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Moschee "plant" Verkauf

Ein älterer Mann vom vom Moschee-Vorstand, mit dem ich vor einer Weile gesprochen habe, hatte erwähnt, dass sie ja theoretisch gerne umziehen würden. Zu klein ist es hier, zu schlecht erreichbar und dann ist da natürlich auch die bekannt problematische Parksituation. Die intoleranten Nachbarn nicht zu vergessen.

Seit Jahren schon suchen sie eine passende Immobilie, aber es ist nichts zu finden, das alle Anforderungen erfüllt und auch noch bezahlbar ist. Der Punkt "bezahlbar" ist ja derzeit sowieso jenseits von Gut und Böse.

Ich gebe zu, dass ich mich freuen würde, wenn es doch mal irgendwann mit dem Umzug klappen würde. Immer wieder geraten wir hier mit irgendwelchen rücksichtslosen Moscheebesuchern aneinander und dann ist da natürlich auch die bekannt problematische Parksituation.
Mal ein bisschen weitergesponnen: Man stelle sich vor, sie würden das Gebäude verkaufen und man könnte hier ganz groß erweitern. Das wäre schon cool.

So, ausgeträumt. Weiterarbeiten!

Fleischtheke und Handwerkskammer

Mit der Tagespost kam hier auch ein Schreiben der Handwerkskammer an. Im angesprochenen Urteil heißt es, dass Supermärkte mit Frischfleischtheken einen Fleischermeister beschäftigen müssen, da die dort ausgeübten Arbeiten ein handwerklicher Nebenbetrieb gemäß der Handwerksordnung seien. Okay, habe ich kapiert.

Interessant finde ich die Ansprache in dem Brief: "Sie führen einen Lebensmittelbetrieb mit Frischfleischtheke" Nein, führe ich nicht. Wir haben keine Bedientheke und dementsprechend fühle ich mich mit dem Schreiben auch gar nicht angesprochen. Da dort nur aufgeführt ist, was man als Frischfleischthekenbetreiber alles machen muss, in keiner Weise jedoch die Möglichkeit erwähnt wurde, gar keine Bedientheke zu haben, sehe ich mich nicht in der Position, handeln zu müssen. Auch nicht in Form einer Meldung, dass wir keine Bedientheke haben. Wenn die was wollen, sollen die selber herkommen und einfach mal alles mit dem hiesigen Fleischermeister bereden. :-)


SPAR-Leergutbon

Die Macht der Gewohnheit hatte leider durchgeschlagen und so hat der Kollege die Bons leider allesamt vernichtet. Gerade für diesen Beitrag wäre ein Foto schön gewesen, aber das ist leider nicht zu ändern.

Dafür passt der Beitrag ganz hervorragend zu dieser Frage zur Auszahlung von Pfandbons. Da möchte ich vor allem auf meine Antwort Nummer vier verweisen: "Es ist doch eigentlich sogar schön, wenn ein Kunde mit einem alten Bon ankommt, den er irgendwo vergessen hat. Ganz ehrlich – den Gegenwert in Form von Leergut haben wir doch längst bekommen und mit dem Geld gearbeitet. Wollen wir jetzt einen Kunden unglücklich machen, der gerade beweist, dass er sogar schon vor Jahren Kunde bei uns war?"

Worum es geht? Nun: Dieser Kunde war schon vor Jahren Kunde bei uns und hat sich sehr gefreut, dass wir seinen älteren Leergutbon noch angenommen haben. Auf dem stand oben nämlich noch etwas von "SPAR-Markt" – und das sind wir nun bekanntlich seit inzwischen über drei Jahre schon nicht mehr.

Nanu, wo ist denn das Geländer mit Pforte?

Ende Februar hatte ich das Angebot für das "Geländer mit Pforte" bekommen und dieses auch sofort via E-Mail bestätigt.

