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Aufsteller Coffee B

Über das neue "Nichtkapsel-System" CoffeeB hatte ich hier ja schon etwas geschrieben. Das besagte Holzregal steht immer noch eingepackt im Lager, denn: Wir. Haben. Keinen. Platz.

Nun kam aber netterweise ein Display mit den acht verschiedenen Kaffeekapselsorten, auf dem netterweise auch noch Platz für die dazugehörigen Geräte ist. So ist das jetzt unsere offizielle Platzierung dieses Sortiments. Bislang haben wir noch nicht eine Packung verkauft, aber dazu müssten ja überhaupt erstmal Leute eine Verwendung für die neuen Kapseln haben. Die dazu notwendigen Maschinen haben wir hier. Ja, die Geräte kosten 150 Euro, was für so eine Kapselmaschine nicht ganz billig ist. Und ja, das ist selbstverständlich ein leerer Karton.

Ob das Konzept sich am Markt behaupten wird? Mein Gefühl hält dagegen …


Der traurige Karton

Auf einem der Rollbehälter mit unserer Trockensortiment-Ware fiel mir ein traurig guckender Karton auf. Was ist das denn, wunderte ich mich und zückte natürlich erstmal die Kamera:



Nachdem ich die Pappe entfernt hatte, war von dem Gesicht nicht mehr viel übrig. Die grünen Deckel gehören zum Produkt "Soba Teryaki Wok Style Cup Noodles" von Nissin und sind eigentlich sehr nüchtern gestaltet. Das traurige Gesicht ergab sich tatsächlich nur zufällig durch das Loch im Pappdeckel:


Braunes Toastbrot

Ein Kunde wollte mehrere Packungen eines Toastbrotes vorbestellen.

Dem Kollegen, der von ihm wissen wollte, welches Brot genau wir zusätzlich bestellen sollten, beschrieb er es folgendermaßen: "Das braune."

Mir hätte das ja vermutlich nicht zur zuverlässigen Beschreibung der Backware gereicht, aber die beiden sind sich wohl irgendwie einig geworden. :-D

Frisch bestücktes Werkzeugregal

Unser Werkzeugregal ist nun auch wieder schön gefüllt. Wir machen ja auch unsere Erfahrungen und haben einige Artikel nicht mehr im Sortiment, bzw. bestellen sie nicht mehr nach. Die Bohrer zum Beispiel waren ein großer Flop. Ich habe leider noch keinen richtigen Großhändler für Werkzeug etc. gefunden, so dass ich mich derzeit und seit der Einrichtung dieses Regals immer bei einem Sonderpostenhändler bedienen muss. Da gibt es zwar die günstige China-Ware, die meistens für den Hausgebrauch auch eine Weile ausreicht, aber so richtig geil ist das alles nicht.


Noch mehr abgebaute alte Leuchten

In den Tagen vor Ostern hatten wir hier noch einmal Gas gegeben und den nächsten Schwung alter Leuchten abgebaut. Die Sammlung auf dem Rollcontainer sieht zwar fast genauso aus, wie auf dem Bild von vor knapp zwei Wochen – aber es sind tatsächlich die nächsten 32 alten Leuchten, die sich nun nicht mehr an der Ladendecke befinden.

Es wird überschaubar und sobald das alles erledigt ist, werde ich mich intensiv darum bemühen, dass hier ein Maler sein Unwesen treibt und die Decke nach nun über 23 Jahren wieder schön weiß streicht …


Die Kleinigkeit

Eine Mutter war mit ihrer vielleicht fünfjährigen Tochter hier im Markt und das Mädchen durfte sich ausdrücklich "eine Kleinigkeit" aussuchen.

Etwas mühsam schleppte sie nach einer Weile eine 1200g-Dose "Maoam Kracher", die wir gerade auf einem Aufsteller im Laden stehen haben, zu ihrer Mutter. Diese erwiderte: "Die bringst du wieder weg. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Großigkeit."

