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"Old meets New Economy"

Es tut mir Leid, aber diesen ganzen Quark aus der Welt des Marketings KANN ich einfach nicht mehr ernst nehmen. Habe mal wieder Werbung bekommen, diesmal für "DIE Praxiskonferenz für Führungskräfte aus dem deutschen Mittelstand.

Da dürfte ich mir Gedanken machen, wie ich die digitale Transformation in meinem Unternehmen anstoßen kann. Wieder dabei sind natürlich die inspirierenden Keynotes, diesmal sogar mit Coitus Interruptus Interruptive Sessions und nach einer Mittagsagora darf bei einem vitalen Lunch diskutiert werden, welche Erfolgsfaktoren der Start-up-Szenene mittelständische Unternehmen wie adaptieren können. Das braucht man einfach für digitale Business-Kollaborationen.

Ich bekomme gerade meine Mittagsagonie. Mahlzeit.

NOOOOOOOOOOO!

Ein Kollege hat die Papppresse ausgeleert. Da sich darin allerdings die Bänder vertüdelt hatten, gab es ein kleines Papp-Desaster hier im Lager. Da lag der auseinandergeplatzte Ballen plötzlich vor der Presse auf dem Fußboden:



Das wäre nicht weiter schlimm gewesen. Man kann die Presse wieder neu mit Bändern versehen und den ganzen Kram nochmals zu einem Ballen zusammenpressen. Wenn es so läuft, wie es laufen sollte.
Man kann stattdessen auch hilflos dabei zusehen, wie die aufgeschichtete Pappe plötzlich auseinanderrutscht und dabei noch mehrere Stapel mit Leergut umreißt und das Lager so ins komplette Chaos verwandet. War nicht so gedacht. Ich musste zwar lachen, aber dem Kollegen war überhaupt nicht danach. Der ließ sich nur vor Verzweiflung auf den Haufen fallen. :-D


Haha, "Diät-Kekse"

"Guck mal, Diät-Kekse", witzelte mein Mitarbeiter, als er mit der leeren Packung (seufz…) in mein Büro kam.

Es ist zum reinschlagen, dass die Leute sich ständig an fremden Sachen vergreifen. Und trotzdem musste ich schmunzeln, als der Kollege so frech grinsend durch die Tür trat. :-)

Schild / Kein Schild

"Die Wand ist frisch grundiert, aber da sollte ein Schild ran, damit sich kein Kunde dagegen lehnt. Hab den Kollegen schon gefragt, ob er ein Schild drucken kann." – "Er soll frisch gestrichen schreiben, sonst kapieren das die meisten nicht!", entgegnete ich.

Ein paar Minuten später belustigte mich mein Mitarbeitel Mitarbeiter hiermit:



Empört schrie ich auf: "Um Himmelswillen, das erfüllt rassistische Klischees. Das hänge ich bestimmt nicht auf!!! Und außerdem wollte ich das anschließend ins Blog stellen. Weißt du, was da für ein Shitstorm mit beleidigenden und mich persönlich angreifenden Kommentaren folgen würde?"

Okay, das sagte ich nicht. Ich sagte ihm nur, dass ich das nicht aufhängen werde, weil bestimmt ein paar Leute die politisch korrekten Vorschlaghämmer rauskramen würden und ich auf diese Diskussionen und Vorwürfe nullkommanullnullnull Bock hätte.



Nachdem wir das Schild entsprechend abgeändert und erneut ausgedruckt hatten, war die Grundierung bereits so weit getrocknet, dass gar keine Gefahr mehr bestand und so hatte sich all die Mühe erledigt. :-)

Maisbombe

BUMM!

(Naja, zum Glück nicht. Wir haben das bombierte Päckchen mit den beiden gegarten Maiskolben noch rechtzeitig draußen in den Müllcontainer bekommen.)


Club-Mate²

Klar, der Gedanke ist schon fett. "Wenn sich ein Kunde in diesen Gang verirrt… Hehehehe… Dann ist es eine Sackgasse! Hahahahaha… Dann MUSS er eine Kiste Club-Mate kaufen", könnte sich ja einer meiner Mitarbeiter umsatzorientiert gedacht haben.

Mir wäre es lieber gewesen, wenn der ursprüngliche Durchgang geblieben wäre, ohne dass man das ganze nochmal nacharbeiten musste.


Armbanduhren

Anrufer: "Guten Abend, bitte entschuldigen Sie den späten Anruf. Wie breit aufgestellt sind Sie im Segment Armbanduhren?"

