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Hoffentlich nur Textbausteine

Vor ziemlich genau drei Jahren haben wir "Picas Tierfutter" (SOO lange ist das schon wieder her. Erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht…) endgültig aufgelöst. In dem kleinen Laden hatten wir natürlich auch ein ec-Cash-Terminal und weil wir es für Hauslieferungen benutzen, entschieden wir uns damals für eine mobile Version mit Akku und SIM-Karten-Schacht.
Zum Ende der Geschäftstätigkeit kündigte ich damals den dazugehörigen Vertrag. Das Gerät hatte es zunächst mit der restlichen Ladenausstattung bei uns zu Hause auf den Dachboden geschafft und landete schließlich hier in der Gastfeldstraße in einem Regal im Lager. Dort fiel es mir vor ein paar Tagen beinahe wortwörtlich vor die Füße.

Am vergangenen Wochenende schrieb ich eine E-Mail an den Anbieter und teilte dort mit, dass das Gerät offenbar vollkommen in Vergessenheit geraten war und hier noch liegen würde. Nebenbei erkundigte ich mich, ob ich es nicht (natürlich zur regulären Gerätemiete) behalten könnte. Immerhin bin ich dort nach wie vor Kunde und außerdem machen wir hier bekanntermaßen ebenfalls Hauslieferungen.

Heute kam mit der Post folgendes Anschreiben:
Erinnerung

[…]
Trotz Versand eines Retourenscheines/Retourenlabels zur für Sie kostenfreien Rücksendemöglichkeit können wir leider keinen Wareneingang des Terminals feststellen. Wir bitten Sie deshalb, das Gerät bis zum
15.09.2011

[...] zurückzusenden.
Kann natürlich sein, dass das einfach nur ein Standardtext ist, der zusammen mit dem Paketaufkleber gedruckt wird. Aber irgendwie mutet diese anmahnende Formulierung mit dem knappen Termin nach drei Jahren recht sonderbar an. :-)

Ah, ja

Eine Kundin reklamierte ein Stück Tofu, dass ihrer Meinung nach verdorben schmecken sollte. Ein neues Stück wollte sie nicht und so zahlten wir ihr das Geld bar aus.

Das wäre nicht weiter nennenswert. Nur, dass sie sich von dem Geld direkt eine Fleischwurst gekauft hat, brachte uns dann schon zum schmunzeln. :-)

Kleiner SPAR in Barcelona

Claudia hat mir vor ein paar Jahren einiger Zeit mal dieses Foto eines kleinen SPAR-Ladens in Barcelona geschickt. Vielen Dank dafür. Und sie fügte noch hinzu, dass der Laden wirklich nicht größer war, als man vom Foto aus vermuten würde.


Tägliche Remi-Pakete

Der Fahrer unseres Zeitschriftengroßhandels staunte nicht schlecht: "Täglich Remis?!?"

Tzja… Meine vor einiger Zeit neu angebrachten "Anweisungen für gelangweilte Mitarbeiter" (heißen natürlich nicht offiziell so, aber oft genug wissen (auch gerade neue) Mitarbeiter eben nicht, was hier im Laden zu tun sein könnte) beinhalten unter anderem den Punkt "Zeitungen bündeln".

So ist der Job, den man sonst immer mal 1-2mal pro Woche erledigt hat, nun auf der täglichen To-Do-Liste. :-)

Ehh, du!

Ein Mitbürger kam mit dem Leergutautomaten nicht klar. Gut, eigentlich kam der Automat vor allem nicht mit dem Altglas des Mannes klar. Im Endeffekt lief es aber auf konsequente Fehlermeldungen hinaus. Eine Kollegin half ihm schließlich.

Als ich an ihm vorbeiging, raunte er hinter mir her: "Eeehhh, du! Des is voll de Scheissg'rät."

Dass ich mich nichtmal mehr umgedreht habe, war sicherlich unhöflich, die Anrede war aber nun auch keinen Deut besser.

Nett sind wir ja alle

Eine ältere Kundin sprach mich an, nachdem sie mit einem unserer Getränkelieferanten gesprochen hatte: "Sie sind ja schon alle total freundlich hier, aber Ihre Lieferanten sind auch total nett."

Schön. :-)

Defekte Röhren?

Vorhin rief jemand an, der mir den "kostengünstigen Austausch" meiner defekten Leuchtstoffröhren in meiner Außenwerbung anbieten wollte. Ich glaube sogar, dass es diese Firma hier war. Wenn nicht, war die Ähnlichkeit auf jeden Fall erstaunlich groß. "Da sind ein paar Röhren durch, in dem roten Feld!", erklärte mir der Anrufer. Ach, wirklich? Ich gucke alle paar Tage mal nach, ob noch alles funktioniert und vor ein paar Tagen war dem noch so. Natürlich kann eine der (oder mit großem Zufall auch mehrere) Röhren von heute auf morgen ausfallen…

Hey, wir haben schließlich Longlife-Röhren mit EVGs und das erst seit – oops, wie die Zeit vergeht – ziemlich genau zweieinhalb Jahren.

Naja, ich werde heute Abend mal darauf achten und wenn insgesamt wirklich nur 1-2 Röhren in unterschiedlichen Feldern defekt sein sollten, werde ich keine Panik aufkommen lassen. Dann ist die Anlage insgesamt zwar etwas dunkler, aber solange noch keine "schwarzen Löcher" auftauchen, blamiert man sich ja nicht gleich, zumal es sowieso mit großer Wahrscheinlichkeit niemand bemerken würde.

Links CXXV

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SPAR-Märkte in Ipswich

Manuel "von der Insel" hat mir gemailt:
"Hier zwei SPAR-Märkte in Ipswich, Suffolk im Südosten Englands. Aufgenommen heute vormittag bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen - wer sagt eigentlich, dass hier immer schlechtes Wetter sein muss ;-)"



PflanzenFlasche

Der Paketbote brachte mir einen kleinen Karton, in dem sich eine einzelne Mineralwasserflasche der Marke "ViO" befand. Das Wasser war nicht ausschlaggebend, der Verpackung, also der Flasche als solche, gebührte die Aufmerksamkeit:
[…] Sie ist für uns ein erster wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einer komplett aus pflanzlichen Rohstoffen bestehenden nachhaltigen Verpackung. Schon heute besteht die PlantBottle™ Flasche von ViO aus 35% Recycle-PET und 14% pflanzenbasierten Rohstoffen.
Mehr Infos bei TheCoca-ColaCompany.com und auch als Info-Paket bei Coca-Cola-GmbH.

Wenn CocaCola es tatsächlich schafft, 100% Pflanzenanteil zu erreichen, wäre es ein Meilenstein in der Verpackungsentwicklung. Und wenn dann noch dieser seltsame Geruch vermieden werden kann, den die Buddel ausdünstet… :-)