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Keine Lust auf Chefs?

Spam-Mail, Werbung für irgendeine dubiose Geldanlage. Dicke Betreffzeile: "Keine Lust mehr auf Chefs?"

Habe ich schon lange nicht mehr. Seit über fünfzehn Jahren verantworte ich mich nur noch vor mir selbst (und dem Finanzamt) – und ich habe diesen Schritt auch nie bedauert!

Verpeilt oder Telefonstreich?

Das Telefon klingelte und ich meldete mich wie gewohnt. Am anderen Ende der Leitung schien ein Kind gewesen zu sein, das einige Fragen nach unserem Sortiment stellte. Trotz derheblicher Skepsis aufgrund etwas merkwürdiger Fragen beantwortete ich alles brav, denn der oder die Kleine stellte auch ein paar ganz harmlose Fragen zu unserem Sortiment. Seit dem habe ich jedenfalls ein riesengroßes Fragezeichen über dem Kopf. War da jemand einfach nur verpeilt oder war das doch ein kindlicher Telefonstreich?

Die Frage nach rosa Handtaschen beantwortete ich noch brav mit "nein". Dann kamen ein paar Fragen zum Jogurtsortiment und was bestimmte Artikel dort kosten würden. Da half ich, so weit es ging. Taschentücher haben wir selbstverständlich. Da war die allgemein formulierte Frage nach dem Preis schwieriger zu klären, war schließlich von den einzelnen Sorten abhängig, aber auch da bemühte ich mich, eine umfassende Zusammenfassung des Angebots zu liefern. Bei der Frage nach Mülltonnen für den Garten haderte ich erst, weil vielleicht Müllsäcke gemeint gewesen sein könnten, verneinte dann jedoch.
Danach folgte noch eine weitere Frage, nämlich nach Häusern und Zubehör für Modelleisenbahnen. Auch da verneinte ich. "Danke, tschüss", hörte ich noch und gackernd legte das Kind auf.

Doch, Telefonstreich. Eindeutig.

Zombie Containment

Sehr cool, das Teil brauchen wir zum nächsten Scary Shopping.

Oder auch einfach nur so für Halloween. Macht sich bestimmt gut, wenn der "Behälter" so zufällig neben dem Leergutautomaten herumsteht. :-)


Bleibst du wohl hier!

Ich ging aus meinem Büro, um mir aus dem Laden eine neue Flasche Club Mate "Kraftstoff" zu holen. An der Fleischtruhe stand gerade eine Kundin, deren kleines Kind auch gerade in Richtung Getränkeabteilung losdüste.
In dem Moment, als ich gerade an der Kundin vorbei war, rief sie ihrem Jungen laut und energisch nach:
"Wo läufst du schon wieder hin? Bleibst du wohl hier!"
Ich drehte mich um und grinste: "'tschuldigung, hab doch Durst."

Wir mussten dann beide lachen. :-)

Werbenetzwerk

Werbeanruf einer Firma aus Duisburg. Es fing wie immer kryptisch an, man würde mir gerne was ganz tolles vorstellen und dafür einen persönlichen Termin mit einem Kundenberater vor Ort vereinbaren. In diesem Fall ein "Werbenetzwerk".

"Wie soll ich mir das Netzwerk vorstellen?", erkundigte ich mich.

"Wir haben mehrere Flachbildschirme im Stadtgebiet, auf denen Sie Ihre Werbung schalten können… blabla… Reichweite erhöhen… blafasel… Kundenzuwachs… rhabarberblubb…"

"Danke, brauche ich nicht." [KLICK!]

Gördigördicurlywurly!

Während ich mich um die Zeitungen kümmerte, packte eine Kollegin Süßwaren. Plötzlich trällerte sie "Curly Wurly Wurly Wurly Curly Wurly…" vor sich hin – während sie nämlich für genau diesen Artikel den entsprechenden Stellplatz im Regal suchte.

Zuerst hatte ich allerdings etwas anderes verstanden und musste dabei spontan an diesen Sketch (man muss wohl Engländer sein, um drüber lachen zu können) von Catherine Tate denken.

