Der erster Test (eigentlich der zweite, der
erste war nämlich mit meinem Netzwerkkabelprüfgerät) ist schon mal erfolgreich: Das Gerät funktioniert und ist über die entsprechende Software zu erreichen.
Alles klar, dann können wir weitermachen.
Die Vertreterin von
Papa Türk war bei mir im Laden. Wir plauderten über die Sorten und den vorhandenen Platz und irgendwann habe ich sie einfach mal
auf dieses Thema angesprochen: "
Dass da eine andere Rezeptur mit Molke genutzt wird, um die Pfandpflicht zu um gehen", sagte ich, "
hinterlässt irgendwie ein Geschmäckle."
Ihre Antwort war der Hit: "
Nee, die beiden Sorten schmecken genau gleich. Da merken Sie den Unterschied eigentlich gar nicht."
Hrhrhrhr …
Dieses Fundstück im Weinregal entlockte einen schweren Stoßseufzer bei demjenigen, der seinen Mitarbeitern immer wieder predigt, dass neue Ware
hinter alte Ware gestellt werden muss.
Zwischen den beiden Toilettentüren hing unser altes Zeiterfassungsterminal, das nun temporär bis zum endgültigen Benutzungsende einen provisorischen Platz bekommen hat. Für das neue Gerät brauchen wir lediglich einen Netzwerkanschluss und den installieren wir hier gerade:
Vielen Dank an Blogleser Thorsten S., der mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in
Jondal / Norwegen geschickt hat.
Habe mal knapp dreißig RFID-Karten für das neue Zeiterfassungsterminal derart vorbereitet, dass ich mir die jeweiligen ID-Nummern rausgesucht habe, um sie anschließend den jeweiligen Mitarbeitern im System zuordnen zu können.
Ich habe schon die erste entsetzte Frage gehört: "
RFID??? Oh, ah …". Ich habe mir vorsichtshalber den sarkastischen Kommentar verkniffen, dass ich damit dann Zugriff auf sein Handy, seinen E-Mail-Account und seine Bankdaten habe.
(Gab es in den Medien jemals eine
positive Berichterstattung über RFID?)
Gut, die Kabelkanäle hätten auch kleiner sein können, aber die Arbeit des Anbringens wäre die selbe gewesen und so hat man eine einheitliche Optik und eine Platzreserve, falls eventuell mal doch noch was nachgerüstet werden muss.
Hier auf dem Bild die Stelle mit dem
Lüftungskanal:
Aus den beiden frischen Netzwerkkabeln und einem mehrere zehn Meter langem USB-Kabel (aktiv) haben wir mit Hilfe von Kabelbindern unser eigenes Kabelreptil gebastelt. Das kommt nun in die in der letzten Woche im Langer installierten Kabelkanäle und wird zukünftig die Netzwerktechnik im Kassenbüro mit dem neuen Zeiterfassungsterminal und natürlich mein neues Büro verbinden.
Mit dem
Timebox-System hatte ich bekanntermaßen
keinen guten Start. Erst der, nein: sogar
die Transportschäden und dann konnte man der Software zwar elendig viele Zeitprogramme beibringen (mit zigfach definierbaren Kommt-, Pausen- und Geht-Bereichen), aber sowas profanes wie die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten gegen eine einstellbare Tages-, Wochen- oder Monatsarbeitszeit gegenzurechnen, um einen Saldo an Über- oder Unterstunden zu ermitteln – Fehlanzeige!
Kann die Software einfach nicht. Hat leider ein paar Wochen gedauert, da ich mich (weil es nicht die größte Priorität hat(te) und die laufenden Umbauten hier im Geschäft einfach wichtiger waren) nicht sonderlich intensiv drum gekümmert habe und auch vom Händler mehrmals vertröstet wurde.
Inzwischen bin ich direkt mit dem Hersteller in Kontakt getreten und habe erfahren, dass ein in ein paar Wochen kommendes Update der Software auch diese Funktion beinhalten wird.
