Aufgrund der beiden Baustellen Gemüseabteilung und Kassentisch passiert im alten Büro derzeit herzlich wenig. Dort sieht es weiterhin so aus, wie auf dem folgenden Foto.
(Was aber nicht heißt, dass wir nicht an den Vorbereitungen für den endgültigen Abbruch dieser beiden Räume arbeiten würden!)
Eine junge Frau sprach mich im Laden an und erkundigte sich, ob ich Interesse an einer gemeinsamen
Lebensmittelkooperation hätte. Auf Nachfrage erklärte sie mir, dass sie Teil einer großen WG wäre und diese würde gerne alle Lebensmittel abnehmen, die bei uns im Müll landen. (Welcher
mein Vorteil bei dieser "Kooperation" wäre, erschloss sich mir nicht.)
Sie war ja ganz nett, aber sie bekam dennoch ein "Nein" als Antwort. Denn bei uns gehen im Grunde kaum Lebensmittel in die Tonne, die noch verwertbar sind. Meistens reduzieren wir die Sachen oder benutzen sie selber. Aber das wisst ihr ja alle schon längst …
(Ich bilde mir ein, dass ihr Blick mir sagen wollte, dass das nicht sein kann, denn schließlich
weiß man ja, dass alle Supermärkte tagtäglich tonnenweise hochwertige Lebensmittel entsorgen …)
Heute: Die Gemüseabteilung.
(Auslöser war ein Stammkunde, der allen Ernstes fragte, ob wir nun nur noch Bananen haben!)
Apropos "Abbruch" … Im Markt in Findorff bricht über der Tür zwischen Verkaufs- und Nebenräumen das Mauerwerk auseinander. Zu klärende Preisfrage: Ist das ein Fall für uns oder muss sich die Hausverwaltung darum kümmern?
Was meint ihr? (Unverbindlich, ich gehe dem natürlich richtig nach!)
Denkt immer daran,
mit knurrendem Magen in den zu Supermarkt gehen!
Da freut sich der Einzelhändler.
Momentan steht mein Hänger noch gut gefüllt mit den Teilen der
alten Gemüseabteilung hier auf dem Hof.
Immer wieder der besorgte Blick, ob meine Nachbarn nicht wieder die Holzteile
an ihren Unterstand hier im Hof gefummelt haben.
Ein Pärchen stand an der Kasse. Meine Mitarbeiterin zog die Einzelzeile des Einkaufs der beiden über den Scanner. Plötzlich tauchte dazwischen auch eine
Tüte Doritos auf.
Sie riss die Chips meiner Kassiererin förmlich aus der Hand und verstaute sie sofort in ihrer Tasche.
Er wollte gerade noch protestieren und den Preis und damit die Notwendigkeit des Kaufs der Chips mit seiner Begleiterin ausdiskutieren, kam aber an die Tüte in der Tasche nicht mehr ran. "
Sind die etwa so teuer?!", wollte er wissen.
"
Ja", antwortete sie, "
aber die sind soooo lecker!"
Diskussion beendet.
Der Paketdienst hat einen riesigen Karton bei uns im Laden abgeworfen. Darin befinden sich mehrere Körbe und jeweils zwei ca. 1,20m und 80cm lange Korbgeflechte.
Wofür die sind, erfahrt ihr später oder morgen.
Die erste Lage Spachtelmasse ist auf die Wand aufgetragen. Das tiefe Loch von meiner Brechstangenaktion auszufüllen ist zwar mit Glättspachtel nicht ganz einfach, aber in zwei oder maximal drei Etappen sollte auch das zu schaffen sein.
Oha,
noch ein paar Aufsteller mit Osterware. Haben wir die wirklich alle bestellt?!

(Ja, haben wir.
Acht Stück insgesamt und nicht nur die im verlinkten Beitrag erwähnten fünf Displays.)
Ich staune über so viel Optimismus, den wir vor ein paar Monaten an den Tag gelegt haben. Vor allem auch unter der Prämisse, dass es hier ja mit dem Platz in diesem Jahr insgesamt etwas knapper wird.
Aber gut. Mögen wir die Sachen verkaufen.
An dem Pfeiler, in den ich beim entfernen der Schraube das Loch gerissen habe, klebten auch diese grauen Kunststoff-Dekofliesen, wie auch auf der
gegenüberliegenden großen Wand. Da sie hier von etlichen Farbschichten überdeckt waren, haben wir uns tatsächlich noch mal die Mühe gemacht, sie zu entfernen.
Das Ergebnis nach dem Abkratzen sah wie folgt aus. (Wieder eine Bestätigung für uns, dass es eine gute Entscheidung war, die Dinger hinter der jetzigen Gemüseabteilung einfach dran zu lassen!)
Man erkennt ganz gut die Kante oben zwischen dem Bereich, wo die "Fliesen" klebten und der restlichen Fläche. Das sind wirklich etliche Farbschichten, die da im Laufe von Jahrzehnten zusammengekommen sind …
Nachdem die lieben Kollegen letzte Woche die alte Gemüseabeteilung demontiert hatten, hingen von der alten Preisleiste noch ein paar Dübel mit Schrauben in der Wand. Da ich die komplett extrahieren wollte, nahm ich kurzerhand einen
Kuhfuß, setzte an und zog irgendwann mit ganzem Körpereinsatz.
Jaaa, okay, die Schraube und der Dübel waren draußen. Und auf einer Fläche von ca. 15x15cm fehlten außerdem noch der Putz und ein Teil von den Kalksandsteinen.
So hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Ein Mann sprach mich an: "Wo habta denn das Karlskrone-Bier?"
"Das haben wir gar nicht. Aber mit Ratskrone kann ich dienen."
"Nee, Karlskrone brauche ich."
"Damit kann ich nicht dienen, das haben wir leider nicht im Sortiment."
"Aber das hab' ich hier immer gekauft!"
Karlskrone ist übrigens die ALDI-Eigenmarke …
Von den
Netzwerkkabeln, die ich letzte Woche besorgt hatte, waren die beiden Bündel mit jeweils 50m Duplexkabel die wichtigeren. Die 500 Meter auf der Rolle sind "nur" für die zukünftigen Videokameras und haben akut für die Modernisierung keine Priorität.
Ganz akut wichtig sind die Vorbereitungen für unseren neuen Kassentisch, der ja nun am 14. März aufgestellt wird. Damit wir dort genug Leitungsreserven haben (mit dem Altbestand an Kabeln dann insgesamt
acht Leitungen für zunächst zwei oder zukünftig auch wieder drei Kassen), wurden heute Mittag von uns die beiden Duplexkabel schon mal in den Brüstungskanal auf der linken Ladenseite, also der Verbindung zwischen Büro und Kasse, eingebracht.
Das Auflegen in den Netzwerkdosen oder Keystone-Modulen kann ich mal zwischendurch erledigen. Wenn das Einziehen der Strippen die Pflicht war, ist das dann die Kür, die ich gerne mal in Ruhe im Büro erledige.