Kommt man morgens zu spät, ist man ein schlechtes Vorbild;
kommt man pünktlich, ist man ein Aufpasser.
Ist man zu seinen Mitarbeitern freundlich, will man sich anbiedern;
ist man zurückhaltend, gilt man als hochnäsig.
Kümmert man sich um die Arbeit seiner Leute, ist man ein Schnüffler;
tut man es nicht, hat man von der Sache überhaupt keine Ahnung.
Geht man oft zum Chef, ist man ein Radfahrer;
geht man selten, traut man sich nicht.
Hält man Konferenzen ab, ist man ein Schwätzer;
hält man keine ab, ist man ein "Mann der einsamen Beschlüsse".
Ist man schon etwas älter, gilt man als verkalkt;
ist man noch jung, fehlt die Erfahrung des Alters.
Bleibt man abends länger, markiert man den Überbeschäftigten;
geht man pünktlich, fehlt das Firmeninteressse.
Stimmt man sich mit seinen Kollegen ab, ist man ein Rückversicherer;
tut man es nicht, ist man ein Eigenbrötler.
Trifft man schnelle Entscheidungen, ist man oberflächlich;
lässt man sich Zeit, mangelt es an Entschlusskraft.
Nimmt man Urlaub, nutzt man seine Stellung aus;
nimmt man keinen, fürchtet man um seine Stellung.
Ist man sehr genau, gilt man als pingelig;
ist man es nicht, lässt man die Zügel schleifen.
Hat man neue Ideen, ist man ein Phantast;
bleibt man beim alten, ist man rückständig.
Delegiert man viel, spielt man den Generaldirektor;
delegiert man nichts, spielt man den Unersetzlichen.
Zur optimalen Resteverwertung schiebe ich mitunter auch die Kartonagen aus dem Onlineshop (Also in erster Linie die Walkers-Kartons) durch meinen Kartonschredder. (Den ja nun jeder in der neuen c't auf Seite 100 bewundern konnte...)
Mitunter Ergibt sich daraus dann mit etwas Fantasie ein kleiner Wortwitz. Shredder-Cheese eben. Siehe Titel dieses Blogeintrages.
Das Telefon klingelte und ich meldete mich wie gewohnt. Am anderen Ende der Leitung sprach eine sehr dünne, zaghafte, schüchterne, beinahe ängstliche Stimme:
Guten Tag, mein Name ist [...] Ich bin Praktikantin bei der Firma Fisch-Irgendwas und wollte mich danach erkundigen, wer bei Ihnen die Einkäufe macht.
Überwiegend bin ich dafür zuständig.
Und wie ist Ihr Name?
Harste. H-a-r-s-t-e.
Vielen Dank.
[KLICK]
Was sie nun genau wollte, habe ich nicht mehr erfahren. Ich glaube aber, die Praktikantin war heilfroh, als sie den Anruf hinter sich hatte. Ich vermute, sie war vollkommen durchgeschwitzt und hat ihren eigenen Herzschlag laut und deutlich pochen gehört. Die war aber auch sowas von nervös...
Fundstück auf einer leeren Mineralwasserflasche der Marke "Fürstenbrunn": Der aufgedruckte Strichcode ist zwar langgezogen, so wie es heute zur leichteren Erfassung häufig gemacht wird, jedoch ist nur etwa ein Viertel des Codes (direkt über der EAN) lesbar.
Der Rest ist mit zwei dicken (aufgedruckten, nicht nachträglich mit Edding ergänzten!) Balken entwertet worden.
Hat jemand eine Idee, welchen Sinn das macht oder hat da eventuell einfach nur jemand beim Etikettenlayout geschlafen?
Unter einem unserer Regale fanden wir eine Packung Perlgraupen. Das kann in einem Supermarkt durchaus passieren, schließlich handeln wir mit Nährmitteln aller Art - doch diese Packung war irgendwie... anders.
Obendrauf, gleich neben dem Haltbarkeitsdatum, klebt noch das Preisschild von KAISER'S: 0,99 DM
Ich denke, ich weiss auch, wie diese Packung den Weg ans Tageslicht gefunden hat: Hier wurde bis vor ca. 6,5 Jahren noch eine KAISER'S-Filiale betrieben. Damals hatte ich die Einrichtung übernommen, unter anderem auch sämtliche Stahlregale. Diese Regale haben wir zwar gründlich gereinigt, aber dazu nicht komplett zerlegt. Die Ständer und Rückwände haben wir überwiegend komplett gelassen. Nun ist es so, dass mitunter Ware von oben zwischen die Rückwände fällt und sich dort verfängt, anstatt unten wieder herauszuplumsen. Dieses Schicksal teilte wohl auch diese Packung Graupen, die sich vermutlich im Laufe der Zeit durch Erschütterungen befreit hat und so wieder unter einem Regal aufgetaucht ist...
So... Jetzt liegt's im Müll und wird nicht wieder auftauchen.
Wie auf Kalendern üblich sind dort viele verschiedene Termine eingetragen, unter anderem Feiertage und einige IT-relevante Daten.
Am 23. Mai steht dort einfach nur: "In China fällt ein Sack reis um. Kommt öfter vor." Den Blogeintrag von heute Morgen konnten natürlich nur diejenigen verstehen, die den Manitu-Kalender kennen...
Ich möchte darauf hinweisen, daß heute offiziell in China ein Sack Reis umgefallen ist. Passiert zwar öfter, aber der heutige Tag ist diesbezüglich nunmal ein besonderer. :biggrin: :biggrin: :biggrin:
Dieser Geldschein wurde hier abgegeben. Zerrissene und wiedergeklebte Scheine sieht man ja nun öfter. Aber ausgerechnet mit diesem auffälligen Sport-Bild-Klebeband..?
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Und so weiter und so fort... Man bekommt also einen "Gutschein" über 50 Euro. Ich reagiere mittlerweile sehr empfindlich darauf, wenn mir jemand, der mir nicht persönlich bekannt ist, etwas schenken möchte. Es gibt immer irgendwelche Haken und Ösen und bei diesen Gutscheinen wird es so sein, dass sie wahrscheinlich nur für spezielle Angebote angerechnet werden können, die von vornherein mit viel zu hohen Kosten verbunden sind.
Ich werde trotzdem mal ein paar Gutscheine bestellen. Nicht, weil ich ganz naiv an die Großzügigkeit eines Fax-Spammers glaube, sondern, um für diesen Blogeintrag irgendwann einen zweiten Teil schreiben zu können.
Immer wieder faszinierend finde ich die kaleidoskopähnlichen Bilder, die durch die Symmetrie von Getränkekisten entstehen. Hier eine mit Flaschen bestückte Warsteiner-Kiste: