Aufdruck auf Batide de Coco: "
Aufgrund seiner natürlichen Konsistenz ist Mangaroca batida de Coco nicht unbegrenz haltbar."
Hat man bei Spirituosen gar nicht auf dem Schirm, dass man da irgendwelche Daten beachten müsste. Profitipp: Sollte man bei Batida dringend machen. Keine Ahnung, wie alt diese Flasche ist, aber der Inhalt hat schon angefangen, auszuflocken.
Die Google Alerts sind ein wunderbares Werkzeug, um das Web nach der Nennung bestimmter Schlagworte (Eigener Name, Firmenname, sonstige Interessengebiete aller Art…) zu sondieren. Ausgerechnet in dieser Kombination musste ich schon schmunzeln. Als wäre das hier eine gefährliche Website…
Eure Kreditkartendaten und auch Passwörter für z.B. Paypal könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen. Ich werde dann die entsprechenden Sicherheitschecks bei den Accounts veranlassen.
Andreas hatte folgende Frage:
Hallo Björn,
mir fällt in letzter Zeit auf dass immer mehr Läden keine Spiegel mehr über den Kassen haben.
Die Kassenkräfte müssen also aufstehen um in den Einkaufswagen zu sehen, oder man wird als Kunde angewiesen den Wagen gefälligst so zu stellen dass
sie ohne aufzustehen reinschauen können.
Gibt es da irgend eine höhere Logik dahinter keine Spiegel mehr an der Decke zu montieren?
An den paar Euro (im Vergleich zum Rest einer Ladeneinrichtung) wird es ja vermutlich nicht liegen.
Hast du Spiegel über den Kassen? Und wie ist deine Meinung zu dem Thema?
Siehe
hier.
Ich finde die Spiegel ausgesprochen praktisch und würde sie auf jeden Fall auch wieder installieren. Welche Logik dahintersteckt, keine Spiegel zu haben (von Kameras oder Kassentischen mit Guckloch mal abgesehen), kann ich nur spekulieren: Die Mitarbeiter/innen sollen genötigt werden, aufzustehen, damit sie nicht den Blick in den Spiegel vergessen und eventuell Ware übersehen. Was allerdings passiert, wenn sie das Aufstehen vergessen, kann sich jeder selber ausmalen… Bei Kaufland soll es mal so gewesen sein, dass die Wagen Nummern tragen, welche von den Mitarbeitern in die Kasse eingegeben werden müssen. Wie weit da aber Möglichkeiten zur Manipulation bestehen, kann ich ebenfalls nur mutmaßen.
Mit der Post kam ein Angebot zur Aufstellung von Altkleidersammelboxen hier an. Die kommerziellen Altkleidersammler stehen ja immer wieder in der Kritik – und offenbar scheint sich das Geschäft auch wirklich zu lohnen. Pro Box werden mir immerhin 600€ netto pro Jahr angeboten. Mach' ich trotzdem nicht.
600€ p.A. und Behälter. Und ich glaube, dass das nur ein Bruchteil des zu erwartenden Gewinns darstellt…
Vielen Dank an Sebsatian, der mir diese drei Bilder geschickt hat:
Im Container am provisorischen Querbahnsteig während der Bauarbeiten in
Stuttgart:
In der Passage unter den Gleisen im Hauptbahnhof in
Magdeburg:
Und im Hauptbahnhof Frankfurt:
Ich verstehe
kein Wort, kann nichtmal den Namen aussprechen – aber immerhin habe ich über die Klartext-Angabe der Mailadresse
die Website herausgefunden. Da verstehe ich aber genauso viel, nämlich nix.
Macht euch selber was aus diesem Fundstück am Leergutautomaten.
Eine Lieferkundin rief ein paar Minuten, nachdem sie eine Bestellung durchgegeben hatte, noch einmal an und korrigierte diese: "
Ich brauche doch keine Zahnpasta. Habe ich hier noch in rauhen Mengen."
Der aufnehmende Kollege war irritiert: "
Sowas kann man doch nicht einfach übersehen, vor allem wenn es so große Mengen sind?!"
Kundin: "
Hatte sie für Senf gehalten und in den Kühlschrank gelegt."
Alte Leute…
Markus hatte ein paar Fragen zu Kartenzahlungen:
Mich würde interessieren, ob Du die Zahlung mit Kreditkarte akzeptierst.
In den letzten Monaten haben Lidl, Kaufland, Aldi Nord & Süd diese Möglichkeit flächendeckend eingeführt. Die neuen Bezahlterminals unterstützen auch kontaktlose Zahlung (Visa, Mastercard, Maestro, teilweise Giropay). Hier fällt für Zahlungen unter 25€ die Eingabe der PIN weg, was den Bezahlvorgang (sogar bei Aldi) gegenüber der „klassischen“ Kartenzahlung und auch gegenüber der Bargeldzahlung nochmals deutlich beschleunigt. Man hält einfach 1-2 Sekunden die Karte vor das Display und fertig. Bei Einkäufen ab 25€ wird die PIN immer gefordert (keine Unterschrift). Ich finde das super praktisch und frage mich, warum viele Händler das nicht unterstützen (z.B. Penny, Edeka und teilweise Rewe). Auch Galeria Kaufhof und IKEA haben schon umgestellt.