Damit ist der Entschluss gefallen, das Gerät hier auf jeden Fall zu installieren. Das reine Zeiterfassungsterminal gefällt mir gut, zumal es über Netzwerk angebunden ist, worüber es auch per PoE mit Strom versorgt wird. Die Karten (RFID) sind kontaktlos und damit sind Kartenlesefehler, wie sie in der Vergangenheit immer mal wieder aufgetreten sind, (hoffentlich) endgültig vorbei. Da unsere alte
Chipdrive-Hardware mittlerweile buchstäblich auseinanderfällt (das täglich beanspruchte Plastikgehäuse hält kaum noch zusammen), sind diese Lesefehler in letzter Zeit immer häufiger und häufiger …
Auf jeden Fall ist das (bei Hornbach gekaufte) Simplex-Netzwerkkabel für dieses Terminal und da reicht eines der Kategorie 6 locker aus.
Ab sofort gibt es übrigens wieder Kalender mit meinem Namen drauf. Eigentlich sollten sie aus der Druckerei, mit der die Edeka zusammenarbeitet, auch in einer neutralen Version (also ohne das Edeka-"E") verfügbar sein, zumindest hatte ich das so verstanden, aber gut. Ich hatte da ausdrücklich angegeben, dass ich kein Edeka-Markt bin und so wird das schon in Ordnung sein.
Außerdem wird sich das ja im Laufe des nächstes Jahres ohnehin ändern. Das ist auch der Grund, warum wir den Text "SPAR-Markt" (wie z.B.
auf den Kalendern vom letzten Jahr noch zu sehen) vor meinem Namen diesmal weggelassen haben. So rückt die Tanne langsam immer weiter in den Hintergrund …
Für eine neue Mitarbeiterin hatte ein Kollege alle Daten im Warenwirtschaftssystem angelegt, vor allem bedeutet dies, dass eine Bedienernummer und ein zugehöriges Passwort angegeben werden müssen. Da die neue Kollegin schon weg war, hatte er sich zunächst mal ein "vorläufiges Passwort" ausgedacht, dass sie dann nachträglich wieder änderte.
Ist denn heut schon Weihnachten?
Die Rollen mit dem aufgewickelten Kabel, die in dem
Beitrag von Sonntag noch zu sehen waren, sind übrigens nun verschwunden. Stattdessen führen die neu(e)n Leitungen in den
Kabelkanälen im hinten Teil des Lager in die entsprechenden Räume: Toiletten, Personalraum und natürlich mein neues Büro:
Damit ist die Strafarbeit des Strippenziehens ("Pflicht") erst mal erledigt. Die eigentliche Verkablung innerhalb der Räume ist dann die Kür, denn da kann ich mich kreativ austoben und die entsprechenden Anschlüsse und Schaltungen herstellen.
So sehr ich Hornbach als Baumarkt schätze (Preise, Sortiment und Qualität), bei
Kabeln ist der Laden überhaupt keine Kompetenz.
Rechts im Bild die bei Hornbach gekauften 35m Simplex-Kabel, CAT.6 - für 85 Cent pro Meter, lieblos aufgewickelt. (Ich war gerade da und dachte, ich könnt's mal mitnehmen. CAT.6 ist okay, an dem Kabel wird nur unser neues Zeiterfassungsterminal hängen. Dazu aber ein anderes Mal mehr …)
Links im Bild: Ware aus der Fachabteilung im
Gewerbe-Großhandel. CAT.7 (Duplex) für 1,67€ pro Meter in Form einer ordentlichen, stabilen Wicklung. Billiger, besser, ordentlicher – und deutlich motiviertere Mitarbeiter vor Ort. Leider ist der Weg dort hin von uns aus um einiges länger.
Der
Wassermelonenrettich konnte natürlich nicht unprobiert bleiben und so hatten wir uns selber auch eine Packung mit nach Hause genommen.
Fazit: Schmeckt im Grunde wie normaler Rettich, sieht aber deutlich cooler aus.
Diesen SPAR-Markt hat Blogleser Thomas im Urlaub im Örtchen
Ginasservis im
Département Var in Südfrankreich entdeckt.
Vielen Dank für die Zusendung!