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Weihnachtsdekoaufbau 2006 - Teil 1

Wie jedes Jahr halte ich mich mit der Weihnachtsdekoration hier im Markt grundsätzlich bis zum Totensonntag zurück - zumindest aus Kundensicht. Um am Montag nach dem Totensonntag einen dekorierten Laden präsentieren zu können, ist es nunmal notwendig, Samstag nach Feierabend und am Sonntag zu dekorieren.
Da ich mir für dieses Jahr eine komplett neue Deko ausgedacht habe und zusätzlich noch der Markt in Findorff zu schmücken ist, hatte ich schon am Samstag kurz nach Geschäftsschluß mit den Aufbauarbeiten begonnen.

In der Vergangenheit habe ich diese beleuchteten Silhouetten eher als Kitsch verabscheut, aber an diesem Rentiergespann, das seit zwei Stunden hier im Laden steht, bin ich einfach nicht vorbeigekommen:


Keine Bilder heute

Okay, das Shooting an der Kasse fällt heute aus.

Aber die Fotos sollen noch gemacht werden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, sagte mir die Fotografin.
Und bei der Gelegenheit habe ich gleich erstmal geklärt, dass ein Foto von der Aktion auch hier im Blog zu landen hat. Kein Problem, sobald der neue Termin feststeht...

Wildes Plakatieren

Warum denken viele Menschen, dass die Eingangstüren im Supermarkt für den Abschuss freigegeben sind? Und dass man dort nach Belieben Plakate ankleben darf? Am besten noch so, daß man andere Plakate teilweise überdeckt? Das ärgert mich, vor allem dann, wenn deutlich an mehreren Stellen der Hinweis klebt, daß Plakate erst nach Genehmigung aufgehängt werden dürfen.
Es hat sich zwar in den letzten Jahren die Mode gebildet, Glasflächen im Eingangsbereich als Plakatflächen zu nutzen. Aber doch wohl erst nach Rücksprache! (Und bevor man alte Plakate abreißt, sollte man fragen, ob vielleicht das Plakat nach der Veranstaltung als Erinnerung aufbewahrt werden sollte. Das war hier oft der Fall).
Nicht jeder Ladner hängt alles auf. Wir kleben doch auch nicht unsere Werbung an private Fensterscheiben.
Ich möchte wenigstens gefragt werden. Das ist doch das Minimum an Höflichkeit, das man erwarten kann, oder?

Hmm... Auf dem Foto sieht das gar nicht so schlimm aus... :-)


Spendendose Kinderhilfswerk

Seit ein paar Tagen habe ich an der Kasse eine Sammelbox für Spenden für das Kinderhilfswerk hängen. Die Dose ist zwar etwas dillettantisch mit einem Kabelbinder an der Kassentechnik befestigt, aber eine andere Möglichkeit gab es nunmal gar nicht.

Immerhin sind da schon knapp 2,20€ drin. :-)


Weihnachtsdekoeinkauf

Wie gestern Vormittag schon angekündigt, war abends noch ein umfangreicher Metro-Besuch fällig. Für beide Läden zusammen haben wir massenhaft Dekokugeln, große Lichterketten, künstliche Weihnachtsbäume, Tannengirlanden und einige dieser von Lichtschläuchen umrandeten 3D-Figuren besorgt. Wer bei letzteren jetzt an gnadenlosen Kitsch denkt - wartet's ab, das wird schon nett. :-)


Nicht überall

Obwohl wir SPAR-Märkte nach außen hin gemeinschaftlich auftreten, unterscheiden sich die einzelnen Märkte mitunter doch sehr voneinander. Wir sind nunmal alle selbständig und so entscheidet jeder Einzelhändler für sich selber, was ins Sortiment aufgenommen wird oder eben auch nicht.

