Kleine Idee am gestrigen Sonntag in der Firma: Ich habe mal mein Handy vorne an einen Einkaufswagen gebunden und habe damit mal eine Tour durch den dunklen Laden mit geschlossenen Kühlmöbeln gemacht:
Nur die Bildstabilisierung der Kamera mochte überhaupt nicht die harten Erschütterungen, die Teilweise von den Fugen zwischen den Bodenfliesen durch die Räder des Einkaufswagens übertragen wurden. Bug oder Feature? Ich weiß es nicht.
Ältere Kundin fluchte vor dem Leergutautomaten, während sie wutentbrannt eine zweite Flasche zu ihrer ersten in die Öffnung des Gerätes nötigte: "Das wird mir zu blöde, fünf Mal hat er die jetzt schon wieder ausgespuckt."
Ja. Sie hatte die Flasche auch fünf Mal mit dem Deckel voran reingeschoben.
Dass wir immer wieder mal geöffnete und angefressene Produkte im Laden finden, ist wohl vollkommen normal. Meistens handelt es sich dabei um Süßwaren, Snacks, Würstchen oder Käse. Dass jemand ein von Natur aus eher dröges Bio-Brot aufpult und sich da ein Stück abbrechen könnte, wäre mir wohl im Traum nicht eingefallen. Aber nach rund 15 bislang unproblematischen Jahren mit dem Brot aus der regionalen Bio-Bäckerei haben wir nun auch das mal erlebt …
Oha: Gerade in der Seitenleiste entdeckt, dass ich den Beitrag "Kassenboy in Box" heute vor einem Jahr geschrieben habe.
So lange steht der neue Tisch für unsere Notkasse nun schon noch in Einzelteilen im Originalkarton hier im Lager herum. Wie die Zeit vergeht … Seit die Kasse in einer kleinen Nische zwischen Gemüseabteilung, Hauptkasse, und Waschmittregal steht, sieht man sie nicht mehr so leicht und so achtet eigentlich niemand auf das schranzige Äußere dieses inzwischen fast 20 Jahre alten Tisches.
Aber in der übernächsten Woche wird diese Baustelle auch erledigt. Der Termin ist am 22. Januar, ggf. falls wichtigere IT-Probleme bei unserem Anwenderservice dazwischen kommen auch am 23. Januar. Fotos folgen. Ist ja klar.
Wundersames am Packtag: Ein Karton Nüsse mit Wasabi-Aroma ließ sich nur schwer öffnen. Warum der Deckel augenscheinlich so ein hohes Gewicht hatte, offenbarte sich wenige Augenblicke später. Da vorne ist zwar ein Loch im Karton, durch das man die Ware sehen kann, aber das hatte irgendjemanden nicht davon abgehalten, das Klebeband beim Verschließen des Kartons noch ein gutes Stück ziehen und den Inhalt gleich Eins mit der Umverpackung werden zu lassen …
Vom Jahreswechsel haben wir noch einen kleinen Karton mit Glücksschweinchen aus Marzipan im Laden stehen gehabt. Irgendein Witzbold Depp fand es urkomisch, allen Säuen die Nasen plattzudrücken. Jetzt sehen sie zwar aus wie Peppa Wutz, lassen sich aber als Glücksbringer leider nicht mehr verkaufen.
Fundstück von mir selber hier im Laden, während ich gerade dabei war, eine Bestellung zu machen: Auf den Packungen unserer Eigenmarke-Saucenbinder sieht der Strichcode so aus, als hätte man den Karton drumherum weggerissen. Auch mal eine nette Idee.
Als wir die Reste des EDEKAlenders verschrottet haben, retteten wir vorher den daran befestigten Kugelschreiber. Einerseits deswegen schon, weil er nicht in die Papppresse gehört. Andererseits weil er noch gut und mit einem elastischen Kunststoffband an einer Klebefläche mit Klemmbacken befestigt ist, so dass er nicht so leicht wegkommen kann. Kurz: Das Ding war geradezu dafür prädestiniert dafür, an der Leergutkasse Verwendung zu finden.
Wir haben mal todesmutig eine funktionierende und laufende Kamera in die Papppresse hier in der Firma gestellt. Eine kartonplättende Innenansicht während des Pressvorgangs sieht man ja auch nicht alle Tage, wenngleich es (zumindest für mich) aufgrund der täglichen Arbeit mit dem Gerät relativ unspektakulär ist.
Memo an mich selber: Egal, wie sehr ich mich im Non-Food-Katalog dazu hinreißen lassen möchte, die Antwort lautet "Nein!" Wir. Brauchen. Vorerst. Kein. Geschenkpapier. Weihnachtliches Geschenkpapier mit Motiven aus allen Bereichen und für Kinder und Erwachsene haben wir noch in Massen, letztendlich fast ein kompletter Rollbehälter voll. Haltet mich also bitte unbedingt zurück, falls ich doch …
Mit den meisten Produkten aus der nur gut einen Kilometer Luftlinie entfernten Brauerei hier im Stadtteil werde ich selbst eisgekühlt serviert nicht warm. Nicht so die vier Produkte "Red Ale", "Amber Lager", "Pale Ale" und "1873 Pils", die vor einigen Jahren das Sortiment ganz prima erweitert haben. Die Sorten waren relativ teuer, bei uns 4,29 € für einen Vierer-Träger, aber unterm Strich waren es sehr harmonische und süffige Biere. Sogar das Pils, das nach dem ersten Beck's von 1873 schmecken sollte, mundete mir. Und dabei bin ich eigentlich kein Pils-Freund.
Warum ich in der Vergangenheit spreche? Weil auf dem Foto der Restbestand hier im Regal zu sehen ist. Nach dem wir nun schon seit einer Weile keine Ware mehr von unserem Lieferanten bekommen, habe ich nun einfach mal direkt bei der Brauerei angefragt, denn schließlich werden die Sorten auf der Website noch angezeigt.
Fundstück von Ralf auf einer Packung Frischmilch von Dehlwes, einem Milchbetrieb hier aus dem Umland, von dem wir auch einige Artikel im Sortiment haben: Eine grasende Kuh auf einer aus dem Strichcode wachsenden Weide.