Mitarbeiter: "Das kann ich Ihnen sagen: Extrem schmal und das bleibt wohl auch so. Wünsche Ihnen aber trotzdem noch einen schönen Abend."

Anrufer: "Danke, wünsche ich Ihnen auch."

Inspiration zur Bierkastenarena

Getränkemarktbetreiber Jürgen hatte sich übrigens von dem Bierkistenstadion inspirieren lassen und letztes Jahr zur Fußball-WM seine eigene "Bierkastenarena" aufgebaut. Zwar etwas kleiner als in der ursprünglichen Version, aber SO viel Platz muss man auch erstmal haben. Hier bei mir ginge sowas gar nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt, genauer gesagt mit vielen anderen Einschränkungen bei unserer täglichen Arbeit.

Es gab auf jeden Fall schöne Berichte in der Presse. Die IDoWa und das Wochenblatt hatten jeweils einen langen Artikel gebracht. Da findet ihr auch reichlich Bilder von der Aktion.

Hat leider mit dem Verbloggen etwas länger gedauert. Ich bin erst seit ein paar Monaten wieder voll einsatzfähig und arbeite mich momentan durch unzählige E-Mails…

Aus Köln?

Gregor zur einem Fahrer eines Paketdienstes, der ihm durch seinen speziellen Duktus aufgefallen war:
"Sachmal, kommst du aus Köln?"
Der Lieferant antwortete:
"Wat? Nä, ich bin Huhdütsch am reden."
Zurück blieb ein kopfkratzender Gregor.

Schrott an der Wand

Auf dem Foto seht ihr die Wand unseres Kassenbüros. Links hängt ein privates Foto, der Ausschnitt aus einer Don-Rosa-Geschichte verweilt dort auch schon einige Jahre. Untendrunter hängt die Pinnwand, an der zum Beispiel auch immer die Personaleinsatzpläne aushängen.

So weit, so gut.

Wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, warum irgendein Kollege (oder auch mehrere) die beiden Pappstücke, den Henkel einer Getränkeverpackung, den EAN eines Stoffbeutels und die Folienverpackung von zehn Münzgeldrollen dort hingeklebt hat…


Leergutrückgabe 130,84€

Habe den riesigen Berg an leeren Oettinger-Kisten, die sich hier im Laufe von Monaten angesammelt haben, kurzerhand auf meinen Anhänger gestapelt und zum nächstgelegenen Getränkemarkt gekarrt. Passiert leider immer wieder (zumindest noch bei unserem alten Leergutrücknahmeautomaten, der nicht die Farben und Aufdrucke der Kisten unterscheiden konnte) und da wir kein Oettinger-Kunde sind und die uns nicht mit einem LKW anfahren, nur um hier mal zwischendurch ein paar leere Kisten abzuholen, erledige ich das eben ganz pragmatisch selber.

Irgendwie war's mir ja schon peinlich. :-)




Pizza Würstel + Pommes

Viel habe ich aus dem Urlaub für euch nicht mitgebracht, einen SPAR-Markt habe ich auch nicht gesehen, aber deses Fundstück konnte ich euch nicht vorenthalten. Ich dachte immer, in Sachen Pizza wären die Italiener knallhart konservartiv. Im Prinzip stimmt das auch, die wichtigsten Belagsvariationen wiederholten sich in allen möglichen Kombinationen, von diesen normalen Sorten abweichend waren Steinpilze und Spargel noch die außergewöhnlichsten Beläge.

Dann war da noch "Würstel", oder auch ohne die beiden Umlaut-Punkte "Wurstel" geschrieben, manchmal auch als "Frankfurter Würstchen / Würstel / Wurstel" bezeichnet, gerne auch in Kombination mit frittierten Kartoffelstreifen (patatine fritte) serviert. Hätte Dr.Oetker hier sowas als Ristorante-Variation herausgebracht, wären die Rufe bestimmt laut gewesen: "Die würde dir jeder Italiener im noch gefrorenen Zustand um die Ohren schlagen!" – Denkste! Die Würstel-Variation (mit und ohne Pommes Frites) haben wir in jedem Restaurant in Ligurien und in der Toscana auf der Speisekarte gefunden – und auch in der Tiefkühltruhe im Supermarkt. Und das ist nicht nur eine Touristenattraktion, selbst die Einheimischen haben sie bestellt und sich die Pommes da teilweise seperat geordert und die Pizza damit bestückt. Damit habe ich den Gedanken, dass den Italienern ihre Pizza heilig ist, endgültig begraben.

Ich mochte sie übrigens nicht so gerne. :-)