Die "Tatsache", dass man "überall betrogen wird" scheint sich im laufe der Zeit in den Köpfen der Leute festgesetzt zu haben und manifestiert sich ganz klar im Kaufverhalten: Sucht ein Kunde ein bestimmtes Produkt und empfiehlt man als Händler oder Verkäufer das teurere (weil man persönlich davon überzeugt ist, dass es einfach besser ist), wird dieses entweder unter irgendwelchen Ausreden liegengelassen oder nach dem Verkaufsgespräch heimlich gegen das günstigere ausgetauscht.
Es kann natürlich auch sein, dass tatsächlich jemand nicht die (meistens) nur wenige zehn Cent mehr für seinen Einkauf übrig hat – aber es ist nunmal so, dass bessere Produkte mehr Geld kosten.
Ich möchte an dieser Stelle mal ein Beispiel nennen, das hier tatsächlich im Markt häufiger auftaucht: Die mehr als doppelt so teure Kokosmilch aus dem Feinkostregal ist sämiger und intensiver als die günstigere, fast schon dünnflüssige Alternative und daher viel besser zum Kochen geeignet. Für den Mehrpreis bekommt der Kunde also einen kräftigeren Kokosgeschmack und keine verwässerte Currypfanne. Aber das ist, wie so oft, in den Wind gesprochen…
Eine Frau klebte ein großes Plakat für eine Veranstaltung an die Scheibe der Eingangstür. Dass sie dazu bei keinem meiner Mitarbeiter um Erlaubnis bat, hätte ich mittlerweile ja hingenommen, wenn auch leicht zähneknirschend. Früher hätte ich mich darüber ja aufgeregt.
Aber ein Plakat mit breitem Paketklebeband an eine Scheibe zu kleben, ist schon nicht mehr nett. Vor allem bei dem Billigzeugs hat man als Eigentümer der Tür hinterher eine riesige Sauerei zu entfernen. Apropos entfernen: Die (teilweise nichtmal abgelaufenen) Plakate, die die Frau zu Gunsten ihres eigenen entfernt hatte, ließ sie einfach auf dem Boden neben der Tür liegen. Hallo, geht's noch?
Sie war gerade ein paar Sekunden raus, als ich ihr Meisterwerk schon wieder entfernte. Das hatte sie aber offenbar mitbekommen und ranzte mich wie eine Furie an, was mir einfallen würde, einfach ihren Veranstaltungshinweis zu entfernen.
Wahrheitsgemäß erklärte ich ihr, was mich an ihrer Aktion gestört hat. Sie entgegnete, dass sie nicht wusste, wohin mit dem Stapel alter Plakate (ist ja auch so abwegig, in einem Supermarkt nach Altpapierentsorgung zu fragen) und um Erlaubnis hätte sie schon am Vortag gebeten.
Gastkommentar zu später Stunde. Eine Kleinstepisode von G., die ihm vor ein paar Tagen in einer Penny-Filiale passiert ist:
Die schulische Bildung der aktuellen Jugend wird ja häufig in den Medien als eher mangelhaft beschrieben. Die Berufsschulen für den Bereich Einzelhandel setzen diese Tradition offensichtlich nahtlos fort.
Penny, Treuepunkteaktion, pro Einkaufswert von € 5,- gibt es einen Treuepunkt. Aber, wie sich bald zeigt, nicht für alle Produkte, Warengruppen oder was weiß ich. Ich bin ja nur Kunde und habe keine Ahnung.
Die sehr junge und freundliche Angestellte an der Addierhilfe drückt mir meine Treuepunkte in die Hand, ich frage zurück, weil die Anzahl der Treuepunkte, nach meiner naiven Berechnung, in Bezug auf den Einkaufswert nicht in Übereinstimmung steht.
Das ist eine gute Frage. Jetzt müsste ich mal kurz meinen Einkaufswagen durchwühlen auf der Suche nach Pelzen.
Für alle Unwissenden: Tabakwaren, die man natürlich durchaus rauchen kann, aber die eben per Lexikon keine "Rauchwaren" sind, unterliegen hierzulande einer Preisbindung. Das bedeutet, dass sie auch bei solchen Rabattaktionen nicht in die Kalkulation der Boni einfließen dürfen.
Nachtrag: Das war (natürlich) nicht ganz Ernst gemeint vom lieben G. Zumindest gehe ich davon aus.
Sobald ich vernünftigen Lagerplatz habe, möchte ich den Onlineshop ausbauen. Gibt es Dinge, die ihr mehr oder weniger regelmäßig oder auch ausschließlich online bestellt?
Ich versorge mich hier auf diese Weise zum Beispiel mit Bonrollen, ec-Rollen, Druckerpapier und Tinte/Toner. Wenn ich einen Shop finden würde, der mir "meine" Artikel günstig und beständig anbieten würde, hätte man mich als Kunden gewonnen.
