Einer meiner Mitarbeiter, der sonst im Grunde nie samstags frei hat, wollte unbedingt heute seinen freien Tag haben. Ist natürlich kein Problem und steht in der Form schon längst auf dem Arbeitsplan.
Wäre ihm heute Morgen um kurz nach sechs Uhr fast zum Verhängnis geworden, als ich nicht mehr daran gedacht habe. Hehe… "Guten Morgen, AUFSTEHEN!"
Ein Mitarbeiter wollte eben von mir wissen, ob wohl das "Geld schon da" sei. Gemeint war, ob ich die Gehälter schon überwiesen hätte.
Bei mir gibt es die Kohle offiziell (und nach den Arbeitsverträgen) immer zum Ersten des Folgemonats. Meistens bin ich damit aber schon eine knappe Woche früher dran, je nach dem, wie ich die Abrechnungen von der Datev bekomme.
Nach der Frage bin ich mir sicher, dass ich meine Mitarbeiter zu sehr in diese Richtung verwöhnt habe.
Wenn der Zeitplan eingehalten wurde (und davon ist normalerweise auszugehen), wurde heute in Salzburg im Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart ein SPAR-Markt eröffnet.
Der Tätigkeitsschlüssel wurde in diesem Jahr um vier Stellen erweitert. Neu hinzugekommen ist unter anderem die Information über den höchsten allgemeinbildenden Schulabschluss und den höchsten beruflichen Ausbildungsabschluss eines jeden Mitarbeiters.
Und wer darf jetzt herumgehen und sich durch den gesamten Mitarbeiterstamm fragen und diese Daten einsammeln? Ich, richtig. Man hat ja auch sonst nichts zu tun.
Dieser Kassenbon lag bei mir auf dem Schreibtisch. Eigentlich ist er nicht weiter ungewöhnlich. Eigentlich. Bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass ein Zahlbetrag von 41,16€, eine gegebene Summe von 141,16€ und ein Rückgeld in Höhe von exakt 100,- Euro doch eher aussergewöhnlich sein dürften.
Es gibt dafür übrigens eine recht einfache Erklärung: Der Kunde oder die Kundin hat den Einkauf mit ec-Karte bezahlt und dabei noch 100€ Bargeld abgehoben. Das geben wir natürlich ordentlich als "gegeben" ein und schon entsteht das entsprechende Rückgeld. Tataa.
Unser Beitrag hier im Markt in der Gastfeldstraße zur diesjährigen "Fairen Woche": Eine personalneutrale Zotter-Verkostung.
Speziellen Dank an dieser Stelle an Firma Zotter für die 80 Tafeln Verkostungsschokolade, die ich extra für diese Aktion bekommen habe. (Wenn man bedenkt, für wie viele, viele tausende Euro ich dort in den letzten Jahren schon Ware bestellt habe, war das aber eigentlich auch das Mindeste.)
Irgendwie freue ich mich ja immer, wenn ein Kunde fragt, ob wir ein Faxgerät hätten und für ihn etwas versenden könnten. Hinterher folgt immer die Frage, wieviel man dafür bekommen würde.
Momentan findet ja mal wieder die "Faire Woche" statt. Zu meiner Aktion hier im Laden später mehr, erstmal möchte ich auf diese Aktion aufmerksam machen, die am Samstag hier in Bremen stattfinden soll:
Liebe etwicklungs- und umweltpolitisch Engagierte,
Faire Woche in Aktion! Dieses Jahr hat sich das Bündnis Faire Woche Bremen ein ehrgeiziges Ziel gesteckt:
am Samstag 24. September um 15 Uhr
wollen wir mit bis zu 3.000 Menschen zusammen und gleichzeitig auf dem Bremer Marktplatz eine öko-faire Banane essen.
Ein gelbes Zeichen für den Fairen Handel!
Zwei Bananen-Farmer des Bananen-Importeurs banafair werden aus Ecuador mit dabei sein: BENITO ORDOÑEZ, Präsident des Bananenbauern-Dachverbandes UROCAL und YONY YANZAGUANO.
Außerdem gibt es Musik mit der Hip-Hop-Band Rerecords und Samba Sabor begleitet die Tanzgruppe Alegria.
