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Seltsames mit der GEZ

Nein, die GEZ versucht nicht nur ständig, mich sowohl als Privatperson, als auch als Unternehmer in ihre Reihen zu bekommen - sie hat mich heute sogar noch mit einer neuen Abstrusität überrascht:

Einige Mitarbeiter/innen von mir benutzten die Firmenadresse, wenn sie nicht ihre Privatadresse bekanntgeben wollen. Dies ist z.B. bei Gewinnspielen oder ähnlichen Dingen der Fall. Ich habe damit kein Problem und biete dies gerne an.

Nun kam heute mit der Post ein Schreiben von der GEZ an eine Kollegin, das die übliche Aufforderung enthielt, doch bitte vorhandene Radio- und Fernsehgeräte anzumelden. Das Kuriose daran ist, dass der Brief an eine Mitarbeiterin adressiert ist, die diese Adresse ausschließlich für Gewinnspiele verwendet - und das war an ihrem Spitznamen eindeutig zu identifizieren.

Also: Wo auch immer die GEZ ihre Adressen herbekommen mag - sie besorgt sie sich also ganz offensichtlich auch bei wenig korrekten Quellen...

Trackbacks

Mathias Bank am : Where are GEZ adresses from?

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Very nice! The German shopblogger is writing about a special case: His assistants often use the company address as address for lotteries. Now, one assistant is getting a letter from GEZ (one of the most dubious “companies” in Germany which ...

Chris Kurbjuhns Netzecke am : Gewinnen mit der GEZ

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Beim Shopblogger ist gerade die GEZ ein Thema. Zu der merkwürdigen Adress-Sammelei, die die GEZ offenbar bei Gewinnspielteilnehmern betreibt, fällt mir das “hauseigene Gewinnspiel” ein, mit dem die GEZ mich jahrelang verfolgt hat. Mindest...

epublica am : “Wer hat meine Daten?”

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Die Sendung “Wer hat meine Daten?”, die kürzlich auf Phoenix gezeigt wurde, war interessant: Der Autor macht sich auf die Suche nach den Firmen, die seine Adressdaten für Zielgruppenwerbung und einiges mehr nutzen bzw. missbrauchen. Dabei...

Der Shopblogger am : Post von der GEZ

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Eine Mitarbeiterin soll endlich ihre Rundfunkgeräte anmelden. GeldEntsorgungsZentrale. Deppen, die.

Kommentare

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Fabian am :

hat sie nen Fernseher gewonnen?

Klaus am :

Tjo, leider nichts Neues. :-(
Siehe auch den Artikel auf http://www.direktportal.de/index.1.news.2475.html

Blog am :

Wir mussten einen neuen Kühlschrank kaufen und Promarkt bot eine 0% Finanzierung an. Das kam und recht und haben das Angbot angenommen. Seit her bekommt meine Freundin von allen Banken Werbung über Kredite ohne ende.
Ich habe mittlerweile eine Beschwerde an Promarkt geschickt (blieb natürlich unbeantwortet).
Das einzige was bis jetzt erfolg zeigte, war das zurück senden der Briefe. Einfach Adresse durchstreichen und VERSTORBEN drauf schreiben. Die Werbung seitens der Banken wurde weniger ;D

Sabrina am :

In solchen Fällen musst Du die Banken anschreiben und darauf hinweisen, dass Du ihnen die Einwilligung entziehst, dass sie Dir Werbung per Post zusenden dürfen. Tun sie es doch, verstoßen sie gegen das UWG (genau: § 7 II Nr. 1 UWG).
Am besten lässt Du Dich auf die Robinsonliste setzen, das erspart einem viel Briefwerbung.
Aber es ist echt ne Frechheit, wie Unternehmen Kundendaten weiterverkaufen.

Herbert am :

Die Robinsonliste bringt erfahrungsgemäß (leider!) rein gar nichts.

Andreas am :

Das musste ich auch feststellen,

ich werde von der ganzen Telefonwerbung noch Wahnsinnig,

Möchten Sie Millionär werden?
-Ja klar, ... oh ich hab noch was im Ofen einen Moment bitte,
*Telefonmikrofon aus.

Da die Telefonkosten heute so gering sind, stört es die jedoch nicht mehr so stark...

Ralf Belusa am :

Hallo

vielen Dank, das Sie sich für ProMarkt entschieden haben, und es tut uns natürlich auch sehr leid, das sie Post von verschiedenen Banken bekommen haben.

Das schlimme daran ist nur, und möchte ich richtigstellen, das ProMarkt hier keine Adressdaten der Kunden an Banken usw. bei Finanzierungen weiter gibt. Und auch die Banken selber wären schön doof, die Konkurrenten zu informieren.

Das sind leider und dagegen geht ProMarkt auch regelmäßig vor, Adressschieber, welche die Daten aus allen möglichen Quellen ziehen und verkaufen.