Klar, das ein gewisses Kernsortiment überall gleich ist: Coca-Cola und Beck's-Bier, Rama-Margarine, Milka-Schokolade und die Nährmittel-Eigenmarken dürften ausnahmslos in jedem Markt zu finden sein.
Ein Artikel, den man bei mir bekommt und ansonsten so weit ich weiß bei keinem weiteren SPAR-Markt in Bremen (In Hamburg dagegen schon, schönen Gruß an die Kollegen!) findet, ist z.B. die Zotter-Schokolade. Aber auch Walker's-Crisps und diese große Auswahl an vegetarischen Frischeprodukten, dich ich ja nun hier in der Gastfeldstraße anbiete, sind recht einmalig.

Vorhin war eine Kundin da und wollte eine besondere Sorte Leergut abgeben. Ich wäre die paar Flaschen selber nur mühsam losgeworden und verweigerte daraufhin die Annahme. Die Kundin wurde etwas ungehalten, da sie die Getränke doch schließlich "bei SPAR" gekauft hätte.

Irgendwie ärgere ich mich jetzt etwas über mich selber. Ich hätte der Kundin natürlich auch den Gefallen tun können und wäre die Flaschen auch ganz bestimmt ohne Verlust an unseren Getränkegroßhändler wieder losgeworden. Aber sowas fällt einem grundsätzlich ja immer erst hinterher ein...

Deko selber besorgen

Zusammen mit den Weihnachtssüßwaren konnten wir dieses Jahr noch viele Non-Food-Artikel aus einem riesigen Sortiment bestellen: Angefangen bei Lichterketten und großen Dekoteilen über kitschige Staubfänger bis hin zur Weihnachtskarte war alles dabei.

Für die beiden Läden, gerade auch den neuen in Findorff, für den wir noch keinerlei Dekoartikel haben, bestellte ich eine ganze Menge Zeugs für den Eigenbedarf. In erster Linie Tannengirlanden, aber auch ein paar große Aufhänger, die man von der Decke hätte baumeln lassen können.

Nun die böse Überraschung: Ein Großteil der Artikel wurde gar nicht erst an die Großhandlung ausgeliefert, da die insgesamt bestellten Mengen nicht ausreichend waren. Und nun? Werde ich heute meinen Dekoartikel-Großeinkauf beim großen gelben "M" erledigen.

Nein, nicht McDonalds. :-)

Hilfreicher Sekundenkleber

Der Tresor übrigens ist wieder offen. Ich hatte zwar nicht ernsthaft mit dem Erfolg gerechnet, aber da sowieso alles egal war, habe ich es mal mit einem Tropfen Sekundenkleber probiert. Erfolgreich, übrigens.

Den "zweiteiligen" Schlüssel werde ich natürlich in nächster Zeit nicht mehr verwenden. Vielleicht hilft ja ein kleiner Schweißpunkt. Auf jeden Fall habe ich das Geld für den Techniker gespart... Ich erinnere mich noch an die Worte des Mitarbeiters der Herstellerfirma: "Bloß nichts eigenmächtig unternehmen, sie können höchstens noch mehr kaputtmachen."

Gut zu wissen, dass ich mindestens 300 Euro gespart habe. Alleine der neue Schlüssel hätte schon mit rund 150 Euro zu Buche geschlagen...

Abgebrochen

Ich gebe zu, dass es auf dem Bild absolut nicht danach aussieht, als wenn man den Rest von dem (sternförmigen) abgebrochenen Tresorschlüssel nicht wieder oder nur sehr schwer aus dem Schloß herausbekommen könnte...

...dem ist leider nicht so. Läßt man das Makroobjektiv weg, hat man ein Loch mit ein paar Millimetern Durchmesser, in dem ein paar Zentimeter tief der festgeklemmte Rest des Schlüssels steckt. Natürlich im abgeschlossenen Tresor.

Doof nur, das sich hinter der Tür der komplette Bestand an Telefonkarten befindet.

Tzja, und warum der Schlüssel nun abgebrochen ist...
Ach, fragt besser nicht.


