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Was stand denn in den Jahrbüchern?

Nach dem wir unseren Aufenthaltsraum frisch renoviert hatten, berichtete ich von ein paar SPAR-Jahrbüchern, die wir dort neben einigen anderen Werken ins Bücherregal gestellt hatten. In den Kommentaren zum soeben verlinkten Beitrag wurde mehrfach gefragt, was denn da alles an Informationen in so einem Buch zu finden war …



Und was stand da jetzt drin? Im Grunde immer alle Themen quer durch das Jahr und quer durch die gesamte Welt der SPAR, zum Beispiel:

· Werbemaßnahmen, z.B. Warenproben etc.
· Marketing
· Haushaltsjournal, Rezept der Woche
· Unsere Eigenmarke(n)
· Umsatzentwicklungen
· Neueröffnungen
· Besondere Märkte / Experimente
· internationale Absatzgebiete
· Jubiläen
· Vertriebslinien und Firmen der SPAR
· Neue Produkte / Lieferanten
· Schwerpunktthemen Lebensmittel
Auch interessant: Die "Netto"-Märkte (sowohl mit als auch ohne Hund) gehörten einst beide zur SPAR, inzwischen sind sie ja komplett unabhängig voneinander.

Als ich die Bücher dafür noch mal eben schnell durchgeblättert hatte, waren mir ein paar Dinge aus längst vergangenen Tagen aufgefallen. Auf einer Doppelseite wurde auf die große 2001-Werbeaktion "Sommer, Sonne, Samba" hingewiesen, an der wir uns damals auch so gut wir konnten beteiligt hatten. Mit dabei ein Entwurf für den damaligen Handzettel mit Gewinncoupon. In Bremen wurden die, wenn ich mich richtig erinnere, überhaupt nicht verteilt:



Und noch eine Erinnerung an unsere Sparsamen. Ich mochte unsere alte Eigenmarke, besonders cool war eben, dass dort nicht nur "produziert für SPAR" stand, sondern eben auch, von welchem Hersteller sie jeweils stammten.


Wo man gerade steht …

Nachdem man sein Leergut in den Leergutautomaten gegeben hat, kann man die Tüte ohne großen Aufwand in den bereitgestellten Mülleimer werfen. Oder man macht es wie dieser Zeitgenosse und lässt seinen Scheiß einfach dort fallen, wo man gerade steht …


Unbekannter SPAR-Markt

Dieses Foto eines SPAR-Marktes entstand offenbar am 18. September 2017. Dem Dateinamen nach zu Urteilen, wurde es mir einst per WhatsApp geschickt. Zusätzliche Infos, die ich mir auch immer als Bild speichere, habe ich im gesamten Datumsumfeld zu dem SPAR-Markt-Foto leider nicht. Ein paar Wochen später habe ich das Bild irgendwie bearbeitet (oder da erst hier lokal gespeichert), aber auch da im Umfeld lassen sich bei mir keine Hinweise finden. Ins Blog geschafft hat er es offenbar auch nicht und nicht einmal im Dateinamen habe ich irgendetwas hinterlassen, das mir weiterhelfen könnte. Kurz: Ich habe keine Ahnung, woher dieses Foto stammt.

Darüber, dass der SPAR unbestritten in irgendeinem strandnahen Touristengebiet liegt, dürfte hier zwischen uns allen ein Konsens bestehen. Die Architektur ist mediterran, aber ich könnte sie nicht auf ein Land festnageln. Die Stomleitungen findet man so ebenfalls überall. Der Laden gegenüber des SPARs ist mit "Perfumes EDE …" beschriftet. Aber nach Frankreich sieht das auf dem Bild nun nicht aus.

Der SPAR selber hat das Fragment "ELIS" im Namen (hinter der blauen Badeinsel zu sehen), das KÖNNTE irgendein griechisches Wort sein, der Markt könnte auch durchaus in Griechenland sein – aber sicher bin ich mir da auch nicht.

Vielleicht erkennt die- oder derjenige, von dem ich das Bild ist bekommen habe, es ja wieder und kann noch ein paar Informationen nachliefern. Ihr alle da draußen an den Bildschirmen könnt ja an dieser Stelle jetzt einfach mal fröhlich mitraten, vielleicht lösen wir das Rätsel ja gemeinsam … :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Geschenkpapier-Display

Um zu verhindern, dass wie vor ein paar Jahren an JE-DER Ecke ein Karton mit weihnachtlichem Geschenkpapier steht, haben wir diesmal einen ganzen Aufsteller mit mehreren hundert Rollen mit unterschiedlichen weihnacht- bzw. winterlichen Motiven bestellt. Wenn das nicht reicht, kann ich auch nicht mehr helfen. :-P


Blogeintrag von vor dem Blog (39)

Im Rahmen eines Gewinnspiels durfte die Gewinnerin (und zufällig auch Kundin von uns) drei Minuten lang kostenlos hier im Markt ein… ähm… kaufen. Nachlesen könnt ihr den

Bericht zum Gratis-Einkauf im Bremer Anzeiger

in der Ausgabe desselben vom 8. Februar 2003. Lange her …

(Und mittlerweile gibt es den Bremer Anzeiger schon seit ein paar Jahren nicht mal mehr.)

