Ein Mitarbeiter nicht da und ein voller Rollbehälter, der unkontrolliert in die Weinabteilung gekracht ist. Sachschaden: Mindestens mehrere Flaschen Rotwein. Dabei ist gar nicht der Warenwert das Problem, sodern die enorme Arbeit, das alles wieder zu säubern.
Wenn jetzt noch ein Teil des Gebäudes zusammenstürzen würde, hätte ich wenigstens einen plausiblen Grund, direkt wieder nach Hause zu gehen.
Hier seht ihr die Rückseiten der beiden Tuben der "P&W Remoulade" (original dänische) und "P&W Hamburger Sauce" (amerikanischer Stil). Sie sehen sich sehr ähnlich, aber natürlich versucht ein Unternehmen, seine CI so weit es geht durchzuziehen.
Dieses Foto hat mir Blogleserin Melanie geschickt. Dazu schrieb sie mir folgende Zeilen:
Hallo Björn,
im Sommer schon habe ich die anliegenden Bilder geknipst.
Ich war nun also im Juni in einem Supermarkt in der Neustadt hier in Bremen und wollte für den abendlichen Burger-Verzehr eine leckere Hamburger Sauce kaufen.
Von der Firma P&W fielen mir 2 Produkte in die Hände (zumal sie direkt nebeneinander im Regal plaziert sind/waren).
Zum einen, "Original dänische Remoulade" und zum anderen, "American Style Hamburger Sauce"
Ich bin nun davon ausgegangen, dass es sich um zwei verschiedene Produkte handelt. Um herauszufinden welche der Saucen ich kaufe, habe ich mir mal die Zutatenliste angeschaut. Und siehe da..... Es sind die gleichen Zutaten drin.
Warum verkaufen die (also P&W) das gleiche Produkt mit zwei verschiedenen Produktbezeichnungen? Das versteh ich nich.
Vielleicht hast du ja eine plausible Erklärung dafür.
Erklärung? Naja, ich arbeite nicht bei P&W im Marketing – aber ich würde bei meiner Suche nach einer Erklärung im monetären Bereich anfangen.
Aus rein persönlicher Sicht: Kundenverarschung.
Eine recht betagte Kundin suchte Taschentücher. Um besser helfen zu können, erkundigte sich eine Kollegin bei ihr, welche sie denn bevorzugen würde.
Die Antwort der Kundin: "Die guten! Wenn man bei den anderen einmal reinrotzt, ist ja immer gleich ein Loch drin."
Während einer Radtour am Wochenende sind mir in einem Gewerbegebiet hier am Stadtrand auf einem Grundstück etliche Paletten mit unzähligen Bierflaschen in
Logipack-Trays aufgefallen. Es waren wirklich viele. Auf dem Foto ist, Handykamera sei Dank, im Grunde nur ein winziger Ausschnitt zu sehen.
Später recherchierte ich etwas und war sehr überrascht. Die Flaschen standen da nicht nur zufällig, es hätte ja schließlich auch einfach nur ein Lager eines Getränkehändlers sein können, sondern Logipack hat hier in Bremen eine Niederlassung in der die Flaschen sortiert werden.
Ein Kunde wollte wissen, ob wir noch das normale
Club Mate vorrätig hätten. "
Nein", erklärte ich wahrheitsgemäß, "
die haben momentan große Lieferschwierigkeiten und kommen nichtmal damit hinterher, unsere Großhändler zu beliefern. Den "Kraftstoff" könnte ich anbieten, der ist noch da. Ich persönlich mag den auch viel lieber."
Der Kunde bedankte sich, lehnte allerdings ab. Mit Vodka würde nur klassische Club Mate richtig gut schmecken.
Mit Vodka? Ich kann's mir ja nun ganz und gar nicht vorstellen, aber der geneigte Leser darf sich gerne herausgefordert fühlen, die Kombination mal anzutesten.
Andreas hat mir ein paar Fotos eines SPAR-Marktes in Lochcarron (Schottland) zugeschickt. Auf dem oberen Bild seht ihr den Eingang, auf dem mittleren den Ausgang. Zumindest hat Andreas mir das so geschrieben, wenngleich wir alle es andersherum für logischer halten würden.
Ganz unten ist eine Tafel mit den Auszeichnungen zu sehen. Könnte ich ja auch mal machen: "Service Offensive", "Goldener Einkaufswagen", "Stadtkampagne 2001" – zum "Supermarkt des Jahres" wird's wohl niemals reichen, dafür fehlen hier einfach zu viele grundlegende Dinge, aber egal.