Öffnungszeiten Weihnachten

Der 23. Dezember ist dieses Jahr ein Samstag. Dadurch ergibt sich, dass alle Märkte drei Tage am Stück geschlossen sind. Es werden für den Samstag regelrechte Kundenanstürme erwartet, da sich die Leute nicht nur für die Festtage sondern vor allem für drei Tage am Stück mit Lebensmitteln eindecken wollen/werden.

Es gibt, gerade auch in ländlicheren Gegenden, noch genügend Lebensmittelmärkte, die Samstags nur bis 14 oder 16 Uhr geöffnet haben. Egoistisch könnte ich jetzt sagen: Sollen sie doch, dann kommen die Kunden eben zu mir. Aber die Kunden vom Land werden nicht zu mir fahren, sondern zu den großen Einkaufszentren oder SB-Warenhäusern am Stadtrand. Ich werde meinen Markt -wie jeden Samstag- bis 20 Uhr geöffnet haben und mich auf drei freie Tage freuen.

Drei freie Tage... Reine Lebensmittelmärkte dürfen an diesem Heiligabend für drei Stunden öffnen. Ich dürfte folglich auch und der Ferengi in mir sagt, dass ich diese erlaubten drei Stunden am 24.12. unbedingt für Umsatz nutzen sollte - doch ich werde wohl darauf verzichten und somit einmal (das erste Mal seit Existenzgründung) so richtig genüßlich und ausgiebig ausspannen.

Drei Tage unbeschwert frei! Juhu! :-)

("Unbeschwert" deswegen, weil alle Läden geschlossen sind und ich nicht ständig die Sorge mit mir herumtrage, dass meine Kunden ihren (Rest-)Einkauf beim Discounter an der Ecke erledigen...)

Kühlschrank

Es war mal wieder so weit...

Diesmal hat die Kollegin, die sich gestern Abend die Mühe gemacht hat, den (wegen ausgelaufener Milch bestialisch stinkenden) Kühlschrank im Aufenthaltsraum auszumisten, das Gerät gleich ganz abgeschaltet, um die anderen Mitarbeitern darauf aufmerksam zu machen, wie sehr sie den Kühler eigentlich brauchen und ihn deshalb etwas sorgsamer behandeln sollten. :-)


Nussboxen

Seit ein paar Wochen schon habe ich drei Acrylglasschütten im Lager stehen, die ich unlängst schon für Nüsse benutzen wollte. Aber die Zeit geht so schnell vorbei und nun möchte ich dieses Foto wenigstens noch einmal gezeigt haben, bevor ich hier nachher den fertigen Aufbau präsentiere. :-)


Demolierte Brötchenbox

Ein Kollege ist mit einem Rollcontainer zu dicht am Brotregal vorbeigefahren und hat dabei eine der Acrylglaskisten zerdeppert, in denen wir die Brötchen zur Selbstbedienung anbieten.

Sieht zwar blöd aus so, aber bis wir einen neuen Kasten bekommen, ist dieser vorerst zum Glück noch halbwegs zu gebrauchen:


Neues "Piep"

Unser altes MDE-Gerät, firmenintern "Das Piep" (Weil's nunmal piept, wenn man draufrumdrückt...) genannt, hat ausgedient. (Falls jemand ein Bild sehen möchte: Es ist baugleich mit diesen Geräten.)

Seit gestern ist hier ein moderner "Pocket PC" der Firma Symbol im Einsatz. Das Ding ist mit seinem Touchscreen leicht zu bedienen, verfügt über einen sichtbar stärkeren Laser als das alte Gerät und ist dadurch wesentlich angenehmer zu benutzen.

Pocket PC... Ein PC braucht ein Betriebssystem. In diesem Fall Windows CE. Ich musste so sehr lachen, als der Mann, der das MDE-Gerät hier installiert hat, mit mir die Bedienungsanleitung durchgegangen ist. Der erste Punkt lautet:

Wie ein Reset durchgeführt wird.

Was soll ich sagen - bislang war's schon dreimal notwendig...