Weiterhin gibt es noch viele Geschäfte, die ihre Kunden mit großen Schildern nach dem Motto „Kartenzahlung erst ab 10€“ begrüßen. Ist die Kartenzahlung tatsächlich so viel teurer als das Bargeld, das am Ende des Tages noch gezählt und per Geldtransport abgeholt werden muss?
Bei mir kann man schon seit etlichen Jahren auch mit Kreditkarte bezahlen. Ist zwar etwas teurer, aber diese höheren Gebühren werden nicht dafür sorgen, dass wir eines Tages am Hungertuch nagen müssen. Da freue ich mich doch darüber, dass ich meinen Kunden mehr Bezahlmöglichkeiten anbieten kann. Das selbe gilt übrigens auch für die von vielen Geschäften festgelegten Mindestbeträge für Kartenzahlungen. Natürlich fressen die Gebühren den Gewinn auf, wenn ein Kunde ein Duplo mit seiner Giro- oder Kreditkarte bezahlen will. Aber mal ehrlich: Die paar Cent hätten auch als Rohgewinn nicht viel bewirkt. Dann lass doch die Leute einfach machen und dafür muss man sie nicht mit irgendwelchen Mindesteinkäufen gängeln. Den meisten Kunden ist es sowieso schon von alleine unangenehm, kleine Einkäufe mit Karte zu bezahlen.
Kontaktloses Bezahlen wird übrigens auch demnächst bei mir kommen!
Diese Kundin lebt übrigens tatsächlich noch. Die Frau ist vor einer Weile bei uns wieder aufgetaucht und lässt sich mit unserem Lieferservice regelmäßig Ware nach Hause liefern.
Das mit den noch offenen Schulden lassen wir mal gut sein. Die Frau ist inzwischen so tüdelig, dass da vermutlich sowieso jede Diskussion sinnlos wäre. Vielleicht würde sie auch einfach alles abstreiten. Egal. Wir nehmen den Umsatz mit, den sie aktuell bei uns generiert und der Rest sei für immer vergessen…
Im Fachjargon nennt man es
Facings, bei mir persönlich sind die Anzahl der sichtbaren Packungen in einem Regal schlichtweg "Reihen" und einer meiner Mitarbeiter nennt es immer "Spuren".
Bei dem Schild hier musste ich schmunzeln. Mal die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtend kam mir nur in den Sinn, dass mit "drei spuren"
Tick, Trick und Track ganz offensichtlich nicht gemeint sein konnten.
Der Protagonist
aus diesem Video war
mal wieder hier im Laden und wollte Geld gewechselt haben. "300 Euro" in 10-Euro-Banknoten wollte er in 50er tauschen. Es war die selbe Masche wie immer: Bei den Zehnern fehlte einer, es waren tatsächlich nur 29 Stück, und der Rest verlief fast genau wie im Video.
Fast. Ich nahm meinem Mitarbeiter die Scheine aus der Hand und zählte selber nach. Hatte mir fest vorgenommen, den Spieß diesmal umzudrehen und einfach mal Geld verschwinden zu lassen. So ein Bündel fällt ja leicht mal runter im unübersichtlichen Kassenarbeitsplatz. Leider kam mir der Kerl zuvor und riss mir die Scheine aus der Hand und flüchtete. Er tat die ganze Zeit so, als wenn er kein Wort Deutsch verstehen würde. Aber "
Arschloch!", das konnte er sagen. Wir haben noch überlegt, ob wir ihn mit allen Mitteln aufhalten sollten – aber letztendlich und im Zweifelsfall vor Gericht wäre er ein Kunde gewesen, der Geld wechseln wollte und sich dabei verzählt hat. Hoffen wir, dass er nach dieser auffälligen Aktion eine Weile Ruhe gibt...
Obwohl wir hier von einem Feinkost- oder Delikatessengeschäft weit entfernt sind, haben auch wir hier regelmäßig relativ teure Artikel im Sortiment, die man in ähnlicher Ausstattung (und anderer Qualität) durchaus deutlich günstiger bekommen kann. Wir haben zum Beispiel eine Lammsalami (hochwertige Bio-Ware) für 4,99€ pro 165g-Stück. Wenn man die nun zum Beispiel auf 2/3 des ursprünglichen Preises reduziert (wegen sich näherndem MHD z.B.) gibt es genug Kunden, die dann vielleicht an die 650g-Edelsalami vom Aldi für 3,79€ denken und sich dann kurz lustigmachen und die Bioland-Wurst wieder verächtlich in die Kiste zurückwerfen, weil sie ja für ein paar Cent mehr die vierfache Menge Wurst bekommen können…
Käse, Wein, hochwertige Bio-Artikel generell – es lässt sich beliebig fortsetzen. Zum Glück haben wir aber auch viele Kunden, die diese Dinge zu schätzen wissen. Sonst wäre ich hier vermutlich auch längst verzweifelt.