Der konventionelle Fruchthandel mit Bananen - aber auch Ananas und Orangen - ist in zunehmendem Maße durch menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und umweltzerstörenden Anbau auf den Konzern-Plantagen gekennzeichnet. Akkord, Überstunden und unsicherer Arbeitsverhältnisse, Löhne unterhalb des Existenzminimums, Behinderung von Gewerkschaftsarbeit sind an der Tagesordnung und der Einsatz hochgiftiger Pestizide gefährdet die Gesundheit der PlantagenarbeiterInnen. Billige Bananen werden von den ArbeiterInnen, ihren Familien und der Umwelt bezahlt.
Machen wir den Bananen-Handel fair!
Mehr auf www.fairewoche-bremen.de und www.makefruitfair.de.
Kommt alle, bringt noch mehr mit und leitet die Mail bitte weiter.
Mein Gewissen ist zumindest bzgl. Bananen relativ rein. Sind zwar nicht aus fairem Handel, aber immerhin verkaufe ich hier seit einigen Jahren schon ausschließlich Bio-Bananen.
Die Bilder dieses SPAR-Marktes hatte mir Blogleser Zaddel vor einer Weile persönlich vorbeigebracht – auf einem USB-Stick, was eine Premiere war, wenn ich mich richtig erinnere. Die einzigen SPAR-Markt-Bilder, die ich bis dahin nicht per E-Mail bekommen hatte, waren diese hier aus Norwegen, die ich in Form gedruckter Bilder per Post bekam.
Zaddel wirkt übrigens bei der Open Street Map (Wikipedia-Eintrag) mit und hier ist (loooogisch) der entsprechende Kartenausschnitt aus Llanberis zu sehen. Vielen Dank für Bilder und Besuch!
Natürlich habe ich mir nicht den halben Tag Zeit gelassen, das Buch von Freddy auszupacken. Die Neugierde war viel zu groß, aber das hat sich vermutlich sowieso schon jeder von euch gedacht.
Auf Seite 106 (Date Nr. 46) findet man dann auch "meinen" Beitrag. Sehr schön und an dieser Stelle nochmal vielen Dank an den Autor! Und wer ihm etwas Gutes tun will, kann sich das Büchlein hier bestellen. So wie ich es auch getan habe. Also kommt mir nicht mit "Pfui, Werbung!".
Ein der deutschen Sprache nicht bis gar nicht mächtiger Mann mittleren Alters stand vor dem Zeitschriftenregal und hielt mich an, als ich an dem Gang vorbeikam. Er schaffte es zumindest gerade noch, mir redebrechend mitzuteilen, dass er eine Zeitschrift für 80 Cent für jemanden mitbringen soll.
Wie die hieß oder welches Thema sie behandeln sollte, konnte er mir allerdings nicht sagen. Helfen unmöglich.
Irgendjemand hat das Etikett einer Einweg-Limonadenflasche von der ursprünglichen Flasche abgelöst, eingescannt, ausgedruckt und auf eine Adelholzer-PET-Mehrwegflasche geklebt.
Diese Flasche hat mein Leergutautomat anstandslos angenommen. Anstandslos deshalb, da ihm die Flaschenform bekannt war und er das DPG-Logo mangels Sicherheitsfarbe gar nicht erst erkannt hat.
Der Kunde / die Kundin hat also 15 Cent für die Flasche bekommen. Die hätte es aber auch ohne den oben beschriebenen Aufwand gegeben. Und vor allem ohne das Risiko, Ärger wegen des versuchten Betruges oder sogar Urkundenfälschung zu bekommen…
1,5 Liter Bier für'n Eurofuffzich. Dafür auch in der stylischen PET-Flasche – da musste ich einfach zuschlagen und habe mal zehn Sechserträger (7,99€ pro Packung) bestellt. Mal gucken, ob wir das hier verkaufen können. Der Preis ist sicherlich gut.
Also eins sag' ich euch: 'n Sixpack exe ich davon NICHT.
Erinnert ihr euch noch an diesen Blogeintrag in dem es um Freddy Radekes Buch "Bremen & Du" ging?
Inzwischen ist das Buch erhältlich und weil ich keine Lust hatte, Freddy darauf anzuschnorren (wenngleich ich ja nun auch ein Teil des Buches bin), habe ich es mir am Wochenende schlichtweg bei Amazon bestellt.
Werde ich aber später auspacken, die Zeit drängt gerade.