Ab etwa 1:18 "übersetzt" sie in dem Film nämlich Schwedisch und das geht so: "Hördi gördi gördi gördi…"



Ich war zunächst jedenfalls sehr irritiert und wunderte mich, woher sie diesen Sketch kennt. Fragt mich nicht, woher ich den kenne. Ist mir vor zig Jahren mal irgendwo bei YouTube begegnet. Auf jeden Fall lief ich um das Regal herum und wollte meine Mitarbeiterin fragen, als ich schon den Curly-Wurly-Karton bei ihr in der Hand sah.

Den Sketch kannte sie gar nicht. Wir mussten trotzdem lachen. :-)

Hundert alte D-Mark

Ein alter Hunderter. Sogar noch aus der vorletzten Serie der D-Mark. Sehr hübsch und wertig anzusehen, aber leider an einigen Stellen eingerissen, weshalb er, wie viele andere DM-Banknoten auch, den Weg zur LZB finden wird.


Umbau Comet --> Extra

Zum Wochenende eine kleine Anekdote aus meiner Vergangenheit: Meine Karriere im Einzelhandel begann Ende der 80er als Einkaufswagenschubser bei einem Comet-Markt bei uns um die Ecke. Ein paar Jahre später wurde der Markt zu einem "extra" und in dem Zusammenhang auch komplett umgebaut. Da dabei jeder Mann und Maus gebraucht wurden, half ich im Rahmen meines Aushilfsjobs ebenfalls mit.

Wir befanden uns etwa eine Woche vor der Neueröffnung. Die Regale standen schon überwiegend mit Ware voll, wichtige Teile wie z.B. die Kassen fehlten aber noch. Mitarbeiter wuselten hin und her, Ladenbauleute klopften ihr Material zusammen, Handwerker gingen ein und aus, weshalb auch sämtliche Türen des Gebäudes offen standen.

Plötzlich tippte mich eine ältere Frau an und fragte, wo sich denn jetzt die Kassen befinden würden. Da hatte sie sich vollkommen unbemerkt von den vielen Leuten einen Einkaufswagen genommen und den in aller Seelenruhe gefüllt – und das alles vollkommen unbeeindruckt von der Betriebsamkeit um sie herum… :-D

Erstaunliche Forderung

Habe eben mein Auto von der Inspektion geholt.

Nachdem ich den Schlüssel des Leihwagens auf den Tresen gelegt und meinen Namen genannt hatte, suchte die Autohaus-Mitarbeiterin meine Papiere raus, sah mich todernst an uns sagte: "Die Rechnung müssen Sie aber auch bezahlen!""

Was? Wie? Rechnung? Bezahlen? Auf welchem Planeten lebt die denn? Sowas würde ich ja nie machen. Hab ich ja auch noch nie. Rechnungen… Hahahah…

Öhm.

Nachdem ich zuende gelacht hatte, meinte sie nur, dass ihr heute gar nicht mehr nach Späßen ist. Sie hätte heute schon drei Kunden gehabt, die wohl bezüglich der Rechnungen tatsächlich aus einer anderen Welt kamen.

Das SWR-Gammelexperiment

Ab wann ist der Verzehr von Lebensmitteln eklig oder sogar gefährlich? SWR odysso macht das Experiment und beobachtet 33 Tage lang rund um die Uhr den Zerfall von Lebensmitteln. Eine gläserne Versuchsküche wird zum Schauplatz des Experiments:










Schocklogger

Vor einer Weile habe ich ein privates Paket hier an die Firmenadresse liefern lassen. Sehr überrascht war ich, als ich den großen Karton in der Hand hielt, dann im ersten Moment habe dort (klar, logisch, wer hätte es gedacht…) "Shopblogger" gelesen.

Gemeint gewesen ist wohl sowas: Schocklogger – allerdings gehe ich davon aus, dass der der Hinweis nur zur Einschüchterung der Paketboten dienen sollte, denn letztendlich fand sich kein Logger in dem Karton.

Nachtrag: Zum Link: "Die aufgerufene Domain ist derzeit nicht erreichbar." – Klingt bei der Denic so, als sollte sich der Zustand wieder ändern, darum lasse ich den Link erstmal drin.