Diese Schokolade wird in einem Karton ausgeliefert, mit der man sie praktisch hochkant ins Regal stellen kann. Bei uns liegt
die gute Schokolade allerdings in voller Breite flach im Regal. Das hat irgendjemanden jedoch nicht davon abgehalten, sie im Karton zu lassen.
Der Gedanke könnte jedoch gut gemeint gewesen sein, damit die Tafeln nicht umfallen. Hat in der Praxis aber dann doch nicht so ganz perfekt geklappt:
Eine Bewerberin konstatierte, dass sie beim Mitbewerber 50 Cent mehr pro Stunden für den Aushilfsjob bekommen würde.
"
Das mag sein", sagte ich. "
Aber die Stimmung bei uns hier im Team wiegt die Differenz bestimmt locker wieder auf. Hier macht es meistens Spaß und der Chef steht nicht mit der Peitsche hinter einem."
Hat schon seinen Grund, dass im Laufe der Jahre dutzende Mitarbeiter, die uns aus welchen Gründen auch immer verlassen haben, erneut nach einem Job hier fragten.
Eigentlich kein "lustiger Strichcode" im eigentlichen Sinne dieser Serie, aber da ich lachen oder zumindest schon sehr schmunzeln musste, als ich das beinahe formatfüllende XXL-Gebilde auf der Rückseite dieser "Dalphin"-Mineralwasserflasche entdeckt habe, ist es dennoch ein schöner Beitrag an dieser Stelle.
Haben wohl Angst, dass man den übersehen könnte.
Die (mitgebrachte) Ware einer Kundin löste den Alarm der Warensicherungsanlage aus.
Sie erklärte mir: "Ach, die Sachen sind von Penny. Das hat da auch gepiept, als ich an der Kasse stand. Die haben aber gesagt, dass das egal sei."
Unter der Prämisse hätten die sich das Geld für die Anlage auch sparen können …
Das da kam hier als E-Mail an. Einen Hinweis auf welchen Paketdienst oder einen Absender gibt es (logischerweise) nicht. Ich stelle mir nur die Frage: Gibt es wirklich Leute, die da jetzt 1 Euro bezahlen um irgendein unbekanntes Paket zu bekommen? Offenbar, sonst würde es diese Masche wohl nicht geben.
Bei solchen plumpen Maschen denke ich mir ja immer, dass die Leute, die auf diese Weise ernsthaft Geld loswerden, es im Grunde auch nicht besser verdient haben.
Ein Kunde ging eben mit dem Handy am Ohr durch den Laden. Ich hörte natürlich nur seine Seite und davon reichte mir ein einziger Satz: "
Was soll ich denn jetzt mitbringen? Ich bin gerade bei SPAR."
Hihi.
Lucas hat mir dieses Foto geschickt, das einen inzwischen ehemaligen SPAR-Markt direkt an der Wuppertaler Schwebebahn zeigt. Vielen Dank dafür.
Wie alt das Foto genau ist, stand leider nicht dabei. Nach dem SPAR war jedenfalls ein EDEKA in dem Haus in der Sonnborner Str. 71 und der wurde bereits schon im April 2011 geschlossen. Daraufhin wurde der gesamte Gebäudekomplex links im Bild abgerissen. An der Stelle befinden sich jetzt mehrere neue Mehrfamilienhäuser und eine große ALDI-Filiale.
Manche Leute wollen es wirklich wissen …
Aus einer der leeren Bierkisten, die wir hier in letzter Zeit mal angenommen haben, fiel mir beim Umräumen auf eine Palette eine Zuckerzange entgegen. Wenigstens mal keine ekelige Fundsache im Leergut.
Wem die Zange jedoch gehört/e lässt nicht mehr herausfinden. Die Kiste stand hier bestimmt 1-2 Wochen in der Ecke mit dem Stapel und gemeldet hat sich bislang auch niemand und danach gefragt. Kosten ja kein Vermögen, die Dinger und diese kommt nun nach einer Runde in der Spülmaschine mit in die Besteckschublade im Aufenthaltsraum.
(Navy CIS: Ranzoomen und scharfstellen und dann in der vergrößerten Reflexion der Augen erkennen können, welche Zigarettenmarke der Mann am Fenster im Nachbarhaus gerade raucht.)
