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Stornierte Klopapierpaletten

Nettes Angebot vom Großhändler hygi, wo ich Ende März die beiden Paletten Toilettenpapier bestellt hatte: Aufgrund weiterer Lieferstörungen wurde nun die Option angeboten, einen Alternativartikel auszuwählen oder die Bestellung gegen volle Erstattung des Kaufpreises gänzlich zu stornieren.

Da wir inzwischen über die Edeka im Grunde wieder normal mit Toilettenpapier versorgt werden, habe ich dankbar die letztgenannte Möglichkeit ausgewählt.

Kein Weißblech aus China?

Seit Wochen gibt es (sich langsam bessernden) Lieferschwierigkeiten bei Konserven aller Art. Egal ob Tomatenprodukte, Fertiggerichte oder Gemüsekonserven, vieles ist derzeit noch knapp.

Bislang begründete ich das damit, dass Leute einfach nur länger haltbare Lebensmittel auf Vorrat zu Hause gebunkert haben.

Nun meinte eine Kundin, dass das daran läge, dass das Metall für die Dosen aus China käme und die Mengen nicht reichen würden. Ist es so? Gibt es Quellen dazu? Ich habe jedenfalls nichts darüber gefunden, wenngleich die Begründung durchaus plausibel sein könnte.

Praxishandbuch der Teilzeitkräfte & Aushilfen

Hier im Büro staubte seit fast 20 Jahren ein kleiner Ordner vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft mit dem Titel "Praxishandbuch der Teilzeitkräfte & Aushilfen / Teilzeitkräfte und Aushilfen betriebsprüfungssicher abrechnen und richtig einsetzen" vor sich hin. Dieses Werk ist eine Loseblattsammlung und ich weiß gar nicht mehr genau, wie lange wir die Dinger gesammelt haben, aber insgesamt waren rund 400 Blätter in dem Ordner.

Seit fast 20 Jahren und ich habe da solange ich zurückdenken kann nicht ein Mal reingesehen. Diese Fragen hat schon immer unser Lohnbüro geklärt und viele Informationen dürften inzwischen ohnehin veraltet sein. Dass Aushilfen auf 325-Euro-Basis eingestellt wurden, ist schon eine Weile her.

Einfach wegwerfen wollte ich die Sammlung nicht, so habe ich das ganze Paket vorher noch einmal durch den Scanner geschoben. Nun habe ich eine 70MB-PDF-Datei, die ich vielleicht auch nie betrachten werde, aber die immerhin keinen nennenswerten Platz verbraucht. Der Rest ist im Müll bzw. Altpapier gelandet.

Aber immerhin ist das Buch voller praxisnaher Beispiele. :-D


Lustige Strichcodes – 277

Fundstück von Mario auf einer Flasche Superbock aus Portugal: Ein Strichcode mit einer Flasche Superbock. Ob sich darauf auch wiederum ein Strichcode mit einer Flasche Superbock befindet, ließ sich nicht beantworten. :-D

Wie auch immer: Vielen Dank für die Zusendung.


Ex-Schild an der Kriechkellertür

Jetzt erst nach knapp 20 Jahren ist mir aufgefallen, dass an der kleinen Tür zum Kriechkeller, durch die ich schon etliche Male geklettert bin, wohl irgendwann mal ein Schild hing. Die vier im Karree angeordneten Schrauben und die schwach erkennbaren Umrisse in der braunen Farbe lassen zumindest so etwas vermuten.

Was mag da wohl mal für ein Schild an der Tür gehangen haben? Los, seid kreativ. Den witzigsten Vorschlag lasse ich drucken und werde ihn da wieder befestigen! :-)


Parkstreifen und LKW-Länge

Die in einigen Kommentaren genannten Möglichkeiten bzgl. "Rampe auf dem Hof" oder "bauliche Veränderungen" sind nicht machbar. Das scheitert schon daran, dass der LKW für den Container mit den Einweggebinden das größte Fahrzeug ist, das ohne größere Probleme überhaupt da reinfahren kann. Ein Sattel- oder Gliederzug hat überhaupt keine Chance, hier auf den Hof zu kommen.

Es gibt also nur die Möglichkeit, vorne an der Straße anzuliefern, wie es bei unzähligen anderen Geschäften in ähnlichen Lagen genauso der Fall ist. Rechtlich kommen wir (resp. die LKW-Fahrer) neuerdings wegen des Schutzstreifens in Bedrängnis. Wir sind aber schon an der Sache gemeinsam mit dem Amt für Straßen & Verkehr dran. Entweder bekommen wir eine Ausnahmegenehmigung oder einer der Parkstreifen wird dauerhaft innerhalb eines festgelegten Zeitraums zur Halteverbotszone. Da reicht aber der Streifen alleine nicht, die Fahrradständer und auch einer der Bäume würden da im Weg stehen. Außerdem hätte man vermutlich täglich Stress mit dort parkenden Fahrzeugen. Die könnte man zwar von der Polizei kontaktieren und entsprechend abschleppen lassen, jedoch haben die Fahrer unserer Lieferanten für solche Aktionen überhaupt keine Zeit.

