Wenn der Behälter mit den parallel zum Leergutautomaten von Hand angenommen Dosen und Einwegflaschen voll ist, kippt man eben alles hinter den Karton in die Ecke zwischen Tür und Rücknahmegerät.
Kann man natürlich machen, wenn man als Mitarbeiter unbedingt ins Blog will …
Eine ältere Frau kaufte ein und hatte offenbar ihre Maske vergessen. Stattdessen hielt sie sich ein zusammengefaltetes, profanes Einkaufsnetz vor den Mund.
Immerhin: Der gute Wille war zu erkennen.
Durch die provisorische Befestigung des "N" ist
der Schaden in der Wand und dem Fallrohr auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Das zum einen, aber andererseits auch die Tatsache, dass das Rohr zum Gemeinschaftseigentum hier gehört und ich den Fall an die Hausverwaltung übergeben hatte, ließen mich die beschädigte Stelle völlig vergessen. Dazu kam dann irgendwann das Jahresendgeschäft und seit ein paar Monaten noch Corona, die das Vergessen des Schadens noch forciert haben. Bevor es ganz lächerlich wird oder gar verjährt, habe ich nun noch mal bei der Hausverwaltung angeklopft, damit das doch irgendwann mal noch repariert wird.
Noch eine Strichcode-Zusendung von Honza aus Prag: Einen Barcode mit Salzstreuer, den er auf einer 1kg-Packung Salz der Kaufland-Eigenmarke in Tschechien entdeckt hat.
Vielen Dank für das Bild.
Fundstück vor dem Leergutautomaten: Eine unbepfandete Flasche Uludag-Mineralwasser, um die jemand ein zerfetztes Etikett einer Mehrweg-Flasche getüdelt hat. Das war zwar kreativ, zeugt aber auch davon, dass der- oder diejenige überhaupt keine Ahnung hatte, wie das mit dem Pfandsystem überhaupt funktioniert:
Fundstück im Regal mit den Staubsaugerbeuteln: Eine aufgerissene Packung, in die jemand eine leere Chipstüte gestopft hat.
Da man keine Fragen stellen soll, wenn man die Antwort nicht hören will, haben wir den Müll entsorgt, die Swirl-Packung wieder zugeklebt zurück ins Regal gestellt und nicht weiter darüber nachgedacht.
Mitte Juli, Hochsommer.
Ich habe gerade bei mir im Büro die Heizung eingeschaltet, da ich inzwischen regelrecht durchgefroren bin uns so kalte Finger habe, dass ich kaum noch tippen kann. Brr …
Hallo, Haushaltswarenlieferant, ich habe da mal eine Reklamation. Oder ist das mit dem abgewinkelten Ende gar ein Feature und kein Bug? Immerhin war das nicht die einzige in der Packung, die so aussah … (Wir mal wieder mit der A-Karte.)
Ein Kunde suchte Staubsaugerbeutel, blätterte sich etwas hilflos durch den Katalog und forderte zwischendurch die Hilfe einer Kollegin an.
Nachdem er ein angefordertes Bild des Typenschildes auf sein Handy erhalten hatte, klärte sich die Sache schnell auf. Für das (prinzipiell) beutellose Gerät gibt es sogar die Möglichkeit, mit Staubbeutel zu saugen, jedoch war das Modell (evtl. zu neu) nicht in unserem Katalog zu finden.
Strichcode, aus dem Gemüse wächst, den wir auf einer Packung "Kühne Enjoy
Knusper-Erbsen" entdeckt haben.
Der Barcode ist eine schöne Bereicherung für diese Kategorie, aber das Produkt irgendwie nicht für unser Sortiment. Habt ihr die Erbsen mal probiert? Mochtet ihr die ernsthaft? Irgendwie sind die sehr gewöhnungsbedürftig. Ich mag ja Erbsen, aber als Snack sehe ich in denen keine große Zukunft.
Vielen Dank an Blogleser Sebastian, der mir aus seinem Urlaub auf
Schiermonnikoog neben einer SPAR-Einkaufstüte auch zwei Flaschen Bier der niederländischen Marke "SPAR CRAFT" geschickt hat: Ein IPA und ein WIPA, die beide schon bei uns zu Hause im Kühlschrank stehen und auf Verkostung warten. Vielen Dank für Lob und Hopfenkaltschale.
