Nutella-Fans müssen jetzt ganz tapfer sein: Bis dato kannte ich diese Miniatur-Gläser noch gar nicht. Der Inhalt reicht ja gerade mal für eine Viertelscheibe Toast.
Dabei handelt es sich um einen offiziellen Ferrero-Artikel, der auch einen eigenen EAN-Code trägt. Habe jetzt einfach mal versucht, die kleinen Dinger bei uns über die Großhandlung zu bestellen – Dienstag wissen wir mehr.
Ein Typ stand in der Weinabteilung, sah sich kurz um und fing plötzlich an, durch den Laden zu gröhlen: "
Bedienung! Gibt's hier keine Bedienung?! Hallo?! Bediiiienung!!!"
Da macht man das dann als Mitarbeiter wie beim Bund: TTV.
Tarnen, täuschen und verpissen, im Klartext: Unauffällig verschwinden.
Ich hab mir mal die Gemüseabteilung rausgesucht, da ich
fast auf den Tag genau vor zehn Jahren hier meinen gerenderten 3D-Entwurf unserer (damals noch eventuell) neuen Gemüseabteilung vorgestellt habe.
Inzwischen ist die "neue" Abteilung auch schon wieder
fast ein Jahr alt.
Die große Überraschung, wenn man einen anscheinend unbedruckten Karton öffnet und feststellt, dass sich im Inneren nicht nur die Ware, sondern auch der vermisste Aufdruck offenbart.
Seit wir Kabel in die Brüstungskanäle einziehen, haben wir das Problem, dass die Strippen durch ihre reine Masse wieder aus dem Kanal gezogen werden. Also mussten wir immer irgendwie die bereits eingezogenen Kabel fixieren. Bis wir die Deckel hatten und uns davon ein paar kleine Stücke abgeschnitten hatten, was natürlich letztendlich Materialverschwendung ist, haben wir immer mit irgendwelchen anderen Dingen improvisiert. Von Werkzeug bis Holzstückchen klemmte schon alles in den Kanälen.
Heute sind wir darauf gekommen, dass eine normale 425ml-Standardkonservendose absolut perfekt passt. Sie lässt sich bequem durch die Öffnung drücken, hält aber so fest, dass die Kabel keine Chance mehr haben. Sowas fällt einem natürlich erst ein, wenn man mit sämtlichen Arbeiten in den letzten Zügen liegt …
Die (Vorerst! Wer weiß, was noch kommt …) letzten Netzwerkkabel, die den Weg in unsere Brüstungskanäle finden sollen, liegen hier passend abgelängt und zusammengerollt auf einer unserer Tiefkühltruhen.
Insgesamt kommen 13 Simplex-Kabel auf die rechte Ladenseite. Zwei bereits angeschlossene Netzwerkkabel liegen noch dort aus meinem ehemaligen Büro – macht elf Strippen mit Längen im Bereich von neun bis 60 Meter. Das sieht auf dem Foto so harmlos aus, aber insgesamt sind das über 400 Meter Kabel, die da auf der Truhe liegen und in die Kanäle eingezogen werden müssen.
(Mir macht wirklich alles mit Elektrotechnik Spaß. Von der Fehlersuche in Geräten bis hin zur Planung kompletter Gebäudeverkabelungen finde ich alles interessant – aber dieses reine "Strippenziehen" ist die Aufgabe, die ich mit Abstand am meisten verabscheue.)
Die von den Werbetechnikern
demolierten Blenden an unserem Gemüseregal wurden gestern gegen vom Hersteller des Regals neu angefertigte ausgetauscht. Diese sind jedoch, das haben wir erst später gesehen, aus unerklärlichem Grund gar nicht so passgenau, wie sie sein sollten. Sie enden beim roten Pfeil, sollten aber die gesamte Vorderkante (gelber Pfeil) überdecken.
Fortsetzung folgt …
Der Spalt zwischen den beiden Teilen unseres Brotregals wurde inzwischen vom Lieferanten auch beseitigt. Alle Elemente wurden neu ausgerichtet und nun sieht es so aus, wie es aussehen soll.
Den Blick von vorne in den Leergutautomaten kennt man ja. So sieht es aus, wenn wir von hinten nach vorne durch den Annahmekanal gucken.
Die alten Wegweiser, die über unseren Regalen hingen, sind nun im Müll gelandet. Das waren keine Schilder, die irgendwie speziell auf SPAR verwiesen und dazu teilweise sehr unansehnlich. Also keine falsche Trauer, da haben wir schon schönere Dinge an interessierte Fans verschenkt.
Ein Kunde kam zu mir und berichtete von einem kleinen Malheur, das ihm widerfahren ist: Er wollte aus dem Kühlregal einen Becher kalten Kaffee nehmen, dieser ist ihm aus der Hand gerutscht und auf dem Boden zerplatzt. Kann passieren, so weit nicht weiter bemerkenswert.
Niedlich fand ich aber seine Ortsangabe dazu: Diese vier Produkte oben über der Frischmilch graduierte er direkt zur einer
Kaffeeabteilung.
In dieser Woche (und vielleicht sogar heute schon) bekommen wir ein paar Honigsorten ins Sortiment, die regionaler nicht sein könnten. Jonas Marks betreibt
seine Imkerei auf dem
Stadtwerder, einer Halbinsel hier in der Weser, die von meinem Hauptgeschäft aus sogar zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen ist.
Mit 4,99 € für ein 250g-Glas ist der Honig zwar nicht ganz günstig, aber man kann und darf diesen Honig nun mal auch nicht mit den Produkten der Marktführer vergleichen, deren Absatzzahlen die des Stadtwerder-Honigs teilweise um das mehrere Zehntausendfache (!) übertreffen.