Mir ist heute ein weiterer positiver Aspekt meines neuen Büros aufgefallen: Durch die direkte Nähe zu unserem Brötchenofen, der direkt neben meiner Tür steht, habe ich immer nebenbei ein Auge darauf, ob und wie lange Brötchen im Ofen sind.
In den letzten Wochen habe ich schon so manch vergessene Ofenladung vor der bösen Verdunkelung gerettet.
Es fiel gestern Nachmittag in der Eile tatsächlich nicht so sehr auf, wie hinterher auf den Fotos: Der Bart unseres Nikolauskostümes hat nun nach mehreren Jahren einfach ausgedient. Ich gebe es ja zu.
Dieses ausgefranste Wattegestrüpp wandert nun in den Müll und muß folglich im nächsten Jahr zwangsläufig gegen ein aktuelleres Modell getauscht werden.
Heute Abend fand das alljährliche Nikolauslaufen statt, bei dem die Kinder von Geschäft zu Geschäft, bzw. Haus zu Haus ziehen. Manche Kinder tragen gut geübte Weihnachtslieder im Kanon vor, andere halten wortlos die Hände auf, im Idealfall begleitet von "Süßes!".
Grüße vom Nikolaus an alle und persönlich auch an Flußkiesel.
Samstag Abend war ja nun unsere diesjährige Weihnachtsfeier. Ich erspare euch diverse Bilder vom Essen und der anschließenden Druckbetankung geselligen Runde. Stattdessen lieber zwei der "bemerkenswerten Ereignisse" in Bildern:
Die Butter, die wir zum Buffet bekommen. Man beachte das aufgedruckte Mindeshaltbarkeitsdatum. Peinlich, peinlich, erst recht bei einem Preis von beinahe 20 Euro pro Person:
Allerdings, und damit haben sie in dem Restaurant alles wieder gutgemacht: Wir durften sämtliche Reste unseres Buffets mitnehmen. Rund 40 prall gefüllte Teller mit leckeren Köstlichkeiten haben wir an eine kleine Organisation gestiftet, die sich um Obdachlose kümmert.
Das immerwieder auftauchende Thema mit den Brötchen in den Selbstbedienungsboxen und den Kunden, die einfach nicht hinbekommen beachten, diese mit der Zange anzufassen, bekam ich gestern folgenden Tipp:
Warum legst du da nicht Stoffhandschuhe hin? Das dürfte für die Mehrheit der Leute viel einfacher und angenehmer sein, und man kann sie einfach waschen.
Die Idee scheint im ersten Moment tatsächlich gar nicht so schlecht zu sein. Doch die ersten Stimmen waren durchgängig ablehnend. Vor allem wurden Bedenken geäußert, seine Hände in einen Handschuh zu stecken, in dem schon zig andere Leute ihre mehr oder eben auch weniger sauberen Hände hatten. Ein Gedanke, den ich absolut nachvollziehen kann, denn das wäre tatsächlich noch ekeliger, als ein kurzzeitig berührtes Brötchen.
Also bleibt's erstmal bei den Zangen. Die meisten Kunden kommen mit dem System ja zum Glück ganz gut klar.
Und den anderen zeigen wir täglich mehrmals, wie man die dünnen Brötchentüten (Plastik) auch als Einmalhandschuhe verwenden kann.
Manchmal weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll. Eine Kirchengemeinde aus dem Stadtteil hat ein Plakat mit dem Hinweis auf ihr Weihnachtsoratorium bei uns an die Scheiben geklebt.
Ohne zu fragen, versteht sich. Und das sogar trotz der neuen Hinweise. Aber das alleine bringt mich gerade gar nicht so sehr aus der Contenance.
Nein, das Kirchengemeindenoratoriumsplakat klebte auf unserem Sonderplatz für private und besondere Aushänge. Und nicht nur das - zu allem Überfluss wurde ein Plakat, das uns persönlich sehr wichtig ist und Andenkencharakter hat(te) entfernt und durchgerissen in die Altpapierkiste geworfen.
Morgen Vormittag ist das Gemeindebüro wieder besetzt. Bin mal gespannt, was die dazu zu sagen haben.
Der ausgedruckte Text des Blogeintrages vom vergangenen Donnerstag prangt mittlerweile ausgedruckt an unserer Eingangstür. Darf ich mal eine Vermutung äußern: Das war reine Papierverschwendung, aber immerhin ein Versuch...
