Claudia hat mir ein paar Fotos von SPAR-Märkten auf Mallorca zugeschickt. Es gibt dort also tatsächlich noch welche, die es noch nicht hier ins Blog geschafft haben.
Vielen Dank jedenfalls für die Fotos. Der bunte Laden auf dem oberen Bild befindet sich in Paguera, die beiden anderen Bilder stammen aus Sineu. Der Laden sieht für mich von außen mehr wie ein privates Wohnzimmer aus.
Info am Rande: Nächste Woche Mittwoch treffen wir uns mit den Noch-Mietern und dem Verkäufer in meiner Halle und machen die offizielle Abnahme und Schlüsselübergabe.
Als ich an unserem Eingangsbereich vorbeikam, entdeckte ich ein "wild" geklebtes Plakat an einer der Seitenscheiben neben den Türen, die von mir ausdrücklich nicht für Plakate freigegeben sind. Zack und weg.
Kurz darauf kam eine Kollegin lachend ins Büro: "Die war erst drei Minuten vorher da und hat das rangeklebt. Sie hatte auch gefragt, aber wir haben extra gesagt, an eine der Türen in den unteren Bereich."
Inzwischen ist die Neugestaltung unseres Haushaltswarenregals abgeschlossen. In dem Zusammenhang haben wir den Bereich mit Besen und Bürsten sehr erweitert und nun bekommt man bei uns auch endlich Besenstiele. So oft mussten wir in letzter Zeit die Kunden vertrösten, da wir die Dinger aus Platzgründen einfach nicht unterbringen konnten.
heute stand ich an der Lidlkasse und ein Kunde vor mir wollte Feuerzeuge kaufen. *möööp* machte die Kasse, die Kassiererin probierte es noch 2-3 Mal dann sagte sie lapidar "Tut mir Leid, die Kasse nimmt das nicht, ich kann Ihnen die Feuerzeuge nicht verkaufen" etwas später hatte der selbe Kunde noch mehrere Packungen Zigaretten auf dem Band. Wieder piepste die Kasse und nix ging. Wieder 2-3 Versuche dann zuckte die Kassiererin mit den Schultern und sagte wieder "Tut mir Leid, ich kann Ihnen die Zigaretten nicht verkaufen"
Kann sie die Preise nicht über eine Warengruppe einbuchen, so wie es anderswo üblich ist, falls ein EAN nicht geht? Und warum rief sie nicht den Marktleiter dazu?
Fragen über Fragen...
Ich kenne die Lidl-Kassen nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es überhaupt nicht möglich ist, Artikel über den Preis zu erfassen. Liest hier jemand von Lidl mit, der/die dazu etwas sagen könnte?
Andererseits – bei den Harddiscountern voller Planwirtschaft und vollständiger Personalkontrolle würde es mich auch nicht wundern, wenn so eine Option zum "unkontrollierten Verkauf" tatsächlich ausgeschlossen wäre.
Aus irgendeiner Rezepte- oder Back-Zeitschrift hier im Laden: Was soll denn das bitte für ein Rezept sein, für das man wiederum eine fertige Backmischung benötigt?!?
Normalerweise wählt man wohl das günstigste Angebot, ich werde mich aber wahrscheinlich sogar für das teuerste entscheiden. Nicht, weil ich gerade die Spendierhosen in Übergröße trage, sondern aus einem ganz pragmatischen Grund: Es war das einzige der drei Angebote ohne Variablen. Keine geschätzen Preise, keine "Bedarfspositionen", keine möglichen Abweichungen, auf die hingewiesen wird. Ein Preis für sämtliche anfallenden Posten, von Anfang bis Ende, inklusive Schuttentsorgung.
So zahle ich zwar hinterher womöglich etwas mehr, muss aber auch nicht damit rechnen, dass der Preis von dem im Angebot genannten Betrag abweicht oder sogar letztendlich den usprünglich teuersten übertrifft.
Als ich letztens bei Netto war hatte ich der Kassiererin gesagt, dass Sie ja ganz schön fix ist. War eigentlich als Lob gedacht. Daraufhin sagte Sie mir etwas schräg/unfreundlich, dass sie eine Vorgabe haben wie viele Artikel sie pro Minute über die Kasse zu ziehen haben.
Ist sowas im Lebensmitteleinzelhandel üblich? Ich bin ja der Meinung jemand der kassiert und eine lange Schlange sieht, macht schon von sich aus so schnell er halt kann.
