Gerade mal 20 Sekunden war der Täter gestern Abend hier im Laden. Reingehen, Waffe ziehen, Geld fordern und dabei schließlich selber ungeduldigt in die Kasse greifen, Flucht.
Wer ihn erkennt und/oder ihm zufällig begegnet, darf ihm gerne einen schönen Gruß von mir und meinen Mitarbeitern ausrichten. Gerne auch unter Zuhilfenahme eines beliebigen Meinungsverstärkers.
Daniel hat mir Fotos von zwei SPAR-Märkten in Südnorwegen zugemailt. Vielen Dank dafür!
Hallo Björn,
bei meinem Südnorwegen-Urlaub sah ich diese beiden Sparmärkte. Die Außenansicht zeigt den sonntäglich geschlossenen SPAR in Egersund, die Innenaufnahme den Spar-Markt, der sich in einer kleinen Einkaufspassage am Stadtrand von Flekkefjord befindet.
Ein junger Mann stand mit einer Tüte voller Leergut in der Hand an der Tür neben dem Flaschenrücknahmeautomaten und sah hoffnungsvoll in meinen Lagerraum. Ich ging auf ihn zu:
Kann ich helfen?"
"Hier, ich habe etwas Leergut."
"Wenn du einen Meter nach rechts gehst, stehst du direkt vor meinem Leergutautomaten. Da kannst oder musst du dann selber…"
Gestern Abend soll es hier ganz entspannt zugegangen sein. Die Kinder waren alle lieb und nett und haben brav Gedichte und Lieder vorgetragen. Sehr schön.
Ein Kunde suchte Zitronensaft. "Also richtigen Saft, nicht so eine Plörre. Und nicht so ein 0-8-15-Produkt, also schon etwas Vernünftiges. Ich koche nämlich heute Abend für ein paar Gäste."
Schließlich, nachdem ich ihm mehrere Sorten Zitronensaft in verschiedenen Größen gezeigt hatte, von der "E"-Handelsmarke bis hin zum Bio-Produkt mit "Demeter"-Logo, entschied er sich schließlich für die "Zitronenwürze" in den bekannten zitronenförmigen Plastikfläschchen. Zutaten: 20% Zitronensaft, Wasser, Zitronensäure. So viel zum "richtig guten Saft".
Bilder vom Nikolauslaufen kommen morgen, sofern sich auf der Speicherkarte überhaupt ein paar hübsche Bilder finden werden. Ich bin raus für heute, der Tag war sehr anstrengend.
Ich weiß… Durchblutungsstörungen kommen bei Diabetikern häufiger vor. Aber trotzdem kratzt man sich bei dem Anblick im ersten Moment doch schon irritiert am Kopf.
Im "Treff3000"-Markt in Kehl hat Blogleser Daniel diesen Aufsteller fotografiert. Da machen sich die Hersteller schon die Mühe und liefern für die verschiedenen Anlässe unterschiedlich bedruckte Pappen für die Vorderseite mit – aber was nützt das, wenn ein Mitarbeiter sowas nicht sieht und die Ware dann so platziert wird, wie es auf diesem Foto zu sehen ist.
Die fehlende Preisauszeichnung ergänzt das Ensemble.
Der Kalender ist übrigens immer noch nicht zugestellt worden. Seit Samstag wurde die Adresse angeblich weitere zwei Mal nicht gefunden und damit ist die Sendung seit inzwischen zwölf Tagen unterwegs. Davon alleine zehn Tage im Ort des Empfängers. Der freundliche UPS-Bote hat indes gestern ein Päckchen in den Laden meiner Kundin geliefert, so unauffindbar kann der also nicht sein.
Aus der Not heraus habe ich gestern einen weiteren Kalender via DHL verschickt. Wenn der tatsächlich wie erhofft heute ankommt, werde ich den Paketdienst wechseln.
Kleiner Nachtrag zur Weihnachtsdekoration. Rund um den Plakatrahmen, der schräg über dem Leergutautomaten hängt, haben wir eine übriggebliebene kleine Lichterkette mit bunten Birnchen getüdelt. Eigentlich ganz nett, fällt nur leider kaum auf:
Initiativbewerbung einer Frau, die eine Ausbildung zur Verkäuferin ohne Abschluss und einige Aushilfsjobs im Einzelhandel als Erfahrung zu bieten hat. Gehaltsvorstellung: 14 Euro pro Stunde.
Sehr optimistische Vorstellung, denn selbst bei einer Entlohnung nach dem Tarifvertrag bekommt man durchschnittlich nur rund 9,50€ pro Stunde – als gelernte Kraft, wohlgemerkt.
Ein Mitarbeiter nicht da und ein voller Rollbehälter, der unkontrolliert in die Weinabteilung gekracht ist. Sachschaden: Mindestens mehrere Flaschen Rotwein. Dabei ist gar nicht der Warenwert das Problem, sodern die enorme Arbeit, das alles wieder zu säubern.
Wenn jetzt noch ein Teil des Gebäudes zusammenstürzen würde, hätte ich wenigstens einen plausiblen Grund, direkt wieder nach Hause zu gehen.
Hier seht ihr die Rückseiten der beiden Tuben der "P&W Remoulade" (original dänische) und "P&W Hamburger Sauce" (amerikanischer Stil). Sie sehen sich sehr ähnlich, aber natürlich versucht ein Unternehmen, seine CI so weit es geht durchzuziehen.
Dieses Foto hat mir Blogleserin Melanie geschickt. Dazu schrieb sie mir folgende Zeilen:
Hallo Björn,
im Sommer schon habe ich die anliegenden Bilder geknipst.
Ich war nun also im Juni in einem Supermarkt in der Neustadt hier in Bremen und wollte für den abendlichen Burger-Verzehr eine leckere Hamburger Sauce kaufen.
Von der Firma P&W fielen mir 2 Produkte in die Hände (zumal sie direkt nebeneinander im Regal plaziert sind/waren).
Zum einen, "Original dänische Remoulade" und zum anderen, "American Style Hamburger Sauce"
Ich bin nun davon ausgegangen, dass es sich um zwei verschiedene Produkte handelt. Um herauszufinden welche der Saucen ich kaufe, habe ich mir mal die Zutatenliste angeschaut. Und siehe da..... Es sind die gleichen Zutaten drin.
Warum verkaufen die (also P&W) das gleiche Produkt mit zwei verschiedenen Produktbezeichnungen? Das versteh ich nich.
Vielleicht hast du ja eine plausible Erklärung dafür.
Erklärung? Naja, ich arbeite nicht bei P&W im Marketing – aber ich würde bei meiner Suche nach einer Erklärung im monetären Bereich anfangen.