Der erste Eindruck zu meiner Fritzbox: Es ist ein tolles Gerät, wortwörtlich dazu. Am Wochenende zickte die Anlage aber schon herum. Telefonverbindungen knackten fürchterlich und teilweise wurden sowohl ein- als auch ausgehende Gespräche gar nicht mehr durchgestellt. Wir bekamen das in der Nacht zu Sonntag noch wieder hin, aber heute Vormittag ging das Theater mit den selben Symptomen weiter.
Wir einigten uns darauf, das die 7390 defekt ist und so besorgte ich vorhin eine neue, die bislang ohne Murren und Knurren wunderbar ihren Dienst verrichtet. Hoffentlich war die erste nur ein Montagsgerät und das dumme Gefühl verschwindet nun wieder.
Was ich überhaupt nicht ertrage ist, wenn ertappte Ladendiebe auch noch die ganze Zeit blöde grinsen. Entweder, weil sie genau wissen, dass ihnen nichts passiert, oder, weil sie einfach tatsächlich so hohle Früchte sind.
Notiz am Rande: Ich bekomme die Krise, wenn Kunden ihre Sätze mit "Sie müssen…" beginnen – und zwar unabhängig davon, wie die Geschichte dann weitergeht.
Das Telefon klingelte, auf dem Display war eine mir unbekannte Handynummer zu sehen. Ich meldete mich freundlich und hörte nur dumpfes Stimmengewirr und lautes Raschen. Irgendeine (Hosen-(?))Tasche hat mich wohl angerufen. Da war wohl die Tastensperre nicht drin oder hat versagt.
Ich notierte mir die Nummer, legte auf und rief zurück. Falls nichts Wichtiges gewesen sein sollte, wollte ich doch zumindest auf das "unkontrollierte Selbsttelefonieren" hinweisen. Sowas kann unter Umständen ja auch teuer werden.
Eine junge Frau meldete sich und ich entgegnete freundlich: "Hallo, hier ist Björn Harste vom SPAR-Markt in der Gastfel…" KLICK! Weiter kam ich nicht, denn an der Stelle legte sie auf.
Nach ein paar Minuten rief sie aber wieder zurück. Einer meiner Mitarbeiter ging ans Telefon und nach kurzem Gespräch war klar, dass sie in Dresden unterwegs war und meinen Laden überhaupt nicht kannte. In ihrer Tasche hatte sich tatsächlich meine Telefonnummer hier per Zufall gedrückt. Tzz…
Nachdem ich hier im Blog in der Vergangenheit schon mehrere Cartoons von Joscha Sauer hatte, konnte ich dem aktuellen Aufruf zur Unterstützung der NICHTLUSTIG-Trickfilm-Produktion natürlich nicht widerstehen und habe glatt mal 50 Euro überwiesen. Natürlich nicht nur wegen der beiden Cartoons bei mir. Ich mag Joschas Arbeit und er hat mich schon sehr viel mit seinen Cartoons zum Lachen gebracht.
Mittlerweile ist es also amtlich: In einem Jahr wird es am Standort Gastfeldstraße 29-33 in Bremen keinen SPAR-Markt mehr geben. Das ist vor allem insofern bedauerlich, als dass dieser Laden (vor allem natürlich auch durch das Blog) weit über die Grenzen Bremens hinaus als SPAR bekannt geworden ist.
Leider (und trotz aller Bemühungen meinerseits) ließ es die Rechtslage nicht zu, unter der Firmierung SPAR weiterzumachen, so dass hier ab spätestens Mitte 2013 ein gelb-blaues "E" über meiner Tür prangen wird.
Den Kunden dürfte es vermutlich sogar egal sein. Das Team bleibt das selbe und selbst im Sortiment wird sich nicht sehr viel verändern. Vor allem auch die Sortimente, die uns hier auszeichnen (Bio und Fair), bleiben in vollem Umfang erhalten. Das war mir bei der Umgestaltung des Marktes natürlich besonders wichtig.
Bei einigen Warengruppen werden wir Abstriche machen, vor allem auch im Non-Food-Bereich, aber ich denke, dass wir damit ganz gut leben können. Dafür wird der Laden insgesamt etwas "luftiger" gestaltet. Überhaupt wird das natürlich ein Anlass dazu sein, hier einmal komplett zu renovieren. Wer hier ein- und ausgeht, weiß, dass das dringend notwendig ist. Weiß ich selber auch schon lange, aber mit der bevorstehenden "Komplettsanierung" war und ist es unsinnig, hier noch viel Geld in einen neuen Anstrich zu investieren.
