitor über dem Leergutautomaten soll einfach nicht sein. Die Leergutautomatenkameras liefen nur ein paar Tage, dann hatte sich das erste Netzteil und für lange Zeit die Motivation zum Weiterbasteln verabschiedet. Nun haben wir ein paar Filmchen auf einem ausrangierten Laptop laufen lassen – aber der mochte den Dauereinsatz auch nicht und war nach ein paar Tagen der Meinung, ständig neu starten zu wollen.
Von meinem alten Büro-PC hat sich das Netzteil mit einem lauten Knall verabschiedet und nun stehen wir wieder so da, wie schon die meiste Zeit seit der Installation des Bildschirms. Was aber nicht heißt, dass da nicht doch noch wieder irgendwas passieren soll:
Juhu, das neue Fußpedal für die Kasse ist eben geliefert worden. Jetzt werde ich das mal eben ranschrauben und dann sollte eigentlich erstmal wieder für die nächsten Jahre Ruhe sein.
…ein vom Mitarbeiter geschriebener Hinweis für die Kunden.
Funktioniert.
Seit Ewigkeiten schon macht das Fußpedal für das Förderband an meiner ersten Kasse Probleme. Zuerst hatte sich einfach nur eine Kunststofflasche, die den Mikroschalter betätigt, im Laufe der vielen Jahren abgenutzt. Netterweise ist das Gehäuse symmetrisch aufgebaut, so dass sich der Schalter auf die andere Seite bauen ließ.
Einige Zeit später fiel mir zufällig auf, dass in dem Kabel (starre Adern!) ein Kabelbruch entstanden war. Das ließ sich zwar nicht einfach finden, dafür aber relativ problemlos beheben.
Vor ein paar Tagen hatte der ursprünglich verbaute Mikroschalter das Zeitliche gesegnet. Er klickte zwar noch, schaltete aber nicht mehr. Okay, da muss ein neuer rein. Der neue Schalter mochte diese Anwendung aber auch nicht und so hatte sich schon nach ein paar Tagen der kleine Taster auf die halbe Länge verringert. Auch eine Unterfütterung des neuen Tasters mit ein paar Unterlegscheiben half nur bedingt.
Momentan funktioniert das Förderband an Kasse 1 eben gar nicht und wenn Reichelt sich beeilt, bekomme ich ein neues Pedal ja vielleicht sogar schon morgen. Dann ist hoffentlich erstmal für die nächsten Jahre wieder Ruhe.
Inzwischen habe ich für
meinen neuen Werkstattwagen die Trennelemente bekommen, so dass ich die großen Schubladen in mehrere Fächer unterteilen kann.
Danach ging's erstmal daran, das Werkzeug aus den unterschiedlichen Quellen zu sortieren und zusammenzuführen. Was hatte ich vor ein paar Tagen geschrieben? "
Was man brauchte, war garantiert nicht leicht zu finden und manche Werkzeuge liegen hier inzwischen mehrfach herum, da ich sie aus der Not heraus noch einmal gekauft hatte."
Tzja – so gibt es vermutlich jeden Schraubenschlüssel zwischen 6 und 23mm Maulweite hier in mindestens drei- bis sechsfacher Ausfertigung. Nur der 30er ist ein Einzelstück.
Ein Vertreter der Zigarettenindustrie erkundigte sich bei mir, ob er an die Auswurfschächte unseres Zigarettenautomaten breite Aufkleber mit schwarzer Schrift auf weißem Grund "Rauchen kann tödlich sein." anbringen dürfe.
"Ist das Pflicht?", wollte ich wissen.
Nein, freiwillig. Und damit ersparte ich mir die Verschandlung des Automaten mit irgendwelchen Aufklebern. Das kann man, falls es die Obrigkeit in Brüssel mal irgendwann so entscheidet, immer noch machen. Und außerdem hält es sowieso (fast?) niemanden davon ab, die Kippen zu kaufen und zu benutzen. Also…
Ein alter Laptop mit Wlan-Karte, ein VGA-Video-Konverter und (erstmal) unsere beiden Filmchen "Ein Tag im Supermarkt" und der Halloween-Teaser im Wechsel – und schon ist das Unterhaltungsprogramm für die Wartenden vor dem Leergutautomaten fertig.
Planung, darüber Eigenwerbung für den Laden und die Serviceleistungen, eventuell Nutzungshinweise für den Leergutautomaten, aber auf jeden Fall Hinweise auf die aktuelle Wochenwerbung laufen zu lassen, gibt es natürlich auch schon.
Vor etwas mehr als zwei Jahren hatte ich bei mir hier im Büro einen kleinen, batteriebetriebenen Rauchmelder installiert. Die Sorge, dass die Leuchtstoffröhren die Funktion des kleinen Gerätes beeinträchtigen könnten, blieben unbegründet – und auch generell macht der Melder einen guten Job: Das Ding fing vorhin an, lautstark herumzukrähen. Vor Schreck bin ich beinahe vom Schreibtischstuhl gefallen.
Was passiert war?
Nun: Wir haben hier in dem Raum vor meinem Büro zwei Backöfen für unsere Aufbackbrötchen stehen. Den großen benutzen wir mehrmals täglich, den kleinen seit ein paar Jahren gar nicht, zumindest nicht als Ofen. Dafür als kurzfristige Lagerfläche für belegte Brötchenbleche. Er war zwar ausgefegt, aber letztendlich hatte sich im Laufe der Zeit wohl doch eine größere Menge Körner, Krümel und Staub angesammelt, die an den Wänden und in den Ritzen hafteten.
