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Vorbereitete RFID-Karten

Habe mal knapp dreißig RFID-Karten für das neue Zeiterfassungsterminal derart vorbereitet, dass ich mir die jeweiligen ID-Nummern rausgesucht habe, um sie anschließend den jeweiligen Mitarbeitern im System zuordnen zu können.

Ich habe schon die erste entsetzte Frage gehört: "RFID??? Oh, ah …". Ich habe mir vorsichtshalber den sarkastischen Kommentar verkniffen, dass ich damit dann Zugriff auf sein Handy, seinen E-Mail-Account und seine Bankdaten habe. ;-)

(Gab es in den Medien jemals eine positive Berichterstattung über RFID?)


Anakonda im Kanal

Gut, die Kabelkanäle hätten auch kleiner sein können, aber die Arbeit des Anbringens wäre die selbe gewesen und so hat man eine einheitliche Optik und eine Platzreserve, falls eventuell mal doch noch was nachgerüstet werden muss.

Hier auf dem Bild die Stelle mit dem Lüftungskanal:


Kabelanakonda

Aus den beiden frischen Netzwerkkabeln und einem mehrere zehn Meter langem USB-Kabel (aktiv) haben wir mit Hilfe von Kabelbindern unser eigenes Kabelreptil gebastelt. Das kommt nun in die in der letzten Woche im Langer installierten Kabelkanäle und wird zukünftig die Netzwerktechnik im Kassenbüro mit dem neuen Zeiterfassungsterminal und natürlich mein neues Büro verbinden.


Das neue Zeiterfassungssystem

Mit dem Timebox-System hatte ich bekanntermaßen keinen guten Start. Erst der, nein: sogar die Transportschäden und dann konnte man der Software zwar elendig viele Zeitprogramme beibringen (mit zigfach definierbaren Kommt-, Pausen- und Geht-Bereichen), aber sowas profanes wie die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten gegen eine einstellbare Tages-, Wochen- oder Monatsarbeitszeit gegenzurechnen, um einen Saldo an Über- oder Unterstunden zu ermitteln – Fehlanzeige!

Kann die Software einfach nicht. Hat leider ein paar Wochen gedauert, da ich mich (weil es nicht die größte Priorität hat(te) und die laufenden Umbauten hier im Geschäft einfach wichtiger waren) nicht sonderlich intensiv drum gekümmert habe und auch vom Händler mehrmals vertröstet wurde.

Inzwischen bin ich direkt mit dem Hersteller in Kontakt getreten und habe erfahren, dass ein in ein paar Wochen kommendes Update der Software auch diese Funktion beinhalten wird.

Damit ist der Entschluss gefallen, das Gerät hier auf jeden Fall zu installieren. Das reine Zeiterfassungsterminal gefällt mir gut, zumal es über Netzwerk angebunden ist, worüber es auch per PoE mit Strom versorgt wird. Die Karten (RFID) sind kontaktlos und damit sind Kartenlesefehler, wie sie in der Vergangenheit immer mal wieder aufgetreten sind, (hoffentlich) endgültig vorbei. Da unsere alte Chipdrive-Hardware mittlerweile buchstäblich auseinanderfällt (das täglich beanspruchte Plastikgehäuse hält kaum noch zusammen), sind diese Lesefehler in letzter Zeit immer häufiger und häufiger …

Auf jeden Fall ist das (bei Hornbach gekaufte) Simplex-Netzwerkkabel für dieses Terminal und da reicht eines der Kategorie 6 locker aus.

Verlegte Kabel

Die Rollen mit dem aufgewickelten Kabel, die in dem Beitrag von Sonntag noch zu sehen waren, sind übrigens nun verschwunden. Stattdessen führen die neu(e)n Leitungen in den Kabelkanälen im hinten Teil des Lager in die entsprechenden Räume: Toiletten, Personalraum und natürlich mein neues Büro:



Damit ist die Strafarbeit des Strippenziehens ("Pflicht") erst mal erledigt. Die eigentliche Verkablung innerhalb der Räume ist dann die Kür, denn da kann ich mich kreativ austoben und die entsprechenden Anschlüsse und Schaltungen herstellen. :-)