Wie auch immer – eine dauerhafte Lösung muss gefunden werden. Aber da sind wir ja wie oben geschrieben bereits dran.


Die ersten Abbauarbeiten in Findorff (2/3)

Ebenfalls verschwunden sind schon einige der Tiefkühltruhen. Die beiden großen Sydney-Truhen, inzwischen auch schon jeweils drei Jahre alt, sind ein Teil des Lohns, den unser Schrotti für die Auf- und Ausräumarbeiten bekommt. Für die anderen Truhen gibt es sicherlich auch noch Geld, aber wohl deutlich weniger:


Die ersten Abbauarbeiten in Findorff (1/3)

Ob es nun sinnvoller ist, den Kunden leere Regale zu präsentieren oder die leeren Regale abzubauen und Freiflächen zu schaffen, liegt vermutlicher immer im persönlichen Gusto des Ladenbetreibers. In Findorff haben wir uns dazu entschieden, die ungenutzten Teile schon für unseren "Schrotti" freizugeben und abbauen zu lassen. Eine Woche nach dem (momentan noch planmäßig (*)) letzten Verkaufstag haben wir schon den Besichtigungstermin mit der Hausverwaltung und dem Vermieter und je weniger Material dann noch auf der Fläche steht, desto genauer können wir über die abschließenden Renovierungsarbeiten reden.

*) Ich will an dieser Stelle nicht ausschließen, dass schon vor dem 16.5. Schluss ist.

Das alte Brotregal auf den alten Rollgondeln und auch unser altes Bio-Wein-Regal, in das wir hier in Findorff zuletzt den Saft stehen hatten, sind bereits verschwunden:


Kostenlos

Fußnote unter einer Werbe-E-Mail:

Wenn Sie diese E-Mail (an: shopblogger@gmail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Der Service, unverlangte Werbemails abzubestellen, wird mir vom Absender großzügigerweise kostenlos angeboten. Ich bin begeistert. :-P

Paulaner mit Tipp-Kick-Figur

Wie groß die Tipp-Kick-Fangemeinde wirklich ist, weiß wohl niemand. Laut des verlinkten Wikipedia-Artikels gibt es "rund 50 Vereine" in Deutschland, die Zahl der nicht organisierten Spieler dürfte deutlich größer sein.

Ich habe damit zwar nichts am Hut, aber von Paulaner gibt es gerade (auch bei uns, darum erwähne ich es ja) eine Aktion: 5 Flaschen Bier und eine Tipp-Kick-Figur mit Paulaner-Trikot (und Flaschenöffner) für 6 Euro. Paulaner läuft bei uns immer, ob die Sets mit dem kleinen Fußballspieler laufen, werden wir sehen.

Immerhin: Ein Set ist schon verkauft. :-)


Gemein oder Notwehr?

"Haben Sie von dem Produkt noch was?"

Wenn im Regal nichts mehr steht, leider nicht.

"Auch nicht im Lager?"

Auch nicht im Lager.

"Können Sie nicht noch mal nachsehen."

Kann ich, aber da ist nichts.

"Sind Sie sicher?"

Ich geh mal gucken.

[1 Minute mit einem Kollegen geplaudert …]

Leider ist da auch nichts mehr.

"Danke, dass Sie nachgesehen haben."

Lichtschranke

Wenn der Leergutautomat "Container 1 voll" meldet, wird diese Störung von der Lichtschranke auf dem Flaschentisch ausgelöst. Häufig ist es so, dass eine umgefallene Flasche in der Lichtschranke liegt und so sagen wir den Kunden dann meistens: "Oh, da ist bestimmt nur was in der Lichtschranke drin."

Natürlich ist da was in der Lichtschranke, sonst würde diese Fehlermeldung gar nicht kommen. Und selbst wenn der Tisch bis oben hin voller Flaschen steht ist da "was in der Lichtschranke drin". Eigentlich ist die Aussage mit dem Hinweis auf die Lichtschranke damit ziemlich nutzlos. :-D

Klopapier-Pano

Zumindest bei uns ist die Toilettenpapierknappheit definitiv beendet. Von den bestellten Mengen haben wir bei der letzten Lieferung zwar nicht alles, aber doch zumindest sehr viel bekommen und da hier der Platz bekanntlich Mangelware ist, habe ich zähneknirschend zu einer Notlösung gegriffen: Auf rund 20 Metern Kühlregal liegen nun viele Pakete mit dem weißen Gold und sogar im Lager steht noch eine ganze Palette.

Das soll so natürlich kein Dauerzustand bleiben, aber in den letzten zwei Monaten läuft ja im ganzen Land nichts mehr nach "Business as usual" und diese Ware zu haben ist definitiv besser als auf irgendein optisches oder ästhetisches Detail Rücksicht zu nehmen. (Zumal das Toilettenpapier auf der Kühlung niemanden beim Einkauf behindert, die meisten kommen da ja nicht einmal dran.)

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