Eigentlich wäre der Adventskalender pünktlich bei meiner Kundin angekommen. Die Hermes-Fahrer übertrifft sich in dem kleinen Ort allerdings momentan mit seiner Einsatbereitschaft täglich neu.
Insgesamt bin ich mit Hermes eigentlich zufrieden, aber wenn mal etwas schiefläuft, dann immer gleich richtig.
Vier "Kulturbereicherer" im Heranwachsendenalter standen an der Kasse. Drei von ihnen bezahlten jeweils eine kleine Flasche Cola, der vierte drängte sich kaum bemerkbar mit einer Flasche in der Hand hinter ihnen vorbei. Als ich die Gruppe darauf ansprach, bezahlten sie zwar die Flasche, verließen den Laden aber nur unter lautstarken Pöbeleien und Beleidigungen gegen mich und meine Mitarbeiter.
Ein Großteil der Bevölkerung scheint diese kulturelle Entwicklung ja zu befürworten. Ich tue es nicht.
Bei Produkten in Flaschen gibt man die Menge des Inhalts gewöhnlich in Litern oder Millilitern an. Schließlich handelt es sich dabei meistens um irgendwelche dünnen und dicken Flüssigkeiten, von Wasser bis Ketchup. Alle anderen Fertigverpackungen sind mit der Masse des Inhalts gekennzeichnet: Gramm, hier im Lebensmittelhandel seltener in Kilogramm. Ausnahmen zu all dem gibt es zwar, aber im Grunde passt es immer so.
Nächst Woche haben wir Maggi Würze und Thomy Senf im Angebot. Als ich die Plakate gedruckt habe, bin ich dabei über eine Merkwürdigkeit gestolpert. Würze: 250g-Flaschen. Senf: 250ml-Gläser. Ich dachte zunächst, ich hätte irgendetwas beim Druck durcheinanderbekommen. Aber, nein, das ist tatsächlich so.
Gesehen von Blogleser Jürgen in einem Woolworths in Sydney / Australien. Vielen Dank dafür!
Albert (der Aufmerksame) hat mir mal wieder ein Foto geschickt. Diese "Riesendosen" sind ihm in Puttgarden aufgedallen. Die Dinger dienen reinen Werbezwecken, sind garantiert pfandfrei – aber sehen, von der Größe mal abgesehen, täuschend echt aus. Ich dachte jedenfalls zunächst tatsächlich, die wären in die Parkplatzszene lediglich reinmontiert worden.
BTW: Rekorderlig Birne gibt's auch bei mir hier im Markt in der Gastfeldstraße. Ich finde ihn irgendwie genial.
Seit knapp zehn Jahren habe ich das alte Dewas-II-System hier im Einsatz. Eine Funktion dieser Software ist die recht komplexe Verwaltung der Aktionen. Die profanste Nutzung dieser Funktion ist die regelmäßige Planung der wöchentlich wechselnden Angebote, aber auch alle anderen möglichen Aktionen kann man beliebig in der Zukunft planen.
Die Übersicht über diese Planungen kann man sich für jeden beliebigen Zeitraum anzeigen lassen. Da ich meine Aktionen immer selber unter Kontrolle habe, reichte es mir immer, einfach alles darstellen zu lassen. Dazu habe ich einfach beim Datum "111111" eingegeben. Elfter Elfter Zweitausendundelf. Ohne Punkt und Komma einfach sechs Einsen hintereinander weg und "Enter" gedrückt. Fertig.
Das habe ich nun knapp zehn Jahre im Grunde täglich intensiv geübt. Und nun? Ist der 11.11.2011 Vergangenheit und ich verbiege mir ständig die Finger um ein Datum einzugeben, das irgendwann in der Zukunft liegt.
Naja, erst gar nicht großartig daran gewöhnen. Wenn diesmal nichts die Planungen behindert, steht hier in drei Monaten das neue Kassensystem.
Oh, mein Gott – auf dem Herrenklo hat irgendjemand ein Kalenderblatt mit Tittenbildern mit Tesafilm an die Wand gepappt. Nichtmal ein hübscher Anblick. Billig, unästhetisch.
Ablage Kartonpresse.
Es fehlt die Hitze und der Buchenholzrauchduft – aber viel nettes Feedback haben wir in den letzten Tagen zu dem simplen Kaminfeuer bekommen, das auf dem Bildschirm über dem Leergutautomaten "lodert". Mit Glühwein und Schneegestöber wär's vermutlich noch ein paar Nummern netter…