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Ahmbrot!

Nach rund einem Jahr habe ich nun auch mal wieder eine Bölkstoff-Bierflasche als Leergut zurückbekommen. Um die Zeit zu vertreiben sprach ich den Kunden an. Es entwickelte sich etwa folgender Dialog:

Dass es "Bölkstoff" immer noch gibt, ist kaum zu glauben.

Dabei schmeckt das Bier nicht einmal.

Naja, es gibt einen Anlass, bei dem man es quasi trinken MUSS. Nämlich wenn man sich den ersten Werner-Film anguckt.

Jau! :-)

Ich habe damals im Kino, als der erste Werner-Film lief, auch ein "Bölkstoff" getrunken. Das war eines der wenigen Biere, die ich in meinem Leben getrunken habe. Meine Güte, das ist schon 17 Jahre her...


Für Kräuter

Auf einer unserer Tiefkühltruhen prangt seit kurzer Zeit dieser Aufkleber, den der für die Abteilung verantwortliche Mitarbeiter dort angebracht hat.

Ich persönlich hätte den Aufkleber wahrscheinlich nicht angebracht, aber dies soll keine Kritik an meinem Mitarbeiter sein. Wenn jemand innerhalb seiner Abteilung Dinge umsetzt, die er für angemessen hält, werde ich nur in Ausnahmefällen etwas dagegen sagen.

Was mich viel mehr interessiert ist die Frage, ob man als Kunde derartige Hinweise auf bestimmte / neue Produkte dankbar hinnimmt ("Oh, da bekomme ich ja meine Kräuter...") oder diese Art der Werbung direkt im Markt bei der Ware eher als störend empfindet? Wie geht es euch dabei?


Da ist doch etwas anders...

Vor ziemlich genau vier Wochen musste unser Regal mit Zeitungen und Zeitschriften ein Stückchen nach vorne wandern.

Nun stand ein kleines Mädchen, vielleicht sechs oder sieben Jahre alt, vor der Zeitschriftenplatzierung, sah sich sehr konzentriert die Regale an und versuchte aus seiner Mutter herauszuquetschen, ob sie merken würde, was sich hier verändert hätte. Mami drängelte allerdings nur, dass ihre Tochter endlich zur Kasse kommen solle und interessierte sich nicht im Mindesten für eine mögliche Veränderung.

Aber immerhin: Die Kleine war bislang die einzige Person aus meinem Kundenkreis, die den Umbau bemerkt hat und darüber sprechen wollte... :-)

Kein Korkenzieher

Vom Produzenten Campina gab es mit der Post ein kleines Werbegeschenk, das ich zuerst für den legendären Maggi-Löffel mit dem Knoten gehalten hatte.

In Wirklichkeit ist es aber Werbung für das Produkt "Strudel" von Campina. Dennoch ein auffälliger Blickfang in der Besteckschublade. :-)


Der offene Pfälzer

Ein Kollege sagt, dass diese Flasche offen im Regal lag. ("Lag" deshalb, da ein Teil unserer Weinplatzierung in schräggestellten Holzkisten stattfindet.)

Der Großteil des ursprünglichen, aber natürlich mittlerweile verdorbenen Inhalts war noch in der Flasche, es schammen dutzende tote Fruchtfliegen darin. Ein Totalschaden, das ist klar...

Interessanter ist die Frage, warum kein Korken in der Flasche war. Selbst wenn der Wein beim Winzer nicht verschlossen worden wäre, hätte doch zumindest jemand hier beim Packen darauf kommen müssen. Spätestens in dem Moment, als der- oder diejenige die Flasche in die Kiste im Regal gelegt hat...


Handyakku

Heute Morgen, noch vor sieben Uhr und während hier eine gerade mal zum Brot packen ausreichende Beleuchtung im Laden eingeschaltet war, verirrten sich zwei Kunden hier im geschäft. Darüber wundere ich mich mittlerweile ja nicht mehr... :-)

Nun war einem der beiden Kunden allerdings sein Handy während des Laufens aus der Hand gerutscht, hat sich beim Aufprall auf den harten Fußboden von seinem Akku getrennt - und schließlich sind beide Teile noch bis unter die Tiefkühltruhen gerutscht.