Ich wusste ja, dass es ein paar Wochen dauern würde und so hatte ich überhaupt keinen Stress. Psychologisch kamen noch zwei weitere Dinge hinzu: Der aktuelle Zustand besteht seit 22 Jahren und so löste die alte Kette bei mir nicht ständig das Gefühl aus, etwas unternehmen zu müssen. Dazu ist ja nun derzeit fast überall so, dass man auf Handwerker und Baumaterialien teilweise sehr lange warten muss. Immer, wenn ich mal darüber nachdachte, winkte ich im Geiste ab: "Die werden schon kommen, schließlich wollen sie ja Geld verdienen …"

Vor ein paar Tagen, immerhin gut vier Monate nach Auftragserteilung, habe ich dann doch mal nachgefragt. Große Überraschung: Meine E-Mail mit der Bestätigung ist dort angeblich nie angekommen und nach all den Wochen ist auch niemand von alleine auf die Idee gekommen, bei mir mal nachzufragen, ob ich noch Interesse an dem Geländer mit Pforte hätte. Ich bin zwar kein großer Kunde dort, aber immerhin auch nicht irgendjemand. Mit der Firma arbeite ich seit weit über zehn Jahren zusammen und sie haben schon einiges für mich erledigt, unter anderem die Treppe für die kleine Rampe am Notausgang. Eine kleine Rückfrage bei mir hätten sie also schon von alleine mal anstoßen können.

Wie auch immer: Jetzt ist der Auftrag offiziell erteilt. Aber da sie Teile jetzt erst gebaut werden, vergehen bis zur Montage auf jeden Fall noch ein paar Wochen.

Verdunkelungsrollo fürs B3

Ich hatte mich irgendwie mit den hellen Spiegelungen auf meinem Haupt-Monitor arrangiert. Nun habe ich jedoch vor einer Weile einen größeren Monitor, den ich zu Hause nicht mehr brauchte, mit ins Büro genommen und habe zwar nun ein erstklassiges Bild – aber dank der spiegelnden Oberfläche bei Sonnenschein überhaupt keine Sicht mehr auf das, was ich da am PC mache.

Das klingt jetzt wie eine ziemlich harte Lösung, aber funktioniert absolut gut. :-)


Drei ??? Pizza

Mit kapitaler Bra-Pizza kann man mich jagen. Als ich die Drei-Fragezeichen-Pizza in unserem Aktionsordersatz entdeckt habe, musste ich jedoch sofort zugreifen. Als Fan der drei Fragezeichen fand ich die Pizza sofort interessant, denn man bekommt mit der Pizza noch gleich eine Aufgabe für Detektive mitgeliefert: Während der Backzeit der Tiefkühl-Pizza löst du mit den drei Fragezeichen Justus, Peter und Bob einen kniffligen Rätsel-Fall!"

Wie sie schmeckt? Keine Ahnung. Offizieller Liefertermin war Ende Juni. Hatte ich aber gar nicht mitbekommen. Ich dachte, wir würden noch auf die Lieferung warten – und dann sagt mir die Kollegin, die für unsere Tiefkühltruhen zuständig ist, dass die Pizza doch längst geliefert und inzwischen auch komplett abverkauft wäre. Mist. :-(



(Bild: Screenshot https://dreifragezeichen.de/pizza)

Ottifantentauschbörse

Aktuell gibt es mal wieder die "Sammelfanten". Ottos Ottifanten als kleine Kunststofffiguren, für jeweils 15 Euro Einkaufswert bekommt man eines dieser Rüsseltiere, die diesmal als 32 verschiedene Märchenfiguren daherkommen – natürlich mit den entsprechenden Bezeichnungen: Dornfantchen, Ottiputtel, Gretelfant, Pechfantine und noch viele mehr …

Die Initialzündung für unsere kleine Tauschbörse haben uns zwei ältere Stammkunden geliefert, die normalerweise getrennt kommen, aber beide total auf die Ottifanten stehen. Um doppelte Ottifanten tauschen zu können, hatte einer von ihnen eine Dose aufgestellt. Ich wusste davon nichts, habe aber nach ein paar Tagen von der Enttäuschung gehört. Die Dose soll wohl leer gewesen sein. Verschenkt? Mitgehen lassen? Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall haben wir nun unsere eigene Dose mit festen Regeln an die Kasse gestellt. So sollte es nun eigentlich funktionieren …


Liegengebliebenes Blogmaterial (1. HJ 2022)

(Entschuldigt, es ist viel diesmal. Die Zeit, die Zeit …)