Ein Klagelaut schallte durchs Lager: "Wer hat von meinem Brettchen gegessen?"
Wie, bitte? Was ist los? Achso: Bernd suchte sein Klemmbrett. Heute ist nämlich Packtag und jeder Packer führt eine Liste über von ihm gepackte Ware und kontrolliert später dann mit dieser Hilfe den Wareneingang.
Sind denn schon wieder keine Klemmbretter mehr da? Da muss wohl mal wieder den Bestand bei der Metro aufkaufen. Aber Kugelschreiber, Packmesser und eben auch die besagten Klemmbretter haben hier in der Firma irgendwie einen mächtig hohen Verschleißfaktor.
Wäre das nicht in anderen Firmen nicht auch so, würde ich anfangen, mir Sorgen zu machen...
Gerade eben hat einer "Media-Agentur" angerufen und wollte mir Werbung an Einkaufswagen schmackhaft machen. Kleine Tafeln, auf denen z.B. örtliche Handwerksbetriebe, Apotheken etc. Werbung schalten.
Ich bekäme dafür 18 Euro pro Jahr und Einkaufswagen. Da muß ich nochmal abwägen, ob mir die Werbung das Geld wert ist. Ich habe um Bedenkzeit bis Mitte Januar gebeten. Momentan ist einfach nicht die Ruhe, um darüber nachzudenken...
Vielen Dank an Romy, Vanessa, Johnny, Viktor, Johanna, Nils und Angelika, dass sie sich den Sonntag mit mir um die Ohren geschlagen haben, um hier die Weihnachtsdeko aufzubauen.
Unser Aktionsschaufenster hat auch eine weihnachtliche Deko bekommen. Schneespray, eingepackte Geschenkkartons und ein beleuchtetes Mini-Rentier mitsamt Schlitten. Das Viech ist richtig niedlich, vor allem wegen der roten Nase.
Nach zwei Stunden auf einer Trittleiter und vorhergehender Installation einer weiteren Steckdose auf unserem Vordach, haben wir nun auch endlich eine Weinachtsbeleuchtung vor dem Laden.
Auf dem Foto kommt die gar nicht so richtig zur Geltung, da der große Leuchtbalken irgendwie alles überstrahlt. In Wirklichkeit sieht der Lichtschlauch aber ganz anständig aus...
Dies ist die zweite Hälfte des Dioramas, in der wir dann auch die beleuchteten Geschenke untergebracht haben. Unsere Kuh Berta hat eine rote Zipfelmütze bekommen.
So sieht die Deko in Vollendung aus: Genau hingucken, es war mühsam, die volle Breite auf 400 Pixel Bildbreite zu quetschen...
Update: Auf das Bild klicken für die volle Auflösung!
Es war wohl gestern Abend doch zu spät. Ich habe doch glatt die drei beleuchteten "Geschenke" vergessen, die eigentlich ebenfalls auf den Tiefkühltruhen einen Platz finden sollten. Wird heute noch nachgeholt...
Nachdem ich hier im Laden sechs Jahre lang beinahe die selbe Weihnachtsdekoration benutzt habe, wollte ich ab 2006 unbedingt ein paar neue Dinge ausprobieren. Der Entschluß dazu stand übrigens letztes Jahr schon fest!
Beim Großeinkauf am vergangenen Freitag kam mir plötzlich die Idee, auf den Tiefkühlschränken eine Art Diorama aufzubauen. In der Mitte wollte ich das Schlittengespann mit den vier Rentieren stehen haben und links und rechts sollten zwei kleine, beleuchtete Weihnachtsbäume stehen.
Den Aufbau haben wir vorhin durchgezogen. Die Schränke mußten freigeräumt, die Rentiere und der Schlitten zusammengesetzt werden und die beiden Kunststofftannenbäumchen ebenfalls. Meine Mutter habe ich erfolgreich dazu überreden können, die kleinen Weihnachtskugeln an den Bäumchen zu befestigen. Das war kein Job für einen ungeduldigen Menschen wie mich.
Ich konnte es mir übrigens nicht nehmen lassen, aus dem ganzen Aufbau eine Zeitrafferaufnahme zu machen. Jede Minute gab es ein Bild und entstanden ist daraus letztendlich dieser 14-Sekunden-Clip: