Wildes Plakatieren
Warum denken viele Menschen, dass die Eingangstüren im Supermarkt für den Abschuss freigegeben sind? Und dass man dort nach Belieben Plakate ankleben darf? Am besten noch so, daß man andere Plakate teilweise überdeckt? Das ärgert mich, vor allem dann, wenn deutlich an mehreren Stellen der Hinweis klebt, daß Plakate erst nach Genehmigung aufgehängt werden dürfen.
Es hat sich zwar in den letzten Jahren die Mode gebildet, Glasflächen im Eingangsbereich als Plakatflächen zu nutzen. Aber doch wohl erst nach Rücksprache! (Und bevor man alte Plakate abreißt, sollte man fragen, ob vielleicht das Plakat nach der Veranstaltung als Erinnerung aufbewahrt werden sollte. Das war hier oft der Fall).
Nicht jeder Ladner hängt alles auf. Wir kleben doch auch nicht unsere Werbung an private Fensterscheiben.
Ich möchte wenigstens gefragt werden. Das ist doch das Minimum an Höflichkeit, das man erwarten kann, oder?
Hmm... Auf dem Foto sieht das gar nicht so schlimm aus...

Es hat sich zwar in den letzten Jahren die Mode gebildet, Glasflächen im Eingangsbereich als Plakatflächen zu nutzen. Aber doch wohl erst nach Rücksprache! (Und bevor man alte Plakate abreißt, sollte man fragen, ob vielleicht das Plakat nach der Veranstaltung als Erinnerung aufbewahrt werden sollte. Das war hier oft der Fall).
Nicht jeder Ladner hängt alles auf. Wir kleben doch auch nicht unsere Werbung an private Fensterscheiben.
Ich möchte wenigstens gefragt werden. Das ist doch das Minimum an Höflichkeit, das man erwarten kann, oder?
Hmm... Auf dem Foto sieht das gar nicht so schlimm aus...

Trackbacks
Der Shopblogger on : Wildes Plakatieren
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Vom Blogeintrga zum Reallife:
Der ausgedruckte Text des Blogeintrages vom vergangenen Donnerstag prangt mittlerweile ausgedruckt an unserer Eingangstür. Darf ich mal eine Vermutung äußern: Das war reine Papierverschwendung, aber immerhin ein Versuch...
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Comments
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Lars on :
Machst du die ungefragt angebrachten jetzt eigentlich weg?
Lars
Shopbloggerswife on :
Senderin on :
Chrissi aus Leipzig on :
Steffi on :
Ehrlich gesagt finde ich das total übertrieben und unschön!
Ist ja toll, dass Du so nett und entgegenkommend bist, aber auch ein Björn kann und muss mal nein sagen!
Marc on :
Britta on :
Christian on :
Andreas on :
-thh on :
Klugscheisser on :
kannst nur zur selbstjustitz greifen und vorn neben die kasse einen basballschläger gut sichtbar aufhängen.
Smick on :
Andre/STB on :
Ebenso auch: Für die Entfernung und Entsorgung des Werbematerials und Reinigen der Scheibe vom Klebemittel.
Oder ganz dreist: Es steht ja drauf von welcher Bude/welcher Veranstaltung das ganze ist. Einfach mal nen paar Stunden vor dem Termin hingehen und z.B. nen schönes dickes Werbeplakat vom Spar für das Kilo Hackfleisch zu 2,99 beim Spar Harste auf die Diskotür kleben wollen. Was meinst wie fix die dann werden. Und dann den Geschäftsführer kommen lassen und mit nem Foto sagen: "Wo issen Ihr Problem ? Von Ihrem Laden hängt doch auch Werbung an der Tür nach der ich nie gefragt habe..."
Und: Ja ich weiss die werden sich rausreden das das ja der war der es rumgebracht hat. Das kann dir aber herzlich egal sein, dann sollen die dafür sorgen das deren Jungs wenn die in Ihrem Namen Plakate aufhängen auch nur da tun wo es erlaubt ist, sonst müssen 'se halt auch haften.
Andreas on :
Pax on :
Da ja die Eingangstür so etwas wie die Visitenkarte eines Ladens sein soll, kann ich mich nur den obigen Meinungen anschliessen. Es sieht aus, als ob ihr die Scheiben für ne Renovierung abgeklebt hättet...
Nicht sehr einladend.
Louffi on :
nikita on :
Entfernen lassen, Rechnung schicken. =)
Wenn Beschwerden kommen - zu den Privatleuten gehen und Werbeplakate an deren Haustür kleben.
Victor Kosuta on :
Smick on :
Helmut S. on :
Stefan on :
Könnte man das Glas nicht komplett freilassen und evtl. eine Art Rahmen davorhängen oder daneben, in dem man dann "offiziell" Plakate aufhängt? Würde evtl. zumindest einige der Fremdglaskleber abhalten.
Christoph on :
Vielleicht solltest du schreiben, "...erst nach Einwilligung", denn eine Genehmigung ist ja rechtlich gesehen eine nachträgliche Zustimmung. *kopfduckundweg*
Jan on :
Shopbloggerswife on :
Daniel on :
Auf meiner Arbeit (Behinderteneinrichtung) haben wir uns heute geärgert, weil der örtliche Supermarkt trotz voriger Zusage die Plakate für unseren anstehenden Weihnachtsbasar nicht aufgehängt hat und wir jetzt natürlich den enttäuschten Behinderten erklären durften, daß sie dort trotzdem noch einkaufen gehen können und der Laden nichts gegen sie hat.
Vielleicht hätten wir das Plakat auch einfach ohne zu fragen anbringen sollen ;o)
Shopbloggerswife on :
Und wenn der Ladeninhaber nun andere genehmigte Aushänge nicht abhängen mag, was durchaus nachvollziehbar ist, wäre in diesem Falle vielleicht ausnahmsweise ein anderes Plätzchen für Deinen Aushang frei?
WIR würden in diesem Fall trotz Aushangüberflutung noch das versprochene Plätzchen schaffen. Und wenn es irgendwo im Kassenbereich wäre, so sonst höchstens mal die prämierten Kinderweihnachtsbilder an der (sonst freien) Plexiglaswand hängen...
Frank on :
Juebe on :
david on :
Spontan kam mir folgende Ideen: Du bringst im unteren Teil der Tür einen großen und zwei-drei kleine Wechselrahmen aus Plastik (alternativ auch auf Deiner Seitentür) und das ist der Platz, den Du für Plakate jeweils für eine Woche zur Verfügung stellst. Nur wenn ein Stempel von Euch drauf ist. Das ist eine faire und für alle verständliche Lösung - und nachvollziehbar nach dem Motto: Oder möchten Sie, dass Ihr Plakat im Urwald untergeht?
Burgenpartys on :
Diese Wochenblättchen werden auch ohne Genehmigung in private Briefkästen oder Hausflure abgelegt. Dabei wird sich wohl wahrscheinlich auf Artikel 5 des Grundgesetzes berufen?!
Wir sehen allerdings in dem Zukleben von Glastüren eine Unfallgefahr, insbesondere für kleine Kinder!
Informationsrecht, aber auch die Sicherheit, stehen vor dem Eigentumsrecht!
Aufgrund mancher kommunaler Straßenordnungen kann nicht einmal mehr der Geschäftsinhaber darüber bestimmen, ob dort ein Plakat in seiner Eingangstür hängen darf, weil dieses vom öffentlichen Verkehrsraum einzusehen ist!
Wir können da nur sagen: Viel Spaß in der Demokratie, die keine mehr ist!