Wir haben uns vorhin mal die Mühe gemacht, dieses Bündel an Netzwerkkabeln zu sortieren und die einzelnen Strippen mal abzumessen. Erkenntnis: Das längste Stück hat 25 Meter, die paar kürzen Kabel sind zwischen acht und 16 Metern lang.
Damit sind die LAN-Kabel aktuell für mich nicht zu gebrauchen (bis zu meinem Büro brauche ich schon knapp 40m), aber damit habe ich für die zukünftigen Überwachungskameras schon mal ein paar Kabel, die für die büro-näheren Kameras verwenden kann.
Noch liegen zwar nicht mal die Stromkabel, aber immerhin habe ich mir schon zwei neue Leuchten bestellt: Im neuen Büro möchte ich endlich das umsetzen, was im alten großen Büro von Anfang an geplant war, aber nie realisiert wurde – eine Beleuchtung direkt über dem Schreibtisch.
Zwei dieser Pendelleuchten werde ich rechtwinklig angeordnet über dem Schreibtisch montieren, zusätzlich wird aber auch noch eine allgemeine Flächenbeleuchtung in den Raum kommen. Beides, wie im alten Büro, getrennt zu schalten, jeweils von der Tür als auch vom Schreibtisch aus.
Mit der "Anhängertechnik" klappt das ganz prima. Der kleine Hänger gehört übrigens einem mir bekannten Nachbarn, was unsere Absperrbemühungen noch weiter unterstützt. Jedenfalls kam der LKW wieder einmal problemlos hier rein und entsprechend problemlos lief die Containerleerung.
Da der Behälter unter freiem Himmel steht, sammelt sich da zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Getränkeresten auch immer einiges an Regenwasser. Was für eine Sturzflut …
Die alten Spinde haben bald ausgedient. Bereits bestellt und bezahlt habe ich eine Garderobenanlage mit insgesamt 25 abschließbaren Fächern. Da kann dann endlich jeder Mitarbeiter ein eigenes Fach bekommen, in dem persönliche Gegenstände gelagert werden können.
Momentan (und schon seit Anfang an) ist es so, dass sich mehrere Leute einen Schrank teilen müssen. Dadurch hat man zwar etwas Ordnung, aber so richtig glücklich war ich mit der Lösung nicht. Da der Platz in dem Flur durch meine neue Bürotür ohnehin etwas knapper geworden ist, habe ich mich für diese Lösung mit den kleinen Fächern entschieden.
Nachdem wir rund 360m von dem Kabel auf der Trommel abgeschnitten hatten, sah sie so aus:
Danach kam der anstrengende Teil: Gemeinsam mit einer Hilfe aus dem Bekanntenkreis war ich unten im Kriechkeller, während Ines oben die sechs langen Leitungsstücke durch das Loch im Fußboden gefädelt und dabei stets darauf geachtet hat, dass sich kein großer Knoten bildet.
Eine Stunde lang im Kriechkeller zu arbeiten, ist unglaublich anstrengend. Lauft einfach mal eine Stunde lang in der Hocke hin und her und macht dabei noch parallel ein paar leichte Kraftübungen mit den Armen.
Aber wir haben es geschafft: Die sechs Strippen liegen vom neuen Verteilerschrank auf den Kabelbahnen bis (momentan noch) oben auf den Regalboden bei uns im Lager, wo auch schon die aufgewickelten Kabel liegen, welche der Elektriker Ende letzten Jahres dort hinterlassen hatte.
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In den nächsten Tagen müssen die insgesamt neun dort liegenden Leitungen im Kabelkanal noch weitergeführt und jeweils in die Toiletten, mein Büro und den Aufenthaltsraum geführt werden. Gegen den Knochenjob von heute wird das aber eine geradezu entspannende Arbeit werden, die ich immer mal zwischendurch machen kann.
Aus irgendeinem vollkommen unerklärlichen Grund haben Ines und ich heute am frühen Nachmittag die Motivation gefunden, zur Firma zu fahren und die sechs neuen Zuleitungen für den Aufenthaltsraum und mein neues Büro abzulängen.
Erste Amtshandlung: Die rund zwei Zentner (!) schwere Trommel mit 500m Mantelleitung mit Hilfe einer Schaufel und einer Stehleiter abrollbar machen:
Anschließend haben wir den langen Hauptgang vom Lager zur Kasse (und wieder zurück) genutzt, um mit Hilfe eines 50 Meter langen Maßbands jeweils drei 57 und drei 62 Meter lange Stücke abzuschneiden:
· Kabelkanäle vom Kassenbüro zum neuen Büro legen (Link)
Die nächste größere Aufgabe in der Liste (nicht bis nächste Woche) ist die komplette Elektroinstallation im neuen Büro und im Aufenthaltsraum. Dazu müssen wir nun aber erst mal die sechs neuen Zuleitungen durch den Kriechkeller fädeln und dazu braucht es zugegebenermaßen ganz, ganz viel Motivation. (Ob ich mir mal eine Kopfkamera besorge und euch auf den Trip durch die Katakomben mitnehme?)