Von unserem Lieferanten für Sämereien und Blumenzwiebeln hatten wir Anfang des Jahres mit der regulären Ware auch einen dicken, schweren Karton bekommen, in dem etliche Pakete "Rasenregeneration" lagen. "Hey, die hat keiner bestellt!", sagte ich dem Lieferanten am Telefon. Die Mitarbeiterin bestätigte dies und erklärte mir im nächsten Atemzug, dass ich die Rasensamen behalten könne. Ein Geschenk für die langjährige Zusammenarbeit. "Verkaufen Sie die doch", schlug sie vor. Machen wir auch. Immerhin 30 Packungen zu 6,99 €, ein netter Bonus. Dankeschön. :-)



Anfang Juni oder so hatten wir einen Aufsteller mit koffeinhaltigen Rauch-Eistees in Dosen bekommen. Fand ich ganz spannend, gerade auch zum Sommeranfang, ist aber eher nicht so der Renner geworden.



Ines pflegt die Instagram-Seite (Hey, schon 353 Follower! :-D ), ums Blog hier kümmere ich mich. Normalerweise versuche ich, die Instagram-Einträge auch hier abzubilden. Manchmal komme ich aber einfach nicht dazu.

Viel hatte Ines zu diesem Aufsteller mit veganen Produkten von Niederegger jedoch nicht geschrieben: "Vegane Schokoladen und Marzipan von Niederegger sind jetzt auch bei uns zu finden." – Bekam 10 Likes. Hurrah. :-P



Noch ein Aufsteller, den ich cool fand, der auch gut lief und den Ines auf Instagram gebracht hatte: Die Maoam-Kracher in den großen Dosen: "Na, wer erkennt unseren neuesten Aufsteller ohne aufs zweite Bild zu gucken?
Für die Liebhaber unter uns gibt's sie nun im praktischen 1,1kg oder 1,2kg Pott (je nach Sorte) für begrenzte Zeit hier im Markt zu kaufen.
" – immerhin 18 Likes.



Als die Erdbeersaison anfing, hatten wir zeitweise richtig dicke Erdbeeren hier im Sortiment. Das war dann nicht die 500-Gramm-Schale, sondern das 500-Gramm-Stück. :-) Okay, ganz so krass war es nun auch nicht, aber hier in den Händen unserer Tochter sehen die Beeren nun wirklich riesig aus:



Nach dem Feuerwerks-Debakel 2019 hatte ich entschieden, dass wir zukünftig kein Feuerwerk jenseits der Klasse-1-Produkte (jetzt neu Kategorie F1) mehr anbieten werden. Ich bin ein absoluter Feuerwerks-Fan, aber diese Entscheidung hatte ich aus unterschiedlichen Gründen getroffen. Das war ja nun auch ganz praktisch, da wir 2020 und 2021 keine Feuerwerkskörper verkaufen durften. Dennoch standen seit Ende 2019 ein paar Kisten mit Resten bei mir in der Halle herum. Die hatten wir uns hergeholt und privat zum Jahreswechsel 2021/2022 verbraucht. Die kleinen Feuerwerksbatterien mit dem gewissen Nervenkitzel haben uns auch dieses Jahr wieder durch Umfallen beglückt. Diesmal hatten wir jedoch vorgesorgt und sie so aufgestellt, dass nichts passieren konnte. Was auch immer da bei der Produktion schiefgelaufen war …



Immer wieder beliebt sind bei uns Aufsteller mit speziellen Variationen an Süßwaren. Schokolade zum Beispiel: Hachez Erdbeere und zwei fruchtige Sorten Merci und Yogurette. Die Merci stand nun doch eine Weile hier im Laden, die Reste sind im normalen Schokoladenregal gelandet.







Zwei Jahre Corona, aber das mit den Abständen haben viele immer noch nicht verstanden. Dabei ist das die Maßnahme, von denen sich wohl die meisten Leute wünschen, dass sie dauerhaft beibehalten bleibt …



Seit Anfang des Jahres stand hier ein kleines Paket herum, in dem mir mal die unterschiedlichsten Warenproben zugesendet worden sind. Abgesehen vom Berlo (Brlo) Bier kannte ich nichts davon. Ich glaube auch nicht, dass die Artikel etwas für uns sind. Wir haben schon nicht genug Platz für die "Standardartikel", da werde ich mich nicht verbiegen, um irgendwelche Nischenprodukte unterbringen zu können.



