Wie eben schon gesagt, habe ich heute ganz überraschend das Buch "Gestatten, Bestatter!" von Tom bekommen. Ich freue mich darüber sehr, denn ich lese Toms Blog sehr gerne und überlegte auch schon, mir das Buch zu bestellen.
Hin und wieder bekomme ich Spam-Mails von einer "Galina", die mir unter dem Betreff "Hallo" in gebrochenem gebabelfishtem Deutsch mitteilt, wie gerne sie mich doch kennenlernen möchte.
Das Gemeine ist, dass ich tatsächlich mal eine Galina kannte und sie leider aus den Augen verloren habe. Jedes Mal, wenn ich "Galina - Hallo" lese, macht mein Herz einen kleinen Freundensprung um dann gleich wieder enttäusch den Spam zu erkennen...
Eine Frau, die ich nicht persönlich kenne, aber doch immerhin um zwei Ecken herum (aber davon weiß sie nichts), hat sich hier auf gut Glück beworben.
Einer ihrer Freunde ist der Ex einer guten Bekannten von mir. Säufer und Mietnomade. Ihr eigener Ex kommt hin und wieder hier in den Laden - verlottert und versoffen.
Ich suche zwar momentan keine Mitarbeiter, so dass ich mir keine Gedanken darum zu machen brauche. Aber diesem Fall hätte ich doch einige Bedenken...
Ich staune immer und immer wieder über die Naivität mancher Zeitgenossen, die das Leben offenbar nur aus lebensfrohen Fernsehserien, Diskussionen im Heise-Forum oder vielleicht auch gar nicht kennen.
Da berichte ich über grottenschlechte Bewerbungen oder solche, die zwar sachlich und technisch korrekt sind, aber mit ihren Lehrbuch-Floskeln nichts über Persönlichkeit des Bewerbers ausdrücken und schon bin ich überheblich, wenn ich nicht alle möglichen und unmöglichen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einlade oder sie gar einstelle. Hat schonmal jemand daran gedacht, wie es in anderen Unternehmen abgeht? Wo Bewerbungen wegen kleiner Formfehler schon aussortiert werden und die Persönlichkeit des Bewerbers erstmal gar keine große Rolle spielt?
Schön auch, dass es im Leben vieler Mitmenschen keinerlei Kriminalität gibt. Sie sind noch nie bestohlen oder beraubt worden und haben folglich keinerlei Verständnis dafür, dass andere ihr Eigentum sichern. Taxis, Busse und Straßenbahnen sind videoüberwacht. Videotheken, Kaufhäuser, Warenhäuser, Discotheken, öffentliche Plätze, etliche Supermärkte, Kinos, unzählige kleinere Einzelhandelsbetriebe, die Filialen von Conrad-Elektronik und unzählige Orte mehr - und alle nutzen diese Angebote ohne sich zu beschweren.
Aber wenn ein relativ kleiner Einzelhändler in einer relativ problematischen Gegend eine Videoanlage installiert, um sein Hab und Gut zu schützen, wird mit Begriffen wie "Überwachungswahnsinn", "verletzung der Persönlichkeitsrechte" und "Schäuble 2.0" um sich geworfen.
Nachdem ich das "Hundeshampoo", das Uli Stein am 22. Januar in seinem Notizbuch vorgestellt hatte hier in einem Blogeintrag erwähnte und gleichzeitig die Vergänglichkeit der Einträge in eben jenem Notizbuch bedauerte, bekam ich etwas später mit der Post von Uli diesen signierten Ausdruck des Shampoo-Bildes - inklusive tröstender Worte auf einem Post-It.
Ganz herzlichen Dank dafür. Ich habe mich sehr gefreut!
Merke: Wenn man mit einer Bekannten telefoniert, die gerade im Auto mit aktivierter Freisprecheinrichtung sitzt, sollte man es vermeiden, kohlensäurehaltige Getränke zu sich zu nehmen und anschließend am Telefon lautstark aufzustoßen.
