Dort geht es um ein klares Statement der Handelskammer zur konstant hohen (und der nicht nur gefühlt immer größer werdenden) Kriminalität in dieser Stadt. Unter anderem heißt es dort:
"Überführte Täter werden von der Justiz mit großer Milde behandelt. Dies führt zu einer starken Verunsicherung bei Bürgern und Geschäftsleuten. Diebstähle, Gewalt und Vandalismus richten nicht nur Schäden an, sondern wirken sich unmittelbar negativ auf das jeweilige urbane Milieu, auf die Immobilienwerte ... sowie auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen aus."
[…] Ich bin auf Ihren Blog im Internet aufmerksam geworden und wir finden die Aspekte der Nachhaltigkeit im Bezug auf die Lebensmittelverwertung in Supermärkten (und auch das Conatinern) sehr interessant für unsere Vorlesungen.
Mit freundlichen Grüßen
Mehr stand da nicht. Und nun frage ich mich: Soll ich das einfach nur als Lob für mein Blog auffassen oder fehlt da noch die alles entscheidende Frage?
Claudia hatte mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in Horumersiel-Schillig geschickt. Der Markt war geschlossen und ist es, Winterpause sei Dank, noch bis in den März hinein. Der für die Betreiber entspannende Ausgleich für die "brummenden" Sommermonate an der Küste.
In unserem neu gestalteten Haushaltswarenregal habe ich auch einige Scheren und ähnliche Artikel entdeckt. Zum Stückpreis zwischen acht und zwölf Euro. Der Aufdruck "Klau mich!" war in allen Sprachen inkl. Esperanto zu lesen.
Wir haben erstmal alle Scheren bis auf jeweils eine in Sicherheit ins Lager gebracht und die verbliebenen Exemplare manipulationssicher mit Warensicherungsetiketten versehen.
Im Rahmen eines Interviews wurde ich gefragt: "Welche Bedeutung hat "Fair Trade" in Ihrem Leben allgemein?"
Es klingt jetzt sicherlich komisch, immerhin bin ich einer der Botschafter des Fairen Handels hier in Bremen, aber ich kann dazu im Grunde nur rein beruflich etwas sagen: Wir haben ein großes "faires" Sortiment, bewerben die Artikel von uns aus, sind Neuem gegenüber aufgeschlossen und empfehlen die Produkte unseren Kunden und beraten ggf. auch, was "fairer Handel" bedeutet.
Ganz privat kann ich mit dem Großteil der wichtigen Produkte aus fairem Handel (vor allem nämlich Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Honig, Brotaufstrich, Süßwaren, Trockenfrüchte und Getreide) schlicht und einfach fast nichts anfangen.
Claudia hat mir ein paar Fotos von SPAR-Märkten auf Mallorca zugeschickt. Es gibt dort also tatsächlich noch welche, die es noch nicht hier ins Blog geschafft haben.
Vielen Dank jedenfalls für die Fotos. Der bunte Laden auf dem oberen Bild befindet sich in Paguera, die beiden anderen Bilder stammen aus Sineu. Der Laden sieht für mich von außen mehr wie ein privates Wohnzimmer aus.
Info am Rande: Nächste Woche Mittwoch treffen wir uns mit den Noch-Mietern und dem Verkäufer in meiner Halle und machen die offizielle Abnahme und Schlüsselübergabe.
Als ich an unserem Eingangsbereich vorbeikam, entdeckte ich ein "wild" geklebtes Plakat an einer der Seitenscheiben neben den Türen, die von mir ausdrücklich nicht für Plakate freigegeben sind. Zack und weg.
Kurz darauf kam eine Kollegin lachend ins Büro: "Die war erst drei Minuten vorher da und hat das rangeklebt. Sie hatte auch gefragt, aber wir haben extra gesagt, an eine der Türen in den unteren Bereich."
Inzwischen ist die Neugestaltung unseres Haushaltswarenregals abgeschlossen. In dem Zusammenhang haben wir den Bereich mit Besen und Bürsten sehr erweitert und nun bekommt man bei uns auch endlich Besenstiele. So oft mussten wir in letzter Zeit die Kunden vertrösten, da wir die Dinger aus Platzgründen einfach nicht unterbringen konnten.
heute stand ich an der Lidlkasse und ein Kunde vor mir wollte Feuerzeuge kaufen. *möööp* machte die Kasse, die Kassiererin probierte es noch 2-3 Mal dann sagte sie lapidar "Tut mir Leid, die Kasse nimmt das nicht, ich kann Ihnen die Feuerzeuge nicht verkaufen" etwas später hatte der selbe Kunde noch mehrere Packungen Zigaretten auf dem Band. Wieder piepste die Kasse und nix ging. Wieder 2-3 Versuche dann zuckte die Kassiererin mit den Schultern und sagte wieder "Tut mir Leid, ich kann Ihnen die Zigaretten nicht verkaufen"
Kann sie die Preise nicht über eine Warengruppe einbuchen, so wie es anderswo üblich ist, falls ein EAN nicht geht? Und warum rief sie nicht den Marktleiter dazu?
Fragen über Fragen...
Ich kenne die Lidl-Kassen nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es überhaupt nicht möglich ist, Artikel über den Preis zu erfassen. Liest hier jemand von Lidl mit, der/die dazu etwas sagen könnte?
Andererseits – bei den Harddiscountern voller Planwirtschaft und vollständiger Personalkontrolle würde es mich auch nicht wundern, wenn so eine Option zum "unkontrollierten Verkauf" tatsächlich ausgeschlossen wäre.
Aus irgendeiner Rezepte- oder Back-Zeitschrift hier im Laden: Was soll denn das bitte für ein Rezept sein, für das man wiederum eine fertige Backmischung benötigt?!?