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Ein Jokus mit dem Jodocus

Heute erschien das erste von 17 Büchern der Reihe Alfred Jodocus Kwak.
Im Vorwort wird das Buch als "Filmcomic" bezeichnet. Dort steht weiter, dass es nicht leicht war, bewegliche Bilder so zu bearbeiten, dass sie gedruckt werden konnten.

Was auch immer die Herausgeber des Buches gemacht haben - das Ergebnis ist grausig. Die Qualität der Bilder, die offenbar mit handelsüblicher Videohardware aus dem laufenden Film gespeichert wurden, ist einfach nur schlecht. Abgesehen von den deutlich erkennbaren Komprimierungsartefakten, vor allem auch an sämtlichen Farbkanten, sind bei bewegten Szenen auch Geisterbilder und sogar die einzelnen Bildschirmzeilen zu sehen.

Standbilder aus der DVD zu speichern hätte - ohne Mehraufwand - ein deutlich besseres Ergebnis erbracht. Dafür, dass das Buch nicht irgendein Fanprojekt ist, sondern direkt von Herman van Veen herausgegeben wurde, eigentlich ganz schön peinlich. Vor allem für knapp 7 Euro.

Vielleicht sehen viele Leute sowas auch einfach gar nicht, aber ich finde solche Dinge sehr enttäuschend.




4 kryptische Zeichen

Ich musste es einfach bloggen... :-)
Ein Blog kommentieren kann jeder - Zotter bestellen macht aber nicht jeder.

[P4KZ] - Plus 4 Kryptische Zeichen
Dank an Carsten für die genial kommentierte Shopbestellung.

Nicht erschrecken...

...ich habe den Laden in Findorff nicht ausgeräumt. :-)

Aber an dieser Stelle möchte ich noch ein paar Fotos festhalten, die während der Renovierungsarbeiten in der Münchener Straße entstanden sind. Ein paar Bilder gab es ja schon in meinen Countdown-Beiträgen Mitte Juli. Da ich momentan dabei bin, meine Bilderverzeichnisse aufzuräumen, möchte ich an dieser Stelle alle Fotos verewigen:



Hier installiert gerade ein Mitarbeiter der SPAR-internen Werbeabteilung in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma für Außenwerbeanlagen den SPAR-Balken. Das ist übrigens das selbe Teil, das Tage vorher noch in Achim über der Tür hing. :-)

Alle anderen Bilder überlasse ich euch einfach mal kommentarlos...
"Nicht erschrecken..." vollständig lesen

Ansage

Anruf bei einem Großhändler, leider durfte ich mir nur die Ansage des Anrufbeantworters anhören:
Unsere Geschäftszeiten sind Montag bis Donnerstag acht bis zwölf Uhr und von dreizehn bis achtzehn Uhr. Bitte versuchen Sie es erneut zu einem späteren Zeitpunkt. Auf Wiederhören.
Angerufen am Mittwoch, ca. 13:45 Uhr.

Nachtrag: Wir blöden Nordlichter dürfen am Feiertag wieder arbeiten. Wird endlich Zeit, dass die Feiertage für alle Bundesländer gelten.

Seltsames mit der GEZ

Nein, die GEZ versucht nicht nur ständig, mich sowohl als Privatperson, als auch als Unternehmer in ihre Reihen zu bekommen - sie hat mich heute sogar noch mit einer neuen Abstrusität überrascht:

Einige Mitarbeiter/innen von mir benutzten die Firmenadresse, wenn sie nicht ihre Privatadresse bekanntgeben wollen. Dies ist z.B. bei Gewinnspielen oder ähnlichen Dingen der Fall. Ich habe damit kein Problem und biete dies gerne an.

Nun kam heute mit der Post ein Schreiben von der GEZ an eine Kollegin, das die übliche Aufforderung enthielt, doch bitte vorhandene Radio- und Fernsehgeräte anzumelden. Das Kuriose daran ist, dass der Brief an eine Mitarbeiterin adressiert ist, die diese Adresse ausschließlich für Gewinnspiele verwendet - und das war an ihrem Spitznamen eindeutig zu identifizieren.

Also: Wo auch immer die GEZ ihre Adressen herbekommen mag - sie besorgt sie sich also ganz offensichtlich auch bei wenig korrekten Quellen...

Das große Warten

Wir haben bislang heute noch keine Ware bekommen und warten sehnsüchtig auf Gemüse und Molkereiprodukte. Unser Lieferant (also die SPAR) oder auch der LKW-Fahrer können gar nichts dafür. Der Fahrer stellt den Anhänger seines Fahrzeugs nacht auf den Parkplatz unter der Hochstraße, um hier in der Stadt problemlos die Kunden beliefern zu können, die mit einem langen LKW nur mühsam zu erreichen wären. Nach den Kunden, die nachts beliefert werden können, holt der Fahrer sich den Hänger wieder und fährt den Rest der Tour.

Auf dem Anhänger befindet sich normalerweise u.a. die Ware für meine beiden Märkte, da wir immer erst ab 7 Uhr beliefert werden können. Und was ist heute? Da haben zwei Hirnis ihre Autos direkt davor abgestellt...

Gerade eben erst war die Polizei vor Ort. Sollten die beiden Falschparker nicht ermittelt werden können, müssen sogar noch zwei Abschleppwagen zum Dienst antreten. Ich schätze mal, dass wir vor 10:30 Uhr die Ware nicht haben werden. :-(

Zwei Seiten

Eine Kollegin hat einen vollen Rollcontainer ins Lager gezogen. Der Durchgang ist relativ eng. Auf der einen Seite steht der Tisch mit der Leergutkasse, auf der anderen Seite die leeren Getränkekisten.

