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Stress im Büro?

Daran erkennen Sie, dass Sie vor Weihnachten einfach viel zu viel Stress im Büro hatten:

· Am Weihnachtsbaum hängen bemalte Ostereier.
· Alles ist wie immer: Sie sitzen mit einer Pizza vor dem Fernseher - aber das Handy spielt "Jingle Bells"
· Ihr Lametta stammt aus dem Aktenvernichter.
· Sie stellen den Glühwein in die Mikrowelle und geben Ihren Büro-Zugangscode ein.
· Sie packen Geschenke nicht ein, sondern kleben sie mit Post-its zu.
· Wenn Mutti abends anruft, melden Sie sich mit dem Firmennamen und fragen: "Was kann ich für Sie tun?"
· Sie drücken zuhause die "0", um beim Telefonieren rauszukommen.
· Wenn beim "Kleinen Lord" der TV-Empfang ausfällt, suchen Sie auf der Fernbedienung "STRG", "ALT", "ENTF"
· Für Weihnachtskarten müssen Sie den Namen Ihrer Eltern googeln.
· Sie kriegen beim Auspacken einen Heulkrampf, weil Sie sich nicht mehr an das Passwort erinnern.
· Sie singen "Stilles Fax, heiliges Fax!"
· Sie fragen den Pfarrer, warum er bei seiner Kirche den Klingelton nicht auf Vibration schaltet.
· Sie nutzen die Krippe für den Postausgang.
· Sie haben beim Lesen der Liste ständig genickt.
· Sie überlegen sich, wem Sie diese Liste per E-Mail weiterleiten können.

Schwall

Da der Container mit den entleerten Einweggebinden draußen und nicht überdacht steht, sammelt sich darin das Regenwasser. Dazu kommen die Getränkereste aus den plattgedrückten Flaschen und Dosen. Beim anpicken des Containers floss dieser hochwertige Fruchtsud (von Vaddi noch, Werner-Fans wissen Bescheid) einfach auf den Asphalt.

Bis hier hin war es ja nicht ungewöhnlich:



Aber bei diesem regelrechten Wasserfall, der hinten unter den beiden Drehtüren des Containers herausschwappte, standen wir schon staunend daneben. Wo kommt das ganze Wasser her? Vor allem bei dem Dauerfrost der letzten Tage.




Fast schon Lomografie

Nachdem ich das Foto von dem "Homophobie…"-Aufkleber gemacht hatte, legte ich mein Handy mit noch eingeschalteter Kamera auf den Kopf unserer neuen "Ecoport"-Schranke:



Dabei fiel mir irgendwann auf, noch während ich dabei war, den ollen Aufkleber abzufummeln, dass sich über die schräge Kante des Deckels der Eingang spiegelte. Zufällig lag das Handy so, dass ich dabei fast genau dieses Bild (und nach oben hin noch einen etwas größeren schwarzen Rand) gesehen habe.

Konnte ich euch nicht vorenthalten. :-)


Zwei T!

Habe privat eine größere PA-Endstufe in einem Elektronik-Fachbetrieb reparieren lassen. Bei der Auftragsannahme wurde ich unter anderem nach meiner E-Mail-Adresse gefragt. Nichts einfacher als das und so gab ich die Info-at-kauf-dich-satt-punkt-de an.

Gut, dass ich dabei zugeguckt hatte, wie der Mann an der Auftragsannahme meine Daten notiert hat. Ich wiederhole: Das war ein Elektronik-Fachbetrieb. Reflexartig hatte er nämlich "kauf dich sat" (mit einem "t") geschrieben. Er hat nun mal tagtäglich mit Sat-Anlagen zu tun und nicht im Traum an "satt sein" gedacht.

Mit so einer Verwechslung hätte ich niemals gerechnet.

Steigern Sie Ihr AHHH!

Mit der Post kam ein dicker Umschlag mit Werbung und einem vorbereiteten Vertrag von einem Kreditkartenabrechner für das Online-Bezahlsystem Paydirekt. Brauche ich nicht. Auf jeden Fall noch und vor allem momentan nicht.

Die Betreffzeile des Anschreibens beginnt mit den Worten: "Steigern Sie Ihre Conversion Rate […]" – das war der Moment, in dem ich mich schon nicht mehr angesprochen gefühlt habe.

Hatte ich vor ein paar Monaten schon einmal hier im Blog, damals war es zwar Werbung für irgendein anderes Produkt, aber die Betreffzeile war gleich. Scheint aber bei der Zielgruppe, die sich angesprochen fühlen soll, zu funktionieren. Ich persönlich bin durch jegliche Bullshit-Bingo-Floskeln jedenfalls nicht im Mindesten zu beeindrucken.

Wegen: Kann man nicht aufdrehen

Selbst ich habe es nicht geschafft, den Deckel ohne ein helfendes Werkzeug aufzubekommen. Irgendein Klebstoff, eine Art Heißkleber, war da wohl zu üppig aufgetragen worden und hat den gesamten Bereich zwischen Glas und Deckel verklebt gehabt.

Ich als Kunde hätte das nicht umgetauscht (ich lass mir doch nicht von einem Plastikdeckel mein Frühstück vermiesen), aber erfahrungsgemäß regle ich ja ohnehin vieles sehr gelassen und bin diesbezüglich für andere Leute überhaupt kein Maßstab.


Personenzahlliste

Serienbrief-Schreiben unserer Hausverwaltung. Bis Mitte Dezember soll ich für die Jahresabrechnung die Anzahl der Personen in meinem Haushalt angeben.

Fest wohnen tut hier eigentlich nur der Leergutautomat. :-P

Dieselfarbstoff

Anruf eines Mannes, der den Dieselfarbstoff kaufen wollte, den ich auf meiner Internetseite anbieten würde.

Ganz großes Fragezeichen über meinem Kopf: "Häh?!"

Während ich mit ihm telefonierte, suchte ich im Blog, wurde fündig (hatte den Artikel längst vergessen) und nachdem ich dem Anrufer den Inhalt vorgelesen hatten, stand fest, dass er über diesen über zehn Jahre alten Blogeintrag gestolpert war. Ich erklärte ihm, dass ich das Zeug nicht verkaufe (steht das da irgendwo?) und dass ich nur selber Werbung bekommen hatte und darüber schmunzeln musste.

Der Anruf mutete zwar zunächst wie ein Telefonstreich an, aber ich denke, dass er das wirklich, wirklich ernst meinte.

4x2€ aufgeklebt

Genau acht Euro überschüssiges Wechselgeld aus einer Kasse. Während sich ein paar Kollegen angewöhnt haben (zu meinem Leidwesen), Banknoten mit einer Heftklammer an diversen Zetteln und Kassenabrechnungen zu befestigen, musste hier ein langer Streifen Tesafilm reichen.

Ich möchte aber nicht gänzlich ausschließen, dass nicht so mancher Grobmotoriker hier im Team die Münzen nicht auch mit der Heftzange durchlöchert bekommen hätte. :-D


LED?

Anruf einer Firma, die sich auf "Energiecontrolling" spezialisiert hat. Es folgte der übliche Sermon über Energie- und damit Geldsparmaßnahmen, was letztendlich in reichlich Worthülsen verpackt darauf hinaus lief, dass bei einer für mich "kostenlosen Überprüfung" festgestellt worden wäre, dass der Laden hier auf LED-Technik umgerüstet werden sollte.

Immerhin verabschiedete sich der Mitarbeiter am Telefon freundlich (kennt man bei solchen Anrufen ja anders), als ich ihm verriet, dass wir besagte Umrüstung bereits hinter uns gebracht haben.