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The Ostholsteiner Doppelkorn

So sieht die Website vom "The Ostholsteiner" aus:



Ja, und? Doppelkorn.

Aber Blogleser Markus S. ist was in den AGB vom Ostholsteiner aufgefallen:

§ 4 BREMEN

THE OSTHOLSTEINER wird leider nicht nach Bremen (PLZ-Gebiete 28195, 28197, 28199, 28201, 28203, 28205, 28207, 28209, 28211, 28213, 28215, 28217, 28219, 28237, 28239, 28259, 28277, 28279, 28307, 28309, 28325, 28327, 28329, 28355, 28357, 28359, 28717, 28719, 28755, 28757, 28759, 28777, 28779) geliefert, entsprechende Bestellungen gelten deshalb als pauschal nicht angenommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Nur der HSV!
Dass ich hier meine Firma so betreibe, dass persönlicher Geschmack oft vor möglicher Gewinnmaximierung steht, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Dafür konnte ich mir auch schon viel Kritik anhören.

Aber so eine Vorgehensweise sogar auf die Verachtung zwischen zwei Sportvereinen (bzw. deren "Fans") auszudehnen, ist schon echt 'ne Ansage. :-)

Erscheinungen

Ich war im Lager zugange, während irgendjemand den Leergutautomaten mit leeren Flaschen fütterte. Dann wurde es still. Dreißig Sekunden später hörte ich das pfeifende Geräusch des Schrittmotors vom Bondrucker des Rücknahmeautomaten. Mir war sofort klar, dass da jemand seinen oder ihren Bon vergessen hat.

Unverzüglich ging ich zum Automaten, nahm den Bon und sah mich im Laden um. Einzig ein älterer Stammkunde stand in der Getränkeabteilung und stellte gerade mehrere Wasserflaschen in den mitgeführten Einkaufswagen.

"Das ist wohl Ihr Bon", sprach ich ihn an.

Er lachte: "Das sind wohl schon die Alterssenilitätserscheinungen."

Leere und volle Colakühlschränke

Das Foto von den leeren Kühlschränken mit Beleuchtung hatte ich euch gestern aus Zeitgründen vorenthalten. In der Spätschicht hatte sich mein Mitarbeiter noch eine komplett neue Platzierung ausgedacht und die beiden Geräte mit Ware bestückt. So präsentieren sie sich gerade und so bleibt es jetzt die nächsten Monate:


Links 437

Gefilmt, getrackt und abgescannt

Gefährliche Vitaminpillen für Kinder

Umweltverbände begrüßen EU-Initiative gegen Plastikmüll

Verbraucherschützer warnen vor Ferrero-Werbeaktion zur WM

Ein guter Tag für Europas Bienen

Nahrungsmittel teurer – Inflation verharrt

Zu fettig, zu süß – wie Chile Lebensmittel verbannt

Kunststoff-Recycler reagieren auf Chinas Importverbot

Haltbarkeitsdatum: Wann Lebensmittel noch genießbar sind

DSGVO: Die Abmahn-Maschinerie ist angelaufen

100 Euro, halbe-halbe!

Dieses Erlebnis hatten wir schon Anfang des Jahres. Inzwischen sind zwei weitere Ereignisse eingetreten, die einerseits die Sache per se (fast) unmöglich gemacht hätte, andererseits ist die Antwort auf die offene Frage inzwischen etwas leichter.

Ihr seid gerade komplett verwirrt? Lest selber:

Eine Stammkundin sprach mich an und erklärte, dass ihr bei einer Kartenzahlung genau 100 Euro zu viel abgebucht worden wären. Bei solchen Reklamationen bin ich immer skeptisch, da wir Kartenzahlungen grundsätzlich und ausschließlich mit PIN-Eingabe akzeptieren. Keine Zahlung kann also ohne explizite Bestätigung durch den Kunden erfolgen. (Hat sich inzwischen erledigt, da die ec-Geräte an die neuen Kassen angebunden sind und der Betrag überhaupt nicht mehr manuell übertragen werden muss. Das war das erste der oben erwähnten beiden Ereignisse.)