Links 487

Sehr schöner Blick hinter die Kulissen der drei Fragezeichen

Forscher bezweifeln Studie zu Aufforstung gegen Klimawandel

"Beratungsdiebstahl": Einzelhändler nimmt Zehner für Verkaufgespräch

Jetzt erreicht die Diskriminierungs-Debatte sogar die Naturkundemuseen

Vorwurf der Verbraucherzentrale: Bioland täuscht Konsumenten

Das ist die Mogelpackung des Monats

Biogemüse aus Spanien: Oft nicht wirklich bio

Von Veganern und Würsten

Ladendieb kann wegen Gipsfuß nicht schnell genug fliehen - U-Haft

Wie Supermärkte gegen die Verpackungsflut kämpfen

Online VIIIIIIEL billiger!

Bei uns kostet die haltbare Bio-Ziegenmilch aus dem Hause Andechser 2,79 Euro. Eine Kundin von uns empfand das als viel zu teuer, geradezu eine Unverschämtheit, denn schließlich würde man die Milch online für nur einen Euro neunundneunzig bekommen.

Aufgrund dessen, dass ich nicht pauschal ausschließen wollte, dass da nicht doch ein völlig abwegiger Preis bei uns am Regal hängen würde, bemühte ich kurz die Google-Suche. Der günstigste Onlinepreis lag bei 2,69 zzgl. Versandkosten, was die Sache schwer vergleichbar machte. Es wurde auch noch 2,49 € angezeigt, aber das ist kein Onlineshop sondern ein stationärer Einzelhandel, aus dem man die Ware persönlich abholen müsse.

Bleibt die Frage, ob das ein schöner Versuch war, den Preis zu drücken, oder ob die Dame sich bei ihrer Onlinerecherche schlichtweg vertan hatte und möglicherweise nur den Preis für die Kuhmilch aus dem selben Hause sah, die natürlich deutlich günstiger als die Ziegenmilch angeboten wird.

Screenshot Google-Suchergebnisse

Jahrmarktsbesuch mit der Firma?

Das größte Volksfest im Norden (aka Freimarkt) ging vor ein paar Tagen zu Ende. Mir kam die Idee, ob man nicht mal eine vom Chef bezahlte Runde über den Markt mit den Kollegen unternehmen könnte, statt der von mir gesponserten Weihnachtsfeier.

Könnte man, klar. Aber praktischerweise ausschließlich als (von mir) privat bezahltes Vergnügen und nicht als Firmenveranstaltung. Außer ich würde es wirklich durchziehen, und mir bei jedem Geschäft eine Quittung geben lassen. 17 mal Bratwurst, 10 mal Dosenwerfen, 22 mal Pommes Frites, 14 mittlere Eis (nur Sahne, aber mit Schokostreuseln), 20 mal Riesenrad, 12 Kräutersteaks (davon 6 mit Krautsalat), 214 mal Break Dancer und einmal die Wildwasserbahn (Spalter!). Bei jedem Geschäft eine ordentliche Quittung verlangen, unabhängig vom Andrang – die Betreiber würden mich würgen, wenngleich man als Kunde natürlich ein Anrecht darauf hat.

Kommentar Steuerbüro: Bleibt bei der Weihnachtsfeier.

Abgerauchtes Ebus

Da will man in seiner kleinen Filiale das Warenwirtschaftssystem starten und dann dankt einem das System den eigenen Arbeitseifer mit einer unnötigen Arbeitsniederlegung. :-P


Kaffeed… ähh, käufer!

Auf dem Monitor der Videoanlage fiel uns ein Typ auf, der den Laden betrat und sofort alle unsere kleinen inneren Alarmglöckchen zum Schrillen brachte. Und nicht nur das, wir bekamen gleichermaßen schwitzige Hände, das Adrenalin sprudelte förmlich aus den Nebennieren heraus. Er hatte eine irgendwie unnatürlich eingeknickte Körperhaltung, Turnschuhe, eine Schirmmütze auf dem Kopf und eine einfache Sporttasche über der Schulter hängend. Die letzten drei Punkte treffen auf viele zu, die, es ist wohl leicht zu erraten, Sport treiben. Die haben jedoch als trainierte Leute nicht diese typische kraftlose Körperhaltung, wie viele Drogenabhängige sie zeigen.