Leider oft zu Lasten von ProMarkt Online, wodurch der Kunde und wir den Schaden haben. - sonst nichts -
Wir möchten den Kunden glücklich machen und dazu zählen eine ganze Menge anderer Faktoren um das auch noch die nächsten 10 Jahre zu schaffen.

(Sorry das keine Antwort darauf kam, bin jetzt spät nachts über den Artikel gestoßen und hoffe etwas geholfen zu haben)

Rinderteufel am :

Das ist alles nichts neues.
Die Stasimethoden der GEZ sind allgemein bekannt.
Adresshandel boomt in Deutschland sowieso...
(Höre dazu zb. aktuelles Chaosradio. Da wird auch über
diese Themen gesprochen. - http://chaosradio.ccc.de )

Monika Meurer am :

Meistens werden Gewinnspiele ja genau zu dem Zweck der Adress-Sammlung gemacht. Da steht dann auch im Kleingedruckten, dass die Adressen an "interessierte Partnerunternehmen" weiter gegeben werden dürfen. Die GEZ ist sicher sehr interessiert.
Aber das mit dem Spitznamen ist eine Superidee. Das werde ich auch mal ausprobieren. Da kann man dann schön zurück verfolgen, wo was herkommt.

Bender_21 am :

bei großen adresshändlern funktioniert das nicht. die haben so viel daten, da wird verglichen und einfach rausgefiltert.

quelle: chaosradio 118

The Renitenz am :

Ich glaube es gibt kaum jemanden, der sich noch nicht über die GEZ geärgert hat ;-)

Das Beschriebene bestätigt im Grunde nur die ohnehin längst bekannte Tatsache, dass die GEZ oftmals am Rande der Legalität operiert. Eigentlich Schade, dass offenbar niemand daran ersthaft interessiert ist, den Jungs mal ein wenig auf die Finger zu klopfen. IMHO sollte man sich einmal der Mühe machen und die GEZ bitten zu erklären, woher sie die Daten haben. Spätestens dann offenbart sich das ganze Dilemma ...

Dennis am :

Einfach mal nach §19 BDSG eine Auskunft beantragen. Die Unternehmen die dich gespeichert haben, müssen dann nämlich haarklein rausrücken, woher sie deine Adressse haben, u.s.w.

Siehe => http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__19.html

Hat bei mir schon mehrmals geklappt!

[3DN]
3ste Deppen nerven!

ravn am :

An dieser Stelle hilft google://tffff - die erweiterte Fassung von Framstags freundlichem Folterfragebogen.

HaPe am :

......die GEZ, das ist so ein leidiges Thema.....nach deren Logik müsste man jeden Mann wegen versuchter Vergewaltigung anzeigen. Er tut es zwar nicht, hat aber alles was er dazu braucht.......

Dana am :

Die gehen auch rum schreiben Namen von der Klingel ab und schmeissen einen Brief ein.

Gerd am :

Ein Fernsehzeitung unter Spitznamen abonnieren reicht, um die Maschinerie in Gang zu setzen.

Carsten am :

Wieso denn am Rande der Legalität etc.? Adresshandel ist doch (leider) nicht verboten, oder? Ein Großteil der Gewinnspiele existiert doch nur aus diesem Grund.

Herbert am :

Selbstverständlich ist Adresshandel verboten - und zwar genau dann, wenn man nicht explizit einwilligt, dass seine Adresse weitergegeben werden darf. Es liegt ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz vor, wenn man ohne Einwilligung Adressen weitergibt. Durch das Zusenden unaufgeforderter Werbung verstößt das Unternehmen (bspw. GEZ) gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG); allerdings kann hier nur zivilrechtlich geklagt werden.

Carsten am :

Ja, aber genau diese Einwilligung gibt man doch meistens im Rahmen der Teilnahmebedigungen. Ich war der Meinung, dass das allgemein so ist, dass man bei solchen Dingern für die Chance auf ein Auto oder ähnliches mit der Preisgabe seiner Daten "bezahlt" und habs deshalb auch immer gelassen, bei sowas teilzunehmen. Zumal ich sowieso kein Glück habe.

Shopbloggerswife am :

In seriösen Gewinnspielen kann man den Passus mit der Zustimmung zur Adressweitergabe streichen. Und genau DAS hat die Mitarbeiterin gemacht. Wenn kein Passus da war, hat sie ihn handschriftlich hinzugefügt.

Wippsteert am :

Diese blöde Bande kann doch den Hals nicht einfach vollkriegen!

Klugscheisser am :

>> G E Z

thorben am :

hmm, von denen hab ich neulich auch post bekommen und ich frag mich acuh mal, woooher die meine addy hatten, weil naja, mein name war leciht falsch in der addresse ;-)

Markus am :

http://www.datenschutzzentrum.de/faq/gez.htm gibt ein wenig Auskunft zu den hier angesprochenen Punkten.