Eine Großigkeit. :-D

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Ganz gute Noten

Ein Schüler hat mir Bewerbungsunterlagen für einen Aushilfsjob geschickt. Anbei lag auch ein Lebenslauf, in dem mir eine Formulierung ganz besonders auffiel.

Ich weiß noch nicht, wie ich den Satz "Ganz gute noten" finden soll. Irgendwie so niedlich naiv. Eigentlich ist es ja mal eine ganz witzige Formulierung, auf das Fach Deutsch trifft es aber jedenfalls schon mal nicht zu. :-P

Ausschnitt aus einem Lebenslauf

Die Reste vom Osterfeste

Leider sind wir heute etwas zu knapp besetzt gewesen, so dass wir hier im Zeitplan ein paar Stunden hinterher hängen. Eigentlich hätten die Reste der Ostersüßwaren längst reduziert sein sollen, aber mit etwas Verzögerung ist das Thema nun auch erledigt.


Schiefer Fachboden im Keksregal

Ich denke, dass dieser Fachboden im Keksregal seit dem Aufbau der Regale im September 2018 leicht schief sitzt. Da hat ihn wohl links jemand falsch eingehängt. Erstaunlich, dass mir das noch nie aufgefallen war. Andererseits ist die Ware in diesem Regal von einem externen Lieferanten. Der Vertreter räumt dort selber auf, achtet auf die Haltbarkeitsdaten und Bruch und schreibt die Bestellungen auf, andere Mitarbeiter dieser Firma liefern und verräumen die Ware. Wir haben damit im Grunde nichts zu tun, so dass man sich mit diesem Teil des Keksregals eher selten beschäftigt.

Nachdem ich das jetzt entdeckt habe, muss das schnellsten korrigiert werden. Da kann einer der anwesenden Kollegen gleich mal die Ware ausräumen und dann hängen wir den Boden gerade rein. Ihr wisst ja: Once seen, it can't be unseen. :-|


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 89)

Auch in der 89. Ausbildungswoche kümmerte sich der Azubi um die Presse und die Getränkeabteilung. Letztere ist inzwischen "mein" Baby geworden und es es tat gut, diese Verantwortung zu haben.

Diese ganzen Formeln zum Lagerbestand sind tolle Theorie. Bei uns im Markt in der Neustadt klappt das mit dem Meldebestand nicht annähernd nach einer Formel. Da entscheiden wir zweimal pro Woche bei jedem Artikel sehr subjektiv, ob wir ihn bestellen müssen oder nicht – ein Umstand, der einfach dem knappen Platz geschuldet ist und sich daher nicht in ein Schema F pressen lässt …



Ich habe Leergut angenommen und mich um Ordnung und Sauberkeit im Leergutlager gekümmert.
Am Dienstag habe ich erst in der Getränkeabteilung aufgeräumt, leere Kisten gezogen und Pappe abgesammelt. Anschließend habe ich die Getränkelieferung von Trinks verglichen und angenommen.
Zusammen mit Herrn Franzen habe ich danach die Getränke gepackt.
Brot vergleichen und annehmen. Danach habe ich das Tip-Brot gepackt und die leeren Brotkisten hinter unserem Laden gestapelt.
Ausleeren der Ballenpresse. Dabei habe ich sie mal saubergemacht und die Pappschnipsel herausgefegt.



Lagerbestand 3/3

… wären die Folge, denn die Lagerdauer wäre länger und das Lagerrisiko würde immer größer werden.

Der Meldebestand ist die Lagerbestandshöhe, bei deren Erreichen sofort neue Ware bestellt werden muss, damit die noch vorhandene Ware ausreicht, bis neue eintrifft.
Er ist abhängig vom durchschnittlichen Tagesumsatz und der Lieferzeit und er muss so hoch sein, dass beim Eintreffen der bestellten Ware der Mindestlagerbestand gerade erreicht ist.
Der Meldebestand wird nach folgender Formel berechnet:

Meldebestand = (durchschn. Tagesumsatz x Liefertage) + Mindestbestand