Jetzt hatte ich allerdings vor, den Ofen zu benutzen und wollte ihn dazu richtig schön vorheizen lassen. Mit entsprechender Wirkung: Bis die Reste im Ofen verbrannt waren, dauerte es eine Weile und der Rauch, der durch die Ritzen drang, nebelte unsere "Brötchenküche" sowie mein Büro leicht ein. Kaum sichtbar war der Nebel, aber doch stark genug für den Rauchmelder.
Ausschalten ließ er sich nur dadurch, dass ich die Batterie entfernte. Dabei fiel mir unten im Batteriefach dieser geistreiche Hinweis auf…
Der Monitor über dem Leergutautomaten hat nun lange genug
ein schwarzes Bild angezeigt. Die Motivation, die Kameras in den Automaten einzubauen, hat sich bislang zwar noch nicht ergeben, aber zumindest hängt jetzt ein PC am anderen Ende des Videokabels und der Bildschirm ist auf diese Weise für die unterschiedlichsten Anwendungen zu gebraucht. Mal gucken, was mir zuerst dafür einfällt.
Auf die besten Ideen kommt man manchmal erst sehr spät. Die praktische Aufbewahrung von Werkzeugen zum Beispiel. Hier in der Firma habe ich inzwischen ein recht großes Arsenal an Werkzeug, grob gesagt gibt es fast nichts, was sich hier nicht mit hauseigenen Mitteln selber machen ließe – aber alles flog in den letzten elf Jahren immer irgendwie herum: Hier eine Kiste, da eine Schublade, da ein Koffer, da drüben noch ein Karton, da ein Werkzeugkasten und dann noch eine alte Gemüseklappbox. Was man brauchte, war garantiert nicht leicht zu finden und manche Werkzeuge liegen hier inzwischen mehrfach herum, da ich sie aus der Not heraus noch einmal gekauft hatte.
Damit ist jetzt Schluss!
Diesen schweren Werkstattwagen habe ich nun gekauft. Das Ding war mit 250€ netto nicht ganz billig, aber dafür ist der Wagen superstabil. Er hat ein Leergewicht von 66kg (!) und ist aus solidem Stahlblech gefertigt. Mit rund einem Meter Höhe bietet er gleich noch eine mobile Arbeitsplatte und wann immer es hier jetzt etwas zu richten gibt, kann ich im schlimmsten Fall einfach den Wagen dort hinziehen und habe alle Materialien griffbereit. Sehr genial!
Bei mir im Büro habe ich keinen an die Zentralheizung angeschlossenen Heizkörper, sondern nutze vor allem die
Klimaanlage als Wärmepumpe oder, wenn die nicht mehr gegen die Kälte ankommt, noch zusätzlich einen kleinen elektrischen Radiator. Der steht hinter meinem Schreibtischstuhl vor der Wand und spendet im Winter wohlige Wärme.
Der Stecker steckt immer drin, da die Steckdose hinter meinem Schubladenblock des Schreibtisches versteckt ist, und genau das sorgte nun für eine heiße Überraschung: Irgendwie muss ich gestern im Laufe des Tages oder Abends gegen die Schalter gekommen sein, möglicherweise, als ich eine der Schubladen zu schwungvoll geöffnet hatte. Auf jeden Fall hat die Heizung nun die ganze Nacht durch auf voller Leistung den ihr angedachten Job gemacht.
Auch, wenn der Sommer bislang eher keiner war, hätte
das jetzt auch nicht zu sein brauchen. Und nun gehe ich erstmal los und mache mir einen neuen Kräuteraufguss.
Seit einer Weile schon hatten wir Probleme mit unserem Kassensystem. Eigentlich haben wir immer wieder zwischendurch Probleme, aber ein ganz bestimmter Fall hat mir Kummer gemacht: Wann immer meine dritte Kasse im Netz(werk) hing, hat sie das gesamte System blockiert. Wenn man das Netzwerkkabel herausgezogen hat, liefen die anderen beiden Kassen einwandfrei. Daraus ergab sich, dass wir in den letzten 2-3 Monaten im Grunde nur zwei Kassen hatten, was zum Glück bislang auch immer irgendwie gereicht hat.
Meine Vermutung war von Anfang an, dass es die Netzwerkkarte (immerhin befinden sich in den Kassen ganz ordinäre 486er-PCs) irgendwie gehimmelt hatte – aber unser Support wollte es unbedingt noch einmal mit einer Neuinstallation probieren. Das hätte aber aufgrund meiner Öffnungszeiten irgendwann sehr früh morgens sein müssen und darum habe ich das bislang vor mir hergeschoben.
Nachdem einer meiner Einzelhändlerkollegen vor ein paar Jahren von SPAR zum blauen E gewechselt war und auch das Kassensystem getauscht hatte, hat er mir seine alte Hardware abgetreten. Die sollte sowieso entsorgt werden und so hatte er sie mir geschenkt. Seit dem lagen sie hier bei mir im Lager herum.
Gestern Abend kam mir folgender Gedanke: Ich könnte einfach mal die Netzwerkkarte von einer Kasse in die andere stecken. Es handelt sich dabei um eine ganz ordinäre ISA-Steckkarte. Der Austausch an sich ist vollkommen harmlos gewesen, davon mal abgesehen, dass die Kassen nunmal recht kompakt gebaut sind und alles ein wenig frickeliger war als bei einem normalen PC.
Eine Herausforderung war allerdings der Dreck der Jahre. Gut, dass ich einen Staubsauger hier habe, mit dem ich die Staubmäuse, Staubratten und Staubelefanten beseitigen konnte:
Die gute Nachricht zum Schluss: Nach erfolgtem Austausch der Karte habe ich die Kasse wieder angeschlossen, auch ins Netzwerk, und einfach mal gestatet. Wie groß die Freude doch war, dass sie sofort tadellos funktionierte und sich diskussionsfrei im Netzwerk angemeldet hat. Yeah!