Die Frau hatte ihren Kassenbon dabei: 5,15€ waren zu bezahlen, aber 105,15 Euro wurden ihr vom Konto abgebucht. Mal kurz ein paar Fakten dazu sammeln:

· Der Betrag muss explizit inklusive PIN-Eingabe quittiert werden. (Ein Punkt für uns.)
· Ein missglückter Zahlendreher könnte für die mittlere Fünf verantwortlich gewesen sein. (Ein Punkt für die Kundin.)
· Die Kundin holt nach allgemeiner Meinung mehrerer Kollegen nie Bargeld. (Ein weiterer Punkt für die Kundin.)
· An dem Tag hatte die betroffene Kassiererin keine nennenswerte Kassendifferenz. (Ein Punkt für uns.)

Damit steht es genau plusminus Null. Und nun? Im Zweifel für den Angeklagten? Nee, irgendwie nicht. Ich wollte ihr nicht einfach 100 Euro schenken. Aber sie andererseits auch nicht eventuell um ihre Kohle bringen. Wir einigten uns darauf, dass ich ihr 50 Euro gebe und wir es dabei belassen. Ich hatte aber dennoch ein schlechtes Gefühl dabei – allerdings nicht, weil ich meine eigene Ehrlichkeit anzweifelte, sondern die der Kundin.

Einige Zeit später passierte dann das hier.

Jetzt könnte man argumentieren, dass sich die beiden nur wiederholen wollten, was ihnen (tatsächlich oder auch nur ihrer Meinung nach) zustand. Mich bekräftigt das eher in meiner Meinung, dass ich denen schon die 50 Euro nicht hätte geben sollen, denn inzwischen würde ich unterschreiben, dass sie mit der anfangs erwähnten "Reklamation" versucht haben, sich (parallel zu dem beim 5,15€-Bezahlvorgang ausgezahlten Geld) weitere 100 Euro zu ergaunern.

Naja, der Drops ist ja nun ohnehin längst gelutscht …

Arbeitsplatte in der Backstube

So sieht die neue Arbeitsplatte mit Spülbecken und Unterschränken in der Backstube aktuell aus. Es fehlen noch die Armaturen und auch die Sockelblende muss neu gemacht werden – aber im Prinzip ist die Einrichtung jetzt fertig. :-)


Es formt sich die Arbeitsplatte

Die Unterschränke stehen bereits, nun werden die Arbeitsplatte, die Spülbecken und die Türen montiert. Langsam wird die neue Backstube vollständig und dann können wir bald schon den alten Raum offiziell deaktivieren.


Möbel für die Backstube

Hier geht es heute auch an einer anderen Baustelle weiter: Die Schränke mit Spülbecken sind auch schon da und werden mittlerweile eingepasst.

Die Fronten sind übrigens nicht dunkelgrau, sondern in Edelstahl ausgeführt, das kommt auf dem Foto aufgrund der Reflexion nicht richtig rüber:




Letzter Blick auf den alten Packtisch

Die Ladenbauer sind da und laden gerade die Materialien aus. Unser neuer Packtisch und auch die Schränke mit Arbeitsplatte für unsere neue Backstube werden heute geliefert.

Nach 18 Jahren und einem Tag wird der alte Tisch nun ausgemustert:


Apropos defekt: Traudl auch!

Auch unser Leergutautomat wartet übrigens auf einen Technikereinsatz. Seit Montag Abend ist die Annahme von Einwegflaschen und Dosen nicht mehr möglich und eigentlich sollte heute Morgen schon der Monteur hier aufschlagen.

Ärgerlich daran ist, dass wir das Leergut natürlich weiterhin annehmen und diese bislang mal wieder hunderte angefallenen Gebinde auch wieder von uns selber zur Entwertung durch den Automaten geschoben werden müssen.