Seit dieser Woche haben wir drei neue Artikel von Bonduelle im Sortiment, die man inoffiziell wohl am besten mit
"Reis" aus Hülsenfrüchten beschreiben könnte. Kleine Stäbchen, die primär aus Linsen und (Kicher-)Erbsen bestehen und die prinzipiell wie Reis verwendet werden können. Ganz neu ist sowas nicht, von Alnatura haben wir so ein Produkt
aus roten Linsen schon seit einer gefühlten Ewigkeit im Sortiment.
Verkauft haben wir schon eine Packung. Ob
ich mich da rantraue, weiß ich aber noch nicht. Habt ihr da draußen genau diese (oder ähnliche) Produkte schon mal probiert? Meinungen dazu?
Bei der Bestellung fiel mir vorhin eine aufgerissene Packung Alufolie auf, die in einem der Körbe im Chipsregal lag. Mein Gefühl sagte mir schon, was die Videoaufzeichnung offenbarte:
Ein etwas zwielichtiger Typ hatte die Folie geöffnet und den Inhalt entnommen. Ich unterstelle mal, dass er damit die an unseren Spirituosen angebrachten Warensicherungen abschirmen wollte, um eine oder mehrere Flaschen zu stehlen. Dazu kam es aber nicht, denn einer meiner Mitarbeiter hielt sich zufällig die ganze Zeit dort in der Nähe des Mannes auf, der sich dadurch gestört fühlte.
Vermutlich in der Annahme, keine weitere Aufmerksamkeit zu erregen, nahm der Alufolie-Aufreißer schließlich zwei Flaschen Absolut-Wodka und stellte sich damit an der Kasse an. Kurz bevor er dran war, stellte er die Flaschen jedoch auf der Eistruhe ab und verschwand schnell aus dem Laden.
Ich würde mich auf die Wette einlassen, dass er die Flaschen klauen wollte.
Auf dem Weg nach Hause fiel mir an einer Hauptstraße hier am Stadtrand ein seltsamer Karton auf, an dem noch etwas Geschenkband hing und in dem noch etliche Schokoladenweihnachtsmänner lagen. Alles war irgendwie aufgeweicht vom Regen – aber viel interessanter finde ich, warum da sowas überhaupt herumsteht, dazu im Juli.
In
Delmenhorst hat vor einer Weile in der Fußgängerzone ein "Unverpackt"-Laden eröffnet, bei dem am Schaufenster der folgende Text zu lesen ist. Ich weiß nicht so recht, was ich von solchen Äußerungen halten soll. Das soll
nicht heißen, dass ich Rassismus, Sexismus, Homophobie oder schlechtes Verhalten billige – aber was soll sowas an der Ladentür? Wird der Hinweis Leute vom Betreten des Ladens abhalten, die eine oder mehrere dieser Ansichten vertreten? Und vor allem: Funktioniert bei solchen Leuten die Selbstreflexion? Stellt sich jemand hin und erkennt sich selber als Rassist, Sexist oder homophob um dann vor so einem Schild zu merken, dass er im Laden nicht erwünscht ist? Und wenn sich jemand selber als Rassist erkennt, aber dennoch unverpackte Lebensmittel kaufen möchte und den Laden betritt ohne sich direkt an der Tür schon zu outen? Okay, ich kann auf solche Leute im Laden auch verzichten, aber was soll so ein Hinweis? Das eigene Ego des Ladenbetreibers streicheln? Nach Außen kommunizieren, wohin der politische Hase innerhalb des Ladens läuft? Oder auf Verschonung hoffen, falls mal irgendein randalierender Mob durch die Straßen ziehen sollte?
Oder ist dieser ganze Gedankengang gerade kompletter Käse, vor allem auch wegen
meiner Aufkleber an der Ladentür, die ja nun auch irgendwie eine politische Aussage haben? Wenngleich bei uns ja eher mit einladendem als ausschließendem Charakter.