Toilettenpapier ist weich. Ein Paket voller Toilettenpapierrollen ist groß und weich – und vor allem nicht stabil. Sehr sinnig, wenn da jetzt Mitarbeiter im Lager Gläser mit teurem Instant-Kaffee draufstapeln. Das konnte nicht gutgehen. War nur von der anderen Seite des Rollcontainers aus vorher leider nicht zu erkennen...
Nun hatte ich vor ein paar Tagen mal die Idee, mal Lutz Paare, den Geschäftsführer von "Pearl Drinks", anzuschreiben und mich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen:
Kam eigentlich das Fass an, das einer meiner Blogleser nach langer Zeit des Rumstehens netterweise nach Hamburg mitnehmen wollte?
Gestern Abend war es endlich so weit: Die neue Donut-Backstraße sollte zu ihrem ersten testweisen Einsatz antreten.
Also: 18kg Erdnussfett erhitzen, parallel dazu die Backmischung anrühren und schon konnte es losgehen:
Die ersten Versuche waren noch etwas sehr unförmig, da wir die Konsistenz des Donut-Teigs mangels einer geeigneten Waage nicht richtig eingestellt hatten. So sahen die ersten Gebäckstücke weniger wie Donuts aus und erinnerten eher an zu flach geradene Berliner:
Geschmeckt haben sie aber trotzdem sehr gut. Und nicht nur meinen Mitarbeitern und mir, sondern auch allen Kunden, die ich (natürlich kostenlos) probieren ließ. Davon ausgehend, dass niemand geflunkert hat, war das Feedback durchgängig positiv!
Im Laufe des Abends haben wir dann doch noch eine ordentliche Waage auftreiben können und haben mal eine Schüssel Teig exakt nach der Vorgabe angerührt. Wieder erfolglos: Die Dinger hatten alle ein Loch in der Mitte.
Fazit: Test bestanden. Jetzt muss die Maschine mitsamt Zubehör nur noch besser organisiert untergebracht werden und dann könnten wir uns eigentlich mal daran wagen, hier zum Wochenende offiziell zu backen. Die Möglichkeiten mit der Backstraße sind jedoch geradezu grenzenlos und werden bestimmt noch für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Von einem Getränkelieferanten wurde heute per Spedition ein leerer Pappaufsteller hier angeliefert. Offenbar hätten wir ihn selber mit Ware bestücken sollen/können – aber wo hätte ich das Teil lassen sollen? Warum haben wir den bekommen? Und warum weiß ich von nichts?
Der Anruf beim Vertreter sorgte für Klarheit: "Och, den habe ich versehentlich für euch bestellt, da ich die falsche Kundennummer eingegeben hatte. Könnt ihr wegschmeißen."
Uwe hat mir dieses Foto eines kleinen SPAR-Marktes in Norditalien zukommen lassen. Vielen Dank auch dafür und die Zusatzinformationen:
Den Spar Markt habe ich im Urlaub in Cogne (Nähe Aosta Nordwestitalien) entdeckt. Er ist sehr klein, in der Mitte des Ladens steht nur ein Warenträger ebenso wie rechts und links. Ganz hinten ist eine Frischtheke mit Brot, Fleisch und Käse.
Was mich erstaunt hat, dass die Batterien von derselben Marke dort 2 Euro billiger waren als im großen Supermarkt in einer Stadt in der Nähe.
Wie in den Kommentaren zum letzten Beitrag schon richtig erraten wurde, handelt es sich bei meiner Neuanschaffung um eine vollautomagische Donut-Backstraße. Sowas wollte ich schon immer haben, aber der Neupreis hat mich doch etwas abgeschreckt. Nun habe ich sie zu einem akzeptablen Kurs bekommen und gestern Abend noch abgeholt.
Jetzt haben wir erstmal alles saubergemacht und zusammengebaut und morgen werden wir dann mal einen Teig anrühren und kleine Brötchen Donuts backen. Ich freu' mich.
In wenigen Wochen findet mal wieder der Freimarkt und mittendrin der obligatorische Festumzug statt. Nachdem wir uns in den letzten Jahren mit nichts bis zum notdürftigen Getränkeverkauf beim Umzug, der hier immerhin unmittelbar vor der Tür entlangläuft, eher spärlich präsentiert haben, wird es diesmal endlich wieder richtig etwas geben.
Gestern habe ich einen Glücksgriff bei Ebay gemacht und ein gut erhaltenes Gerät, das normalerweise über 10.000 Euro kostet, gebraucht als einziger Bieter zum Startpreis bekommen.
Ende Juli hatte mich Blogleser Micha angeschrieben:
Hallo Björn,
ich gehe für 16 Tage nach Schweden. Irgendwelche Wünsche?
Wir kommen an mindestens 3 großen Supermärkten vorbei und sind auch ein Tag in Stockholm. Falls Du Wünsche hast schick einfach eine Liste mit max. Preise. Versprechen kann ich nichts. Aber vielleicht ...