Meine Überlegung ist, meinen eigenen Shop aufgrund von Kundenwünschen zu gestalten. Stück für Stück für Stammkunden das Sortiment zu erweitern und so (natürlich) auch "Laufkundschaft" (Heißt das Online "Klickkundschaft"?) in den Shop zu bekommen.
Auf dem großen Container, der bei uns auf dem Hof steht und in dem wir die zercrunchten PET-Flaschen und Dosen aus dem Leergutautomaten sammeln, habe ich eine Roststelle entdeckt.
Was das Besondere an einer Roststelle sein soll? Nun, sie sehen normalerweise nur selten aus wie ein Geier.
Frage an alle, die einen der Zotter "Cube"-Adventskalender gekauft haben. Sind die korrekten Täfelchen (von 1-25 durchnummeriert) dabei oder gibt es noch mehr Kalender, in denen etwas durcheinandergeraten ist.
Heute Morgen bekam ich nämlich von einer Kunde eine entsprechende Reklamation. Es waren zwar 25 Schokoladenstücke vorhanden, aber ein Satz (21-25) war doppelt, dafür fehlten Nummer 16 bis 20.
Die meisten dürften den Kalender ja spätestens heute zusammengebaut haben. Sollte ein derartiges Problem auftauchen oder aufgetaucht sein, bitte ich darum, unverzüglich bei mir Bescheid zu sagen! (Natürlich nur, sofern ich die Tafeln gegen die richtigen Nummern tauschen soll…)
Hier das letzte SPAR-Markt-Foto, das ich asolut nicht zuordenen konnte. Ich tippe, dass der Markt irgendwo auf den britischen Inseln liegt, also irgendwo zwischen London, Galway und Aberdeen. Wer mehr dazu sagen kann oder sich sogar als Absender des Fotos wiedererkennt, darf sich gerne melden.
Da das Bild so sehr farbenfroh ist, gibt es auch von diesem Foto eine große Ansicht.
Eine Kollegin hielt mir ihr Handy vor die Nase und zeigte mir das Foto einer Saftkiste, die wohl schon eine ganze Weile im Umlauf ist, ohne wirklich viel benutzt worden zu sein.
Drei junge Heranwachsende standen vor dem Süßwarenregal und konnten sich offenbar nicht entscheiden, was sie kaufen (oder eventuell auch klauen) sollten. Wie ein paar Kleinkinder fummelten sie hier und da und warfen alles irgendwie durcheinander. Plötzlich fiel einem der Jungs eine Tüte Fruchtgummi auf den Boden. Statt sich zu bücken, kickte er die Tüte kurzerhand unter das Regal. "Idiot", dachte ich mir noch.
Tatsächlich. Während ich noch kopfschüttelnd auf den Monitor der Videoüberwachung glotzte, warfen sie eine Tüte nach der anderen auf den Boden und traten sie unter das Regal.
Mir reichte es. Wutentbrannt ging ich nach vorne und sagte den drei Typen meine Meinung. Einer verpisste sich direkt, einer spielte blöde grinsend mit seinem Handy herum und den dritten ließ ich, nachdem er mich auch zunächst debil angegrinst hatte, auf den Knien herumrutschen und alle circa 20 Tüten wieder sorgsam aufsammeln und im Regal verstauen.
Mit dem freundlichen Hinweis, dass sie dann wiederkommen dürfen, wenn sie sich etwas Benehmen angeeignet haben, beförderte ich sie schließlich vor die Tür. Idioten.
Wir haben in den letzten Stunden das erste Stück meiner (vermutlich) zukünftigen Gemüseabteilungen im Grunde vollständig zusammengebaut und mal probeweise mit ein paar Gemüsekisten bestückt.
Fazit: Es macht einen sehr ordentlichen Eindruck, bietet viel Platz für Ware, die insgesamt (auch oben) noch gut zu erreichen ist. Mir gefällt es sehr, sehr gut!
Wir werden damit jetzt eine Weile herumexperimentieren. Parallel dazu werde ich den Umbau, bzw. Neubau der gesamten Abteilung planen. Ich freue mich, dass wir endlich so weit sind.
Und hier das dritte unbekannte Foto, dass vermutlich vom selben Absender wie die vorigen beiden Läden stammt. Dies ist ein Markt mit eigenem Lieferwagen auf Korsika:
Für dieses Schild wurden wir schon häufiger belächelt – aber das berührt mich nicht sonderlich. Lieber bewegen wir uns hier auf der sicheren Seite und halten uns so gut es irgendwie geht an die geltenden Regelungen bzgl. Jugendschutz.