Unser Grundstück steht aus unterschiedlichen Gründen immer irgendwie offen. Immer wieder gibt es Verkehrsteilnehmer, die ihre Autos ungefragt und ohne Erlaubnis hier in der Einfahrt abstellen. Ob es etwas hilft, vermag ich nicht zu sagen, aber diese Hinweise liegen nun bei mir und der Moschee in ausgedruckter Form vor und wenn wieder mal jemand einfach hier parkt, gibt es einen Zettel an den Scheibenwischer:
Sehr geehrte/r Autofahrer/in!
Sie parken hier auf einem Privatgrundstück. Diese Fläche ist nicht als öffentliche Parkplatzerweiterung der Kantstraße gedacht, sondern wird u.a. als Zufahrt für die Mitarbeiter eines Supermarktes und der Besucher einer Moschee benötigt. Sie begehen damit eine Besitzstörung i.S. von § 858 BGB bzw. Eigentumsstörung i.S. von § 1004 BGB.
Bitte nehmen Sie sich nicht nur diesen Hinweis zu Herzen, sondern auch die Information, dass wir Ihr Kennzeichen notiert haben und im Wiederholungsfall Ihr Fahrzeug abschleppen lassen werden.
Mit freundlichem Gruß,
die Eigentümer des Grundstücks Kantstraße 98
Ob es hilft? Langfristig vielleicht schon. Auf jeden Fall haben die rücksichtslosen Autoabsteller dann zumindest mal gesehen, dass ihr Verhalten nicht ignoriert oder übersehen wird.
Unsere erste Fahrt durch die Waschanlage wollte ich eigentlich im Video festhalten. Wozu hat der Tesla schließlich die integrierte Dashcam? Erkenntnis hinterher: Über die App bekomme ich nur mühsam 30-Sekunden-Clips gesichert und habe ein Tageskontingent an Downloads über die mobilen Daten vom Auto.
Kein Problem, dachte ich, also habe ich den USB-SSD-Speicher rausgezogen und bei mir an den PC angestöpselt. Keine Ahnung, was der Rechner mit dem Dateisystem, dass der Tesla auf die SSD geschrieben hat, nicht mochte. Das Laufwerk wurde zwar erkannt, aber ich konnte nicht darauf zugreifen. Der Workaround über eine Linux-Installation ging zwar, aber auch da waren die meisten Dateien, wenn er sie denn übertragen konnte, hinterher nicht abspielbar.
Daraus ergab sich:
1. Die SSD hat nun eine Formatierung am PC bekommen.
Am 19. März ist der offizielle Kinostart von "Project Hail Mary" (Der Astronaut). Von allen Filmen, die ich je im Kino gesehen habe, habe ich mich noch nie so sehr auf einen gefreut, wie auf diesen hier. Warum das so ist, hatte ich hier ja schon einmal ausführlich erklärt.
Und weil ich mich auf diesen Film so RICHTIG freue, muss ich mich nicht mehr drei Wochen gedulden, sondern habe das Glück, ihn mit Ines zusammen bereits am kommenden Montag Abend sehen zu dürfen. Knapp drei Wochen vor allen anderen. Ich bin voller Vorfreude und ich glaube nicht, dass ich enttäuscht sein werde.
Auch der letzte Trailer macht extrem Laune auf den Film – und wer jetzt noch unentschlossen ist: Das Hörbuch hat bei Audible 4,8 Sterne bei weit über 14.000 Bewertungen. Wenn das nicht für die Geschichte spricht, dann weiß ich auch nicht.
Über unsere Wach- und Schließgesellschaft wurde mir eine Rechnung der Polizei Bremen weitergeleitet. 163,62 € netto kostet mich nun der ominöse Fehlalarm Mitte Januar.
Und was den Alarm nun ausgelöst hat, haben wir auch mit Hilfe der Firme, die unsere Anlage wartet, nicht herausfinden können. Technisch war augenscheinlich alles in Ordnung. Die Mysterien der Technik …
Ein Mann rief an und wollte mir seine Produkte telefonisch verkaufen. Ich hatte gar nicht so genau verstanden, um was es da ging, aber er versuchte es unter anderem mit folgendem Argument, mir sein Angebot schmackhaft zu machen: "Wir sind auch in einer sehr bekannten Fernsehsendung vorgestellt worden."