Ich antwortete:
Danke für das großzügige Angebot, aber ich bin wunschlos zu...
...ähm...
...halt!
Als ich Ende 2006 in Schweden war, gab es eine Sorte Pringles mit Pfeffer und Salz. Wenn du die findest, nehme ich einen ganzen Karton ab!
...und vergaß die E-Mails wieder.
Gerade eben hat mir der UPS-Bote einen Karton in die Hand gerdrückt. Absender: Unbekannt. Aber nach dem Öffnen hatte ich so eine leise Ahnung, wer für diese Ladung "Sea Salt & Black Pepper"-Pringles verantwortlich sein könnte. Es lag kein Anschreiben dabei, aber es ist doch recht eindeutig. Vielen Dank dafür.
Auf einem Flyer von BAT, auf dem die neuesten Lucky-Strike-Sorten vorgestellt wurden, befinden sich auch die EAN-Nummern der Einzelpackungen und der Stangen und dem jeweiligen Strichcode zu diesen Nummern.
Die Idee mit den "Mülleimern" ist ja originell, aber so richtig verstehe ich den Witz nicht...
Arno hat mich vor einiger Zeit angemailt, nachdem er hier über den Link zum Projekt "Notinsel" gestolpert war:
Hallo, Björn.
Eben bin ich im Beitrag "Links LI" über den Link zu www.notinsel.de gestolpert. Ein Projekt, das in Karlsruhe wohl sehr erfolgreich ist. Überall sieht man an Geschäften die Aufkleber mit dem Logo. Kein Wunder bei knapp 630 Notinseln (doppelt so viel wie in Berlin o_O ).
Erstaunt war ich, dass in Bremen keine einzige Notinsel existiert. Wieso ist das so? Ich vermute mal, dass es bei Euch noch keinen "Projektpartner" gibt.
Wäre es nicht eine gute Idee da evt. mal nachzufragen und etwas anzustoßen? Gerade Dein Spar-Markt würde sich doch ideal anbieten: 24 Stunden geöffnet - immer jemand da - Gegend mit relativ hohem Konfliktpotential - freundliche Mitarbeiter
In der Tat gibt es in Bremen keinen Projektpartner.
Mal ganz ehrlich? Die "Notinsel" wurde doch von Leuten ins Leben gerufen, die sich irgendwie profilieren müssen, oder?
Wenn hier ein Kind reinkäme und um Hilfe bitten würde, weil eine Horde aus der Klasse über ihm hinter ihm her ist, würde ich doch auch helfen. Und sicherlich auch jeder andere Ladenbesitzer. Und wenn es schon keine aktive "Hilfe" gäbe, dann würde doch vermutlich der Laden als solcher und die reine Anwesenheit von Personal und anderen Kunden schon genügend Schutz vor irgendwelchen Übergriffen bieten.
Ich habe heute an der Kasse in einem Markt in Wuppertal-Elberfeld ein Schild entdeckt: "Taschen sind bitte unaufgefordert vorzuzeigen".
Ich habe das verweigert mit dem Hinweis, dass nach meinem Wissen ich das nur bei einem konkreten Verdacht und dann auch nur gegenüber der Polizei tun müsse. Die fast schon verzweifelte Kassiererin betonte, wie unangenehm ihr das sei und das sie eine entsprechende Anweisung hätte. Der Geschäftsführer war nicht im Haus und ihr Vorgesetzter hatte keine Lust mir das zu erläutern, da schon weitere Kunden vor mir das auch verweigert hatten. Auch mein freundliche Frage wo das enden solle und ob man gedenke eventuell künftig auch Hand- und Jackentaschen zu filzen, konnte die Situation nicht merklich entspannen.
Ergebnis: Es hat niemand in die Tasche geschaut, aber ich überlege trotzdem gerade, ob es zur Konkurrenz so viel weiter zu laufen ist.
Was meinst du dazu?
Ich gebe zu: Als Einzelhändler möchte man natürlich am liebsten einen Blick in jede Tasche geworfen haben. Aaaaaaber...
Zu dem Aber gibt und gab es schon unzählige Diskussionen. Vielleicht hofft besagter Einzelhändler auch nur auf die Gutmütigkeit der Leute und erspart sich die Diskussion mit Kunden wie dir. Aber wer klaut, würde die Tasche auch nicht freiwillig vorzeigen. Sind also alle, die sich nicht in die Tasche gucken lassen wollen, pauschal verdächtig?
Bei mir hängt kein Schild mit dem Hinweis auf Taschenkontrollen und wir machen auch keine Kontrollen an der Kasse. Meine Mitarbeiter haben die Anweisung, sich davon zu überzeugen, dass im Einkaufswagen keine Ware verbleibt, sollen also UNTER die Taschen gucken. Aber eben nicht IN die Taschen.
Wenn dann was verschwindet, ist es eben das Schicksal des Betreibers eines Selbstbedienungsmarktes.