Helfen wird der Hinweis an der Tür wohl nicht im Mindesten, aber vielleicht bringt er wenigstens mal den einen oder anderen Kunden oder Passanten zum Schmunzeln.
Früh morgens auf dem Weg zur Firma: Meine Außenwerbung im Rückspiegel eines vor dem Nachbarhaus abgestellten Motorrollers. Dank "hervorragender" Handykamera allerdings eher nur rudimentär zu erahnen.
Nächstes Jahr leuchtet's dort oben blau und gelb. Das ist dann nicht ganz so grell und sollte bessere Bildern liefern…
Für viele ist es schon lange völlig normal, ihre Faxe papierlos zu empfangen. Für mich ist das gerade eine komplette Neuerung, die ich aber von einem Schlag auf den anderen zu lieben gelernt habe. Adressverzeichnisse, Autoschieber, Toner- und Tintenpatronen, Werbemittel, Aktien, Versicherungen und Doktortitel – mit einem Mausklick im Orkus.
Mein Foto, das von mehreren Anbietern ungefragt verwendet wurde, wird mir momentan ständig in den Werbeeinblendungen dargestellt. Das sind die Momente, in denen man endgültig kopfschüttelnd auf den Bildschirm glotzt.
Argh, diese Geldzählmaschine ärgert mich immer öfter. Mag die mich nicht mehr oder segnet sie bald das Zeitliche oder habe ich einfach gerade nur Pech mit knitterigen Banknoten?
(Für alle, die mit dem Bild nicht viel anfangen können: Mehrere 5-Euro-Scheine sind unter den Walzen durch einen dünnen Spalt in das Gehäuse des Gerätes gerutscht.)
Nachdem die ganze Werbung für die kommende Woche geplant war, und natürlich unter anderem Fensterplakate für profane Dinge wie Konfitüre, Frischkäse, Saft und Weizenkorn gedruckt waren, fiel uns auf, dass die nächste Woche ja schon die Woche unmittelbar vor Weihnachten ist.
Also doch etwas angemessenere Artikel ins Angebot. Kaffee und Rotkohl zum Beispiel. Heute Abend noch alles neu zu machen, war nun nicht geplant, aber da muss ich jetzt noch durch…
Nach vielem hin und her steht nun fest, dass wir aus organisatorischen Gründen auf der Seite der Technik-Abteilung, welche die Kassen installieren sollte, nicht mehr in diesem Jahr mit neuer Hardware ausgestattet werden.
Der vereinbarte Fixtermin ist der 14. Januar. Beten wir einfach mal gemeinsam, dass in den bevorstehenden 4,5 Wochen nichts Schlimmes passiert und dass wir vor allem an den heißen Tagen unmittelbar vor Weihnachten und natürlich vor allem auch an Silvester keine Kassen ausfallen…
Habe jetzt erstmal in der neuen Fritz!Box die Funktion "Anklopfen" deaktiviert. Es gibt für mich kaum etwas Stressigeres, als wenn man in Ruhe telefoniert und plötzlich im Hintergrund jemand dazwischenfunkt.
Der erste Eindruck zu meiner Fritzbox: Es ist ein tolles Gerät, wortwörtlich dazu. Am Wochenende zickte die Anlage aber schon herum. Telefonverbindungen knackten fürchterlich und teilweise wurden sowohl ein- als auch ausgehende Gespräche gar nicht mehr durchgestellt. Wir bekamen das in der Nacht zu Sonntag noch wieder hin, aber heute Vormittag ging das Theater mit den selben Symptomen weiter.
Wir einigten uns darauf, das die 7390 defekt ist und so besorgte ich vorhin eine neue, die bislang ohne Murren und Knurren wunderbar ihren Dienst verrichtet. Hoffentlich war die erste nur ein Montagsgerät und das dumme Gefühl verschwindet nun wieder.
Drückt die Daumen, denn momentan gibt es noch eine 50:50-Chance dafür, dass das überhaupt noch mit den neuen Kassen vor Weihnachten klappt.
Ich wünsche es mir sehr. Trotz des Risikos, vier Tage vor Weihnachten ein neues Kassensystem hier im Markt zu installieren. Die Gefahr eines Ausfalls der alten Kassen ist bedeutend bedrohlicher.
Unser altes Kassen- und Warenwirtschaftssystem ahnt wohl, dass es in nichtmal zwei Wochen endgültig ausgetauscht werden soll. Das Querulantentum ändert daran nun aber überhaupt nichts und aufregen tue ich mich über Abstürze und sonstige Ungereimtheiten jetzt bestimmt auch nicht mehr.
Nachdem vor über drei Jahren schonmal geplant war, die Kassen hier im Markt umzurüsten, machen wir nun zwangsläufig Nägel mit Köpfen.
Ich hatte die große Hoffnung, dass die alte Hardware noch bis zu unserem großen Umbau im Frühjahr 2013 durchhält, aber inzwischen glaube ich da nicht mehr dran. Immer häufiger haben wir Ausfälle. Nicht "kleine Probleme" mit der Warenwirtschaft, sondern die Kassen hängen sich einfach komplett auf und müssen neu gestartet werden. Das dauert durchaus mal fünf bis zehn Minuten und hat in den letzten Wochen schon so manchen Kunden veranlasst, seine Ware einfach im Laden stehenzulassen – ärgerlich und teuer.
Da ich inzwischen wirklich Angst habe, dass uns derartige Ausfälle zu den bevorstehenden Feiertagen das Genick brechen könnten, habe ich bei der Technik-Abteilung der Edeka ganz kleine Brötchen gebacken und beinahe schon gebettelt, ob es möglich ist, innerhalb von drei Wochen so ein System zu beschaffen und zu installieren.
Die Brötchen Kassen kommen am 18. Dezember. Ich bin darüber sehr, sehr froh und hoffe, dass nun nichts mehr dazwischenkommt. Nebenbei bemerkt ist das der erste konkrete Schritt in Richtung "blau", aber dazu später mehr.