Im Februar kam eine Agentur zu uns und hat an der Kasse diverse Aufkleber angebracht, mit denen auf die (inzwischen nicht mehr ganz so) neue EDEKA-App hingewiesen werden soll. Liest ja ohnehin keiner, also … :-P



Im Februar hatte uns ein Ladendieb massiv beklaut / beklauen wollen. Er hatte viele Flaschen Spirituosen in seine Umhängetasche gesteckt und war durch den Eingang aus dem Laden geflüchtet. Dabei löste er natürlich den Alarm der Warensicherung aus und dadurch die Aufmerksamkeit der Kollegen auf sich. Der Dieb wurde verfolgt und er kam auf die glorreiche Idee, erst in die Seitenstraße und dann auf unseren Hof zu rennen, zu dem es nur einen einzigen Zugang gibt. Da saß er nun in der Falle und der Rest verlief ganz normal. Er hatte jedoch versucht, das Diebesgut loszuwerden, aber das haben die Kollegen alles einsammeln können.
Nun: Zwei Wochen später machte Ines eine Entdeckung unter dem Container für die Einweggebinde: "Guck mal, was da liegt", sprach sie mich an, als wir mit unseren Fahrrädern auf den Hof fuhren. Na, wenn die kleine Flasche Jägermeister mal nicht auch von dem eben erwähnten Ladendieb dort hingeschubst wurde …



Anfang des Jahres hatten wir mehrmals Probleme mit verdorbenen Eiern. Ein Kunde hatte sie mal reklamiert und selbst uns hat es privat gleich zweimal erwischt. Die Eier waren schwarz und verdorben, einmal haben wir uns ein ganzes Essen damit verdorben.
Was war passiert? Ein Zulieferer für unseren Eierhändler hat oder hatte die Angewohnheit, die Eier zu waschen. Das ist verboten, denn man wäscht die Schutzschicht ab und Luft und Keime können durch die Schale ins Innere gelangen, aber er hat es dennoch gemacht. Die Folge sieht man hier und die Konsequenz bezgl. der Geschäftsbeziehung tat ihm wohl ziemlich weh.


Weihnachtssüßwarenbestellung 2022

Mal einen Monat später als sonst, normalerweise musste die Bestellung immer schon bis Anfang / Mitte Juni gesendet sein, haben wir gestern die Bestellung der Weihnachtssüßwaren für dieses Jahr erledigt. Dreieinhalb Stunden (!) waren wir zugange, bis wir den 250 Seiten dicken Ordersatz durchgearbeitet hatten. Es läuft ja nicht so ganz wie im Quelle-Katalog ab. "Das will ich und das und das …", sondern wir müssen uns zunächst einen Überblick über die angebotenen Artikel verschaffen und dann anhand mehrerer Faktoren abwägen, was wir davon bestellen wollen:

Welche Artikel sind notwendig? Welche hatten wir noch nie und sind deshalb interessant? Welche brauchen wir auf keinen Fall? Was hatten wir überhaupt im letzten Jahr bestellt und welche Produkte liefen davon besonders gut und besonders schlecht? Und natürlich ganz wichtig bei uns: Wir dürfen den beschränkten Platz hier im Markt nicht aus den Augen verlieren. Da ist man dann tatsächlich auch mit unserer Erfahrung immer eine Weile dabei. Natürlich sind das keine 3,5 Stunden stramme Arbeit gewesen. Wir sitzen am Sonntag zu Hause bei Tee und Kuchen und natürlich lässt man sich auch immer mal ablenken.

Aber so haben wir gestern bei hochsommerlichen Außentemperaturen diesen alljährlichen Akt hinter uns gebracht. Besonders spannende Artikel, die hier erwähnt werden sollten, haben wir nicht bestellt. Nur die Glückskekse zum Jahresende haben wir diesmal als kompletten Aufsteller bestellt. Die haben uns die Kunden letztes Jahr nämlich buchstäblich aus den Händen gerissen.


Lustige Strichcodes – 476

Diesen Strichcode mit Fahrrad, Bus und Baum hat Ines hier im Laden auf einer Packung "Traffix"-Kekse von der Bohlsener Mühle entdeckt. "Hast du den schon?", folgte die übliche Frage beim Entdecken ungewöhnlicher Strichcodes. Antwort: Jetzt ja. :-)