Eine Kollegin half den beiden bei der Suche mit einem Besenstiel aus, mit dessen Hilfe sich zumindest das Handy wieder ans Tageslicht befördern ließ. Der Akku blieb allerdings verschwunden. Im Laufe dieses Tages werde ich mal mit zwei Kollegen die Truhen etwas ausräumen und beiseite schieben. Bin mal gespannt, ob wir den Akku und was eventuell noch alles finden werden... :-)

Mit Graffiti

Hier habe ich nun einfach mal ein wild gegoogeltes Graffiti in das Bild eingefügt. Die Wand wirkt meiner Meinung nach so sogar schon ziemlich ansprechend. Der Anstrich dürfte allerdings auf diese Weise auch deutlich teurer werden als mit zwei Eimern Farbe aus dem Baumarkt...


Farbentwürfe

Ich gebe zu, dass der Grünton nicht wirklich gut aussieht. Das orangeähnliche würde ich nehmen, den Rotton könnte man wahrscheinlich nach kurzer Zeit allerdings schon nicht mehr sehen.

Aber mit echter Farbe und reellen Schattierungen wirkt es sowieso ganz anders als die hier am Rechner gleichermaßen eingefärbte Fläche...






Aktion "Schönere Wand"

Die Mauer in meinem Innenhof war hier im Blog schon etliche Male zu sehen und immer wieder wurde das schmuddelige Ding kritisiert. Es bestand nie ein reeller Anlass, die Wand zu streichen, aber ich gebe zu, dass ich doch gerne etwas gegen diesen Schandfleck unternehmen würde.

Vielleicht würde es für den Anfang sogar schon reichen, die Fläche einfach mal mittels Hochdruckreiniger zu säubern. Allerdings glaube ich, dass ein Anstrich mit einem "warmen" Ton, z.B. in einem hellen Orange, durchaus attraktiver wäre. :-)


Aqua Luna Quelle

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mich hier über das Mineralwasser "Aqua Luna" amüsiert. Nach meinem Bericht darüber, musste ich oft an das Wasser denken und nun habe ich das Getränk sogar selber im Sortiment, allerdings zu einem deutlich günstigeren Preis als der, der auf dem in dem alten Blogeintrag abgebildetem Etikett stand.

Probiert habe ich Aqua Luna übrigens noch nicht. Irgendwie traue ich mich nicht. Wer weiß, vielleicht wachsen mir plötzlich Haare an den merkwürdigsten Stellen... :-)


Presswurst

Da war die Verpackungsmaschine wohl zu schnell. Eine Scheibe Bierschinken hat es nicht mehr geschafft, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen und wurde einfach mit in die Versiegelung gepresst...


Schwampf!

Mit der Post habe ich eine Bewerbung von einer Frau bekommen, die sich in den vergangenen sieben Jahren um ihre Familie gekümmert hat und nun offenbar wieder ins Arbeitsleben einsteigen möchte. Bevor jetzt wieder die üblichen Kommentare wie "Lade sie wenigstens zum Vorstellungsgespräch ein!" oder "Gib ihr eine Chance!" kommen: Ich brauche momentan keine neuen Mitarbeiter!

Dass ich diesen Standard-Arbeitsagentur-Bewerbungsfloskeln ausgesprochen skeptisch gegenüber stehe, erwähnte ich hier ja nun schon mehrfach. Der Anfang dieser Bewerbung, die hier gerade vor mir auf dem Schreibtisch liegt, ist allerdings der Hit:
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Ihrer Filiale in der Neustadt decken Sie den gesamten Haushaltsbedarf ab. Für die Kasse sind engagierte und verkaufserfahrene Kräfte unverzichtbar.
Ja. Und?

Aprikosen-Joghurt-Eis

(4 Portionen)

300g Aprikosen in Stückchen schneiden. Zusammen mit 50g Zucker, 2 TL Zitronensaft und ½ TL geriebener Zitronenschale pürieren. Wer mag, kann auch noch ½ TL Zimt dazugeben.
300g Joghurt mit dem Handmixer cremig rühren. Anschließend das Aprikosen-Püree dazugeben und schaumig rühren.

In eine flache Schüssel geben und diese 3 Stunden lang tiefkühlen. Dabei alle 20 Minuten gut umrühren.

Schreikrämpfe

Der Vollkorken, der diesen Vanillezucker gepackt hat, hat leider keine Visitenkarte hinterlassen. Aber das muss man doch merken, dass man bei manchen Artikel den Karton drumherum lassen sollte, weil sonst die Ware kreuz und quer im Regal liegt...