Ansonsten wird sich gar nicht so viel verändern. Die Kühlregale bleiben da stehen, wo sie immer waren, die Getränkeabteilung bleibt in der Ecke vor der Lagertür und Wein und Spirituosen gibt es wie jetzt auch in der vorderen linken Ladenecke. Aber Details dazu werden noch in den nächsten Monaten folgen.
Meine größte Befürchtung ist tatsächlich, und lacht darüber jetzt bitte nicht, dass die ganzen Idioten, denen wir im Laufe der vergangenen zwölf Jahre erfolgreich Hausverbot erteilt haben, das als Einladung ansehen und sich berufen fühlen, hier wieder aufzukreuzen…
Vor ein paar Tagen berichtete ich ja, dass ich mir "ein paar" Flaschenkartons bestellt hatte. Die kamen inzwischen an und mich hat doch das Volumen der Lieferung etwas überrascht.
Zwei große Kartons im Format einer Europalette hat mir der DHL-Fahrer hier abgestellt. Wow.
Auf amazon kann man Probleme mit Bildern in Artikelbeschreibungen melden. Es fehlt die Option "Der Verkäufer verwendet ein fremdes Foto und verletzt damit die Urheberrechte des Fotografen."
Ich habe eigentlich überhaupt kein Problem damit, wenn meine Bilder hier aus dem Blog für irgendwelche mehr oder weniger nichtkommerziellen Projekte verwendet werden, netterweise mit Quellenangabe. Für Verkaufsangebote auf amazon gilt das ganz sicher nicht. Und selbst für den Fall, dass es nicht böswillig geschehen ist, habe ich gestern einige freundliche E-Mails an die jeweiligen Verkäufer gesendet. Wenn da bis nächste Woche die Fotos nicht entfernt worden sind, werde ich wohl (leider) härtere Geschütze auffahren müssen.
Nachtrag: Link entfernt, da das Originalbild momentan erstmal nicht mehr auf dem Sever liegt.
Drückt die Daumen, denn momentan gibt es noch eine 50:50-Chance dafür, dass das überhaupt noch mit den neuen Kassen vor Weihnachten klappt.
Ich wünsche es mir sehr. Trotz des Risikos, vier Tage vor Weihnachten ein neues Kassensystem hier im Markt zu installieren. Die Gefahr eines Ausfalls der alten Kassen ist bedeutend bedrohlicher.
Wenn ernsthafte Überlegungen, nämlich der Gedanke, ob sich der Fußboden in der Halle mit Estrich oder Gussasphalt auf ein brauchbares Niveau bringen lässt und wieviel Kubikmeter Material man dafür benötigt, auf meinen bekannten Spieltrieb stoßen, kommt sowas dabei heraus: Wir drehen die Hauptleitung auf und lassen einfach Wasser in die Halle laufen.
Erkenntnis mach mehreren Stunden: Um an jeder Stelle mindestens 2 Zentimeter Überdeckung zu bekommen, braucht man ziemlich genau 15 Kubikmeter Material. In der tiefsten Ecke ist die Schicht dann ca. 16cm(!), aber die Türen lassen sich trotzdem noch öffnen. Dafür ist der Fußboden in der Halle dann durchgängig waagerecht. Wenn DAS erledigt ist, kommen die Wände dran und dann könnten wir eigentlich mal anfangen, alles einzurichten. Aber das dauert noch ein Weilchen…
Weitere Erkenntnis der verrückten Aktion: Einer der Gullis in der Straße ist verstopft, aber das ist eigentlich nicht mein Problem. Normalerweise brauchen die ja auch keine 15.000 Liter Wasser innerhalb einer halben Stunde abzuführen.
Unser altes Kassen- und Warenwirtschaftssystem ahnt wohl, dass es in nichtmal zwei Wochen endgültig ausgetauscht werden soll. Das Querulantentum ändert daran nun aber überhaupt nichts und aufregen tue ich mich über Abstürze und sonstige Ungereimtheiten jetzt bestimmt auch nicht mehr.
Ein älterer Kunde suchte Labskaus in Dosen. Die beiden Sorten, die wir hier im Sortiment haben, zeigte ich ihm und erklärte auch ehrlich, dass ich die beiden nie probiert habe und darum nicht beurteilen kann, welches nun besser ist.
Den Satz "aussehen tun sie beide ekelig" habe ich mir dann verkniffen, wenngleich er schon auf der Zunge lang. Bei einem jüngeren Kunden hätte ich es vielleicht doch gesagt.