Stephan am :

Ach, meine Mutter versucht seit 3 Jahren der GEZ klar zu machen, dass "Carino" ihre Katze ist und keine Person die ihr Empfangsgerät anmelden muss. Die sind so hirnrissig das glaubt man gar nicht. Wer es nicht glauben mag, dass die GEZ wiederholt - entgegen jeder Mitteilung die sie bekommen haben - eine Katze anschreibt, dem kann ich gerne mal einen Scan der Schreiben schicken :-)
Übrigens hat sie den Namen auch nur einmal bei einem Online-Gewinnspiel angegeben - Schwunghafter Handel das :-)

Wingi am :

Um dem verhassten Nachbarn zu ärgern, einfach auf www.gez.de gehen, seinen Namen mit einen Buchstabenverdreher in der Anmeldung angeben (hier wird ja nix überprüft) und auch er hat wieder Post im Briefkasten ... irgendwann müssten die Portogebühren der GEZ zu teuer werden.

Sönke am :

Ha ha, ob die GEZ sich wohl auch selber zumüllt, wenn man lauter verschiedene Namen mit Adresse der GEZ anmeldet? :-)

Schröder am :

Tja, die GEZ betreibt nicht nur Neukundenakquise mit Hilfe von Gewinnspiel-Kundendaten, sondern sie bedient sich, trotz "Datenaustausch-Verbot", bei Datenbanken anderer Behörden.
Ich selbst habe erleben müssen, wie die GEZ an meine Adress- und Einkommensdaten über das Bundesamt für Zivildienst gekommen ist. Kaum hatte ich die Einkommensgrenze für GEZ-Zahlungspflicht überschirtten, kam eine Rechnung ins Haus.

Die GEZ ist eben ein Verbrecher...!

Krümelchen am :

Ich habe heute meinen ersten Brief von der GEZ bekommen. Da ich studiere und noch zu Hause wohne, muss ich ja einduetig nicht bezahlen. Was mich aber ziemlich aufregt, ist, dass ich eine Briefmarke auf den Brief an die kleben soll, nur um ihnen mitzuteilen, dass sie mich vollkommen unberechtigt angeschrieben haben. Also werde ich mir mal den Spaß gönnen den Brief unfrei dahin zu schicken. Mal schauen was passiert. Desweiteren werde ich verweigern mein Geburtstdatum anzugeben... das wird sicher auch noch Spaß werden, aber irgendwoher braucht man ja Unterhaltung im triesten Studentenalltag ;-)
Die Idee mit dem Spitznamen gefällt mir, das werde ich beim nächsten Hörzu-Autogewinnspiel am Bremer Bahnhof ausprobieren. Seitdem ich da mitgemacht habe, werde ich auch mit Werbung zugemüllt...

CountZero am :

am einfachsten ist es, auf das schreiben erst gar nicht zu reagieren. dann kriegst du noch zweimal post, jedesmal mit bedrohlicher klingendem wortlaut, und wenn du dich jedesmal brav stiekum hälst, hast du danach ruhe, bis dann nach einigen jahren das spiel von vorne losgeht.

jede sekunde zeit, die man an diese verbrecherbande verschwendet, ist rausgeworfenes geld.

übrigens: entgegen landläufiger (und willentlich von den GEZ-drückerkolonnen verbreiteter propaganda) ist die GEZ KEINE behörde, sondern ein privatwirtschaftliches unternehmen, das lediglich den charakter eines verwaltungsamts hat. das ist aber auch alles, die bande hat kein bit hoheitliche befugnisse!

Daniel am :

Du irrst: Du bist Student und wohnst zu hause, d.h. grundsätzlich gilt, dass Du zahlen mußt!
http://www.gez.de/door/gebuehren/faqs/index.html#13

thorben am :

mal eien frage, was ist eigentlich, wenn ich zwar einen fernseher habe, aber dieser weder über dvb-t, kabel oder satelit fernsehsignale empfängt? weil dies ist nämlich bei mir der fall ;-)

immo bin ich zwar noch als studi von denen befreit,a ber würde mich mal intressieren ;-)

Daniel am :

Das Fernsehgerät ist empfangsbereit. Also mußt Du Gebühren zahlen.
Interessant dabei: Selbst wenn Du kein Kabel, Satellit und nichtmal DVB-T Empfänger hast, mußt Du zahlen, da der technische Aufwand, sich eine Settopbox aufzustellen, gering ist! Das find ich richtig schlimm.

Übrigens auch als Student mußt Du ganz normal Gebühren zahlen. Du kannst allerdings versuchen, vom "Sozialamt" eine Gebührenbefreiung zu kriegen, was nicht einfach ist.

ridcully am :

Zur GEZ und Addressen ist vielleicht der Artikel unter http://www.teff.de/2006/11/06/gez-xx-postalische-antworten/ interessant.

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