Laminat und Kabelkanäle

Da liegen sie, die fünf Pakete Laminatboden. Nicht im Bild sind Brüstungs- und Kabelkanäle zu sehen, mit denen ich die die Elektroinstallation im neuen Büro aufbauen werde. Die sollten es diese Woche noch an die Wände schaffen. :-)


Neuer Server, altes OS

Wir haben übrigens inzwischen unseren neuen PC am Warenwirtschaftssystem hängen. Die Umstellung erfolgte Problemlos, der Betrieb wird wohl auch stabil erfolgen, immerhin haben wir ein hypersuperdupermodernes Betriebssystem drauf. :-P

(Ironie off: Das ist nur eine Zwischenlösung für die Umstellung. Es ist jetzt schon geplant, dass Windows 7 von dem Rechner wieder verschwindet. Idealerweise noch vor Ende 2019 …)


Schubladengriff

Chris_aus_B hatte hier geschrieben:

Aber beim Schubladengriff könnte sich rettender Ausbau noch rentieren. :'(
KLAR hatte ich den gerettet!


Spackeliges Annahmewerk

Ich glaube, das Annahmewerk in unserem b500 ist seit Anfang an im Einsatz, also inzwischen schon über zwei Jahre. Im Gegensatz zu den Dingern, die im alten UniCycle verbaut waren, hält das hier tatsächlich, was mir Herr Trautwein versprochen hatte: Die neuen Annahmewerke sind deutlich unempfindlicher, zumal ihnen auch eine wesentliche mechanische Komponente aus den alten Einheiten fehlt. Ich bin nicht sicher, ob dieses nun wirklich zwei Jahre alt ist oder zwischendurch mal gereinigt oder sogar getauscht wurde, aber erinnern könnte ich mich an so einen Eingriff nicht!

Wie auch immer: In letzter Zeit hakelte das Annahmewerk doch irgendwie vor sich hin. Die Walzen klemmten, es lief alles nicht mehr so richtig rund und so guckte sich der Techniker die ganze Einheit mal näher an, vor allem von innen natürlich. Erstaunlich, was sich ein so einem Leergutautomaten im Laufe der Zeit ansammelt: Getränkereste, Staub, Fusseln, Haare, Kunststoffteilchen und vermutlich noch vieles mehr, was sich da in dieser grauen Masse versteckt. Dass das Ding so nicht mehr richtig funktioniert hat, wird wohl jedem einleuchten. :-)


Böse Falle

"Bevor dem langweilig wird", dachte sich die Feder der Schlossfalle in der Tür zu unserer "Brötchenküche", "breche ich einfach mal und lass den ollen Harste ein bisschen rackern."

Und so standen wir da und haben die Tür nicht mehr aufbekommen und auch mein Schlüsseldienst-Nachbar hatte keinen besonders hilfreichen Tipp für mich. So haben wir einfach auf der Innenseite der Tür (gab es noch einen zweiten, wenn auch unkomfortableren Zugang zu dem Raum) ein Stück vom Holz weggeschnitten und den Schnapper vor dort vorsichtig aufgeschoben.

Sieht zwar jetzt nicht so toll aus, ist aber a) im nicht für Kunden einsehbaren Bereich und b) soll die Tür mit dem Abriss dieser beiden Nebenräume ohnehin wegkommen. Also was soll's …


Enteisungsaktion Jahresende 2016

Hier sind noch zwei Bilder aus Ines' Handy von der Enteisungsaktion am vorletzten Tag des vergangenen Jahres. Alles ausräumen, in Kisten verpackt ins Tiefkühlhaus stapeln und dann mit heißem Wasser den Verdampfer, das ist das Teil mit den vielen dünnen Blechrippen, irgendwie wieder freibekommen, damit die Luft auch vernünftig zirkulieren kann.

Ich gebe ja zu, dass ohne den Tiefkühlschrank momentan viel Fläche fehlt und auch die Optik rund um die beiden hingestellten Sydney-Truhen macht nicht besonders viel her – aber die technischen Probleme, die der alte Schrank mit sich gebracht hat, fehlen mir kein Stück … :-O