Post von einer Anwaltskanzlei, mit der ich noch nie zu tun hatte. Der Umschlag enthielt spürbar mehrere Seiten. Man macht sich ja in Sekundenbruchteilen unzählige Gedanken, was einen da für eine unangenehme Überraschung erwarten wird.
Dass da in dem Brief dann doch nur profane Werbung für ein Seminar, das an Arbeitgeber gerichtet ist, steckte, war dann zwar gewissermaßen auch eine Überraschung, aber die ließ sich mit einer Handbewegung in Richtung Papierkorb buchstäblich schnell vom Tisch schaffen.
Vor knapp einem Jahr hatte der Elektriker ein paar Kabelkanäle im Lager montiert. Bis an diese Kanäle heran reichen nun meine in den letzten Tagen angebauten Kabelkanäle, in welchen vor allem Netzwerkleitungen liegen werden.
Ab jetzt geht es daran, die vorhandenen alten Netzwerkkabel zu sortieren, auszumessen und entsprechend beschriftet zu archivieren. Meine große Hoffnung besteht ja darin, dass sich in diesen Resten noch ein ausreichend langes Stück Verlegekabel befindet, mit dem ich von meinem neuen Büro bis in den Netzwerkschrank im Kassenbüro komme.
Und dann kommt die nächste schweißtreibende Arbeit: Von der großen Rolle müssen wir sechs Stücke abschneiden, welche jeweils ca. 50m lang werden und die wir dann durch den Keller bis zum neuen Verteiler legen müssen. Uns soll ja nicht langweilig werden …
Wir konnten eben zunächst keine Bestellung über unser kleines MDE-Gerät senden. Nach einiger Recherche kam ein Kollege darauf, dass aus der Basisstation für das Gerät sowohl das Strom- als auch das Netzwerkkabel herausgezogen waren. Das Stromkabel hat einen kleinen runden Stecker, der hätte vielleicht bei einer ruppigen Bewegung am Kabel herausrutschen können. Der RJ45-Stecker vom Netzwerkkabel mit Sicherheit nicht.
Heute Mittag hatten wir noch eine Bestellung gesendet. Aber alle drei Kollegen, die Zugang zum Kassenbüro haben, versicherten mir, nicht an dem Gerät herumgefummelt zu haben.
Da diese Leute mit meinem Ladenschlüssel herumlaufen, muss ich denen vertrauen können. Also bleibt nur eine Erklärung: Hier spukt es!
Mit der Bohrmaschine zugange, ein Bein auf der schräg zwischen Palette und Fußboden stehenden Klappleiter, das andere auf zwei übereinandergestapelten Rolltischen. Eine Kollegin rief quer über das Leergut: "Oh, das sieht gefährlich aus!"
Ich erwiderte: "Gefahr? Hah! Ich hab' keine Angst. Hörst du mich Gefahr, ich lach' dir ins Gesicht. Hahaha!"
Sie konterte: "Pass auf, gleich kommen die Hyänen!"
Die größte Freudes des Tages: Jemand, der ein Zitat aus dem König der Löwen (er)kennt. Die Kandidatin hat 100 aufblasbare und voll recyclebare Gummipunkte!
(Übrigens: Gefährlich ist etwas nur, wenn man keine Kontrolle über eine Situation hat. Auch wenn das auf dem Bild so instabil aussieht – ich hatte volle Standsicherheit und kann die Maschine auch sicher am ausgestreckten Arm halten.)
Ich krieg das Heulen … Die Wände und Decken sind so krumm und schief, dass es im Grunde nicht möglich ist, um die Ecke herum zwei Kabelkanäle halbwegs passgenau zu montieren.
Man kann es drehen und wenden, der Pfusch steckt in den Wänden.
Bleibt jetzt so. Das ist im Lager und wenn die Deckel drauf sind, wird das sowieso niemand mehr sehen. Aber grämen tut mich sowas trotzdem:
Endspurt im Lager: Noch das kurze Stück rechts am Pfeiler und dann geht es nur noch ca. acht Meter geradeaus. Die Schwierigkeit dabei wird vor allem sein, alles freizuräumen. Wie schon berichtet, steht unten alles voller Leergut und oben voller Ware und Dekosachen. Aber das schockiert mich irgendwie am wenigsten. Die wahren Widrigkeiten lauern in der Wand, aber bislang (toitoitoi) geht es ganz gut und alles hält.