Wie gesagt: Voller Antrieb arbeite ich hier momentan am kompletten Sortiment. Dazu gehört auch, dass viele Artikel, die weniger gut laufen, aus den Regalen verbannt und mit reduzierten Preisen auf unserem "Restetisch" stehen. (Normalerweise ist das der kleine grüne Tisch im Hintergrund, aber der reichte nicht mehr. Die Ecke vorne links ist inzwischen auch komplett gefüllt und unter den Tischen stehen einige Kisten mit noch mehr reduzierter Ware.
Wie sagt man so schön... Alles neu macht der Mai - und für meine Firma gilt das diesmal ganz besonders.
Der Kinderketchup Ketchupi von Knorr hat ein neues Flaschendesign. Jetzt hat das die Flasche ein "eigenes" Gesicht (vorher war nur eine grinsende Tomate aufgedruckt), Haare und zwei Beine Füße.
Und den Ketchup? Den drückt man aus einer Körperöffnung Flaschenöffnung, die sich zwischen den Beinen befindet. Sehr befremdlich. Aber die entsprechende Zielgruppe denkt vermutlich nicht so weit.
Sieht schick aus, dieser Aufsteller mit Alpro Soya, oder?
Und wieviel Kartons (à 12 Liter) stehen da nun drauf? Richtig: Sechs Kartons. Die untere Reihe ist nämlich nur auf den Sockel aufgedruckt. Das Ergebnis: Ein dekorativer Aufsteller, der mit einer sehr überschaubaren Warenmenge eine gewisse Warenfülle zeigt vortäuscht.
Knut ist doch gerade in aller Munde, alle leiden an sind im Bärenfieber - und schon bekommt man Bier mit einem Eisbären drauf.
Naja, das Björne-Bier hat mit Knut zum Glück gar nichts zu tun. Das Björne-Bier gibt es schon seit vielen Jahren und auch ich hatte es eine Zeitlang hier im Sortiment. Fast schon verpflichtend, wenn man sich meinen Vornamen genauer betrachtet.
Nun stand diese Flasche aber zufällig bei uns im Leergut und als ich das weiße Pelztier entdeckte, musste ich diesen Blogeintrag einfach verfassen...
Hm. Oder hätte ich den Namen Knut vielleicht gar nicht mehr verwenden dürfen?
Wow, Wahnsinn. Schon sieben Rollen Isolierband verkauft.
Ob ich mal nachrechne, ob ich damit schon die Druckkosten für das Fensterplakat rausbekommen habe...
Dass mir die Leute nach dem Artikel nicht den Laden einrennen, war klar. Aber ich habe nunmal hier einen großen Karton mit dem Zeugs stehen und versuche natürlich, es irgendwie loszuwerden.
Regelmäßig fragen Kunden nach Grillanzünder. Aus eigener Erfahrung empfehle ich dabei immer den flüssigen Anzünder.
Oft genug bekomme ich zu hören, dass der flüssige Anzünder nichts taugen würde. Dabei stellt sich heraus, dass viele Leute ihn folgendermaßen verwenden: Über die Kohle gießen und anzünden.
Tatsächlich sollte man aber einen Moment mit dem Anzünden warten, damit die Flüssigkeit in die Kohlen einziehen kann und nicht schon an der Oberfläche verbrennt. Dann klappt's auch.
Okay, das steht auch so in der auf die Flasche aufgedruckten Anleitung, aber wer liest sowas schon...
Wir haben momentan einen Aufsteller mit 400g-Bechern Grieß- und Schokoladenpudding hier im Laden stehen. Bei beiden Produkten befindet sich die Soße im Becher unter dem Pudding, damit man ihn schön stürzen kann.
Auch, wenn man die Becher in den Kartons recht schlecht erkennen kann - es hat gar nichts, die Pötte hochkant hinzustellen. Was dann passiert, erkannt man an dem vorderen Schokopudding schon ganz gut: Soße und Pudding vermischen sich sehr undekorativ.
Jetzt müsste ich nur noch herausfinden, wer sie immer so hinstellt. Das ist ja sicherlich nett gemeint, aber leider gar nicht optimal für die Ware...
Ich habe heute den aktuellen Flyer von Ben&Jerry's bekommen. Zwei neue Sorten kommen 2007 auf den Markt: Bohemian Raspberry (Vanilleeis mit Schokogebäckstücken und Himbeersauce) und Vanilla Toffee Crunch (Vanilleeis mit Toffeestücken).
Diese zwei Sorten sind nicht nur neu, sondern heben sich auch noch vom Rest des Sortimentes ab:
Von jedem verkauften Becher "Bohemian Raspberry" geht eine Spende an die Mercury Phoenix Stiftung.
"Vanilla Toffee Crunch" ist das erste Premium-Eis in Deutschland, das mit dem Transfair-Siegel ausgezeichnet wurde! Sollten die anderen Sorten auch noch entsprechend umgestellt werden, könnte sich B&J damit sicherlich erheblich profilieren.
Der Markt für Ostersüßwaren aus Fairem Handel ist nun nicht gerade überwältigend groß. Ich habe hier im Laden immerhin zwei Artikel von der Gepa: Osterhasen und kleine Schokoladentäfelchen mit Ostermotiv. Mal gucken, ob ich sie noch in den Onlineshop aufnehmen werde. Da ich hier im Laden wirklich nur die Mengen stehen habe, die auf dem Foto zu sehen sind, wird es sich wohl nicht lohnen, sie im Shopbloggershop zu integrieren. (Oops. Da fällt mir ein, dass die sechs Zotter-Ostersorten aber unbedingt noch mit rein müssen. Mal sehen, ob ich das heute noch schaffe...)
Von Dr.Oetker gibt es eine Backmischung für Käsekuchen, die jetzt in einer neuen Verpackung ausgeliefert wird. Eigentlich ist diese Information für den ursprünglich geplanten Blogeintrag vollkommen belanglos, wenn ich nicht zufällig während des Schreibens noch ein zweites Blogable Event auf der Packung entdeckt hätte. Aber dazu später mehr...
Auf der Rückseite der Packung (sowohl der alten als auch der neuen) findet man den Hinweis, dass eine Springform für die Zubereitung des Käsekuchens benötigt wird. Empfohlen wird (verständlicherweise) die hauseigene Produktreihe mit dem Namen "Profi Email". Das man als Internetgeschädigter automatisch "E-Mail" liest, brauche ich ja fast nicht zu erwähnen, oder?
Viel witziger finde ich den dick auf der Vorderseite der Schachtel prangenden "Tipp: auch fettreduzierte Zubereitung möglich".
Betrachtet man die Rückseite, findet man ganz unten auch gleich den Hinweis auf die fettreduzierte Rezeptvariante. Einfach das Fett weglassen. Prima Idee.
Ein ungarisches Gulasch wird übrigens für Vegetarier interessanter, wenn man einfach das Fleisch weglässt.
Wie gut, dass die Sorte endlich auf Englisch aufgedruckt ist. Ich habe mich schon immer gefragt, was diese hellbraunen, unförmigen Gebilde sein sollen, die da aus der Bruchstelle herausragen...