Kann ja jeder behaupten. "In welcher Sendung?", fragte ich.
Wieder einmal ein Strichcode, den Blogleserin Susanne auf einem Produkt von Kiddicraft entdeckt hat. Dieser hier ist auf der "Herocraft"-Reihe zu finden und dürfte mit der Burg, den Rittern und ein paar augenscheinlich nicht menschlichen Kreaturen ins Fantasy-Reich zu verorten sein.
So, da stehen nun die insgesamt 270 Flaschen Mineralwasser nebenan in der Küche des Moscheegebäudes. Die Freude war groß über unsere Spende und über die offensichtliche Dankbarkeit habe ich mich dann wiederum ebenfalls sehr gefreut.
Auch wenn das Gebäude damals beim Verkauf nicht für uns geeignet gewesen ist (bei wirklich allen noch so konstruierten Überlegungen, was man damit anfangen könnte), so haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich der Nutzung durch die neuen Eigentümer zum Glück nicht bewahrheitet. Die Leute vom Somalischen Kulturverein Bremen e. V. sind wirklich nette Nachbarn. Top!
Unsere inzwischen über 20 Jahre alten und immer wieder mit Klebeband geflickten Puzzlekartons haben die lange, intensive Nutzung nicht alle überstanden. Zwei waren so sehr verschlissen, dass da wirklich nichts mehr zu machen war.
Eine Kollegin hatte Mitleid und hat über Kleinanzeigen zwei gebrauchte Puzzles organisiert, deren Kartons genau die richtigen Maße haben. Die Teile liegen nun in den kaputten falschen Kartons, sind aber natürlich noch vorhanden. Falls also jemand das Hundemotiv oder den kleinen Vogel auf der Gießkanne zum selberbasteln haben möchte, ich würde sie gerne abgeben. Aber nur ohne Originalverpackung.
Nach knapp einem Jahr ist nun von einem weiteren unserer Rollhocker ein Rad abgebrochen. Nummer Eins hat nun auch eines seiner drei Räder eingebüßt.
Sie hatten es wohl so verstanden, dass wir hier Zweiräder mögen. (Nein, eigentlich ist das nicht witzig. Da gibt man viel Geld aus und kauft Dinge, die hier im gewerblichen Einsatz täglich benutzt werden und dann hält das Zeug von Zwölf bis Mittag …)
Personalisierte Bordkarten sind immer eine Erinnerung an den Urlaub, die man auch gerne mit aufbewahren möchte. Doch was tun, wenn man die Karten doch nicht (mehr) aufbewahren möchte? Einfach in den Restmüll werfen? Nein!
In Deutschland gilt für elektrische und elektronische Geräte das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG), das die EU-WEEE-Richtlinie umsetzt. Es besagt unter anderem: ""Elektro- und Elektronikaltgeräte dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Sie müssen getrennt gesammelt und fachgerecht recycelt werden (inkl. Herausnahme von Batterien etc.)."
Nach diesem Gesetz sind elektrische und elektronische Geräte also solche, die entweder elektrische Energie benötigen oder eine sonstige elektrische oder in irgendeiner Form elektronische Funktion haben – und die gehören grundsätzlich nicht in den Restmüll.
Was bedeutet das jetzt für die Bordkarten von euren Kreuzfahrten?
Nun: Diese Karten enthalten in der Regel heutzutage einen RFID- oder sonstigen NFC-Chip mitsamt Antenne. Auch wenn sie also äußerlich wie eine normale Plastikkarte aussehen, besitzen sie in ihrem Inneren eine elektronische Komponente, die Daten speichern und übertragen kann. Daher zählen diese Karten rechtlich zu elektrischen/elektronischen Geräten im Sinne des deutschen ElektroG, weil die integrierte Elektronik eine Funktion bietet, die über das bloße Plastik der Karte hinausgeht.
Das bedeutet im Klartext: Bordkarten mit Chip sind keine normalen Plastikkarten, sondern Elektro-/Elektronikaltgeräte, die nicht einfach in den Restmüll oder in den gelben Sack ("Kunststoff") geworfen werden dürfen. Sie müssen wie andere Elektrogeräte über die gesetzlich vorgesehene getrennte Sammlung entsorgt werden. Elektrogeräte werden in kommunalen Sammelstellen grundsätzlich kostenlos zurückgenommen. Wegen einer Karte muss man da ja nicht gleich hinfahren, aber wenn man schon mit einem alten Toaster auf dem Weg ist, kann man die Karte(n) gleich mit in den Behälter werden.