Normalerweise ignoriere ich solche Anfragen ja, aber nachdem mich nun heute Morgen beinahe zeitgleich zwei drei Bekannte um einen Gefallen gebeten haben... Bitte sehr:
1. Ein Freund verkauft seinen mit viel Liebe selbst gebauten Schreibtisch bei Ebay und fürchtet, dass er in der Masse der angebotenen Tische untergehen könnte. Vielleicht hat ja einer von euch Interesse: Link zur Ebay-Auktion.
2. Die Frau eines Mitarbeiters möchte ein Karnevalskostüm aus Krawatten nähen. Wer also alte oder hässliche oder alte, hässliche Binder übrig hat und sich davon trennen möchte, möge sich bitte melden.
3. Und wenn wir schon dabei sind: Ein befreundetes Paar sucht eine Wohnung in Bremen (allerdings nicht in der Neustadt und in Gröpelingen) mit 3 Zimmern und mehr als 70m² und bis 600€ Warmmiete (+Wasser/Strom).
Bei einer Tour am Wochenende an der Nordsee entdeckt. Wo genau, weiß ich leider nicht mehr. Früher nannte man Discotheken wohl häufiger so. Aber die Bezeichnung "Musikschuppen" traf in diesem Fall voll ins Schwarze...
Ich bitte um Entschuldigung für den blogschwachen Start ins neue Jahr. Diese Woche dürfte nicht deutlich besser werden, da ich einige Termine vor mir habe. Da wäre zum einen (mal wieder) ein Termin vorm Arbeitsgericht. Ich sehe dem zwar ausgesprochen gelassen entgegen, aber trotzdem ist es ein Stressfaktor.
Neben anderen Kleinigkeiten liegt dann noch Samstag meine große Inventur an, die ebenfalls wieder Stress bedeutet. Der Flohzirkus an Helfern muss koordiniert und irgendwie dazu gebracht werden, alles ordentlich zu zählen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr "Zählen" mache Leute überfordern kann...
Sobald diese Woche vorrüber ist, werde ich micht entspannt zurücklehnen und mit einem genießerischen Lächeln auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken.
Kleiner ICQ-Dialog mit einem Freund über Abflüsse und seine Frage danach, wie man sie sauber bekommt...
Hast du eigentlich irgendwelche Erfahrungen mit Abflussfrei-Produkten?
Ja
"Drano" *war* gut.
Dann kam die EU.
Seit dem hilft der gute alte Pömpel genauso.
Ich hab hier eben mit der Kombination von Pümpel und Drano Power-Gel so halbwegs was geschafft. Aber ich dachte, da wäre noch Raum für Verbesserung.
Das Drano-Pulver war immer das beste Mittel.
afaik war eine EU-Verordnung dafür verantwortlich, dass die Wirkung abgeschwächt werden musste. Das Zeugs hat HEFTIG reagiert und so ziemlich alles organische weggeätzt, was da irgendwie im Abfluss hing.
Inzwischen ist die Wirkung eher bescheiden, wie ich vor einiger Zeit schmerzlich feststellen musste.
Ich habe einen Tip für GANZ HARTE Fälle.
Aber der ist nur für Mutige.
Man nehme einen Hochdruckreiniger, führe die Lanze in den Abfluss ein und dann muss man das alles *seeeeehr gut* abdichten. Mit Lappen z.B.
Wenn man mutig ist, schaltet man den Hochdruckreiniger ein.
Und dann ist entweder der Abfluss frei oder der Raum fällig für eine Renovierung.
Ich denke, von derlei Maßnahmen sollte ich hier wohl lieber Abstand nehmen.
Wenn wirklich mal gar nichts mehr geht, muss die Gewoba halt mal einen Profi herschicken.
Den Tipp habe ich von einem befreundeten Geschäftsführer einer Gebäudereinigung bekommen.