Momentan haben wir "Klei-Kartoffeln" im Angebot. Ich machte mir gar keine weiteren Gedanken darüber, was "Klei" sein könnte, bis wir eben von einer Kundin danach gefragt wurden.
Der erste Google-Treffer ist der Link zur Wikipedia:
Klei ist ein typischer Marsch-Boden. Er ist sehr schwer, gilt aber ebenso als sehr fruchtbar.
Seine Dichte wird im Deichbau genutzt, beim Bau von Warften, ebenso wie der Hindenburgdamm teilweise aus Klei gebaut wurde. Bestanden Deiche früher ausschließlich aus Klei, so ist dies bei den wesentlich größeren und breiteren Deichen nicht mehr möglich. Die Außenseite besteht weiterhin aus Klei, der über einem Sandkern aufgebracht wird.
Da der Kleiboden sehr fruchtbar ist, waren die Höfe und die sie bewohnenden Bauern im Normalfall vergleichsweise reich. In den Küstengebieten galt für Mädchen der Ratschlag, dass sie sich auf den Festen die Männer mit "Klei an den Stiefeln" schnappen sollten, da diese wahrscheinlich die vermögendsten wären.
In der Zutatenliste müssen die einzelnen Zutaten in absteigender Reihenfolge ihrer Zugabemenge aufgeführt werden. Ein Produkt "Milchreis" zu nennen und Reis an fünfter Stelle in der Liste, nach Vollmilch, Buttermilch, Wasser und sogar Zucker, aufzuführen ist beinahe schon makaber.
Ein Kollege hat vor ein paar Tagen den Müller Schoko-Milchreis gegessen. Und jetzt wissen wir auch, warum der Inhalt des Bechers eher schleimig als appetitlich aussah.
Ich biete das Zeugs nur an. Die Leute kaufen das freiwillig!
(Okay, das Thema hatte ich letztes Jahr schon - aber ich konnte mich darüber gerade erneut herrlich aufregen...)
Ich habe gerade meine Ben&Jerry's-Eistruhe geliefert bekommen. Die Truhe im Hintergrund wollte der Fahrer auch erst abladen, aber zum Glück ist uns noch rechtzeitig aufgefallen, dass wir nur eine brauchen.
Und da soll sie mal stehen. Vielleicht schaffen wir es ja heute noch, die Truhe aufzustellen und das Eis zu platzieren:
Ostern steht vor der Tür. Eigentlich wollte ich ja heute niemanden mehr hereinlassen, aber dann haben mich die die Langohren mit dem goldglitzernden Teint so traurig angesehen, dass ich doch noch schwach geworden bin...
Seit ein paar Minuten ist es eine beschlossene Sache: Wahrscheinlich noch innerhalb der nächsten zwei Wochen werde ich eine spezielle Eistruhe bekommen, in der ich dann die 500ml-Becher ("Pints") Ben & Jerry anbieten werde.
Die Diskussion um dieses Eis fand zuletzt in den Kommentaren zum Blogeintrag "Haeagen-Dazs-Baileys" vom 8. Dezember statt. Eine Mitarbeiterin von Ben & Jerry, die hier mitliest, stellte schließlich den Kontakt mit mir her und nun, nach einem kurzen aber intensiven Gespräch mit einem B&J-Mitarbeiter und der Handelsagentur, die das Eis vertreibt, ist es endlich so weit.
Ich habe heute 600 gemischte (20 verschiedene Themen) Kochbücher bestellt, die hier im Laden zu einem Verkaufspreis (!) von 1 Euro stehen werden. (Und nicht, wie noch auf dem Foto zu sehen, für 2,95€)
Während des Gespräches mit dem Vertreter des Verlages, von dem ich schon öfterBücher bezogen haben, erwähnte dieser plötzlich, dass die Bücher nicht in Deutschland produziert werden würden. "Bestimmt kommen die aus China" witzelte ich - noch bevor ich den Eindruck im Buch entdeckte: "Printed in China".