Mir sind solche Vorgaben bekannt, aber bei mir in den Märkten gib es sowas (natürlich) nicht.
Die Reaktion der Kassiererin bei Netto interpretiere ich so, dass ihr diese Zeitvorgabe ziemlich im Nacken sitzt und allgegenwärtig ist. Natürlich sollen die Kunden an der Kasse zügig abgefertigt werden. Aber wenn aus diesem Druck heraus Freundlichkeit und der allgemeine Umgang mit Kunden zu kurz kommen (oder gar nicht mehr vorhanden sind), läuft doch irgendetwas schief, oder?
Flaschensammler Gerd stand vor dem Leergutautomaten und klingelte verzweifelt. Als ich ins Lager kam, wunderte er sich: "Hier, der Container ist voll. Wie kann das denn sein, ich hab' doch erst vier Flaschen reingesteckt? Da müssen doch mehr als vier Flaschen in so einen Automaten passen, das ging doch sonst auch?"
Hat er mich nun veräppelt oder meinte er die Frage ernst? Sicher bin ich mir nicht. Genausowenig bin ich mir sicher, ob mein Hinweis, dass wir heute schon ein paar mehr Kunden mit Leergut gehabt haben, überhaupt bei ihm an kam.
Dieser moderne wie urige SPAR-Markt befindet sich direkt in einem Ferien-Ressort im beschaulichen Cala Millor an der Ostküste Mallorcas. Harmonisch fügt sich der kleine Laden in die Fassade des modernen Komplexes aus Hotels und Ferienwohnungen ein. Der Vorteil der unmittelbaren Nähe zum großen Pool und zur Sonnenterasse der Anlage liegt auf der Hand: Urlauber wie Einheimische, meist Mitarbeiter der Hotels und der Gastronomie, können alle Dinge des täglichen Bedarfs ohne lange Wege beschaffen:
In dem klimatisierten Lädchen bekommen die Kunden fast alles, was im Urlaub für Körper, Geist und Seele gut ist. Grundnahrungsmittel, frisches Obst und Gemüse und allgemein Produkte des täglichen Bedarfs, z.B, auch Hygieneprodukte. Eiscreme und gekühlte Getränke, Alkohol sowie Süßwaren und Snacks gehören für einen SPAR-Markt an dermaßen exponierter Stelle zum Pflichtsortiment. Darüberhinaus bekommt der Urlauber alles, was ihm während der (hoffentlich) entspannten Zeit auf der Insel fehlen könnte: Batterien und Speicherkarten für seine Kamera, Souveniers, Postkarten, Sonnencreme, Strandspielzeug und vieles mehr.
Das freundliche Ladenpersonal ist immer für einen kleine Unterhaltung zu haben. Dank der Klimatisierung ist der Laden durchgehend geöffnet, so dass man auch während der Siesta nicht auf die gewohnte Warenversorgung zu verzichten braucht. Frische Brötchen und sogar deutsche Zeitungen gibt es ab 7 Uhr morgens, in der Hauptsaison ist das Geschäft bis 23 Uhr geöffnet.
(Vielen Dank an Oliver Musch und Model Maria für das Foto.)
(Bitte den Text nicht allzu ernst nehmen. Geschätzte 90% habe ich mir ausgedacht, da es einfach keinerlei Infos über den Laden gab.)
In der heutigen Ausgabe eines Klatschmagazins ist ein Artikel über Whitney Houston zu finden. Es geht darin um ihre finanzielle Situation und ihre Zukunftspläne.
Sowas knapp zwei Wochen nach ihrem Tod zu veröffentlichen, ist irgendwie mehr als peinlich.
Das eine Foto zeigt einen SPAR-Markt in Rosignano, das ist an der ligurischen Küste in der Nähe von Pisa. Auf dem anderen Bild ist rechts ein typischer Mini-Supermarkt, wie er in vielen italienischen Dörfern zu finden ist. Kaum sichtbar, hinter einem Bändervorhang verborgen, gibt es dort den Querschnitt eines Supermarktes auf 30 qm, natürlich in stark reduzierter Markenvielfalt. Das ist der letzte Fluchtpunkt für autofrei lebende Dorfbewohner, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen.
Hauahauaha. Wenn ich sowas sehe, bin ich immer froh, dass bis dahin kein Kunde oder Mitarbeiter mit eingeschlagenem Schädel vor dem Bierdosenregal liegt.