Er durchquerte die Gemüseabteilung und blieb vor dem Kaffeeregal stehen. Die Alarmglöckchen waren kurz davor, von den Halterungen abzureißen. Wir trauten uns kaum zu blinzeln, um ja nichts zu verpassen, während wir auf den Bildschirm starrten. Da fing er an, einzelne Packungen in die Hand zu nehmen und zu begutachten. Er stellte sie wieder hin, nahm andere in die Hand, sortierte sie in einem anderen Fachboden zu kleinen Grüppchen, stellte wieder welche weg, begutachtete neue und so weiter. Die Alarmglöckchen schrillten mittlerweile nicht mehr, sie waren längst mit Burnout zusammengebrochen.

Eine Kollegin positionierte sich derweil in Zivilbekleidung und mit dem Handy in der Hand vor der Eingangstür. Ich blieb mit zittrigen Händen im Büro. Du gehst uns nicht durch die Lappen, Kaffeedieb. Wir sind schon oft genug verarscht worden. Dich! Kriegen! Wir!

Der Mann nahm sich die acht auf dem oberen Fachboden zusammengestellten Pakete Kaffee und verschwand damit um die Ecke.

Jetzt!

Jetzt!!!

Nein. Das passierte nicht. Stattdessen aber etwas, womit ich nicht annähernd gerechnet habe. Und hätte ich darum gewettet, und der Einsatz wäre groß gewesen, ich hätte verloren.

Der Mann ging mit den Paketen zur Kasse und bezahlte sie, wie jeder andere anständige Kunde auch. Ungläubig glotzte ich auf den Monitor und ging schließlich irritiert wie erleichtert nach vorne, um die vor der Tür wartende Kollegin zu erlösen.

Entschuldigung.

Candy-Cane-Eimer

Obwohl die Zucker-"Spazierstöcke" ursprünglich aus Deutschland stammten, sind sie hierzulande als Weihnachtsartikel eher nicht so populär. Daher muss ich zugeben, dass ich mich etwas hinreißen ließ, als ich im Sommer mit der Vorbestellung der Weihnachtssüßwaren diesen Behälter mit 96 dieser Dinger ebenfalls bestellt hatte. Ich fand den Eimer mit den ganzen "Canes" irgendwie cool.

Mal gucken, was davon am Weihnachtsfest noch übrig ist. :-P


Da fehlen noch Kalender

Nach dem die ersten beiden Kartons meiner gerade erst gelieferten Streifenkalender innerhalb weniger Tage bereits verteilt waren, wurde mir erst klar, dass die Menge an Kalendern irgendwie ziemlich gering war. Ich hatte doch nicht nur so wenige bestellt? Selbst in den Jahren davor hatte ich zumindest immer 500 Stück. Das kann doch nicht..?

Nein, ist auch nicht. Ein Blick in meine E-Mails offenbarte, dass da noch eine weitere Lieferung aussteht. Außer den Streifenkalendern hatte ich nämlich auch 300 von den Rezeptkalendern im etwas kompakteren Format bestellt. Ich befürchte aber, dass diese auch regelrecht verdampfen werden.

Memo an mich selber: Nächstes Jahr 1000 Kalender.


Barfuß

… und dann war da noch die Kundin im kompletten Punk-Outfit inklusive neongrün gefärbten Haaren, die auf ihrer Jacke neben vielen anderen Applikationen auch noch einen dicken Aufnäher mit dem Text "natürlich barfuß" trug.

Weiter unten am Körper gab es den totalen Widerspruch dazu: Ihre Füße steckten nämlich, ganz und gar nicht barfuß, in halbhohen Stiefeln von Doc Martens.

Aber vielleicht hatte sie ja keine Socken an. So als Kompromiss. :-)

PCI DSS (gähn…)

Es folgte die übliche und alljährliche E-Mail von Concardis mit der Aufforderung, diese komische Compliance-Validierung mit Hilfe des Selbstbewertungsfragebogens (Self-Assessment Questionnaire (SAQ)) abzuarbeiten. Letztes Jahr hatte ich denen schon geschrieben, dass ich nicht selber Kreditkartendaten erfasst, gespeichert oder gar bearbeitet habe und der Onlineshop ohnehin seit einer Weile nicht mehr existent ist.

Und ich hatte hier im Blog geschrieben: "Mal gucken, was da als Rückmeldung kommt …"

Es kam nie eine Rückmeldung und offenbar hat auch niemand meine E-Mail beachtet. Ist mir aber auch egal, ich ignoriere die Anfrage jetzt einfach gänzlich. Augenverdrehsmiley.