Die Bücher sind nicht sonderlich groß (ca. 12x12 cm), dürften aber doch reißenden Absatz finden. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Kunden sie gleich stapelweise heraustragen werden...
Ich habe eine Mail vom Betreiber des Onlineshops bekommen, in dem ich Mitte Dezember gemeinsam mit einer Kollegin einige Artikel bestellt hatte. Schade: Ausgerechnet die Produkte, wegen denen wir überhaupt die Bestellung veranlasst haben, werden nicht mehr produziert. Aber, egal - den Rest will ich jetzt trotzdem noch haben.
Bei der Mail mußte ich aber schmunzeln...
Bjorn,
Sorry for any delay, Christmas has been a little hectic and the guys misplaced your email...after I forwarded it to them.
The Milk Choc and White smartie bars have been de-listed due to poor sales. Nestle isn't manufacturing them. We have removed them from the site. Sorry for any confusion. They don't always advise us.
Dieser Blogeintrag hätte eigentlich noch vor dem Jahreswechsel entstehen sollen: Am Samstag vor Silvester hatten wir hier im Laden fast den ganzen Tag eine Verkostung von PearlSecco.
"Pearl Secco"-Chef Lutz Paare hat hier persönlich bis zum späten Nachmittag ausgeschenkt und sich mit vielen Kunden unterhalten. Normalerweise beschäftigt er ja dafür einige Promoter, die in Hamburg auch mit großen Kühlrucksäcken (Foto vergessen) auf Tour gehen, aber dieses Mal wollte er inkognito einmal selbst die Meinung von König Kunde analysieren. Dafür war unser Markt, weit genug weg von Hamburg, wo er ja viel zu bekannt für eine solche Aktion wäre, natürlich prima geeignet. In Bremen scheinen wir übrigens derzeit der einzige Anbieter von Pearl-Secco zu sein, im Hamburger Raum gibt es lt. Firmen-Website von Pearl-Secco wesentlich mehr Verkaufsstellen, von der Bar bis zum Supermarkt.
Direkt vor Silvester empfand ich persönlich als den besten Termin für eine Verkostung von Prosecco in Dosen - aber dennoch waren viele Kunden sehr mißtrauisch. Entweder hat sie tatsächlich die Dose als solches abgeschreckt oder doch der Preis von 2,49€ pro Dose. Natürlich bekommt man für den Preis schon eine große Flasche günstigen Sekt oder Prosecco - aber die kleinen Dosen kann man/frau z.B. bequem in der Handtasche unterbringen, was mit einer großen Flasche, vor allem, wenn man nicht mehr als nur ein Glas trinken möchte, sehr schwierig ist. Und außerdem hat Lutz Paare nach eigenen Angaben besonders hochwertigen Prosecco gewählt. Denn wenn man schon Prosecco aus der Dose trinkt, dann muß seiner Meinung nach neben Convenience auch Qualität das entscheidende Kaufargument sein. Minderwertigen Prosecco aus der Dose, das wäre wohl ein Produkt, das sich selbst nach kürzester Zeit selbst eliminieren würde. An eine Flaschenabfüllung, wie von einigen Kunden nachgefragt, die den Prosecco probiert hatten, ist jedenfalls erst viel später zu denken, wenn sich das jetzige Produkt etabliert hat. Schließlich würde es sich nicht um leichter verkäuflichen billigen Prosecco handeln.
Ich werde die beiden Sorten (Holunder und Vanille) jedenfalls im Sortiment belassen und mal beobachten, wie sich die Abverkäufe in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln werden...
Trotz sorgfältiger Planung hat man eigentlich immer irgendwelche Weihnachtsartikel übrig. Nachdem in den letzten Jahren grundsätzlich die kleinen Marzipanbrote Wochen vor Weihnachten schon ausverkauft waren, haben wir dieses Jahr mengenmäßig richtig zugeschlagen. Es folgte das, was folgen mußte und wir sitzten nun auf einem großen Haufen Marzipanbrote zum halben Preis...
Abgesehen davon sind diesmal allgemein relativ viele Weihnachtssüßwaren übriggeblieben, aber so ist das nunmal.