Als ich diese Flasche im Leergut entdeckte, wunderte ich mich zunächst, wer dort wieder eine Mehrwegflasche zum Aufbewahren irgendwelcher sonderbaren Substanzen zweckentfremdet und dadurch ggf. unbrauchbar gemacht hat. Aber so dramatisch war es dann wohl gar nicht. Der Inhalt war Blaubeersaft, dessen Rückstände noch mit beeindruckender Deutlichkeit in der Flasche zu sehen sind:
Selbst die EDEKA steckt ihre Fühler auf der Suche nach Toilettenpapier nicht nur in alle Richtungen, sondern offenbar auch über unsere Landesgrenzen hinaus aus. Heute haben wir zum Beispiel das russische Toilettenpapier "
Soffione Premio" bekommen, eine Ersatzlieferung für eines der vielen anderen von mir bestellten Papiere. Ist den Kunden vermutlich völlig egal, dass nicht ein deutsches Wort auf den Paketen zu finden ist, Hauptsache Toilettenpapier, mit 2,99 € pro Packung auch noch im absolut akzeptablen Preisrahmen.
Was mir erst gar nicht aufgefallen war, meiner Liebsten dagegen schon: "
Die Verpackung ist ja mit Corona-Viren bedruckt!" Stimmt zwar nicht, das sollen vermutlich Blüten sein, aber aus der Entfernung sehen die grauen Dinger tatsächlich so aus:
Im Rahmen der Aufräumarbeiten und Sortimentsbereinigung bei unseren Länderspezialitäten fielen mir auch mehrere Artikel auf, die nicht mehr im aktuellen Sortiment des Lieferanten zu finden sind, hier aber noch im Regal stehen, bzw. inzwischen standen.
Einer dieser Artikel war ein Litschiwein, der wohl offenbar nicht nur bei uns ein Ladenhüter war. Seit wann es dieses Produkt nicht mehr gibt, kann ich nicht sagen, nachbestellt haben wir das Getränk schon vermutlich ewig nicht mehr und auch die Etiketten sprachen Bände. Auf dem Foto kommt leider nicht so richtig zur Geltung, dass vom (jahrelangen) Lichteinfall die Farben völlig verblasst waren. Aber vergleicht mal die linken und rechten Seiten der Etiketten miteinander, dann sieht man es. Was mich gerade nur wundert: Die "blauere" Seite hätte ich als die dem Licht abgewandte Seite vermutet. Jedoch standen die Flaschen in unserem alten Regal (
hier auf dem Bild ganz rechts oben) in der Nähe des Eingangs so, dass diese Seite dem Tageslicht zugewandt war. Seltsam …
Zwei der drei Flaschen haben den Weg auf den Restetisch gefunden, eine hatte ich mit nach Hause genommen. Immerhin war der Inhalt noch sehr lecker, wenigstens etwas.
Eine ältere Stammkundin stand vor einem Regal und fragte mich nach einem Produkt, das nur eine Armlänge von ihr entfernt stand. "
Steht genau vor Ihnen, im zweiten Fachboden von unten", antwortete ich.
Sie klatschte sich mit der Hand vor die Stirn und lachte: "
Betreutes Einkaufen."
Hihi.
Vor ein paar Tagen bekam ich eine Anfrage einer regionalen Nachrichtenagentur. Sie suchten einen Laden, um über die gestressten Mitarbeiter im Supermarkt aufgrund der derzeitigen hohen Belastungen einen Bericht gerne auch mit Interview drehen zu können.
Ich freue mich natürlich immer, wenn die Redaktionen und Sender bei sowas immer gleich an mich denken. In diesem Fall hätte ich auch gerne persönlich ein paar alte private Schulden beglichen – aber im Gegensatz zu dem, was man sonst so momentan über die "armen Mitarbeiter im Supermarkt, die an ihre Grenzen gehen" in den Medien mitbekommt, läuft das Leben bei uns in der Firma nach wie vor erstaunlich entspannt ab.
An dieser Stelle möchte ich nicht ausschließen, dass in manchen Unternehmen, gerade auch in den personell nicht stark besetzten Harddiscountern, die Mehrleistung vom selben, grundsätzlich knappen Personalstamm aufgefangen werden muss. Bei uns ist seit ein paar Wochen auch mehr zu tun, aber zu drei neuen Leuten, die in den letzten Wochen von mir ausschließlich zum Ware verräumen eingestellt wurden, haben wir im Grunde durchgängig noch eine Person zusätzlich im Laden, die kassieren und Kundenanfragen bearbeiten kann. Das sind grob 100 Arbeitsstunden mehr pro Woche, die aber das gesamte Team entlasten. Ja, die Arbeit hinter den Spuckschutzen und mit der ständigen Distanz (und den daraus resultierenden Diskussionen) ist anstrengender als "vor Corona. Es ist aber dennoch nicht so, dass hier auch nur einer in den Feierabend geht und nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht.
Aber bei uns im Laden tickten die Uhren ja schon immer etwas anders.