Ich ging direkt hinter dem Rolli in die gleiche Richtung und irgendwie sagte mir mein Gefühl, dass das so nicht passen würde. "Vorsicht!", rief ich. Eine halbe Sekunde später schob der Rollbehälter das Leergut zusammen.

"Ich hab' dich sogar noch gewarnt... :-) " Die Mitarbeiterin stand etwas irritiert vor mir: "Achso. Ich hatte nur rechts geguckt.

6A zu wenig

Über das Wochenende ist der komplette Inhalt des Kühlregales in meinem Markt in Findorff verdorben. Gestern Morgen rief mich der Mitarbeiter an und wunderte sich darüber, dass das Licht im Kühlmöbel nicht funktionieren würde. Wenig später kam er darauf, dass das komplette Kühlregal gar nicht funktionierte und dass der Inhalt sich mittlerweile an die Raumtemperatur angepasst hatte. :-(

Der herbeigerufene Kältemonteur fand die Ursache: Eine Sicherung war durchgebrannt. Warum allerdings jemand eine 10A-Sicherung dort eingesetzt hat, wo eigentlich eine stärker belastbare hineingehört, ist mir ein Rätsel. Die richtige Schmelzsicherung mit 16 Ampere wäre sicherlich nicht so schnell durchgebrannt.

Bleibt die Frage, wer den Schaden trägt. Für Findorff lohnt sich eine Kühlgutversicherung jedenfalls langsam. :-(

Kundenser-witz

Man müßte es fast unter "Bösewichte" kategorisieren...

Ein Stammkunde hat vorhin eine Vodafone D2-Aufladekarte gekauft und erfolglos versucht, damit sein Gesprächsguthaben aufzufüllen. Als er dies bei mir reklamierte, probierte ich es selber auch noch einmal - ebenfalls erfolglos.

Ich habe es nicht übers Herz gebracht, den Kunden mit seinem Problem völlig alleine zu lassen. Eigentlich sind Probleme mit diesen Karten ausschließlich Probleme desjenigen, der sie gekauft hat - der er dies allerdings bei mir getan hatte, versuchte ich, irgendwie zu helfen.

Um die Kosten möglichst gering zu halten, rief ich zuerst die kostenfreie Vodafone-Hotline (08001721212) an. Nachdem ich dort drei mal mehrere Minuten die Warteschleife Werbeansage durch gehört habe, wurde die Verbindung mit den Worten, dass momentan alle Mitarbeiter im Gespräch seien und ich es später noch einmal probieren solle, beendet.

Beim vierten Versuch bekam ich tatsächlich die Chance, persönlich mit jemandem zu reden. Ich teilte ihm mein Problem mit, erfuhr aber nur, dass man mir nicht helfen könne und ich die (kostenpflichtige) CallNow-Hotline anrufen müsse. Ich wählte also die 017222911 und bekam dort sogar relativ schnell einen Ansprechpartner in die Leitung.

Nach einem fast zehnminütigem Gespräch konnte ich dem Kunden leider nichts anderes sagen, als dass er die (aus unbekanntem Grund) inaktive Karte einschicken müsse und sie dann nach Prüfung und Freischaltung als funktionsfähige Guthabenkarte zurückbekommen würde.

Dem Kunden hätte ich gerne etwas anderes mitgeteilt, nachdem ich schon eine halbe Stunde herumtelefoniert hatte. :-(

Torschlußpanik

Wie sehr mußte ich doch lachen, als ich vor ein paar Tagen die Kontoauszüge gezogen habe. Mein Bericht über die angeratene Zotter-Preiserhöhung hat ja (und ich versichere, dass das so nicht gewollt war) eine wahre Flut an Bestellungen ausgelöst.

Eine davon wurde wie folgt kommentiert... :-)


3 Sekunden

Kurzes Gespräch einer Kollegin mit mir:

Chef, ich muß eben was mit dir besprechen. Dauert auch nur drei Minuten.

Okay, leg los.

Erstens... Öhh... Vergessen.

*grins* :-)

Hauptsächlich Baustelle

Ich habe vorhin nach 20 Uhr einer Kundin ein paar Kisten Getränke nach Hause geliefert. Die normale Strecke habe ich hier eingezeichnet:



Mein Laden befindet sich exakt in der Bildmitte bei dem Buchstaben "r". Die Kundin wohnt am Weserufer und normalerweise kann man die Strecke mit dem Auto direkt fahren.

Normalerweise.. :-(

Aufgrund diverser Baustellen und damit verbundener Straßensperren, das Ganze noch kombiniert mit den berüchtigten Bremer Einbahnstraßen, ergab sich leider ein anderer Fahrtweg. Ich kenne mich hier zwar aus, wußte aber nicht, welche Teile nun genau gesperrt waren. Dadurch ergab sich - und das ist nicht übertrieben - die folgende Strecke:


Zugestopft

Eine Kundin hat vorhin eine Tüte voller Bierflaschen als Leergut abgegeben. Angenehme Überraschung: Die Tüte war trocken, die Flaschen schwammen nicht in einer Bierpfütze, ich hatte danach keine klebrigen Hände.

Die Mühe für den Lohn: Die Kundin hatte sich die Arbeit gemacht und jede einzelne Flasche mit einem Stück Taschentuch oder Küchenpapier verstopft. Ungewöhnlich - aber, wie gesagt, auch sehr angenehm. :-)