So viele kleine Flaschen stilles Mineralwasser unserer Eigenmarke brauchen wir um diese Jahreszeit normalerweise nicht für eine halbe Woche. Aber der Löwenanteil der heutigen Lieferung ist auch gar nicht für den Verkauf gedacht.
Die Nachbarschaft mit den alten Eigentümern der Moschee war fast immer anstrengend. Es war maximal ein gegenseitiges Ignorieren und gefühlt von der anderen Seite her ein häufiges Fordern, gepaart mit kompletter Rücksichtslosigkeit. Wie oft mussten wir darum kämpfen, hier überhaupt rauf- oder runterfahren zu können, weil irgendwelche Besucher ihre Autos rücksichtslos irgendwo hingestellt haben und dann für eine Zeitlang aufgrund des notwendigen Gebets nicht verfügbar waren. Hinzu kam, dass unser Hof bis zur Errichtung des Zauns uneingeschränkt benutzt wurde. Hätte mich nicht gestört, wenn nicht eine Portion Rücksichtslosigkeit dazugekommen wäre: Zigarettenkippen hinwerfen, sich auf den Anhänger setzen, mit dem Fußball zwischen den Autos spielen, etc. Man könnte viele Blogeinträge dazu schreiben. Äh, ach, ja.
Seit einem Jahr ist das alles anders. Die neuen Eigentümer des Nachbarhauses leben ein friedliches und angenehmes Miteinander. Die Parksituation ist entspannter, zumal sie darauf achten, dass ihre Besucher nach Möglichkeit zu Fuß kommen, sie bemühen sich darum, dass wir jederzeit rein und raus kommen, wir bekommen immer wieder Essen und Snacks aus dem Imbiss und man redet auch mal miteinander, wie man es in einer guten Nachbarschaft macht.
Da wollte ich jetzt einfach mal was zurückgeben und habe nach Rücksprache das Mineralwasser bestellt. Zunächst hatte ich an Süßes zum Zuckerfest gedacht, aber da trifft man nicht unbedingt jeden Geschmack, Stilles Wasser für die abendlichen Mahlzeiten während der Fastenzeit war dann aber absolut top und so bestellte ich einiges davon zusätzlich zu unserem regulären Bedarf.
Wie viele andere Kater auch hat Eddie gerne auf seinem Hintern gesessen und die Beine nach vorne weggestreckt. Hier am 1. Januar 2023 auf unserem Sofa:
Wie so ziemlich alle Kühlregale halten auch unsere die Temperatur durch einen Luftstrom im Zaun, der vor der Ware nach unten läuft. Bei unseren Regalen wird die Luft durch einen Diffusor aus vielen aneinandergereihten Waben geleitet, so dass sie relativ gleichmäßig nach unten strömt.
Kühlregale sind ein besonderer Anziehungspunkt für Schmutz. Konstruktionsbedingt (Luftströmungen) haben sie viele Hohlräume im Hintergrund, der permanente Staub aus der Luft wird dort mit eingesogen, dann kommt noch viel Feuchtigkeit dazu und schon bildet sich auch gerne mal Schimmel. Wer schon einmal ein altes Kühlregal von innen gesehen hat, weiß, wovon ich rede.
Aufgrund der relativ großen Oberfläche (hochgerechnet hat so ein Streifen (unteres Bild) rund 2 Quadratmeter Fläche) sind diese "Wabengitter" besonders anfällig für die typischen Verschmutzungen und so gehört in unsere "Jahresanfangsroutine" unter anderem, dass diese Gitter einmal komplett gereinigt werden. Ausbauen, spülen, schrubben, noch mal spülen, trocknen und wieder einbauen. Gute zwei Dutzend haben wir von den Streifen, man ist also eine Weile dabei …
Tipp für die Ingenieure, die bei AHD die zukünftigen Kühlregale entwerfen: Bei so einem Bauteil muss die Reinigung leichter sein, definitiv.